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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
48
4,8 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 11. Mai 2017
Kann man nicht viel zu sagen. Der Name ist Programm, ich bin riesiger Fan der Serie und für mich war klar, dass die DVDs in meiner Sammlung zuhause nicht fehlen dürfen. Gerade diese alten Serien muss man sich sichern, bevor es die DVDs nicht mehr gibt. Im TV werden sie wohl leider nie wieder zu sehen sein :(
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am 21. Juni 2014
...dass es diese Serie noch/wieder gibt! Ich habe sie als Kind geliebt und mich, nachdem ich meiner Tochter, einer großen Tierliebhaberin und Naturfreundin, das Buch vorgelesen habe, sehr gefreut, ihr nun auch die Filme zeigen zu können.
Eine wirklich schöne Serie, nett gezeichnet, nicht so hektisch und actionreich wie viele Filme und Serien heute.
Ich finde auch, dass die Farben nicht schreiend bunt sein müssen. Mir gefällt der eher "matte" Grundton.
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am 19. September 2015
Ein sehr guter Film für Kinder, weil dass Tema Umweltverschmutzung eine große Rolle spielt.
Ich finde es schade dass heut keine so guten Serien mehr produziert werden. Hab die Serie sehr oft als Kind geschaut.
Eine schöne Kindheitserinnerung.
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am 10. Februar 2016
Hatte mir die Serie vor kurzen nochmal bestellt weil ich damals im Fernsehen nur ein paar Folgen geschaut habe jetzt hatte ich mir die Serie komplett angeschaut & ich muss sagen eine sehr gute & gelungene Zeichentrickserie Staffel 1 war sehr spannend gemacht doch Staffel 2 fand ich noch viel besser es hat mich richtig gepackt besser konnte es nicht werden war eigentlich davon überzeugt Staffel 3 wird noch besser doch da musste ich sagen die ersten 2 Staffeln warn am besten die 3 Staffel kann man sich zwar auch anschauen aber fande sie etwas langweilig nich mit den zuvor 2 Staffeln zu vergleichen Schade eigentlich trotzdem eine gelungene Zeichentrickserie immer wieder sehenswert & wirklich Empfehlenswert echt Top.
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am 17. April 2013
Habe diese Serie ja schon als Kind geschaut, konnte es nie erwarten bis zur nächsten Folge.

Eine Gruppe von Tieren, die ihren von Menschen zerstörten Wald verlassen, um in einem Naturschutzpark unterzukommen (Staffel 1), wo sie Probleme mit den bereits einheimischen Tieren erwarten (Staffel 2) und später mit den rattigen Zuzüglern (Staffel 3).

Sehr schön gezeichnet, mit vielfältigen Charakteren von der besserwisserischen Eule bis zum provokant-pubertären Wiesel, die alle zusammen die Schwierigkeiten zu meistern haben, und dies auch (mit einzelnen Verlusten) schaffen. Greift vor allem das Thema des Teamgeistes und des sozialen Umgangs untereinander auf.

Werde ich später wohl auch meinen Kindern zeigen.

5 von 5 Sternen.
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am 24. Mai 2015
Absolute Kindheitserinnerung... Da meine Tochter nun auch schon alt genug ist mal einen Film o.ä. zu sehen, dachte ich mir, wenn dann schon etwas sinnvolles.
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am 3. Dezember 2014
Endlich wieder Kindertage auferleben lassen. Das war eine Serie mit Sinn, die man heute leider oft im Tv suchen muss. Ganz ohne Gewalt mit irgendwelchen Waffen.
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am 1. Oktober 2014
Nachdem man die drei Staffeln dieser Serie bisher nur nach und nach veröffentlicht hatte, hat man sich nun endlich zu der guten Entscheidung durchgerungen, alle 39 Episoden als Einheit zu präsentieren.

