Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
14
5,0 von 5 Sternen
Am 4. Advent morgens um vier: Eine Weihnachtsgeschichte. Mit Bildern von Jasmin Schäfer
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:12,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 9. Juni 2014
Was braucht man eigentlich zum Glücklichsein? Klaus Kordon versteckt in seiner warmherzig erzählten Geschichte eine klare, aber nicht belehrende Botschaft, die zum Nachdenken anregt. Nicht Geld allein verhilft zum Glück. Sondern einzig der Wunsch, anderen zu helfen und damit sein eigenes Glück mit ihnen teilen zu wollen, kann dieses auf Dauer halten. Unterstützt wird das Weihnachtsmärchen durch die liebevoll illustrierten Bildern von Jasmin Schäfer.
Bereits 1990 veröffentlicht Klaus Kordon, erstmals mit den Illustrationen von Julian Jusim, die Geschichte um den kleinen Jungen Andreas, dessen Familie sehr arm ist und der nun aber beschließt, daran etwas ändern zu wollen. Er wünscht sich mehr Glück. Aber an wen soll er seinen Wunsch richten?
In neuer Aufmachung schmücken in der hier vorliegenden 2. Auflage die Bilder von Jasmin Schäfer dieses bezaubernde Weihnachtsmärchen, das sowohl die Frage nach dem wahren Glück als auch die Bedeutung des Schenkens in den Mittelpunkt seiner Betrachtung stellt.
"Früher hieß es, Weihnachtswünsche, die man am vierten Advent morgens um vier in den Schnee schreibt, gehen in Erfüllung", verrät der alte Schäfer Hinnerk dem Jungen. Und so nimmt Andreas all seinen Mut zusammen und schreibt an jenem Morgen "Mehr Glück" in den Schnee, sicherheitshalber mit seinem Namen unterschrieben.
Bereits an dieser Stelle kann der Leser dazu aufgefordert werden, seinen persönlichen Wunsch zu benennen, wäre er an der Stelle des kleinen Andreas. Was sind das für Wünsche, die Kinder hier aussprechen? Wie stehen sie im Vergleich zu denen der Hauptfigur? Und wie verändern sie sich während und nach der Buchbetrachtung? Jene Leerstellen schaffen Raum für einen kindgerechten Austausch und regen zum gemeinsamen Nachdenken an.

