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Am Strand : Roman

4.3 von 5 Sternen 71 Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
Freie Liebe, heißer Sex, Ekstase - davon sind Edward und Florence im Sommer 1962 weit entfernt, als sie in einem Hotelzimmer am Meer der Hochzeitsnacht entgegen fiebern. Obwohl schon über ein Jahr zusammen, sind beide eigentlich unerfahren im Umgang mit dem anderen Geschlecht. So verschieden ihre Lebenswelten und ihre Herkünfte sind, so quälen jeden auch unterschiedliche Gedanken an das bevorstehende "Ereignis".
Während Edward alles richtig machen möchte, aber nur Angst hat zu versagen oder zu früh zu kommen - immerhin hat er sich eine Woche enthalten, verspürt Florence einfach nur Widerwillen und Ekel vor dem, was auf sie zukommt. Für sie würde es reichen, sich zu lieben und zu ehren und glücklich zusammen zu leben.
In fünf Kapiteln lässt McEwan den Leser teilhaben, wie sich Florence und Edward kennenlernen, gibt uns Einblicke in die jeweiligen, doch so unterschiedlichen Familienverhältnisse der beiden, und beschreibt gemeinsame glückliche Momente des verliebten Paares.
Sprachlosigkeit, das Klammern an Konventionen, das gegenseitige höfliche Verschweigen ihrer Unterschiede, und die Angst vor den eigenen Gefühlen macht beide blind füreinander, und lassen beide in einer Scheinwelt wandeln. Die Hochzeitsnacht mündet unweigerlich in ein Fiasko. Aber keiner von Beiden ist in der Lage, einen Schritt auf den anderen zuzugehen, keiner sieht einen Ausweg aus der Situation.
Am Ende des Buches blickt Edward zurück und denkt daran, wie entschieden anders sein Leben zusammen mit Florence gelaufen wäre, hätte er sich am Strand anders verhalten: "So kann sich der Lauf eines Lebens ändern - durch Nichtstun". Wobei beide Protagonisten sicherlich aus ihrer Situation und Zeit heraus sich einfach nicht anders verhalten konnten.
Ein toller Roman, eine traurige Liebesgeschichte, ein Stück Zeitgeschichte.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ian MacEwan, Autor so wunderbarer Romane wie "Abbitte" und "Saturday", scheint sein Thema gefunden zu haben. Immer wieder variiert er den Moment, in dem das Schicksal eingreift und das Leben der betroffenen Menschen unwiederbringlich verändert, in seinen Erzählungen und Romanen.

Auch in seinem gerade erschienenen neuen Roman "Am Strand" legt er die Geschichte zweier ganz frisch verheirateter Menschen auf diesen Punkt an.

Florence und Edward haben soeben geheiratet. In einem Hotel an der Küste Englands wollen sie ihre Hochzeitsnacht verbringen. Es ist das Jahr 1962, die sexuelle Revolution hat noch nicht Einzug gehalten, beide sind unerfahren und unsicher. Die Angst, etwas falsch zu machen sitzt tief.

Ian McEwan lotet die Gedanken beider Partner genau aus. Edward hat bereits einige Zeit im Elternhaus von Florence verbracht. Er genießt die offene, intellektuelle Atmosphäre, die in ihrer Akademikerfamilie herrscht. Er selbst hat sein Studium der Geschichte mit Bravour bestanden, stammt aus einer ländlichen Gegend und wuchs mit einer kranken Mutter und einem überforderten Vater auf. So kann er sein Glück, nun bald mit Florence ein freies, selbstbestimmtes Leben führen zu können, kaum fassen.

Doch in dieser Nacht, in der alles so einfach sein könnte, nehmen Erwartungen und Wirklichkeit einen so unheilvollen Verlauf, dass sich Florence und Edward wie zwei Fremde gegenüber stehen...

Kraftvoll und konzentriert, konsequent und ohne Aufhebens konfrontiert McEwan den Leser auch in "Am Strand" mit dem Wimpernschlag, der schließlich eine entscheidende Weiche stellt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Zwei Jahre haben wir nun mit großer Spannung auf das neueste Buch von Ian McEwan gewartet. Nach dem sensationellen Erfolg von "Abbitte" 2002 und der ungewollten Prophezeiung der Londoner Attentate 2005, die er mit seinem kurz vorher erschienenen Roman "Saturday" tat, legt er nun einen kleinen, aber feinen Roman vor, der uns weit in die Vergangenheit zurückführt. Der Roman spielt im Juli 1962 in England, einer Zeit, an deren Kultur und Gesellschaftsnormen sich nur die älteren Leser aus eigener Anschauung erinnern. Für alle nach dieser Zeit Geborenen ist die Lektüre dieser tragischen Liebesgeschichte eine interessantes, aber auch erschütterndes Panaroma einer Zeit, in der die Liebe noch Konventionen unterworfen war, die sich heute niemand mehr gefallen lassen würde.

Edward und Florence haben geheiratet und sitzen nun in ihrer Flitterwochensuite in einem Hotel am Strand von Chesil Beach in Südengland. Sie haben sich ihr Dinner aufs Zimmer bringen lassen. Die Szene könnte romantisch sein, doch das Zimmer knistert regelrecht vor Spannung, was auch den servierenden Kellnern nicht entgeht, die sich deswegen so schnell es die Form zulässt, zurückziehen und die beiden allein lassen.

Beide, Florence und Edward, sind innerlich auf höchste angespannt, denn in den nächsten Stunden wird etwas geschehen, was beide seit langer Zeit erwartet haben: mit großer Erregung und banger Vorfreude der aufgeregte Edward, mit großem inneren Widerstand bis hin zu regelrechten Ekelattacken und Verspannungen im ganzen Körper die vor Angst zugebackene Florence. Es ist ihre Hochzeitsnacht und nach alter Sitte werden sie bald zum ersten Mal miteinander schlafen.
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