ERSTE STAFFEL:
Im Rahmen dieser Serie handelt es sich bei der ersten Staffel um meinen persönlichen Favoriten. Diese Serie besitzt einfach alles, was die heutigen Serien, welche teilweise nicht einmal mehr kindgerecht sind, nicht besitzen: Sie ist moralisch unbedenklich, pädagogisch wertvoll und sogar ziemlich lehrreich, wenn es um die Welt der Tiere geht, da die typischen Verhaltensweisen der einzelnen Tiere (Fuchs = listig, Eule = weise, Turmfalke = scharfsinnig) gut aufgenommen und vermittelt werden. Allerdings ist hier und da auch Vorsicht geboten, da es sich insgesamt doch um eine ziemlich ernste Geschichte mit ebenso ernster Umsetzung handelt. Viele Charaktere schaffen den Weg in den Weißhirschpark auch in der Serie nicht. Aber diese Stellen kommen in der Serie nicht allzu häufig vor und werden manchmal auch nur kurz angedeutet, was positiv hervorzuheben ist.
Außerdem freut es mich wirklich sehr, dass diese Serie wirklich sehr nah an die literarische Vorlage von Colin Dann herankommt. Es fehlt kein einziges wichtiges Detail und die Dialoge sind teilweise wirklich 1:1 übernommen worden.
In dieser Serie wird außerdem ein Appell an die Menschen deutlich, dass sie ihr Verhalten gegenüber ihrer Umwelt dringend überdenken müssen - ein Mittel, das in der Serie sehr gut herübergebracht wurde. Hier ist es nämlich so, dass die Gesichter der Menschen nie richtig gezeigt wurden, sodass einem der Gedanke, dass man diese Rolle selber einnehmen könnte, sehr stark ins Bewusstsein steigt.

ZWEITE STAFFEL:
Die zweite Staffel ist nur ein Jahr jünger als ihr Vorgänger und wurde erstmals im Jahre 1994 gesendet. Im Gegensatz zu der ersten Staffel besteht sie nicht nur aus einem der erschienenen Bände, sondern gleich aus mehreren literarischen Vorlagen, nämlich aus "Was die Tiere im Park erlebten" (Winter im Hirschpark / Fuchskrieg) und "Wie die Tiere das Fürchten lernten" (Jagd auf den roten Schatten / Der Unbekannte).
Im Gegensatz zu der ersten Staffel ergeben sich somit auch einige Unterschiede. In "Was die Tiere im Park erlebten" kommt der Bösewicht der zweiten Staffel, Narbengesicht mit Namen, erst im zweiten Teil vor, in der Serie ist er von Anfang an präsent und damit eine echte Bedrohung für die Tiere aus dem Thalerwald. Sein unendlicher Hass auf die Thalerwaldtiere wird folglich auch stetig thematisiert und fordert sehr viele Opfer auf beiden Seiten. Dieser Punkt ist realistisch und schockierend zugleich. Auf der einen Seite wird hier ein altbekanntes Gesetz der Natur ("Fressen oder gefressen werden.") behandelt, das mit dem Eid der Thalerwaldtiere als moralischem Gegensatz konkurriert, aber auf der anderen Seite werden sehr viele lieb gewonnene Charaktere aus der Serie entfernt, teilweise auch entgegen der Buchvorlage.
Obwohl die Serie keine Altersbeschränkung besitzt, sollten Eltern junger Kinder bei manchen Szenen also doch lieber aufpassen. Die ein oder andere Träne könnte beim Betrachten mancher Folgen schon fließen. Aber ansonsten gibt es auf diesem Gebiet keinerlei Grund zur Sorge oder Beanstandung. Im Gegensatz zum heutigen Müll, der im Fernsehen läuft, ist auch die zweite Staffel dieser Serie komplett unbedenklich und lehrreich. Wieder lernt man einiges über die einzelnen Tiere und über ihre Verhaltensweisen, wobei diesmal sogar der Konflikt zwischen Haustieren und wilden Tieren behandelt wird.
Ansonsten handelt es sich wohl um die abwechslungsreichste aller drei Staffeln, wenn auch manche Details nicht allzu glücklich gelöst wurden. Auf fast alle Tiere wird ein mehr oder weniger großer Fokus gelegt, wobei man natürlich dazusagen muss, dass der Fuchskrieg vor allem am Ende der Staffel das Thema schlechthin ist. Aber ansonsten versteckt sich hinter jeder der 13 Folgen eine Geschichte, die mal mehr und mal weniger eigenständig ist.

