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Kundenrezensionen

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am 12. Januar 2016
Amadeus ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, seit ich ihn in den 80ern das erste Mal (in der usrprünglichen Synchronisation) sah. Die Rollen sind hervorragend besetzt und Tom Hulce und F.M. Abraham spielen sich gegenseitig an die Wand und treiben einander zu absoluten Höchstleistungen an; alleine die letzte (natürlich fiktive und historisch völlig unkorrekte) Szene, als Mozart Salieri das Confutatis an seinem Totenbett diktiert, läßt einen atemlos mitfiebern und gehört für mich zu den absoluten, unvergesslichen Highlights der Kinogeschichte. Es spielt dabei für mich auch keine Rolle, dass der Film nicht dokumentarisch korrekt ist - basierend auf Peter Shaffers Theaterstück ist dies meines Erachtens auch nicht die Hauptaufgabe des Films, sondern es wird einem die Musik Mozarts auf wunderbare Weise nähergebracht.

Es ist für mich auch ein Geniestreich, dass der fiktive Mozart mit dieser albernen Lache ausgestattet worden ist. Dieser krasse Widerspruch zwischen der vom Zuseher aufgrund der "Göttlichkeit" seiner Musik erwarteten "persönlichen Erhabenheit" Mozarts und der im Film dargestellten "Realität" des naiven, irritierenden und arroganten Gecken, der überall wie ein Elefant im Porzellanladen ins Fettnäpfchen tritt und sich unwissentlich Feinde macht, verhilft dem Zuseher, sich mehr mit Salieri als "Vertreter der Mittelmäßigen" zu "identifizieren" und seine Denkweise und Qualen nachzuvollziehen und mitzuempfinden zu können, obgleich man auf der anderen Seite gleichzeitig absolut von Salieris Zerstörungskomplott schockiert und angewidert ist. Durch diese Grauzonen und dieses Spannungsverhältnis sind die beiden Hauptfiguren phantastisch herausgearbeitet und lebt der gesamte Film.

Ich habe mir nunmehr den Directors Cut besorgt, um den Film nach unzähligen Malen auf Englisch (meine bevorzugte Version) auch einmal wieder auf Deutsch sehen zu können, und ich war zudem neugierig auf die "neuen" Szenen.

Meines Erachtens tragen die neuen Szenen jedoch leider nichts Wesentliches zur Geschichte bei, irgendwie wird dadurch die Geschichte eher entwertet und unnötig in die Länge gezogen und vielmehr der Erzählfluss und das Gesamtbild der Geschichte gestört. Meines Erachtens waren die Andeutungen zu den Hintergründen der handelnden Figuren in der Originalfassung durchaus ausreichend. Die zusätzliche Szene mit Constanze erklärt zwar eindeutig den Grund ihrer grossen Abneigung, welche sie Salieri in der Schlussszene entgegenbringt, aber nichts desto trotz firmiert sie für mich so wie auch insbesondere die "Hundeszene" unter unnötiges Beiwerk.

Was mir jedoch die größte Enttäuschung bereitet hat, ist die "neue" Synchronisation. Die Schauspieler sprechen seltsam platt und freudlos, Mozart (vor allem in der letzten Schlüsselszene) ungewohnt "sanft" und Salieri wirkt meist apathisch. Das trübt meines Erachtens den Filmgenuss in der deutschen Fassung sehr und ist fast unerträglich verglichen mit dem Enthuasiasmus der englischen Fassung oder der "alten" deutschen Synchronisation, in welcher vor allem die Getriebenheit Salieris und seine Obsession glaubhaft stimmlich vermittelt werden.

Mein Fazit: Die Originalversion ist unerreicht, sowohl hinsichtlich Bildsequenzen, als auch hinsichtlich Synchronisation, wenn man schon nicht die absolut phantastische englische Version ansehen mag. Der Directors Cut ist ein nettes Sammlerstück für Liebhaber, aber kommt an das Original nie und nimmer heran.

