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Als Gastschüler in den USA: Erfahrungen, Fakten und Informationen Broschiert – 21. April 2008

4.5 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Rauner verbrachte sein elftes Schuljahr in Chattanooga, Tennessee, der Metropole des amerikanischen "Bible Belt". Darüber schreibt er spannend und mit Witz. Für den 60-seitigen Ratgeberteil recherchierte er bei Organisationen und Behörden. Heute lebt Rauner in Süddeutschland und arbeitet als Wissenschaftsjournalist. Durch Interviews mit GastschülerInnen und Recherche bei Behörden und Austauschorganisationen in den USA und in Deutschland bringt er sein Buch regelmäßig auf den neuesten Stand. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

(Aus Kapitel 9: Senior Prom -- wie Schüler erwachsen (gemacht) werden) Das zweite Semester begann nach den Winterferien. Wir hatten an zwei Tagen 5 cm Schnee und auch prompt schulfrei. In Florida verkaufte ein Amateurfilmer seine Aufnahmen von der angeblich einzigen Schneeflocke des Jahres an eine Fernsehgesellschaft. Doch mittlerweile, Ende Januar, konnte ich schon wieder im T-Shirt 'rumlaufen. Der Schulalltag hatte begonnen, doch die Atmosphäre erschien mir unverkrampfter, lockerer, zumindest unter uns 12.klässlern. Dieses Semester war ganz den Seniors gewidmet.

Am 30. Januar leitete der senior distinction day eine Serie von Veranstaltungen ein, die als Höhepunkte im Leben eines High School Schülers gelten und den krönenden Abschluss in der graduation ceremony finden, der Diplomverleihung. Die Zeit bis zu jenem, für mich legendären 21. Mai, verging wie im Fluge, unterbrochen von 9 Tagen Osterferien. Kaum hatte ich das christliche Weihnachtsfest mit meiner 23köpfigen Familie (davon 3 Pastoren) verdaut, wurden - zurück in der Schule - in der zweiten Januarwoche die Vorbereitungen für den senior distinction day getroffen.

Während einer Versammlung aller Seniors in der Aula sollten herausragende Schüler ausgezeichnet werden, sogenannte Superlatives. ich verstand nur Bahnhof, doch das war ja nichts Neues, ich würde mich überraschen lassen. Die Vorbereitungen für den Tag liefen auf Hochtouren, ohne dass ich es wahrnahm. Homeroom Time, 15 Minuten, die wir jeden Mittwoch in einem nach dem Alphabet geordneten Klassenverband verbrachten. Hier wurden die organisatorischen Dinge der Schule geregelt. Wir bezahlten z.B. die 2,5 Dollar Schulbuchbenutzungsgebühr, füllten Fragebögen aus oder hörten der Verlesung einer neuen Verordnung zu. Häufig sassen wir auch einfach da und unterhielten uns. Eines Mittwochs verteilte meine Homeroom-Lehrerin Zettel. Wir sollten Vorschläge für bestimmte Kandidaten aufschreiben. Zunächst waren da Mister und Miss Hixson. Diese Titel verstand ich. Doch es folgten Bezeichnungen, deren Bedeutung ich zwar kannte, deren Sinn mir allerdings schleierhaft war. Da stand unter anderem: Most intelligent, Most ambitious, Most School Spirit, Most talented.

Ich konnte mir nicht vorstellen, hier Schüler als "Intelligenteste/n" oder "Talentierteste/n" vorzuschlagen und war mir der Bedeutung dieser Zettel auch nicht bewusst. Tatsächlich aber befand ich mich mitten in demokratischen Wahlgang für die Bewertung herausragender Schüler. Die Homeroom-Lehrerin nannte die Bedingungen für die Kandidaten: 2 Jahre Schüler unserer Schule und ein Notendurchschnitt von mindestens 2,5. Das entspricht in etwa der deutschen 4+. Ein ganz schlechter Schüler konnte schon mal nicht Freundlichste/r, schon gar nicht Ehrgeizigste/r sein - in Gedanken klammerte ich Boyd aus. Ausserdem durfte die Homecoming Queen, namentlich Kristie Graham, nicht als Miss Hixson gewählt werden. Mein Tischnachbar füllte gewissenhaft seinen Zettel aus. Gut, ich überlegte also krampfhaft, welcher meiner Freunde oder Mitschülerinnen für welchen Titel in Frage kam. Freundlichste/r und Zuverlässigste/r, das ging noch, ich schrieb "Ian Smith " und "Dinah Lagergreen". Nur wer war der/die Ehrgeizigste oder Talentierteste unserer Schule? Ich liess einige Lücken und gestehe an dieser Stelle, dass ich hinter wittiest (geistreichster) meinen Namen schrieb. Den Bogen gab ich als letzter ab, es klingelte.