DRITTE STAFFEL:
Die dritte Staffel ist nur ein Jahr jünger als ihr Vorgänger und wurde erstmals im Jahre 1995 gesendet. Wie die zweite Staffel besteht auch sie aus mehreren literarischen Vorlagen, nämlich aus "Wie die Tiere das Fürchten lernten" (Der Unbekannte) und "Als die Tiere ums Überleben kämpften" (Der Orkan / Kampf um den Park).
Allerdings muss ich sagen, dass die dritte Staffel sich sehr viele Freiheiten erlaubt und ihre Vorlagen damit nicht immer detailreich umsetzt. Und das dürfte auch der Schwachpunkt der dritten Staffel sein. Die literarischen Vorlagen haben mir wirklich gut gefallen, aber hier wird der Kampf um den Weißhirschpark stellenweise dermaßen lächerlich dargestellt, dass man sich zu fragen beginnt, wie die Ratten, die das Naturschutzgebiet erobern wollen, den Weg gefunden haben, ohne sich vorher zu verirren. Manchmal nimmt man den Ratten ihre Intention und ihr Vorhaben einfach nicht ab, da sie völlig entfremdet werden. Bulli, der Anführer der Rattenbande, hört im Buch auf den Namen "Bullig" und ist darüber hinaus ein kalter und düsterer Anführer, der eher mit Narbengesicht aus der zweiten Staffel zu vergleichen ist. In der Serie erscheint er wie ein tollpatschiger und durch schlechtes Deutsch bestechender Angeber, der einfach nur eine große Schnauze hat.
Leider zieht sich dieses Merkmal durch die gesamte Staffel. Es gibt wirklich viele neue Charaktere und sogenannte Running Gags, die bereits nach wenigen Folgen damit anfangen, den Zuschauer zu nerven. Manchmal wirkt es so, als sollten hier Schwächen im Drehbuch ausgeglichen werden. Die Geschichte um die vier Wiesel, die in den Büchern nicht vorkommt, ist da ein gutes Beispiel.
Ein weiterer Schwachpunkt ist, dass der Zeichenstil von Episode zu Episode nachlässt. Aus Pfoten werden mit der Zeit Hände, aus den Figuren stellenweise Karikaturen. Mimik und Gestik der Tiere wirken nicht gerade selten hölzern und abgehackt. Es scheint fast so, als hätte man hier zum Schluss nicht mehr gründlich genug gearbeitet. Die blassen Farben, die hier stellenweise auftreten, sind ein weiteres Indiz dafür.
Allerdings muss ich sagen, dass ich auch die dritte Staffel trotz einiger Schwächen und Hänger immer wieder gerne verfolge. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass ich mit dieser Serie viele Kindheitserinnerungen verbinde, die ich niemals missen möchte. Ohne den nostalgischen Glanz, den lehrreichen Faktor und manche pädagogischen Werte, die hier allerdings auch nur noch in leichten Abstrichen vorkommen, würde ich hier sicherlich Punkte abziehen. Allerdings hat auch die dritte Staffel aufgrund vieler Situationen und mancher sympathischer Charaktere durchaus auch ihre schönen Seiten.
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am 11. November 2012
Die Serie scheint sich gut auf DVD zu verkaufen. Erst die einzelnen Staffeln (1-3) auf DVD, dann die 1.Staffel verteilt auf mehrere DVDs (2 Folgen pro DVD / Geldverschwendung!) und jetzt die Komplettbox mit allen 3 Staffeln (insgesamt 39 Folgen).

Story: Die Tiere des Thalerwaldes müssen ihren sehnlichst geliebten Wald verlassen, da die Menschen mit ihren großen Maschinen anrücken. Unter der Führung der Kröte und der Leitung des schlauen Fuchses machen sich Dachs, Wiesel, Otter, Maulwurf, Eichhörnchen, Eule, Turmfalke, Feldmäuse, Wühlmäuse, Spitzmäuse, Fasane, Igel, Kaninchen und Hasen auf den Weg in das Naturschutzgebiet, den Weißhirschpark.
Auf dem Weg lauern aber viele Gefahren, aber auch neue Freunde wie der Storch Pfeifer und die hübsche Füchsin.
Das sind allerdings nur die ersten 13 Folgen. Später im Weißhirschpark warten neue Gefahren durch die Blaufüchse und den Ratten.

