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Alles Wieder Offen

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Audio-CD, 19. Oktober 2007
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Produktinformation

  • Audio CD (19. Oktober 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Potomak (Indigo)
  • ASIN: B000V1MME0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Die Wellen
  2. Nagorny karabach
  3. Weil weil weil
  4. Ich hatte ein Wort
  5. Von wegen
  6. Let's Do It A Da Da
  7. Alles wieder offen
  8. Unvollständigkeit
  9. Susej
  10. Ich warte
  11. Keine Titelinformation (Data Track)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im 28. Jahr ihres Bestehens beweisen die Einstürzenden Neubauten erneut das Potenzial ihrer akustischen Langzeittherapie. Sie haben die alte Berliner Mauerkrankheit überwunden, konnten das Fieber senken und ihre apokalyptischen Visionen der Vergangenheit überantworten. Dennoch straft "Alles wieder offen" alle Gerüchte Lüge, die Neubauten seien ruhiger geworden. Das Album legt eine kaum erwartete Dringlichkeit an den Tag. Alexander Hackes Bass klang niemals wärmer, Jochen Arbeits Gitarre niemals anmutiger und Rudolf Mosers Metall sowie die Perkussion von N. U. Unruh selten so aufregend und mannigfaltig wie hier - während Blixa Bargelds Stimme launenhaft, aber stets kraftvoll am Gemüte kratzt. "Alles wieder offen" ist nach dem 2004er "Perpetuum Mobile" und zahlreicher experimenteller und nur im Internet erhältlicher Alben nicht nur das erste regulär erscheinende Werk der Band, sondern auch ihre vielleicht kompletteste Produktion, die textlich und musikalisch Fragmente aus der Geschichte der Band zitiert. Im Frühjahr 2008 gehen die Neubauten europaweit auf Tour.

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So wie die Neubauten ihren einst aus Alltaggegenständen, Schrott und Bauplatzfunden zusammen gesetzten Instrumentenpark verfeinerten, so fanden sie auch den Weg vom Industrial-Lärm ins Feuilleton. Die 1980 in Berlin gegründete Gruppe mag unter Mainstream-Aspekten hörbarer geworden sein. Doch so sehr die ausgetüftelten Arrangements auf Alles wieder offen den stetigen, zu mehr linearer Rhythmik und zum Song orientierten Entwicklungsprozess dokumentieren, so sehr verweigern sich die Neubauten weiterhin den Massen. Die immer intellektuellen Texte von Blixa Bargeld, sein sie lyrisch, politisch, intim oder einfach nur rätselhaft, bilden einen Grenzwall, der schwerer zu überwinden / durchgraben ist, als die Musik. Die strotzt vor Kraft, vor Lust auf Brüche, der Fähigkeit zur Intimität und pendelt zwischen Pop a la Blue Man Group und Avantgarde. Sie bildet dabei das Verhältnis zu den Fans wieder, denn die Einstürzenden Neubauten sind wie kaum eine Gruppe tief, noch tiefer als Radiohead mit vorab exklusiv als Download-Album erhältlichen In Rainbows, in das weltweite Netz vorgedrungen. Die Pop-Geschichte ist voll von Beispielen von Plattenfirmen, die Alben weggeschlossen haben, wie von Musikern, die Protestwerke gegen Verträge ablieferten. Alles wieder offen geht wie schon andere Neubauten-Produkte nicht den Weg über ein Label sondern direkt zum Fan. Damit ist die Platte teilweise auch ein interaktives Konsensprodukt, das über die Homepage der Band dank des „Supporter Project“ vorfinanziert wurde und alle künstlerischen Freiheiten von der Covergestaltung bis zum Inhalt garantiert. Das ist einerseits Wasser auf die Mühlen von nicht wenigen, die das Ende der Musikindustrie in alten Strukturen prophezeien, aber die Neubauten zeigen Wege in die (eigene) Zukunft und dort ist Alles wieder offen... --Sven Niechziol

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
...für die Einstürzenden Neubauten. Dieses Album gehört mit Sicherheit zu den besten der Band. Nie zuvor wirkten die Neubauten so konzentriert, so selbstsicher und akzentuiert. Jede Note, jeder Ton, jedes Geräusch sitzt am richtigen Fleck. So entstehen Popsongs (Nagorny Karabach, Ich hatte ein Wort), Rocksongs (Let's do it a DADA), lärmige wie leise. Das Album könnte mit "vom Besten das Beste" bezeichnet werden, denn es hat alles, was man von den Neubauten in der (vermeintlich) "neuen" Besetzung erwartet. Blixa Bargelds poetische Lyrik ist dabei so wenig verklausuliert wie noch nie. So rät er im Song "Weil Weil Weil": "Lass dir nicht von denen raten, die ihren Winterspeck der Möglichkeiten längst verbraten haben!" - und man will verzückt und begeistert sagen: Die Neubauten haben es geschafft. Sie haben die Möglichkeiten, sie haben davon mehr als genug.

