Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 0,35
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Rheinberg-Buch
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gebraucht - Gut Rechnung mit ausgewiesener MwSt. ist selbstverständlich.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Amerikanische Verhältnisse: Die falsche Angst der Deutschen vor dem Cowboy-Kapitalismus Gebundene Ausgabe – Mai 2004

4.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe, Mai 2004
EUR 0,34
5 gebraucht ab EUR 0,34
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

  • In diesen Outfits starten Sie durch! Entdecken Sie unseren Business-Shop.

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Amazon Launchpad
Neu: Amazon Launchpad
Entdecken Sie jetzt einzigartige Produkte und Innovationen von den talentiersten Start-Ups. Jetzt entdecken

Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

13,4 Prozent Arbeitslose (2002), ohne staatlich verordnete Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wäre das die reale Zahl in Deutschland; Grenzabgabenlast eines Arbeitnehmers an den deutschen Staat pro erarbeitetem Euro: 65,6 Prozent; durchschnittliche Gründungskosten für ein Unternehmen hier zu Lande bezogen auf das Pro-Kopf-Einkommen: 32,5 Prozent. Gersemann spießt in seinem Werk genüsslich (allzuoft schöngefärbte) Wirtschaftsfakten über Deutschland auf und präsentiert sie im Vergleich zu Daten aus den USA. Das Ziel: aufdecken, einsortieren und auch Ängste nehmen, wenn es um Reformen geht. Und eines der gängigen Killerargumente von Reformgegnern entkräften, das da lautet: "Amerikanische Verhältnisse mit Billigjobs, ohne Krankenversicherung und "working poor" in Deutschland nie und nimmer!" Für einen Vergleichszeitraum von 25 Jahren hat Gersemann vielfältiges Material zusammengetragen und in einen neuen Beziehungshorizont gestellt. Dabei wird deutlich: Die deutsche Misere ist ein selbst gewähltes Schicksal -- und: So schlimm wie vielfach dargestellt ist das amerikanische System auch wieder nicht. Bleibt nicht aus: Beim Auseinanderpflücken einiger Vorurteile zur Situation jenseits des Atlantiks schießt Gersemann auch treffsicher Breitseiten gen deutscher Denke ab, etwa zur restriktiven Einwanderungspolitik oder zur Unterbewertung des Dienstleistungssektors in öffentlicher Meinung. Einer 1:1-Transformation der US-Gegebenheiten will Gersemann nicht das Wort reden, aber kritische Analyse und Adaption in Teilbereichen sollten in die Zukunftsdiskussion einfließen. Sonst macht womöglich in realiter im Jahre 2039 "der letzte Beschäftigte in der letzten deutschen Fabrik... das Licht aus." Das Werk räumt mit Schönfärberei hier und Vorurteilen da kräftig auf und ist vorzügliche Lektüre für Leser, die des Einlullens durch öffentliche Verantwortungs- und professionelle Bedenkenträger überdrüssig sind. Das Buch macht Spaß zu lesen, nordet ein, weckt auf, birgt Zündstoff für die heiße Diskussion und sollte bei so manchem als (Pflicht-)Lektüre unterm Weihnachtsbaume landen. --Horst-Joachim Hoffmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Olaf Gersemann, Jahrgang 1968, berichtet seit 1999 als Korrespondent für die Wirtschaftswoche aus Washington, D.C. Zuvor hat er Volkswirtschaftslehre in Köln und Dublin studiert und für das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche in Düsseldorf gearbeitet. Im Jahr 2001 wurde er mit dem Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 4 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Wer hat Angst vor dem Cowboy-Kapitalismus? Bestimmt nicht Olaf Gersemann: Der Korrespondent der "Wirtschaftswoche" in Washington outet sich gleich zu Beginn des Buches als Fan der Industrienation Amerika, die wie keine andere "so viel Wachstum, so viele neue Jobs erzeugt" habe.
Einverstanden sein muß man mit den Schlußfolgerungen des offenbar recht meinungsstarken Autoren nicht: Ist der amerikanische "Wohlstand" mit seinem relativ hohen Sozialprodukt im Kopf wirklich so beneidenswert, wenn zugleich arm und reich so weit auseinanderklaffen? Haben die Zuwächse am amerikanischen Arbeitsmarkt wirklich solchen Vorbildcharakter, obwohl manche Jobs ihren Mann/ihre Frau nicht mal ernähren? Und muss man - wenn Gersemann einen seiner zahlreichen Vergleiche mit der deutschen Wirtschaftsordnung zieht - eine Sozialabgabe immer gleich als "Abgabenbelastung" titulieren?
