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Am Hang: Roman von [Werner, Markus]

Am Hang: Roman Kindle Edition

4.1 von 5 Sternen 93 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

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Am Hang zu leben, kann riskant sein. Wie leicht können Dinge ins Rutschen geraten. Diese Erfahrung muss der Scheidungsanwalt Clarin machen, dessen Arbeitswochenende in seinem Tessiner Ferienhaus einen etwas anderen Verlauf nimmt. Ein abendlicher Trunk, ein harmloses Gespräch, mehr hatte dem leutseligen Clarin nicht vorgeschwebt, als er sich dem Fremden auf der Terrasse des Bellavista-Hotels vorstellte. Doch sollte sich bald herausstellen, dass Loos nicht der Partner für den erwartet netten Plausch war. Clarin dämmerte – diesen innerlich Zerrissenen würde er so schnell nicht mehr loswerden!

Die Schlinge zieht sich zu. Zusehends redet sich der kultivierte, schwerblütige Loos in Rage, philosophiert hemmungslos und trunken über den erbarmungswürdigen Zustand einer lärmenden und oberflächlichen Welt, die ihm verhasst geworden ist. Vor einem Jahr war im Kurhotel in Cademario drüben am Hang seine über alles geliebte Frau von ihm gegangen. War es Selbstmord? Ein Restleben als Endlosschleife der Verzweiflung. Clarin beginnt, aufzuhorchen. Cademario war auch ihm kein fremder Ort. Schicksalsspuren überschneiden sich. Clarin beginnt zu frösteln.

Mehr und mehr zieht es Clarin in den persönlichen Albtraum eines Beschädigten. Rätsel über Rätsel über den Verlust einer Frau werden aufgetürmt. Die kammerspielhafte Enge des Schweizer Talkessels, die immer fiebriger werdenden Zwiegespräche auf der Hotelterrasse, ziehen auch den Leser allmählich in ihren Sog. Vergessen wir das bisweilen unsägliche Dauerlamento des mürrischen Loos, dessen küchenpsychologische Alltagsbetrachtungen sich über die Verrohung des Menschen bis hin zu Hasstiraden auf Handytöne erstrecken – Markus Werner gelingt es dennoch meisterlich, den unheimlichen Spannungsbogen seines Psychodramas aufrecht zu erhalten.

Am Ende des Vexierspiels um eine große verlorene Liebe wird auch die Welt des erotischen Leichtfußes Clarin schwer geworden sein. In bestürzender Weise muss er erfahren, wie alles mit allem zusammenhängt. Wie klein die Welt doch war. Eine Zufallsbekanntschaft brachte den Hang endgültig ins Rutschen! –Ravi Unger

Kurzbeschreibung

"Markus Werner ist einer der ganz Großen ... Die Romane dieses Schriftstellers ... sind Gipfelpunkte der Literatur."
Helmut Böttiger, Frankfurter Rundschau
Der junge Scheidungsanwalt Clarin freut sich auf ein ungestörtes Pfingstwochenende in seinem Tessiner Ferienhaus, wo er einen Aufsatz für eine Fachzeitschrift schreiben möchte. Am ersten Abend lernt er auf der Terrasse des Hotels Bellavista einen älteren Mann kennen, einen scheinbar Verwirrten, einen Verrückten vielleicht. Sie reden und debattieren bis tief in die Nacht, und allmählich erzählen sie sich auch ihre Geschichten und Liebesgeschichten. Was als stockendes Gespräch zwischen Zufallsbekannten begonnen hat, entwickelt eine fiebrige, beklemmende Dynamik, der sich weder Clarin noch der Leser entziehen kann. Es sind zweifelhafte Umstände, unter denen Loos seine geliebte, fast vergötterte Frau verloren hat, und dieser Verlust scheint ihm die Welt schwer und verhasst zu machen. Clarin hingegen lebt leicht und gern. – Ferner könnten zwei Menschen einander nicht sein. Wie nah sie sich sind, stellt sich erst spät heraus.