Voller Spannung verfolgt der Leser, wie Andreas seinen Weihnachtstag verbringt. Wird der Wunsch in Erfüllung gehen? Der Spannungsbogen steigt weiter an, erscheint doch plötzlich ein Fremder im Haus der Familie. Er erklärt, er sei ein wohlhabender Mann, der durch die Botschaft im Schnee daran erinnert wurde, sein Glück doch mit anderen teilen zu können. Und so beschenkt er die Familie mit zwei Geldbeutel. Der dritte jedoch ist nur für Andreas bestimmt. Damit verbunden erhält er einen Auftrag: er soll sich wohl überlegen, was er mit dem Geld anfangen möchte. Gefällt es dem Fremden, so bekommt Andreas im nächsten Jahr einen weiteren Beutel voller Geld geschenkt.
Von nun an wird der Leser mit auf die Suche des Jungen genommen, wofür er das Geld Jahr um Jahr ausgeben soll. Was braucht er wirklich zum Glücklichsein? Wieder erlaubt es der Text, dass der Leser sich selbst diese Frage stellen kann. Wofür würde er so viel Geld ausgeben? An wen sind diese Geschenke gerichtet: nur an sich selbst oder auch an andere? Und so schafft Klaus Kordon sicher Erstaunen, wenn der Leser erfährt, dass Andreas nach und nach nicht nur Land für seine Familie, sondern auch alle weiteren Besitztümer kauft, die es der Familie ermöglichen, von nun an glücklich zu leben.
"Das ist ein Anfang, aber noch nicht genug", antwortet der Fremde jedoch jedes Jahr auf neue. Und auch der Leser spürt, dass Andreas, der mittlerweile erwachsen geworden ist, sein echtes Glück, welches er sich anfangs sehnlichst gewünscht hat, noch nicht erreicht hat.
Die wiederkehrenden Textbausteine erweitern den Spannungsbogen und schaffen immer wieder Freiräume, den Leser auf die Suche nach dem richtigen Wunsch von Andreas mitzunehmen.
Eine stimmungsvolle Unterstützung bieten hierbei die Illustrationen von Jasmin Schäfer. Warme Rot- und Grüntöne, im Einklang mit der fast nostalgisch anmutenden Winterlandschaft, sorgen für die nötige Ruhe sowie für ein gelungenes Zusammenspiel zwischen Text und Bild, das der Leser braucht, um sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen zu können. Die Künstlerin setzt dabei gekonnt wirkungsvolle Akzente: Perspektiven werden verschoben oder Größenverhältnisse leicht verzerrt. Dabei schafft sie es, keine Verfremdung entstehen zu lassen, sondern die Natürlichkeit der Charakteren zu untermalen.
Schließlich ist es die Erinnerung an die allererste Begegnung mit dem Fremden, ausgelöst durch ein kleines Mädchen, das sich, wie Andreas Jahre zuvor, selbst "Mehr Glück" wünscht, die Andreas zur Erkenntnis verhilft. Nicht Reichtum und Wohlstand allein machen wirklich glücklich, sondern die Güte, all jenes mit anderen teilen zu wollen. Anstatt reich, aber allein zu sein, liegt das "wahre Glück" im Geben und damit im Teilen seines persönlichen Glücks.
Klaus Kordon gelingt es, auch ohne moralisierenden Zeigefinger den Sinn des Schenkens neu zu hinterfragen. Eine Thematik, die sich besonders zur hektischen Weihnachtszeit treffend aufgreifen lässt. Der jüngere Leser braucht beim "Entschlüsseln" der Botschaft vielleicht noch die Hilfe seines erwachsenen Vorlesers. Doch tut dies der Wirkung der Geschichte keinen Abbruch, wird doch auf diesem Wege auch dem erwachsenen Begleiter die Frage nach dem wahren Glück und dem Sinn von Geben und Nehmen neu gestellt.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2011
Andreas lebt in einer sehr armen Familie, die selten satt wird und jedes Jahr in einer bescheidenen Art und Weise Weihnachten feiert. Trotz ihrer schwierigen Situation hält die Familie zusammen und erfreut sich an kleinen Dingen. Dennoch wünscht sich Andreas ein besseres Leben. Er fragt den Dorfältesten um Rat, der ihm sagt, dass Andreas seinen innigsten Wunsch am vierten Advent morgens um vier in den Schnee schreiben und abwarten soll. Andreas befolgt diesen Ratschlag. Er wünscht sich mehr Glück, muss aber schon bald einsehen, dass Glück sich nicht immer als echtes Geschenk erweist...

Immer, wenn ich dieses Buch wieder aufschlage, werden Erinnerungen wach. Wenn ich diese Zeilen lese, fühle ich mich in der Zeit um einige Jahre zurückversetzt. Es war die Zeit, in der ich noch nicht lesen konnte und mir die Geschichten noch vorgelesen wurden. Außerdem war es eins der ersten Bücher, mit denen ich in meinem Leben überhaupt Kontakt hatte. Die Geschichte kam mir zu diesem Zeitpunkt noch sehr lang vor. Aber das ist auch kein Wunder, ich kannte schließlich kaum andere Bücher. Und wenn, dann waren sie lediglich voller Kurzgeschichten.

Dieses Buch ist nicht zuletzt wegen der großen Druckschrift perfekt für Erstleser geeignet. Es enthält lediglich 47 Seiten und darüber hinaus noch sehr viele Bilder, die übrigens von Julian Jusim stammen. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern vermittelt auch viele pädagogische Werte, was heutzutage leider zu einer vollkommenen Seltenheit geworden ist. Der wertvollste pädagogische Wert aus dieser Geschichte ist sicher der, dass man echtes Glück teilen muss. Diese Rahmenbedingungen werden dadurch, dass diese Geschichte zum größten Teil zur Weihnachtszeit spielt, noch weiter verbessert und verdeutlicht. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 1. Dezember 2013
Andreas, der älteste von drei Geschwistern, lebt mit seinen Eltern in einem kleinen Dorf. Die Familie ist arm und lebt von der Arbeit für einen Gutsbesitzer mehr schlecht als recht. Hungersnot und unglückliche Zeiten sind ein ständiger Begleiter.

In seiner Not fragt der Junge den Dorfältesten um Rat. Der alte Hinnerk gibt ihm den Hinweis, seinen Wunsch am vierten Advent morgens um vier in den Schnee zu schreiben. Dann ginge sein Wunsch in Erfüllung.

