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Kundenrezensionen

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am 20. Juni 2016
Ein toller Roman vom Anfang bis zum Ende einfach toll gelesen von den beiden bekannten Stimmen. Auch die Art dass immer im Wechsel gelesen wird ist toll, man kann sich immer sofort in die eine und andere Person hereinversetzen. Kann ich wirklich empfehlen!
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am 8. Mai 2015
Bei Hörbüchern ist man ja immer sehr abhängig davon wer es liest. Das ist natürlich wie so vieles Geschmackssache. Allerdings bin ich hier dann doch recht enttäuscht. Leider wird der weibliche Part extrem gelangweilt gesprochen, ohne Betonung und Gefühl. Ganz schlecht. Der männliche Part ist auch nicht wirklich überzeugend aber doch deutlich ambitionierter gesprochen. Hier wird dieStinne auch mal variiert. Das Buch ist unterhaltsamer Durchschnitt, was aber auch dem Erwarteten entspricht. Es hätte wohl dazu gewonnen wenn es facettenreicher vorgelesen worden wäre. Also, Augen auf beim Hörbuchkauf nicht jeder kann unterhaltsam vorlesen.
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am 14. Juli 2014
Inhalt:
Urlaub zu zweit ist keine Lösung. Sondern das Problem. Flaute bei Paul und Nella. Paul arbeitet rund um die Uhr, beim Sex schläft er regelmäßig ein. Höchste Zeit für ein gemeinsames Hobby, findet Nella. Aber statt Tangotanzen oder Fotokurs hat Paul etwas anderes im Sinn: Golfurlaub in Portugal. Doch Nella hat sich zu früh auf romantische Zweisamkeit und Sonnenuntergänge am Meer gefreut. Stattdessen scheucht Paul seine Freundin frühmorgens über den Platz - und flirtet auch noch mit den weiblichen Hotelgästen. Erst als Nella mit Golf-Profi Dan zu trainieren beginnt, findet sie Gefallen an dem Sport. Und an dem attraktiven Lehrer. Es ist eben alles eine Frage der Technik …

Meine Meinung:
Mit ihrem gewohnt lockeren, humorvollen Schreibstil hat es Mia Morgowski wieder geschafft, dass ich ein Buch in kürzester Zeit gelesen und mich herrlich amüsiert habe. Es gibt ein Wiedersehen mit Nella und Paul, die wir ja schon aus „Die Nächste bitte“ kennenlernen durften. Allerdings kann man diesen Band sicher auch ohne Vorkenntnisse lesen. Waren mir die beiden Protagonisten im Vorgängerbuch noch sehr sympathisch, so büßen sie hier etliche Pluspunkte ein. Das erinnert mich schon so etwas an einen Zickenkrieg, was Nella da veranstaltet. Und auch für Paul ist das Wort „Beziehung“ oder „miteinander“ wohl eher ein Fremdwort geworden. Ich habe mich mehr als einmal während des Lesens gefragt, warum die beiden überhaupt noch zusammen sind. Sind es wirklich nur die materiellen Werte (Geld bei Paul, perfektes Aussehen bei Nella)?
Die Autorin hat den Roman in viele relativ kurze Kapitel unterteilt, wobei immer abwechselnd eins aus der Sicht von Nella und eins aus der Sicht von Paul geschrieben ist. Diese Idee ist zwar nicht neu, bringt aber trotzdem viel Humor in die Geschichte. Auch wenn sich die Autorin vieler Klischees bedient, ist es doch die immer wieder wechselnde Sichtweise (wobei die Kapitel ja aufeinander aufbauen) die mich öfters auflachen lies.
Auch wenn mich dieses Buch weniger begeistern konnte als der Vorgänger, so freue ich mich trotzdem sehr auf den nächsten Streich von Mia Morgowski. Und dann darf es gerne auch wieder eine neue Geschichte aus dem Leben von Nella und Paul sein.
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am 7. Juli 2014
Endlich geht es weiter mit Nella und Dr. Paul.
Nach "Die Nächste, Bitte" erfahren wir nun, wie die beiden nach ein Jahr Beziehung miteinander
auskommen.