Zum Film selbst (in der Originalversion) kann ich aber nur eine Kaufempfehlung abgeben, er "gehört" in jede Sammlung.
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am 6. Dezember 2014
...ich hätte den normalen Kinofilm nehmen solle. Leider nicht als Blu-ray verfügbar und ich dachte "so schlimm kann es ja nicht sein"- muss mich aber einer Kritik anschließen, in welcher schon bemängelt wurde, dass offensichtlich alle noch vorhandenen Szenen eingebaut wurden , egal ob es Sinn macht oder nicht.
Für mich hat der Film damit an Faszination und Stimmigkeit verloren. Wer den Film noch nicht kennt sollte wirklich lieber die Kino-Fassung anschauen um verstehen zu können, was so viele Menschen an dem Film so gut finden.
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am 22. Oktober 2015
...übertrieben hysterisch, schmerzend in den Ohren, hat mir leider einen Teil des Films verleidet, da ich es als überaus unpassend und sehr störend empfand. Die Darstellung eines vulgären, obszönen Mozarts - was vermutlich angedacht war - wäre doch sicher auch ohne dieses fürchterliche Stilelement ausgekommen. Davon abgesehen war ich von diesem Film begeistert. Hingerissen von der genialen, mitreissenden, mit einer opulenten Ausstattung versehenen, sehr kreativen , vielleicht nicht immer wahrheitsgetreuen Inszenierung der Mozart-Biografie, mit einer perfekten Musikauswahl. Die hochkarätige Besetzung, voran F.Murray Abraham als "Salieri", der mit seinen schauspielerischen Glanzleistungen "Mozart" sogar um einiges schlug, ist massgeblich für den Erfolg dieses Films. Keine reine Unterhaltung - man sollte sich für die Thematik und vor allem für diese Musik schon interessieren - aber dann - wirklich sehr sehenswert.
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am 16. September 2015
Also die von einigen bekrittelte Neusynchronisation stört mich eigentlich nicht. Im Gegenteil: ich finde den österreichischen Akzent von Mozart und auch anderen Charakteren eigentlich um Ecken authentischer als in der Kinofassung. Auch der Sprachrythmus ist weitaus natürlicher und weniger theatralisch als in der Kinofassung. Allerdings wirkt die Sprechweise des Kreises um den Kaiser zuweilen etwas steril.

Was aber enttäuschend war, ist dass die Bildqualität der Bluray nicht wirklich besser ist als die der DVD Version der Kinoversion. Ich denk man kann sich getrost die etwas billigere DVD bestellen, auch beim Directors Cut.
Was mich an dem Film immer schon gestört hat ist, dass die deutschsprachigen Opern auf Englisch gesungen werden. Das hätte man auf jeden Fall besser machen können....

Ansonsten ein wärmstens zu empfehlender Film.
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am 8. Februar 2017
Die Ausbeute im Internet war mir immer zu wenig, weshalb ich gesucht und diesen Film gefunden habe.
Schnelle Lieferung, hervorragende Qualität und Freude auf der ganzen Linie.
Der Lieferant - medimops - ist meist ein Garant für gute Waren und schnelle Anlieferung - wie es sich bei dieser DVD gezeigt hat.
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Der vorliegende Film "Amadeus" erhielt 1984 acht Oskars. Peter Schaffner, der Drehbuchautor beschrieb Amadeus" als Fantasie, die auf Fakten beruht." Erzählt wird das Leben des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und zwar aus dem Munde des Wiener Hofkapellmeisters Antonio Salieri (1750- 1825). Dieser unternimmt im Film alles, um Mozart zu schaden, weil er ihm seine Begabung neidete.

"Amadeus" stellt Mozart (Tom Hulce) einerseits als kichernden Kobold, Zoten- und Possenreisser dar, aber auch als arbeitsbessenes Genie, das wohl die anspruchsvollste Musik seiner Zeit schrieb. Das ging für Salieri und für die Welt des ausgehenden Rokoko nicht zusammen.

Salieri (F. Murry Abraham) ist nach einem Selbstmordversuch als uralter Mann in eine Irrenanstalt eingeliefert worden, bezichtigt sich dort einst Mozart getötet zu haben und berichtet einem Pater von den Geschehnissen......Er geht in seinen Erzählungen weit zurück, schildert seine Kindheit, seiner Liebe zur Musik und seinen Wunsch Musiker zu werden. Salieri verspricht Gott keusch zu leben, wenn er ihn zu einem berühmten Musiker machen wird. Seine Gebete werden erhört und er komponiert viele Opern, wird Hofkapellmeister in Wien, ist wohl situiert und mit sich und seinem Aufstieg zufrieden bis ihm Mozart begegnet......