Das ist aber alles zweitrangig, denn Gersemann gibt seinen Lesern unabhängig von der politischen Couleur genug Material an die Hand, damit sie sich ihre eigene Meinung bilden können. Der ökonomisch hervorragend informierte Text und die Fülle an Daten, Literaturverweisen und Grafiken ist die eigentliche Stärke des Buches.
Am Spannendsten fand ich die zweite Hälfte, in der Gersemann weit verbreitete Mythen über die "amerikanischen" Verhältnisse entkleidet, oder es zumindest versucht: die Horrorgeschichten von Macjobs und Dauerverschuldung zum Beispiel, von den arbeitslosen Massen hinter Gittern und der mangelnden Gesundheitsversorgung. Wertvolle Debattenbeiträge und zudem amüsant zu lesen.
Fazit? Spannend, aktuell und voller interessanter Einsichten. Sicher kein ungefärbter Blick auf Amerika ... gottseidank !
Kommentar 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Gersemann hebt sich wohltuend von zahlreichen anderen Fachbüchern zu diesem Gebiet ab. Zwar könnte der Buchtitel darauf hindeuten, dass hier amerikanischen Verhältnissen das Wort geredet wird. Doch dem ist nicht so. Gersemann geht recht differenziert auf die Vor- UND Nachteile des amerikanischen Arbeitsmarktes ein. So sieht er nicht nur eine erhöhte Flexibilität seitens der Unternehmen, auf dem Arbeitsmarkt zu agieren und Arbeitskräfte nach Marktlage einzustellen und wieder zu entlassen, sowie eine hohe regionale Mobilität seitens der Arbeitssuchenden. Er betrachtet auch die Probleme, die es in den USA zweifellos gibt: Fehlende flächendeckende Sozialversicherungen, eine große Schere zwischen Arm und Reich, die überdimensionale Auslastung von Gefängnissen.
Dennoch sieht Gersemann vor allem die Vorteile des US-Arbeitsmarktes und ist der Auffassung, dass sich diese auch in der Bundesrepublik verwirklichen ließen, wenn man an den entscheidenden Stellen Korrekturen vornähme. Ihm zufolge besteht in zahlreichen Fällen lediglich die Alternative zwischen unsicher beschäftigt und arbeitslos sein. An die Produktivkraft einer Dauerbeschäftigung und die aus einer Wirtschaftsethik abgeleiteten Pflicht des Unternehmers oder Managers, genügend Aufträge zu an Land zu ziehen, neue Märkte zu erschließen - eine Position, die beispielsweise Trigema-Chef Wolfgang Grupp immer wieder vertritt - denkt Gersemann leider nicht. Und auch als Nicht-Gewerkschaftler sollte man wissen, dass Mitbestimmung eine wesentliche Bedeutung für den produktiven Aufbau von innerbetrieblicher Kooperation und Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern haben kann.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Ja, hier haben wir endlich mal ein Buch, das die USA nicht über dutzende von per Flüstertelefon weitergereichte Vorurteile darstellt. Und es ist in Deutschland erschienen - das ist schon eine kleine Sensation!
Der Titel dagegen lässt zunächst ein Buch völlig anderen Inhalts vermuten - nämlich eines das den deutschen Gewerkschaftern nach dem Mund redet. Erst bei näherer Betrachtung erfährt man, dass der Titel extrem zynisch gemeint ist, da der Autor die "ach so schlimmen amerikanischen Verhältnisse" einmal mit richtigen Fakten anstatt mit dummem Nachgeplapper untersucht, und damit zu dem Ergebnis kommt, dass in den USA wahrhaft vieles richtig gelaufen ist, das in Deutschland aufgrund des Klammerns an veralteten Gegebenheiten kategorisch falsch gemacht wurde. Während der guten Zeiten liessen sich diese Fehler noch gut vertuschen, aber heute kommen sie an's Tageslicht. Reformen wie "Hartz IV" gehen erstens gar nicht weit genung, und kommen zweitens viel zu spät. Den Amerikanern geht es deshalb heute besser als den Deutschen.
Es sei gesagt, dass der Autor eine in Deutschland unübliche harte Linie gegen die übermächtigen Gewerkschaften und für die Dienstleistungsgesellschaft in den USA fährt - aber dafür hat er SEHR gute Gründe, und deshalb ist seine Position berechtigt. Derartige Worte erwarte ich eigentlich auch von einem tatenlosen Bundeskanzler, der den Gewerkschaften nicht zu widersprechen traut und sich sogar für nur halbherzige Reformen noch schämt.
Kommentar 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden