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Kundenrezensionen

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am 11. Oktober 2011
Der Tagesanzeiger übertitelte seine Krtitik zum zweiten Buch der Allmen-Reihe mit "Martin Suters Schmalspur-Sherlock". Der Tagi-Kritiker weist richtig darauf hin, dass Suter nicht dem französischen Kommissarmodell (Maigret, Wachtmeister Studer etc.) folgt, sondern sich an der angelsächsischen Tradition (Sherlock Holmes) anlehnt. Das ist wohl einer der wenigen positiven Aspekte an der Allmen-Reihe.
Martin Suters Buch betrachte ich als gepflegte, nette Unterhaltung für ein Publikum mit gehobenem Geschmack. Handwerklich ist Suters Buch zwar gut gemacht, aber leider ist es viel zu kurz. So muss die Seitenzahl durch einen grossen Zeilenabstand aufgeblasen werden. Das Buch ist Schmalkost. Man hat zwar Freude bei der Lektüre, aber man wird nicht wirklich satt. Eine ideale Vorlage für einen 90-minütigen Fernsehfilm, aber für ein Buch bietet Suter zu wenig Inhalt und Tiefe.
Die Story wäre eigentlich ganz gut und Suter greift ein wirklich hochspannendes und sehr aktuelles Thema auf, jedoch verschenkt er das Thema völlig. Gerade in Zeiten der globalen Finanz- und Schuldenkrise hätte Suter etwas mehr bringen müssen. Dafür gestaltet er einen blöden Showdown, der aus einem schlechten Hollywood-Film entlehnt sein könnte. Schliesslich finde ich die manierierte, oberflächliche Welt des Snobs Allmen auch nicht besonders interessant. Suters Buch ist ein netter Spass für zwischendurch, aber auch nicht viel mehr.
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am 10. August 2013
Lese erstmals einen Suter - wie üblich, gehen ja die Meinungen auseinander, wenn man schon Fan ist, oder zum allerersten Mal sich einen Text zu Gemüte führt. Mir jedenfalls blieb ein fader Nachgeschmack am Ende: Total überzeichnete Figur eines Bonvivants, der es z.B. fertig bringt, für eine Woche Luxushotel eine Rechnung von 14.000 Euro einzufahren (und selber eigentlich immer pleite ist)... Ermitteln, na ja - wenn es bedeutet: überteuert essen, Weine ab 260 Euro die Flasche picheln - dann "ermittelt" Herr v. Allmen.
Da sind mir doch die alten versoffenen und verrauchten "Helden" a lá Phillip Marlowe lieber, auch wenn's ebenfalls Kunstprodukte sind. Die Story (Hochfrequenz-Börsenhandel) hätte viel mehr bringen können, als überteuerte 218 Seiten in einer 14-Punkt-Drucktype für Sehbehinderte oder Senioren. Aber offenbar entspricht die Strategie des Verlages genau der des blassen Helden von Allmen: Mehr Schein als Sein!
Die anderen Bände spare ich mir.
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am 3. September 2013
Als eingefleischter Suter-Fan warte ich schon seit Büchern auf einen richtigen "Hit" . Der "Koch" und auch "Die Zeit, die Zeit" haben mich nicht gefesselt - der Plot besonders des zweiten ist teilweise unschlüssig. Einzig Suters Sprache punktet. Dass er auch kein Krimiautor ist beweist der zweite Allmen Fall. War der erste noch einigermassen amüsant wird hier wirklicher Durchschnitt geboten. Die Spannung hält sich in Grenzen - die Logik ebenfalls und amüsant wird's auch nur teilweise. Es gehen ihm wohl die Ideen aus. Oder bin ich nur so kritisch. 3 Punkte maximal
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am 18. November 2014
In "Allmen und der rosa Diamant" gelingt es Martin Suter wieder einmal, mit wenigen bedachten Worten ganze Szenarien zu beschreiben wie das eines Kreuzfahrtschiffes am Abend. Mit den beiden Hauptfiguren, dem ständig über seine Verhältnisse lebenden Allmen und seinem illegalen Diener, Assistenten und Partner Carlos, fühlt man sich schnell vertraut. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, entwickelt sich überraschend und lädt von Anfang bis Ende zum Weiterlesen ein.
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am 28. Juni 2011
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hatte ich nach der Lektüre des ersten Bandes der neuen Krimireihe des Schweizer Erfolgsautors Martin Suter über den adligen Lebemann Johann Friedrich von Allmen und seinen guatemaltekischen Diener Carlos noch eine eher skeptische Einschätzung, war ich von dem gerade erschienenen zweiten Band mit dem Titel "Allmen und der rosa Diamant" einfach begeistert. Das lag auch daran, dass all die einführenden Passagen über das Leben und die Geschichte der beiden Hauptpersonen im ersten Band nun nur noch zu verstreuten Anmerkungen zusammengeschrumpft sind, weil Suter davon ausgeht, dass seine Leser den ersten Band schon kennen.