Er hörte schon früher von dem Wunderkind, das im Alter von sechs Jahren bereits konzertierte und mit 9 Jahren schon seine ersten Sinfonien schrieb. Seit 1769 war Mozart unbesoldeter erzbischöflicher Konzertmeister in Salzburg. Die erhoffte Anstellung bei Hofe erfolgte nicht. Es kommt zum Bruch zwischen ihm und dem Erzbischof. Das wird im Film gezeigt. Mozart weilt jetzt in Wien, wird dem Kaiser vorgestellt und dort lernt Salieri ihn kennen. Er ist entsetzt von dem infantilen Gekicher Mozarts und seiner überzogen- lebhaften Art aber er ist auch überrascht von Mozart Können, das er nicht ertragen kann. Er spürt sein Mittelmaß und ahnt dass Mozart ihm seinen Platz streitig machen wird. Er hat vom Können her keine Chance gegen Mozart. Wie alle ehrgeizigen, mittelmäßigen Menschen versucht Salieri sich mittels unlauterer Mittel Vorteile zu sichern.Mozart macht sich über Salieri lustig, er nimmt dessen Musik nicht ernst. Dass er dadurch Salieris Hass entfacht, ist ihm unklar. Mozart besitzt die unbeabsichtigte Arroganz eines begabten Menschen. Das verzeiht ihm weder Salieri, noch die die missgünstige, unbegabte Hofgesellschaft.

Im Film wird die schwierige Beziehung zwischen Mozart und seinem Vater thematisiert. Seine Liebesbeziehung zu Constanze Weber ist ein weiters Thema und es werden die intriganten Machenschaften bei Hofe in Wien dargestellt.

Die Musik der Werke "Die Hochzeit des Figaro", "Die Entführung aus dem Serail", "Don Giovanni", "Die Zauberflöte" und "Requiem" begleiten die filmische Handlung und man erlebt die Singspiele und die Opern auszugsweise auf der Bühne in der prachtvollen Ausstattung jener Zeit.

Mozart feiert gerne Feste und ist ein fröhlicher Mensch. Seine Freunde lieben ihn. Er geht großzügig mit seiner Barschaft um - Geld bedeutet diesem Künstler nichts - so gerät in Schulden.Diese Situation nützt Salieri aus, um ihm das Leben schwer zu machen...

Mozart lebt völlig in seiner Musik und verausgabt sich. Tabletten und Alkohol setzen ihm arg zu. Als er das "Requiem" schreibt, wird er von Angstvorstellungen heimgesucht...

Ein toller Film mit sehr guten Schauspieler, hervorragenden Dialogen, subtilen psychologischen Studien, wunderbaren optischen Darstellungen (Kostüme, Perücken, Bühnenbilder etc) und mit beeindruckenden Klängen des Genies.

In den völlig ausgeflippten Amadeus muss man sich einfach verlieben, selbst wenn man keinen Zugang zu seiner göttlichen Musik hat.

