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Alltag in der DDR: So haben wir gelebt: Manfred Beier Fotografien aus dem größten Privatarchiv der DDR. 1949-1971 Gebundene Ausgabe – 22. September 2010

4.4 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Gebundene Ausgabe, 22. September 2010
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Fotograf: Manfred Beier (1927–2002) war von 1946 bis 1980 Lehrer für Erdkunde, Deutsch, Englisch und Astronomie in Ostberlin, danach bis 1990 Oberreferent bei der Deutschen Außenhandelsbank der DDR. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entdeckte er seine Leidenschaft für die Fotografie. Er betrieb diese ohne jeglichen Sinn für Kommerz, aber mit Professionalität und Akribie. Die Exaktheit, mit der er seine Motivwahl dokumentierte, macht die Sammlung zu einem äußerst wertvollen historischen Dokument. Der Herausgeber: Als Manfred Beier im Jahr 2002 stirbt, kümmern sich seine Söhne Wolfram Gerhard, geboren 1966, und Nils Beier, geboren 1968, fortan um die Sammlung und geben dem Ganzen einen Namen: »Sammlung Beier – das fotografische Gedächtnis des Alltags der DDR«. Nils Beier ist der Herausgeber des vorliegenden Bandes. Die Sammlung: Nach dem Tod ihres Vaters finden Wolfram Gerhard und Nils Beier ein zunächst unüberschaubares Konvolut an Filmen, Negativen und technischem Zubehör vor. Die Söhne machen erste Abzüge und erkennen die überdurchschnittliche technische Qualität. Sie entschließen sich, die Fotografien der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es werden erste Ausstellungen organisiert, das Interesse wächst, und allmählich wird die Bedeutung der Sammlung deutlich. Seit 2009 gehört die Sammlung zum Bestand des Bundesarchivs und wird systematisch erschlossen.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Über das mit vorliegende Werk kann ich nur positives berichten. Schon der erste Eindruck dieses dicken und stattlichen, in einer ausgezeichneten Druckqualität präsentierten Buches ist überwältigend. Instinktiv erwartet man für ein derartiges Werk einen wesentlich höheren Preis, was in der Tat nicht der Fall ist.
Was aber nützt ein günstiger Preis, wenn der Inhalt nicht mithalten kann? Bei diesem Werk stimmt beides. Es zeigt praktisch alle wichtigen Lebensbereiche des DDR-Alltags - Familie, Schule, Arbeit, Freizeit und die Ansichten von Landschaft und Städten flächendeckend von der Ostsee bis zum Erzgebirge - in ungeschönten und sehr bildwirksamen, vielfach in Form von Schnappschüssen entstandenen Schwarz-Weiss- aber auch von Farbfotografien eines engagierten, in der DDR lebenden Fotoamateurs, die denen eines Profis durchaus würdig sind. Die Aufnahmen dieser Dokumentation wirken völlig unverfälscht und daher ehrlich, spontan und aus dem Leben gegriffen - ganz im Gegensatz zu den meisten, überwiegend tiefganglosen, oberflächlichen Büchern zum Thema, mit denen der Buchmarkt im Zuge der sogenannten "Ostalgie-Welle" zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung geradezu überschwemmt wird. Dieses fachlich gut kommentierte Bildwerk hebt sich sehr wohltuend von allen anderen Büchern über die DDR ab, vor allem auch deshalb, weil sich der zeitliche Rahmen auf die frühen Jahre der DDR - von 1949 bis 1971 - beschränkt. Die hier gezeigten Fotodokumente lassen einzigartig und sehr eindrucksvoll die große Not der Nachkriegszeit und den allgegenwärtigen Mangel dieses durch Kriegsfolgen und sowjetische Demontagen ausgebluteten Landes erahnen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Auch als Wessi kann man sich intensiv für die ehemalige DDR interessieren. Ich war vor 89 nie drüben, nur um mich anschließend umso mehr für das Leben im Osten zu begeistern. Dieser Bildband ist ein wirklicher Schatz, gehoben aus den hervorragenden Fotografien (über 60.000) des hauptberuflichen Lehrers und Fotografen Manfred Beier. Die Motive lagen zum großen Teil nur als Negative vor, wurden von Manfred Beier aber akribisch dokumentiert und beschrieben. Er konnte zudem wirklich fotografieren, d.h. mit Licht schreiben und sein Gefühl für den richtigen Moment, die Komposition ist in jedem Bild vorhanden. Kurzum, Qualität und Inhalte sind bestens und in diesem Buch verteilt auf diese Kategorien:

Familienleben
Schule
Unterwegs
Arbeit
Freizeit
Berlin

Das Familienleben ist gekennzeichnet durch bescheidenes Glück, weniger war viel mehr und die Zufriedenheit auf Seite 51 mit ganz Wenigem ist umso größer (die beiden Brüder erhalten Ersatzspielzeuge in Usedom nachdem das eigene mit der Post nicht ankam: "Weil die Familie kein Auto besitzt und mit der Bahn reist, wurden die Spielsachen per Post in den Urlaubsort vorgeschickt.").