Der Alltag hat die Beziehung heimgesucht. Paul ist nur mit der Arbeit beschäftigt und Nella fühlt sich vernachlässigt
und auch unerwünscht.
Als Paul nun auch noch Nellas Geburtstag vergessen hat, ist es das was das Fass zum überlaufen
gebracht hat. Ein gemeinsamer Urlaub soll ihr Liebesleben wieder auf die Höhe bringen.
Doch Paul denkt nicht dran nur Wellnessurlaub zu machen, wenn man stattdessen Golfurlaub
buchen kann und dabei noch potenzielle Kunden anwerben kann.

Ich liebe den Humor von Mia Morgowski. Sie bringt einen mit Ihren Büchern immer zum lachen.
Mir gefiel besonders, das das Buch aus beiden Seiten geschrieben wurde.
Ich wünschte mir zwischendurch beiden zu fesseln und zum reden zu bringen. Ständig haben
beide an sich vorbeigeredet und waren so verdammt stur.

Mir gefiel das Buch sehr und kann es mit Sicherheit weiter empfehlen.
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am 1. September 2014
Ich habe das Buch durch eine Vorstellung in einer Zeitung gefunden.
Der Schreibstil der Autorin ist frisch, jugendlich und sehr humorvoll. An manchen Stellen musste ich wirklich lachen.
Man kann sich in die Situation gut hineinfühlen in der sich Paul und Nella befinden.
Über den Inhalt möchte ich nicht sehr viel verraten, denn die Spannung soll erhalten bleiben.
Es ist eine tolle Liebesgeschichte die nicht aus der Luft gegriffen ist.
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am 24. August 2014
Alles eine Frage der Technik – Mia Morgowski
Inhalt:
Urlaub zu zweit ist keine Lösung. Sondern das Problem.

Flaute bei Paul und Nella. Paul arbeitet rund um die Uhr, beim Sex schläft er regelmäßig ein. Höchste Zeit für ein gemeinsames Hobby, findet Nella. Aber statt Tangotanzen oder Fotokurs hat Paul etwas anderes im Sinn: Golfurlaub in Portugal.
Doch Nella hat sich zu früh auf romantische Zweisamkeit und Sonnenuntergänge am Meer gefreut. Stattdessen scheucht Paul seine Freundin frühmorgens über den Platz - und flirtet auch noch mit den weiblichen Hotelgästen. Erst als Nella mit Golf-Profi Dan zu trainieren beginnt, findet sie Gefallen an dem Sport. Und an dem attraktiven Lehrer. Es ist eben alles eine Frage der Technik …

Meine Meinung:
„Alles eine Frage der Technik“ ist nicht das erste Buch, das ich von der Autorin Mia Morgowski lese. Ich mag diesen lockerleichten Schreibstil, gespickt mit viel Humor einfach sehr gerne! Die Autorin schafft es auch hier wieder tolle Charaktere zum Leben zu erwecken, die wirken als wären sie der Realität entsprungen! Die Geschichte wird abwechselnd aus Nellas und aus Pauls Perspektive erzählt, was Schwung in die Story bringt. Dabei ist mir Nella deutlich sympathischer als ihr Freund Paul! Zu Beginn hat es mir nur ein wenig zu lange gedauert, bis die Handlung an Fahrt aufgenommen hat. Das Ende ist wirklich sehr schön! Mit viel Witz werden einige Klischees bedient. Dennoch eine schöne Sommerlektüre!

Fazit:
Eine lockerleichte Sommerlektüre voller Witz, aber auch Ernst über das Leben und die Liebe.
Trotz kleiner Schwächen hat mir das Buch sehr gut gefallen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. August 2014
Nella und Paul sind seit einem Jahr ein Paar, momentan ist die Beziehung aber mehr als nur eingeschlafen den Paul hat nur noch seine Praxis und sein berufliches Weiterkommen im Sinn und Nella vergisst er darüber einfach nur.
Irgendwie einigen sie sich dann auf einen gemeinsamen Urlaub damit sie wieder was zusammen unternehmen, allerdings haben sie von der Freizeitgestaltung ganz unterschiedliche Ansichten und so kommt es bald zu mehr als nur einem Missverständnis und es sieht irgendwie gar nicht gut aus für die Beziehung der beiden.