Besonders schön finde ich die Tatsache, dass es der Band gelungen ist, die Spielfreude und Spontanität der Webcasts, welche ich als Supporter sehen durfte, auf dieser Platte ebenso wie den enorm hohen künstlerischen und handwerklichen Anspruch an das eigene Material einzufangen.
Boris Wilsdorf, der Produzent und Haustonmeister der Neubauten, hat es außerdem geschafft, den Songs einen glasklaren, ungeheuer dynamischen Sound zu verpassen, der jedes kleinste Sounddetail erkennen lässt.

Allen Kritikern, welche den Neubauten immer wieder "Ausverkauf" oder "Anbiedern an die Hochkultur" vorwarfen, kann man nun nur noch ein "Just you and me my darling
we know what it really means: Let’s do it, let’s do it, let’s do it a Dada!" entgegen bringen, das sie schweigen macht.
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Format: Audio CD
...saustark!!!

ich bin zugegebenermaßen noch nicht so lange ein fan der neubauten, allerdings schon sehr lange jemand, der sich recht intensiv mit musik beschäftigt.
ich hatte das große vergnügen, die entwicklung dieses albums als unterstützer zu verfolgen, allein das war ein absoluter hochgenuss.
doch zum album:
betrachtet man die entwicklung der einstürzenden neubauten, fügt sich dieses werk nahtlos an das letzte (supporter-)album an, auch als nachfolger meines einsteigers "perpetuum mobile" passt es wunderbar. die band entwickelt sich, das ist toll zu beobachten, immer weiter weg vom puren lärm, hin zu immer atmosphärerischen und komplexeren werken. keine bange, wer metall auf metall krachen hören will, kommt auch hier zu seinem spass, nur eben nicht so wie früher. aber seien wir doch mal ehrlich, würden die neubauten immer noch alben wie in den 80ern produzieren, was wäre das denn. die band steht für mich geradewegs dafür, jedesmal neue wege zu gehen, ohne dabei die vergangenheit aus dem auge zu verlieren. malen wir doch mal ein bild:

zu jedem neuen album wird ein gebäude eingerissen und man beginnt eben auf diesem grundstück einen neubau zu errichten. man verwendet dabei zum teil das alte material, da die zeiten und auch die architekten sich weiterentwickelt haben, fügt man einige neue stilistische elemente hinzu. man will ja nicht stehen bleiben.

ich könnte ja jetzt noch mehr bilder malen, will aber nicht, es geht schliesslich um eine plattenrezension. mein fazit:

atmosphärisch sehr dicht und tief, absolut nahegehend, berührend.
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Format: Audio CD
Werden die Neubauten jetzt religiös? Da wird vom Sohn des Zimmermanns gesungen oder ein Lied heißt gleich Susej (Jesus). Die Verweise auf die Heilige Schrift sind vielfältig. Vielleicht war es nur eine Frage der Zeit, dass Blixa sich aus diesem Fundus bedient.
Ansonsten? Hut ab vor diesem Album. Ich gebe es zu, viel habe ich nicht mehr von den Neubauten erwartet. Das man nicht jedes Mal ein Album wie „Halber Mensch“ veröffentlicht, ist klar. Aber seit „Ende Neu“ hat mich so richtig nichts mehr vom Hocker gehauen, von einzelnen sehr guten Liedern einmal abgesehen.
Und nun dieses hier. Das Blixa eben gerne mit der Sprache spielt ist bekannt. Manchmal hat er sich auch schon verwurstelt oder es gab bestimmte Metaphern, die sich regelmäßig wiederholten. Doch auf „Alles wieder offen“ schreibt und singt er so klar und doch in einer schönen Bildersprache wie schon lange nicht mehr. Selbst ein Nicht-Germanist kann die Texte verstehen. Ich frage mich, was unsere Herren und Damen Politiker zu einem Lied wie „Weil weil weil“ sagen würden. Das ist, auch von der Melodie her mein Favorit auf dem Album. Ein besseres Abbild der heutigen Zeit hat bisher so deutlich und auch charmant keiner gezeichnet. Allein dafür verdient das Album die volle Punktzahl.
Die Neubauten sind auch ruhiger geworden. Aber das ist bei allen Band so, die schon Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Und dennoch wissen die Neubauten immer wieder auch zu faszinieren. „Die Wellen“ rollen noch langsam und es ist eine gute Einführung in das Album. Doch mit „Nagorny Karabach“ legen sie sich dann richtig ins Zeug. Gut, vieles kennt man, hier ein bisschen Gekreische a la Blixa, dann mal wieder ein wenig mehr Perkussion wie in „Unvollständigkeit“.
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