Der Sinn dieser Aktion war mir trotz Nachfragens immer noch unklar - sollten die Gewinner einen Preis bekommen, ein Stipendium oder eine Pizza-Party gratis? -, als ein paar Wochen später bereits das Papier mit der engeren Auswahl in Homeroom verteilt wurde. Meinen Namen fand ich natürlich nicht, auch keinen meiner Vorschläge. Wir mussten jetzt nur noch zuordnen: etwa 20 Namen für 10 Titel. Ich gab den Zettel diesmal nicht ab, zumal ich die wenigsten der aufgelisteten Schüler näher kannte – die Mädchen waren hübsch und beliebt, die Jungen hielten sich nach der Schule zum Grossteil im Hantelraum auf. Mehr wusste ich nicht, und mir war nicht klar, wozu das alles.

Am 30. Januar ging mir ein Licht auf - Wir waren gebeten worden, uns formal zu kleiden: Hemd, Schlips, am besten Lackschuhe. Die Zeremonie begann, Schulleiter und Lehrer hielten Reden, dazwischen auch ein Mr. Business, diesmal von unserem "Adoptiv-Vater", Red Food Store. Es wurde gebetet, aufstehen, setzen. 370 Seiniors füllten die Stuhlreihen vor der Bühne, die jüngeren Jahrgänge bevölkerten die Tribünen. Der Name jedes einzelnen Seniors wurde aufgerufen, alles Diplom-Anwärter. ... Drema Randolph, Max Rauner, David Rawiszer... Ein kurzer Augenblick des Hochgefühls, doch erbarmungslos drängte das Alphabet. Nun traten die zwölf Calendar Girls des Key Club auf die Bühne, gefolgt von den Superlativen. Hier waren sie also, die Freundlichsten und Talentiertesten, standen in Pärchen auf der Bühne, Applaus. Da waren Lory und Michael als Most School Spirit, Marc und Melody als die ehrgeizigsten (Most ambitious) obwohl eigentlich Scott viel ehrgeiziger war als Marc?! Aber Scott war schon Best All-Around; und wenn ich mir es recht überlegte, so umfasste das ja alles, also auch Ehrgeiz.

Ich hätte auch gerne dort oben gestanden, bewundert von über 500 Schülern, die nicht neidisch zu sein schienen. Man akzeptierte die Hierarchie, jeder an seinem Platz. Es kam noch besser. Ich erinnerte mich nicht mehr, die folgenden Pärchen gewählt, geschweige denn, den Wahlzettel gesehen zu haben. Bei so vielen Titeln konnte es allerdings passieren, dass man einen Wahlgang mal nicht richtig wahrnahm und die ohnehin unbekannten Namen wie beim Lotto zuordnete und ankreuzte. Auf der Bühne standen sechs Pärchen, gekleidet wie die Superlatives, die Damen im Kleid, die Herren in Frack (Tuxedo) oder schlicht im Anzug. Es handelte sich um die Beauties and Beaus der Hixson High School. Der französische Part meines Grosshirns trat in Aktion, kombinierte und tippte auf die deutsche Übersetzung "Schönheiten der Schule". Recht gehabt. Scott, Angie, Kristi, Brent, Gina, Fuston und Tom mussten sich erst gar nicht umziehen, sie gehörten sowohl zur Klasse der Beauties and Beaus als auch zu den Superlativen. Der Vormittag steuerte dem Höhepunkt entgegen. Auf der Bühne hatten diesmal fünf Pärchen - übrigens immer Zweck-Paare, d.h. zusammengewählt - vor zwei dekorativen Blumentopfsäulen Platz genommen: das sogenannte court. Wie der Zufall es wollte, zählten acht der zehn Glücklichen zu den Superlativen und/oder den Schönheiten, Scott und Kristie waren auch dabei. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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am 8. Februar 2004
Format: Taschenbuch
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am 20. März 2000
Format: Broschiert
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am 15. März 2000
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am 20. März 2000
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am 22. Juli 2001
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am 11. September 2000
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am 18. Januar 2014
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am 25. März 2000
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