Die Autorin Mia Morgowski hat mit diesem Buch die Geschichte von Nella und Paul weitererzählt, die man aus dem Roman „ Die Nächste, bitte“ kennt.
Mir persönlich hat der Roman nicht so ganz überzeugen können, was ich ehrlich sehr Schade finde, denn ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut.
Den Erzählstil an sich fand ich gut und ich fand es auch gut, dass die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Nella oder Paul erzählt wurde, so konnte man die Ansichten der beiden einfach besser verstehen.
Mir persönlich war hier vieles nur zu schnell abzusehen wohin es gehen würde und manches war mir auch etwas zu Klischeehaft erzählt. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel von dem Roman erwartet, ich weiß es nicht.
Was mir ja immer sehr gut gefällt, ist dass der Spannungsbogen immer bis zum Schluss erhalten bleibt und man so auch als Leser überlegen kann wie der Roman wohl enden wird.
Die Handlungsorte waren alle sehr gut beschrieben, egal ob es in Portugal oder in Deutschland war, man konnte sich alles beim Lesen gut vor Augen führen.
Genauso detailliert waren alle Figuren des Romans beschrieben und man konnte sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen.
Eine Lieblingsfigur hatte ich nicht, dafür hätte ich Nella aber auch Paul so manches Mal gerne meine Meinung über ihr Tun und Verhalten gesagt, was ich doch das eine oder andere Mal als sehr Kindisch angesehen habe.
Der Schluss hat mich zwar etwas mit dem Buch versöhnt aber restlos überzeugen konnte es mich nicht. Hier waren aber auch einige Fehler die bei der Korrektur übersehen wurden und mich das eine oder andere Mal beim Lesen gestört haben. Deshalb gebe ich dem Roman auch nur 3 von 5 Sternen.
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am 12. August 2014
„Ich kann mein Glück kaum fassen! Ich, Nella Johannsen, fahre in den Urlaub! Und zwar mit Paul, von dem ich geglaubt habe, er würde sich die nächsten fünf Jahre nur noch zum Schlafen von seiner Praxis trennen. Hammer! │…│Ich freu mich wirklich riesig! Einmal mehr hat sich gezeigt, dass ein klärendes Gespräch Wunder wirkt. Ich kann nur allen Frauen raten, mehr mit ihren Männern zu reden. Im Grunde ihres Herzens lieben Männer nämlich klärende Gespräche, sie haben nur meist nicht den Mut, die Initiative zu ergreifen.“

Nella ist Anfang 30 und führt eine Secoundhand-Boutique für Designerkleidung. Sie liebt Mode und ihren Freund Paul. Doch der ist in den letzten Monaten eher mit seiner Praxis verheiratet. Da kommt Nella eine Idee. Ein gemeinsames Hobby muss her … und ein klärendes Gespräch; bei dem viel mehr herausspringt als sich Nella zu träumen gewagt hätte: ein Überraschungsurlaub.
Doch: „Urlaub zu zweit ist (hier) keine Lösung. Sondern das Problem.“ Wird der romantische Liebesurlaub in einem Fiasko enden? Oder werden sich Nella und Paul, doch noch bei einem romantischen Sonnenuntergang am Meer ihre Liebe gestehen?

Die Autorin liefert mit „Alles eine Frage der Technik“ nun eine Fortsetzung ihres Bestsellers „Die Nächste, bitte“. Wieder mit von der Partie, die nicht mehr so ganz frisch verliebten, Nella und Paul.
Nella ist unzufrieden in ihrem Job. Sie liebt ihre Boutique, aber fühlt sich trotzdem unzufrieden. Unzufrieden ist sie auch in ihrer Beziehung zu Paul, der in den letzten Monaten mehr Zeit in seiner Praxis verbringt als mit ihr. Deshalb beschließt sie die Flucht nach vorn und versucht immer wieder mit Paul zu reden. Was anfangs scheinbar aussichtslos erscheint, scheint plötzlich zu fruchten: Paul plant ihren ersten gemeinsamen Urlaub. Eine Überraschung soll es sein. Und die wird es dann auch. Statt einem romantischen Wellnessurlaub, hat Paul einen durchgeplanten Aktivurlaub mit Golftraining gebucht und Nella davon natürlich nichts erzählt.