Sicher ist die Komplettbox was Schönes, doch wenn man den Preis mit den einzelnen Staffeln vergleicht, dann kommt man mit den einzelnen Staffeln wesentlich billiger weg. Deshalb ein Stern Abzug.
Trotzdem tolle Serie! Die Freundschaft und Zusammenhalt vermittelt!
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am 15. September 2014
Nachdem man die drei Staffeln dieser Serie bisher nur nach und nach veröffentlicht hatte, hat man sich nun endlich zu der guten Entscheidung durchgerungen, alle 39 Episoden als Einheit zu präsentieren.

ERSTE STAFFEL:
Im Rahmen dieser Serie handelt es sich bei der ersten Staffel um meinen persönlichen Favoriten. Diese Serie besitzt einfach alles, was die heutigen Serien, welche teilweise nicht einmal mehr kindgerecht sind, nicht besitzen: Sie ist moralisch unbedenklich, pädagogisch wertvoll und sogar ziemlich lehrreich, wenn es um die Welt der Tiere geht, da die typischen Verhaltensweisen der einzelnen Tiere (Fuchs = listig, Eule = weise, Turmfalke = scharfsinnig) gut aufgenommen und vermittelt werden. Allerdings ist hier und da auch Vorsicht geboten, da es sich insgesamt doch um eine ziemlich ernste Geschichte mit ebenso ernster Umsetzung handelt. Viele Charaktere schaffen den Weg in den Weißhirschpark auch in der Serie nicht. Aber diese Stellen kommen in der Serie nicht allzu häufig vor und werden manchmal auch nur kurz angedeutet, was positiv hervorzuheben ist.
Außerdem freut es mich wirklich sehr, dass diese Serie wirklich sehr nah an die literarische Vorlage von Colin Dann herankommt. Es fehlt kein einziges wichtiges Detail und die Dialoge sind teilweise wirklich 1:1 übernommen worden.
In dieser Serie wird außerdem ein Appell an die Menschen deutlich, dass sie ihr Verhalten gegenüber ihrer Umwelt dringend überdenken müssen - ein Mittel, das in der Serie sehr gut herübergebracht wurde. Hier ist es nämlich so, dass die Gesichter der Menschen nie richtig gezeigt wurden, sodass einem der Gedanke, dass man diese Rolle selber einnehmen könnte, sehr stark ins Bewusstsein steigt.

ZWEITE STAFFEL:
Die zweite Staffel ist nur ein Jahr jünger als ihr Vorgänger und wurde erstmals im Jahre 1994 gesendet. Im Gegensatz zu der ersten Staffel besteht sie nicht nur aus einem der erschienenen Bände, sondern gleich aus mehreren literarischen Vorlagen, nämlich aus "Was die Tiere im Park erlebten" (Winter im Hirschpark / Fuchskrieg) und "Wie die Tiere das Fürchten lernten" (Jagd auf den roten Schatten / Der Unbekannte).
Im Gegensatz zu der ersten Staffel ergeben sich somit auch einige Unterschiede. In "Was die Tiere im Park erlebten" kommt der Bösewicht der zweiten Staffel, Narbengesicht mit Namen, erst im zweiten Teil vor, in der Serie ist er von Anfang an präsent und damit eine echte Bedrohung für die Tiere aus dem Thalerwald. Sein unendlicher Hass auf die Thalerwaldtiere wird folglich auch stetig thematisiert und fordert sehr viele Opfer auf beiden Seiten. Dieser Punkt ist realistisch und schockierend zugleich. Auf der einen Seite wird hier ein altbekanntes Gesetz der Natur ("Fressen oder gefressen werden.") behandelt, das mit dem Eid der Thalerwaldtiere als moralischem Gegensatz konkurriert, aber auf der anderen Seite werden sehr viele lieb gewonnene Charaktere aus der Serie entfernt, teilweise auch entgegen der Buchvorlage.
Obwohl die Serie keine Altersbeschränkung besitzt, sollten Eltern junger Kinder bei manchen Szenen also doch lieber aufpassen. Die ein oder andere Träne könnte beim Betrachten mancher Folgen schon fließen. Aber ansonsten gibt es auf diesem Gebiet keinerlei Grund zur Sorge oder Beanstandung. Im Gegensatz zum heutigen Müll, der im Fernsehen läuft, ist auch die zweite Staffel dieser Serie komplett unbedenklich und lehrreich. Wieder lernt man einiges über die einzelnen Tiere und über ihre Verhaltensweisen, wobei diesmal sogar der Konflikt zwischen Haustieren und wilden Tieren behandelt wird.
Ansonsten handelt es sich wohl um die abwechslungsreichste aller drei Staffeln, wenn auch manche Details nicht allzu glücklich gelöst wurden. Auf fast alle Tiere wird ein mehr oder weniger großer Fokus gelegt, wobei man natürlich dazusagen muss, dass der Fuchskrieg vor allem am Ende der Staffel das Thema schlechthin ist. Aber ansonsten versteckt sich hinter jeder der 13 Folgen eine Geschichte, die mal mehr und mal weniger eigenständig ist.