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 685 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Fischer E-Books; Auflage: 1 (5. Oktober 2009)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0058G3D1E
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 93 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #5.680 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 3. August 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Kann Hass eine Vorbedingung von Liebe sein? Diese und viele andere Fragen werden an einem Tisch in einem Restaurant im Tessin zwei Abende lang erörtert. Begegnet sind sich dort, offenbar rein zufällig, Thomas Clarin, ein junger Scheidungsanwalt und Thomas Loos, ein in die Jahre gekommener Altphilologe. Die beiden Herren führen einen hochinteressanten Dialog, der eine Vielzahl alltagsphilosophischer Problemkreise berührt. Vorrangiges Gesprächsthema allerdings sind Reflexionen über die Ehe, die Liebe, Seitensprünge, Verlassenheit und Tod. Die beiden Tischpartner vertreten in diversen Punkten sehr gegensätzliche Ansichten. Dies hängt nicht zuletzt mit den unterschiedlichen Lebenserfahrungen, über welche die Protagonisten immer wieder berichten, zusammen. Während der offenkundig verwitwete Altphilologe das Hohelied der Minne anstimmt und die Achtung, damit wohl auch das bedingungslose Ja dem Du gegenüber, in den Vordergrund einer Beziehung stellt, ist Clarin von dererlei Vorstellungen überfordert. Er bevorzugt stattdessen lockere Beziehungen ohne Gefühlstiefe, ohne großes Engagement. Auf solche Weise, glaubt er, könne man Tragödien verhindern. Wie sich die beiden Standpunkte zueinander verhalten, was diese beiden gebildeten Herren umtreibt und möglicherweise verbindet, erschließt sich erst ganz allmählich auf den letzten Seiten dieses Buches.
Für den neugierigen Leser nur so viel: Einer der Schlüsselsätze dieses klugen, gleichwohl auch spannenden Romans ist meines Erachtens folgender: " Wenn Du einen Riesen siehst, so frage dich zuerst, ob es sich um den Schatten eines Zwerges handelt." Gewollte Maskarade, Vermummungskunst und schließlich Enttarnung sind die eingesetzten Mittel dieses wunderbaren Autoren, um zu zeigen, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt und selten etwas so ist , wie es scheint.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der einzige Vorwurf, den sich Markus Werner mit seinem Buch "Am Hang" zuweilen ausgesetzt sieht, ist der, dass die Handlung doch arg konstruiert wirkt.
Ich persönlich, sehe darin keine Schwachstelle des Buches, sondern vielmehr ein Muss.
Die zwei Hauptcharaktere Loos und Clarin treffen am Pfingstwochenende im Tessin in einem Hotel aufeinander, als Clarin einen freien Platz - auf der ansonsten hoffnungslos überfüllten Terasse des Hotels - sucht. Durch dieses scheinbar zufällige Aufeinandertreffen geraten beide ins Gespräch. Clarin, der junge, erfolgreiche Hedonist, trifft hier quasi auf seinen Gegenpol, den enttäuschten Linken Loos, der, vereinfacht dargestellt, das Grundkonzept seiner Überzeugung jedoch vehement verteidigt. Schon die Figuren, die hier aufeinandertreffen, wirken auf seltsame Weise konstruiert. Sie bilden lediglich das Transportmittel, für das, was Werner zweifelsohne mit seinem Buch gelungen ist: Eine brilliante Abbildung zweier grundverschiedener Lebenseinstellungen, die sich in einer ständig zuspitzenden Dialogsituation befinden. Es dreht sich um Moral, Lebenseinstellungen und die Konsequenzen, die sich aus gewissen Lebenseinstellungen ergeben. Alle Figuren und die ganze Umgebung bilden hier lediglich das statische Gerüst, die Bühne mit der die ganz im Zentrum stehenden Dialoge hervortreten können.
Für mich liegt die großartige Pointe des Buches nicht im Ende, das für den aufmerksamen Leser wirklich nicht überraschend kommt. Vielmehr wird durch das Ende wieder ein perfektes Gleichgewicht zwischen Clarin und Loos hergestellt, da Loos' Dominanz innerhalb der Dialoge relativiert wird.
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Format: Taschenbuch
Eine brillante Verwebung verwirrender Puzzlestücke, die sich im Laufe der Geschichte immer weiter zu vermischen scheinen, und schlicht grossartiger Zwiegespräche, die zu lesen oder zu hören (ich hatte das Hörbuch) eine reine Freude sind. Beide Charaktere - der undurchschaubare Loos, der um seine verlorene Frau trauert, und der ewige Junggeselle Clarin - diskutieren über das Leben, die Zeit, die Liebe - und eben auch über ihr eigenes Leben, ihre Wünsche, ihre Ansichten, und ihre Lieben und Geliebten, und das so unterhaltsam wie sprachlich wundervoll. Die zunehmend verwirrende Verknüpfung beider Leben, die schlussendlich nicht eindeutig zu klären ist, ist ein genialer Dreh des Autors - aber was mich wirklich an diesem Buch begeistert hat, sind die Unterhaltungen der beiden Männer. Präzise, wahr, auf den Punkt formuliert - grossartig!
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Format: Taschenbuch
...ein kleines literarisches Meisterstück, das so ungezwungen leicht beginnt und sich langsam aber stetig zu einer bedrohlichen schwarzen Wolke verdichtet. Da sitzen zwei Männer durch Zufall am gleichen Tisch eines Hotelrestaurants im schweizer Tessin und beginnen ein Gespräch, dessen Inhalt mehr und mehr die persönlichen Ansichten und Lebensmodelle der beiden offenbart. Der jüngere, Clarin, ein oberflächlicher, sorgloser leichter Charakter, fühlt sich von Stunde zu Stunde mehr angezogen von Loos, einem depressiven, schwermütigen und dunklen Menschen. Was diese Anziehung, aber auch stetig wiederkehrende Ablehnung des Anderen ausmacht, kann Clarin nicht in Worte fassen, doch die Neugierde treibt den Anwalt am nächsten Tag erneut in das Restaurant um das Gespräch mit dem Altphilologen fortzusetzen. Dass die beiden in Wahrheit nicht zufällig an einem Tisch sitzen, wird dem Leser schnell klar, denn wie so oft im Leben, ist nichts wie es scheint; und so betrachtet man als Außenstehender gebannt, die Entwicklung der Geschichte um zu erfahren, wie gefährlich eng die beiden "fremden" Männer doch miteinander verbunden sind.
"Am Hang" - wunderbar unterhaltsam erzählt von einem großartigen Schriftsteller.
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