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Alles, was wir geben mussten. Roman Taschenbuch – 6. November 2006

3.8 von 5 Sternen 117 Kundenrezensionen

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Noch Jahre später kreisen Kathys Gedanken um Hailsham, dem in lieblicher Hügellandschaft gelegenen Schulheim, in dem sie und die anderen ihre Kindheit zugebracht hatten. Eine heile Welt, in der eine fröhliche Kinderschar zur „Kreativität“ angeleitet werden soll. Doch bald tauchen erste Schatten auf. Wozu die Aufseher? Warum ist von späteren „Spendern“ die Rede? Und was hat es mit jener eleganten „Madame“ auf sich, die aus dem Nichts auftaucht, um die besten künstlerischen Arbeiten der Zöglinge für ihre Galerie abzuholen. Galerie? Jeder weiß davon, keiner hat sie jemals zu Gesicht bekommen. Nur eine weitere Merkwürdigkeit in der abgeschotteten Welt von Hailsham. Wir werden noch viele davon kennenlernen!

Mit welch unspektakulären, aber erzählerisch raffinierten Mitteln der in Japan geborene und heute in England lebende Kazuo Ishiguro den Leser in seine Geschichte einwebt, gleicht einem kleinen Wunder. Sachter kann man nicht hineingeführt werden in eine Traumwelt, die sich zunehmend als bedrückende und faschistoide Zukunftsvision entpuppt. In den Rückblicken Kathys, die heute als „Betreuerin“ arbeitet, wird alles noch einmal lebendig: Ruth, Kathys beste Freundin. Der rebellische, von allen abgelehnte Tommy, der nur Kathy vertraut -- und doch mit Ruth eine Beziehung eingeht. Der Schulalltag und seine sanften, aber rigorosen Überwachungsmechanismen. Die Fragen hinter vorgehaltener Hand. Die Rebellion, die nie stattfindet.

Ein wundervolles Werk von großer Nachhaltigkeit. In manchem gleicht Ishiguro einem literarischen Update von Daphne du Maurier. Selbst sein traumverlorenes, weltfernes Hailsham erinnert vage an Manderley aus Rebecca (anscheinend kann sich keiner der Schüler später daran erinnern, wo Hailsham überhaupt lag). Ishiguros unaufgeregter, hochliterarischer Ton aber ist es, der den Schrecken erst richtig eindringlich macht. Ein Schrecken, der in einer technikversessenen Welt längst nicht mehr abwegig erscheint. Begleiten wir die Schüler auf ihrem Weg, herauszubekommen, wer sie sind, wo sie herkommen und -- was aus ihnen einst werden soll. Madame wusste es: „Ihr armen Geschöpfe!“ --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ishiguro zeichnet das Bild einer unbeirrbaren menschlichen Zartheit, obwohl die Katastrophe bereits stattgefunden haben könnte." (Frankfurter Rundschau)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Kazuo Ishiguro, Autor des mit Anthony Hopkins verfilmten Weltbestsellers "Was vom Tage übrig blieb", liefert in seinem Roman "Alles, was wir geben mussten" ein beklemmendes Horrorszenario. Auf den ersten Blick erscheint Hailsham wie ein gewöhnliches englisches Internat. Aber die Lehrer heißen hier Aufseher und die Kinder sind für eine besondere Zukunft ausersehen. Der Romantitel verrät es: tatsächlich müssen sie früher oder später alles geben. Ihre Organe werden entnommen. Der Leser erahnt recht früh das Grauen hinter der geschönten Internatsfassade. Leider hält sich die über mehrere hundert Seite, dabei aber doch nur künstlich aufgeblähte Spannung nicht. Der Text zieht sich. Die Aufklärung des Plots am Ende ist schon fast schluddrig. Das ist umso bedauerlicher, als dass der Autor in kleinen Episoden innerhalb des Romans eindrucksvoll beweist, was für ein guter Erzähler er ist. In Summe eine nicht gänzlich überzeugende Lektüre.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch lässt mich bewegt und zugleich traurig zurück. Das Schicksal der drei Freunde im Buch, sowie aller Randfiguren, bewegt einen ungewollt. Man müsste schon sehr gefühlskalt sein, wenn einen die Geschichte nicht berühren würde.
Ishiguro zeichnet eine Zukunft, die durchaus möglich wäre. Das ist für mich das Beängstigendste dabei! Wir wissen sehr gut, welche Glanzleistungen Menschen durch Wegschauen vollbringen können. Wie sie auf diese Art und Weise ihre Gefühle entkoppeln, nur, um sich nicht mit der Thematik beschäftigen zu müssen und sich rechtfertigen können, das hätten sie nicht gewusst.