Schule und Lernen sind Fahnenarbeiten und Paraden einerseits (Der Sozialismus - das ist die glückliche Zukunft der Menscheit) und umso engere Privatheit auf der anderen Seite. Das größte Vergnügen: "Wir bei einer Brause." Und doch: es gibt auch Bilder zur "Vormilitärischen Ausbildung" und gelenkte politische Demonstrationen der Lehrer: "Weg mit Adenauer." Beeindruckend das Mahnmal gegen den Krieg in Dresden: die Ruine der Frauenkirche war ein reales Denkmal, das erst ab 1994 wieder aufgebaut wurde.
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Format: Gebundene Ausgabe
Pro: Das Alltagsleben in der DDR (1949-1971) wird hier in rund 300 großformatigen Schwarz-Weiss und Farb-Aufnahmen plastisch erlebbar. Bilder aus allen Teilen des Landes - von der Ostsee bis zum Brocken. Und das ganz anders und wahrhaftiger als in allen mir bekannten Büchern und Dokumentationen. Die Not der Nachkriegszeit und die Einschränkungen der DDR werden nicht ausgeblendet, aber das Leuchten der Augen der Kinder auf vielen Fotografien, die oft erfrischend ungestellt wirkenden Motive von Heranwachsenden, Arbeitern, Familien - eben normalen Menschen - bei Schule, Sport, Arbeit, Urlaub und Freizeit, in Stadt und Land, ergeben in ihrer Summe ein wunderbares "Bilder-Feuerwerk" aus einer gegangenen Zeit.
Abgerundet werden diese Eindrücke durch eine hochwertige Verarbeitung und Druckqualität.
So wird Geschichte auf wunderbare Weise lebendig und erlebbar.

Kontra: Durch das große Format ragt der Bildband etwas über das Standard-Billy-Regal hinaus.

Fazit: Ein sehr interessanter und qualitativ hochwertiger Fotoband.
Klare Kaufempfehlung!
Der Preis ist für diese Qualität mehr als angemessen.
Auch als besonderes Geschenk.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Bildband ist qualitativ sehr hochwertig, die Papier- und Druckqualität ist sehr gut. Jedes Bild hat eine eigene Seite, so dass die Fotos Platz zum Wirken haben. Zu jedem Bild stehen einige Informationen bereit, insbesondere der Ort und die Zeit der Aufnahme werden genannt, meistens werden auch die abgebildeten Personen benannt. Dazu kommen oft noch kurze Hintergrundinformationen, die zwischen allseits Bekanntem und netten Anekdoten variieren, sich mitunter aber auch in eher langweiligen technischen Details verlieren.

Den Anfang des Bildbandes bildet eine siebenseitige Einleitung des Herausgebers Nils Beier, dem Sohn des Fotografen Manfred Beier. In dieser schildert er, wie er und sein Bruder nach dem Tod ihres Vaters das Fotoarchiv im Keller entdeckten und wie ihnen klar wurde, mit was für einem Schatz sie es zu tun hatten. Hierbei stilisiert der Herausgeber die Entdeckung zu einem Jahrhundertfund empor, welcher einmalige Einblicke in das reale Leben der untergegangen DDR ermögliche. Diese Einschätzung erscheint allerdings etwas überambitioniert, da die ehemalige DDR bereits sehr gut dokumentiert und in allen erdenklichen Formen und Bereichen erschlossen ist. Somit fügt sich der Bildband mit den Fotografien Manfred Beiers zwar gut in die Reihe der DDR-Bildbände ein, etwas wirklich Neues hinzufügen kann er aber eher nicht.

Bedauerlicherweise deckt der Großteil der Bilder nur die Zeit bis 1960 ab und nicht, wie der Titel erwarten lässt, bis 1971. Das bedeutet, dass das Buch hauptsächlich die Aufbaujahre der ehemaligen jungen DDR wiederspiegelt, in denen die Gemeinsamkeiten zur BRD noch relativ stark vorhanden waren.
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