DRITTE STAFFEL:
Die dritte Staffel ist nur ein Jahr jünger als ihr Vorgänger und wurde erstmals im Jahre 1995 gesendet. Wie die zweite Staffel besteht auch sie aus mehreren literarischen Vorlagen, nämlich aus "Wie die Tiere das Fürchten lernten" (Der Unbekannte) und "Als die Tiere ums Überleben kämpften" (Der Orkan / Kampf um den Park).
Allerdings muss ich sagen, dass die dritte Staffel sich sehr viele Freiheiten erlaubt und ihre Vorlagen damit nicht immer detailreich umsetzt. Und das dürfte auch der Schwachpunkt der dritten Staffel sein. Die literarischen Vorlagen haben mir wirklich gut gefallen, aber hier wird der Kampf um den Weißhirschpark stellenweise dermaßen lächerlich dargestellt, dass man sich zu fragen beginnt, wie die Ratten, die das Naturschutzgebiet erobern wollen, den Weg gefunden haben, ohne sich vorher zu verirren. Manchmal nimmt man den Ratten ihre Intention und ihr Vorhaben einfach nicht ab, da sie völlig entfremdet werden. Bulli, der Anführer der Rattenbande, hört im Buch auf den Namen "Bullig" und ist darüber hinaus ein kalter und düsterer Anführer, der eher mit Narbengesicht aus der zweiten Staffel zu vergleichen ist. In der Serie erscheint er wie ein tollpatschiger und durch schlechtes Deutsch bestechender Angeber, der einfach nur eine große Schnauze hat.
Leider zieht sich dieses Merkmal durch die gesamte Staffel. Es gibt wirklich viele neue Charaktere und sogenannte Running Gags, die bereits nach wenigen Folgen damit anfangen, den Zuschauer zu nerven. Manchmal wirkt es so, als sollten hier Schwächen im Drehbuch ausgeglichen werden. Die Geschichte um die vier Wiesel, die in den Büchern nicht vorkommt, ist da ein gutes Beispiel.
Ein weiterer Schwachpunkt ist, dass der Zeichenstil von Episode zu Episode nachlässt. Aus Pfoten werden mit der Zeit Hände, aus den Figuren stellenweise Karikaturen. Mimik und Gestik der Tiere wirken nicht gerade selten hölzern und abgehackt. Es scheint fast so, als hätte man hier zum Schluss nicht mehr gründlich genug gearbeitet. Die blassen Farben, die hier stellenweise auftreten, sind ein weiteres Indiz dafür.
Allerdings muss ich sagen, dass ich auch die dritte Staffel trotz einiger Schwächen und Hänger immer wieder gerne verfolge. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass ich mit dieser Serie viele Kindheitserinnerungen verbinde, die ich niemals missen möchte. Ohne den nostalgischen Glanz, den lehrreichen Faktor und manche pädagogischen Werte, die hier allerdings auch nur noch in leichten Abstrichen vorkommen, würde ich hier sicherlich Punkte abziehen. Allerdings hat auch die dritte Staffel aufgrund vieler Situationen und mancher sympathischer Charaktere durchaus auch ihre schönen Seiten.
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