Die Geschichte hat es geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Da es aus Sicht von Kathy, in Ich-Form, geschrieben wurde, weiß man als Leser nie mehr, als sie durch ihre Erzählung verrät. Man ahnt, dass es schlimm kommen wird, aber wie schlimm, erfährt man erst am Ende. Zum einen fühlt man sich dann endlich erlöst und zum anderen jedoch sprachlos.
Die Spannung baut sich deshalb genau durch dieses Unwissen auf.

Ich war fasziniert davon, wie der Autor es geschafft hat, eine runde Geschichte daraus zu machen. Jeder angefangene Gedanke von Kathy, der nicht sofort ausgeführt wurde, fügte sich später schön und logisch ein. Meines Wissens wurde nichts vergessen, als darauf hingewiesen wurde, dass später näher darauf eingegangen werden würde.

Interessante Ansätze der menschlichen Psyche / Psychologie werden am Ende angerissen. Ich ertappte mich dabei, wie ich anfing darüber nachzudenken, was tatsächlich für Kathy und die anderen besser gewesen wäre.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich bin ein Freund der Bücher und nicht der Verfilmungen. Film ist ein anderes Medium und wird der Literatur nicht gerecht.
Nachdem ich vom Film gehört habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Die Geschichte die dahinter steht ist wirklich sehr spannend, allerdings fällt es mir schwer der Erzählung zu folgen. Durch das Hin und Her in der Erzählung, die Zeitsprünge und dergleichen, fiel es mir sehr schwer dem Geschehen zu folgen.
Alles in Allem ein gutes Buch, eine berührende Geschichte, aber keine zu-Bett-geh-Literatur, da sie meines Erachtens zu viel Aufmerksamkeit erfordert.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Zunächst - ich kam zum Buch, da ich den Film zufällig im Fernsehen gesehen hatte, und bestellte es mir. Sehr erstaunt war ich über meine eigene Reaktion: Eine bedrückende Handlung, und sehr schockierend. (Dies war auch der Grundtenor der besten Rezension hierzu.)
aus der Sicht von Kathy (zum Teil auch der ihrer Freundin Ruth und ihres Freundes Tommy) erleben wir ihren Werdegang und Erkenntnisgang bis kurz vor ihrem vorausschaubaren Tod, wenn sie ungefähr 32 sein wird: Sie und alle aus ihrem Internat sind für ein sehr eingeschränktes Dasein bestimmt, ein grauenhaftes Dasein: Sie sind Klone und haben dankbar zu sein, dass man ihnen in ihrem Internat Hailsham noch ein bisschen Kindheit schenkt, bevor sie ihrer Bestimmung als lebende Organbanken nachgehen müssen, zunächst noch als Betreuer, dann als Organspender, die spätestens nach der 4.Spende sterben - hier heißt es "abschließen" werden.
Tief verwundert war und bin ich, dass ich Kathys Grundhaltung, wie sie über Ihr Dasein, ihre Schätze, ihre guten Erinnerungen, vor allem an Ruth und Tommy, die beide schon tot sind, als sehr positiv empfinde
Also komme ich noch kurz auf Kathys Zufriedenheit zurück.Sie ist auch dankbar für alles, was sie an Freundschaft erlebte und gibt einem bzw mir das Gefühl, dass Kathy am Ende eines erfüllten Daseins steht und dieses glücklich feiert, ja glücklich!
.Immer weiter werde ich mich noch mit diesen Gedanken, die mich einfach nicht loslassen befassen und es auch in meiner nächsten Rezension begründen.
Ich beginne - heute am Sa.23.7.16 - diese einfach noch einmal, als Erweiterung,praktisch.:
WIEVIEL SEIN BRAUCHT DER MENSCH ? ODER: ALLES.
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