Schlaflos vor Aufregung geht der Kleine in die Nacht und wacht wirklich gerade rechtzeitig auf, um den sehnlichen Wunsch nach mehr Glück in den Schnee zu schreiben.

Doch sollte der alte Hinnerk recht behalten und sollte sein sehnlichster Wunsch wirklich in Erfüllung gehen?

Ich verrate nicht, wie sich die Geschichte auf 54 spannenden, ergreifenden und nachdenklich stimmenden Seiten entwickelt und wie das Weihnachtsmärchen endet.

Doch ich kann verraten, dass die Parabel nicht nur für Kinder, sondern insbesondere für Erwachsene geeignet ist. Sie regt zum Nachdenken an und beweist, was - nicht nur - an Weihnachten wirklich wichtig ist.

Die liebevoll gezeichneten Illustrationen von Jasmin Schäfer harmonieren perfekt mit der Geschichte von Klaus Kordon, die sicherlich nicht nur einmal in der Vorweihnachtszeit zur Hand genommen wird.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2014
Jetzt beginnt wieder die vorweihnachtliche Vorlesezeit und dieses Buch eignet sich immer wieder ausgezeichnet dafür. Die Geschichte hat genau die richtige Mischung aus abenteuerlich und romantisch und moralisch, sodass sowohl Jungs als auch Mädchen zuhören.
Sehr empfehlenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2017
Könnte sich jemand vorstellen, dass man die Geschichte in ein Theaterstück umschreibt? Oder würden sich zu wenige Rollen ergeben?
Ich kenne die Geschichte leider nur aus Zusammenfassungen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Dezember 2003
Klaus Kordon hat ein unglaubliches Talent, Geschichten über die verschiedensten Menschen zu schreiben. Das Besondere: In jedem seiner Bücher fühlt man sich total integriert, man glaubt selber ein Bestandteil der Geschichte zu sein! Auch in diesem faszinierenden (Vor-) Weihnachtsbuch: Obwohl es wahrscheinlich hautpsächlich für die Zielgruppe Kinder geschrieben wurde, werden auch Erwachsenen ihren Spaß an der unglaublichen Geschichte haben! Eines der besten Adventsbücher, das ich seit langem gesehen habe!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2014
Glück ist vielfältig und vieles, zum Beispiel, dass „Am 4. Advent morgens um vier“ aus dem Jahre 1990 im Jahre 2013 neu aufgelegt wurde, mit wunderschönen Illustrationen (Jasmin Schäfer) im Stil naiver Malerei.
Kordons Erzählung variiert die Geschichte der Fee, die drei Wünsche gewährt. Andreas hat zwar nur einen („MEHR GLÜCK“), der ihm aber am Heiligabend in dreifacher Ausfertigung, mit drei verschiedenen Beuteln, erfüllt wird. Während Beutel eins und zwei Geldstücke enthalten, ist Beutel drei leer und für den Wunsch bestimmt, den Andreas im nächsten Jahr, so der Glück bringende Fremde, haben werde. Bis Andreas diesen Wunsch formulieren kann, vergehen Jahre. Dann aber erreicht er das, was auf Erden vielleicht das beste mögliche Glück ist.
Eine wunderschöne Advents- und Weihnachtsgeschichte, die das ganze Jahr über gelesen werden kann, für Erstleser, zum Vorlesen und für Menschen jeden Alters geeignet, die sich dem Zauber dieses Märchens bzw. eher dieser fantastischen Erzählung öffnen wollen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2016
Das Buch ist nicht nur für die Weihnachtszeit zu empfehlen. Ist ne tolle Geschichte, ist auch für Erwachsene noch schön.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2013
Dieses Buch habe ich zufällig beim Amazon-Stöbern entdeckt und durch die kurzfristige Lieferung konnte es zum Start in die ersten Weihnachtsferien an unseren Erstklässler verschenkt werden. Wir haben es gemeinsam gelesen und fanden es echt super - tiefgründig und leicht verständlich zugleich!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2015
Eine sehr besinnliche Geschichte, zur Zeit aktueller denn je.
Kindegerecht wird über das Glück erzählt, was Glück ist, wie Glück entstehen kann, dass man das nicht mit Geld bezahlen kann.
Für Kinder ab 7 Jahren
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen

Das Weihnachtskind
13,95 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken