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Amerika vor Kolumbus: Die Geschichte eines unentdeckten Kontinents Gebundene Ausgabe – 21. Oktober 2016
| Charles C. Mann (Autor) Finden Sie alle Bücher, Informationen zum Autor und mehr. Siehe Suchergebnisse für diesen Autor |
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«Amerika vor Kolumbus» ist ein wichtiges, mitreißend erzähltes Buch.
«Die Indianer waren keine nomadischen, ökologisch vorbildlichen Menschen, die zu Pferde Büffel jagten. Sie erbauten und bevölkerten einige der größten und reichsten Städte der Welt. Keineswegs abhängig von der Großwildjagd, lebten die meisten Indianer auf Farmen. Amerika war unermesslich geschäftiger, mannigfaltiger und dichter bevölkert, als es sich die Forscher früher vorgestellt hatten. Und älter war es auch.»
Das Buch wurde von der National Academy of Science es als bestes Buch des Jahres ausgezeichnet.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe720 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberRowohlt Buchverlag
- Erscheinungstermin21. Oktober 2016
- Abmessungen15.2 x 4.13 x 21.9 cm
- ISBN-103498045369
- ISBN-13978-3498045364
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Faszinierend. Ein bahnbrechendes Buch, das ein tief verwurzeltes Klischee nach dem anderen über das koloniale Amerika widerlegt. ― The Boston Globe
Über den Autor und weitere Mitwirkende
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Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Buchverlag; 2. Edition (21. Oktober 2016)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 720 Seiten
- ISBN-10 : 3498045369
- ISBN-13 : 978-3498045364
- Originaltitel : 1491. New Revelations of the Americas Before Columbus
- Abmessungen : 15.2 x 4.13 x 21.9 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73,480 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 10 in Indianer (Bücher)
- Nr. 21 in Mexikanische, Mittelamerikanische & Karibische Politik
- Nr. 25 in Südamerikanische Geschichte (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

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Das Buch ist gut geschrieben und gegliedert, ein guter Kauf.
Charles C. Mann hat bereits mit seinem Buch “Kolumbus Erbe“ einen Blick auf die neue Welt geworfen und aufgezeigt wie drastisch sich sowohl die neue als auch die alte Welt durch die Durchdringung der beiden Hemisphären seit Kolumbus verändert hat. Der Austausch von Pflanzen und Tieren hat beide Welten dauerhaft verändert.
Wie aber sah der amerikanische Kontinent vor Kolumbus aus? So wie wir ihn durch Lederstrumpf, Karl May und Western kennen? War er bevölkert von edlen Wilden die im Einklang mit der Natur lebten und von ihr nur das nahmen was sie bereitwillig hergab? Waren seine Völker Steinzeitmenschen, Jäger und Sammler ohne Kultur? Maya und Inka als Erbauer großer Bauwerke bloße Ausnahmen und der Kontinent im Grunde kaum besiedelt und eine prächtige Urlandschaft?
Natürlich würde ich all diese Fragen nicht auflisten wenn die Antwort nicht: „Nein, so war es ganz und gar nicht“ wäre.
Der Autor widmet sich zunächst der Frage der Besiedlungsdichte. Charles C.Mann wirft dem Leser allerdings nicht einfach ein: es war ganz anders als gedacht, und zwar so und so, an den Kopf. Vielmehr stellt er dar wie sich über viele Jahrzehnte, teils Jahrhunderte, das immer noch vorherrschende Bild eines im Grunde kaum besiedelten Kontinents gebildet hat. Archäologen und Historiker werden mit ihren Theorien vorgestellt. Es werden historische Quellen zitiert und der Autor nimmt den Leser mit durch ein Stück Wissenschaftsgeschichte angereichert mit persönlichen Eindrücken und vor Ort Erfahrungen. Im Laufe dieser Schilderungen erläutert der Autor warum jüngere Forschungen althergebrachte Ansichten in Zweifel ziehen und welche Kontroversen derzeit zwischen den Wissenschaftlern noch bestehen.So ergibt sich ein komplettes und komplexes Bild über den tatsächlichen Stand des Wissens. Diese Darstellungsweise, welche Theorien und Sichtweisen gibt es, was spricht für und was gegen sie, ist erfrischend undogmatisch und fordert zum Mitdenken heraus.
Diese Methodik wendet der Autor auch auf die anderen Themen seines Buches an: welche Kulturen gab es und wie entwickelt waren sie, was waren ihre kulturellen Leistungen, wie groß war der ökologische Einfluss der Indianer auf die Umwelt (sehr, sehr groß!), wie und wann wurde der Kontinent besiedelt, warum konnten die Europäer in relativ kurzer Zeit diesen Kontinent für sich vereinnahmen usw.
So ergibt sich ein ganz anderes Bild von Nord-, Süd- und Mesoamerika als das, das uns in der Schule, in Filmen oder Büchern vermittelt wurde. Die Amerikas waren die Heimat von Abermillionen Menschen unterschiedlichster Kulturen. Es gab Städte die es mit jeder europäischen Stadt ihrer Zeit in Hinblick auf Bevölkerungszahl und Infrastruktur aufnehmen konnten, die Landschaften waren in höchstem Maß von menschlichem Einfluss geprägt, was offenbar selbst für das Amazonasgebiet gilt, dem vermeintlich ursprünglichsten Biotop. Überall wurde eine hochentwickelte Landwirtschaft betrieben, die die Landschaft dauerhaft veränderte. Die Lebensbedingungen dieser Völker waren zum Teil deutlich besser als die ihrer europäischen Entdecker.
Natürlich haben diese hochstehenden Kulturen auch eine eigene Politik betrieben. Wie in Europa gab es Konflikte und kulturellen Austausch. Diese eigene Agenda war zum Teil ursächlich für die spätere europäische Dominanz, da sie ihnen ungewollt in die Hände spielte
Das von Europäern eingeschleppte Krankheiten, besonders Masern und Pocken, die indianische Bevölkerung dezimierten dürfte bekannt sein. Das ganze Ausmaß dieser Katastrophe war aber weit größer als viele meinen und was die genauen Ursachen dafür sind stellt Mann ausgezeichnet dar.
Am Ende ist man verblüfft, wie viel vermeintlich gesichertes Wissen über die Geschichte des amerikanischen Kontinents und seiner Menschen revidiert werden muss. Klar wird aber auch, dass noch sehr vieles zu entdecken bleibt und der heutige Wissensstand nur ein vorläufiger sein kann.
Der Autor wirft zum Schluß einen Blick auf dass, was der Welt durch die amerikanische Katastrophe, Zerstörung einer Unzahl von Kulturen, verlorengegangen ist, aber auch was von ihnen für die Zukunft zu lernen wäre.
Amerika vor Kolumbus ist ein Sachbuch das in Form und Inhalt, angereichert mit einer Vielzahl erläuternder Fotos und einem ausführlichen Quellenverzeichnis, mustergültig ist. Ein wunderbares Sachbuch das sein Thema mit der notwendigen Gründlichkeit darstellt und dabei jederzeit verständlich bleibt. Ein aufklärerisches Buch das undogmatisch ist und dessen Autor es versteht den Leser für sein Thema einzunehmen. Große Klasse!