Empfehlenswert.
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am 2. Mai 2017
Super Film...wer die Musik von Mozart mag und dessen Lebenslauf kommt voll auf seine Kosten. Ich schaue ihn immer wieder. Super Qualität. Kann ich wirklich weiter empfehlen! Schnelle Lieferung !
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am 10. Oktober 2009
Es ist nicht nur eine der gelungensten, oscarprämierten Literaturverfilmungen überhaupt, sondern ein Werk, das Mozart zur Popikone stilisiert und so auch für klassikferne Zuschauer attraktiv macht; also auch irgendwie innovativ ist. Ein großartiger Tom Hulce mit Punkperücke und einem kindisch unbekümmerten, lauten Lachen überzeugt genauso wie das dramatische Gegenstück F. Murray Abraham als Salieri. Eine gediegene Auswahl an Musikbeispielen (Soundtrack) liefert einen Einblick in das Schaffen des Genies. Und der Ursprung der Kompositionseinfälle sowie die Beschreibung des Einsatzes der Instrumente werden allgemein verständlich erläutert. Die pompöse Ausstattung, die farbenprächtige Kulisse und die Angleichung von Handlung und unterlegter Musik sind genial gelungen. Und die Darstellung der würdelosen Beerdigung des Helden geht zwar im Regen unter, aber auch ans Herz.
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am 31. Dezember 2006
... ist gut gemeint. Hier haben wir ein klassisches Beispiel dafür, wie ein Director's Cut einen hervorragenden Film, nun ja, nicht ruiniert (dafür ist die Originalfassung einfach zu genial), aber immerhin gewaltig verschlimmbessert. Es bleibt die faszinierende Geschichte des greisen Salieri, der vor seinem Beichtvater sein Leben ausbreitet, hier insbesondere das Leben mit - oder gegen - Mozart. Über die wahren Hintergründe der Beziehung Mozart-Salieri ist in Fachkreisen schon genug geschrieben worden; die hier gezeigte Geschichte bleibt dennoch faszinierend. Ein großer Kostümfilm, durchgängig mit wunderbaren Schauspielern besetzt (insbesondere F. Murray Abraham als Salieri, hier wieder besonders als greiser Salieri!) und mit perfekter Filmmusik. Gut, hier war die Wahl nicht schwer - zum Mozartfilm gehört auch seine Musik. Die liegt hier in sehr gekonnten Einspielungen vor.

Dennoch bekommt der Director's Cut von mir hier nur drei Sterne. Die zusätzlichen Szenen sind nicht nötig und wirken eher wie angehängt, um die Neuveröffentlichung zu rechtfertigen. Bereits die Kinofassung hatte genug Esprit und Tempo, hier gab es nichts mehr zu verbessern. Ein gewaltiges Manko ist die Neusynchronisation, hier hat man teilweise andere Sprecher genommen. Insbesondere bei Salieri fällt mir als begeisterter Anhänger der Kinoversion der Unterschied sehr negativ auf. Die "Greisenstimme" ist einfach zu flach, paßt nicht zum Alter und läßt die Inbrünstigkeit der Gefühle Salieris nicht deutlich werden. Gleichfalls ist Mozart stimmlich nun zu brav. Wer die Kinofassung nicht kennt, den mag das nicht stören. Für mich bleibt das Fazit: Ein faszinierender Film, wunderschön fotografiert, toll besetzt und gespielt, mit genialer Musik - aber haben muß man ihn nicht unbedingt. Die alte Kinofassung ist besser und bekommt von mir ohne Frage 5 Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. März 2007
>>Amadeus<< ist neben >>Einer flog über das Kuckucksnest<< Milos Formans bester Film, wie ich finde.

Plot:

Am Wiener Hof von Kaiser Joseph II. wird man schon früh auf das Wunderkind Mozart aufmerksam. Doch die Begeisterung ist nicht ungeteilt: Dem verhärmten Hofkomponisten Salieri ist das lebensfrohe Genie ein Dorn im Auge. Und während Mozart zur musikalischen Sensation des Jahrhunderts aufsteigt, reift in seinem verbitterten Konkurrenten ein mörderischer Plan...

Tolle Kostüme, tolle Bilder (die größtenteils aus der CSSR stammen).

Formans monumentaler Klassiker wurde mit 8 Oscars ausgezeichnet!

Es könnte durchaus sein, dass sich Mozart-Liebhaber vor den Kopf gestoßen fühlen. Das Musikgenie wird nämlich so dargestellt, wie es (vermutlich) tatsächlich war:

Frauen verführend, morphiumsüchtig, launisch, verschwenderisch, irre lachend...

Genies hatten es in der menschlichen Gesellschaft noch nie leicht. Auch Mozart tat sich schwer mit dem >>normalen<< Leben.

Und genau diese unverblümte Darstellung, sowie die brilliante Schauspielleistung (aller Beteiligten, wie ich finde) im Allgemeinen machen >>Amadeus<< zu einem absoluten Filmklassiker, den man als Filmliebhaber (ohne wenn und aber) gesehen haben sollte.

Keine Frage: 5 STERNE sind keiner zu viel!!!!!!!
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