Mit dem auf außergewöhnliche Weise erzielten Honorar aus der Wiederbeschaffung der Libellenschalen aus dem ersten Band konnten sich Allmen und Carlos einige Zeit ein kleines finanzielles Polster schaffen, das aber durch den nach wie vor aufwendigen Lebensstil von Allmen (er kann einfach nicht anders) schon wieder fast auf"Fall" haben die beiden eine Firma gegründet, die "Allmen International Inqiries", die aber ausschließlich aus einer von Carlos groß aufgemotzten Website "allmen-international.com" besteht, auf der Firmensitze in New York, Zürich, Paris, London und Moskau vorgespielt werden.
Ihre Firma habe sich auf die Wiederbeschaffung von Kunst- und Wertgegenständen aller Art spezialisiert, geben sie dort an, und haben seitdem auch schon einige kleinere Fälle erfolgreich gelöst, mit eher bescheidenen Honoraren, die zum Sterben zuviel und zum Allmen`schen Lebensstil viel zu wenig sind.

Dann wird Allmen zu einer Firma nach London gerufen, wo er den Auftrag erhält, nach dem Verbleib eines gestohlenen rosa Diamanten zu fahnden, mit dem unvorstellbaren Wert von 45 Millionen Franken. Sprachlich witzig und mit einem tollen Spannungsbogen erzählt, schildert Suter nun die wirklich einzigartige Zusammenarbeit zwischen Carlos und Allmen, die Allmen schlussendlich nach Heiligendamm an der Ostsee ins mondäne Hotel Grand Duc führt. Dort glaubt er sich schon auf einer sicheren Spur, doch es kommt alles ganz anders. Und auch der rosa Diamant scheint nicht das zu sein, was er sich zu Beginn seines Auftrags darunter vorgestellt hatte.

Ein schönes Buch einer Reihe, deren nächsten Band ich schon mit Spannung erwarte. Im vorliegenden Band bekommen die beiden Protagonisten in ihrem Gärtnerhäuschen Zuwachs. Eine Frau, der Carlos im Rahmen seiner Ermittlungen eine Putzstelle versprochen hatte, entpuppt sich für Carlos zu einem Diamanten ganz anderer Art.

Was die drei das nächste Mal wohl zusammen anstellen werden ?
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am 6. Juli 2011
Martin Suter schreibt tolle Romane und Geschichten, in einer für ihn typischen Sprache; so auch diese neue Story von Allmen und Carlos.
Das Einzige was mich wirklich an den Stories von Allmen stört, ist, dass sie vom Plot und vom Umfang doch etwas dürftig sind und sie insofern auch nicht den Preis rechtfertigen.
Natürlich freue ich mich auf den nächsten "Allmen" und werde ihn auch kaufen, obwohl es dem Verlag zuzumuten wäre, den Verkaufspreis zu halbieren; das entspräche dann dem Umfang des Buches.
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am 24. Mai 2012
Mir gefällt die "neue" Suter-Art, mit der er die von Allmen-Krimis schreibt. Und ihm scheint es auch zu gefallen, denn die Charaktere im Buch, allen voran Herr von Allmen und Carlos, bestechen durch ihren distinguierten, etwas britisch angehauchten, elitären und rustikalen Charme. Als Frau findet man sich auch gerne im Luxus liebenden, verschwenderisch shoppenden von Allmen wieder ;-). Die Geschichte selbst hat mich diesmal nicht so sehr gefesselt, wie der erste Teil um die Libellenschalen. Aus meiner Sicht waren einige Passagen etwas zäh und einige Dinge für den Leser einfach zu vorhersehbar. Nichtsdestotrotz hatte ich wieder einmal großen Spaß, Allmen auf seiner detektivisch-eigennützigen Reise durch die diesmal geheimnisvoll angehauchte Geschichte zu folgen. Besonders interessant war für mich Norddeutsche der Ostsee-Teil, den Allmen in vollen Zügen im 5-Sterne Hotel genießt. Auch die Suche nach dem mysteriösen Russen und dessen augenzwinkernden Auftritt ist wirklich gelungen (lustig auch die etwas homophob anmutende Passage in Sauna und Restaurant - von Allmen pikiert... ;-).
Alles in allem eine klare Leseempfehlung und ich freue mich auf den nächsten Einsatz.
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am 4. März 2013
Mit Allmen, den zu Unrecht viele für adelig halten, und der nicht einsieht, weshalb er auf Firmenkosten bescheidener logieren sollte als auf eigene, hat der Autor einen Hochstapler geschaffen, der - weil er seine Schulden letztlich doch irgendwie begleicht - eigentlich nicht wirklich einer ist. Der Plot erinnert an Hitchcock, Cary Grant und Grace Kelly. Allmen und sein illegaler Gärtner-Butler Carlos sind ein gleichermaßen kongeniales wie provinzielles Ermittlerduo mit internationalem Flair und einer Homepage London-Paris-New York-Zürich. Allmen erhält den gut dotierten Auftrag, einen verschwundenen Russen ausfindig zu machen. Dabei spielt ein überaus wertvoller rosa Diamant eine nicht ganz klare Rolle. Im Zuge der Erhebungen muss sich Allmen, durchaus nach seinem Geschmack, in einem Luxushotel einquartieren. Offen bleibt zunächst, wer die eigentlichen Schurken sind, der Russe oder die Auftraggeber. Ein flott geschriebenes Lesevergnügen mit herrlichen stilistischen Wendungen, kurzen trockenen Dialogen und einer feinen, alles überlagernden Ironie.
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TOP 50 REZENSENTam 24. August 2011
Man kann Bücher zur Hand nehmen, weil sie Spannung haben und Helden alles erledigen bzw. siegreich auf ihrem Pferd mit stolzgeschwellter Brust nach Hause reiten. Oder man kann Romane lesen, weil sie schöne Sätze und tiegehende Lebens-Einsichten vermitteln.

In diesem Sinne wurde ich auch in diesem neuen Werk fündig, eine Geschichte, die von den feinst gezeichneten Stimmungsschwankungen und -erlebnissen ihre Stärke bezieht. Es ist m.E. nur am Rande ein Kriminalroman, es zeichnet das Teamwork eines Duos nach, das an den Rändern unserer Gesellschaft angesiedelt ist: beide bedürftig, der eine wegen zu viel vergangenem Reichtum und der andere wegen schon immer fehlendem Geld. Beides macht kreativ und führt zu unverwechselbar komischen, zutiefst menschlichen Momenten.

En passant lernt man etwas vom (Aktien-) Hochfrequenzhandel und ist wie immer in der Luxuswelt der Schweiz bzw. von Europa zu Hause. Allmen bewegt sich hier traumwandlerisch sicher und sieht Literatur bzw. das Hineintauchen in selbige als Entspannung und Ablenkung pur. (siehe allmen-internationalDOTcom)

Die unaufdringlich natürliche Sprache lässt jede Situation direkt erstehen, ohne zu viele Detail-Schnörkel, und zeichnet sie in ein Licht merkwürdig schwebend zutreffender Analysen, in denen Suter ähnlich wie in den Business Class: Geschichten aus der Welt des Managements sich als ein Meister kritischer Gedanken an unserer übersatten Gesellschaft auszeichnet. Wenn Sie Helden suchen und starke Charaktere (im klassischen Sinn), die alles im Griff haben, liegen Sie bei diesem Roman falsch. Mehr als heldenhaft beeinflußt wird, werden die Protagonisten getrieben, sie fließen wie Wasser um Probleme, um schließlich doch im Hafen der Lösung zu landen. Und das heißt für das Ermittler-Duo: irgendwie am Ende wieder zu Geld kommen.

Ich freue mich auf den dritten Allmen!
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am 17. August 2011
... mehr nicht.
Martin Suter schreibt elegant, schnörkellos und mit einem feinen, ironischen Humor. Hier geht es vor allem um die Festigung der Figuren Allmen und Carlos, die Geschichte an sich ist eher dünn und kurz geraten. Zum schnellen Durchlesen während den Ferien war das Buch prima geeignet, verglichen mit anderen Suter Romanen ("Small World") gebe ich trotzdem strenge, aber dafür solide 3 Sterne.
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