Warum nicht nur beim Golf trotzdem alles nur eine Frage der Technik ist, erfahrt ihr in diesem vor Witz sprühenden Unterhaltungsroman von Mia Morgowski. In wechselnden Kapiteln erzählen Nella und Paul aus ihrer eigenen Perspektive von ihren Urlaubserlebnissen. Und nicht nur einmal gehen ihre Empfindungen dabei unterschiedliche Wege.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Oft musste ich Schmunzeln und auch herzhaft lachen. Manchmal war ich aber auch wütend und traurig. Besonders die Szene als Nella zugibt sich unsichtbar in Pauls Nähe zu fühlen, hat mich sehr bewegt.
Dann wieder musste ich herzhaft lachen als Nella auf einer „Driving Ranch“ Pferde vermutet oder sich fragt, warum der Mann am Flughafen Werbung für Rinder auf seiner Mütze macht.
Die Autorin hat eine so erfrischend junge, authentische Art zu „erzählen“, dass man sofort mitten im Geschehen steckt.
Einen klitzekleinen Stern ziehe ich ab, da für mich die Handlung vorhersehbar und mit vielen Klischees bedient war.

Fazit:
Chaotisch und turbulent stürzt man kopfüber ins Beziehungschaos von Nella und Paul. Ein unterhaltsamer, witziger Frauenroman, der mit einem wunderschönen Ende aufwartet und definitiv Lust auf mehr macht. Für mich die ideale Sommer- und Urlaubslektüre
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am 5. August 2014
Inhalt:
Als Paar Urlaub zu machen, so dass Beide zu 100% zufrieden sind, ist sehr schwer.
Genau das merken Paul und Nella…Sie sind seit einem Jahr ein Paar und so richtig rund läuft es im Moment nicht. Paul arbeitet rund um die Uhr in seiner neuen Praxis und Nella fühlt sich vernachlässigt. Immer wenn sie mit ihm darüber reden möchte, schläft er ein. So ist es auch beim Sex. Es wird höchste Zeit, dass sich etwas ändert, ein gemeinsamer Urlaub soll sie als Paar retten.
Paul bucht einen Golfurlaub, ohne dies vorher genauer mit Nella zu besprechen. Sie hofft auf gemeinsame Stunden am Pool und auf Sonnenuntergänge am Strand. Doch sie bekommt einen Golfplatzreifekurs.
Als dann noch die schönen Schwestern Jana und Minu auftauchen und der smarte Golflehrer, Dan, Nella Einzelstunden gibt, scheint es um die Beziehung endgültig geschehen. Werden sie es schaffen ihre Liebe zu retten?

Fazit:
Das ist ein Frauenbuch….ich brauche also nicht sagen, wie es ausgeht. Dennoch wird man auf den 412 Seiten köstlich unterhalten, und hat seinen Spaß beim Lesen. Die gelingt Mia Morgowski zum einen durch den Trick, dass Paul und Nella abwechselt ein Kapitel erzählen, und man so als Lesen ständig den Wechsel zwischen männlicher/weiblicher Sicht, der Situation hat. Dazu kommen eine Reihe Verwicklungen, dummen Zufälle und Missverständnisse die mich mehr als einmal haben Schmunzeln lassen.
Alles eine Frage der Technik ist die perfekte Strandlektüre, oder jetzt für den kommenden Herbst, das perfekte Buch für verregnete Sonntage auf dem Sofa.
Einen Stern ziehe ich ab, da ich glaube, jedes normale Paar, hätte sich ein paar Kapitel früher zusammen gerauft und ausgesprochen.
„Alles eine Frage der Technik“ bekommt von mir 4 STERNE.
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Nachdem Boutiquenbesitzerin Nella und Arzt Paul bereits im Vorgängerband „Die Nächte Bitte!“ zusammenfanden, wird ihre Geschichte nun in „Alles eine Frage der Technik“ weiter erzählt. Mittlerweile hat sich ein wenig Routine und Stillstand in Sachen Beziehung eingeschlichen. Zudem ist Paul ein so dermaßen in sich gekehrter Workaholic geworden, dass Nella sich total vernachlässigt fühlt. Aber jedes Mal, wenn Nella ihren Paul auf diese Probleme ansprechen möchte, oder ein gemeinsamer Abend geplant ist, drückt sich Paul, um sich lieber schnell hinter seinem Schreibtisch zu vergraben. Überhaupt, auf Diskussionen hat er sowieso keine Lust, denn man(n) weiß ja schließlich, dass Frauen gerne aus einer Mücke einen Elefanten machen und zudem muss der Kredit abbezahlt werden und wie soll das anders funktionieren, als sich arbeitsmäßig voll hineinzuknien.
Dumm nur, dass Nella Pauls Argumenten gegenüber nicht wirklich empfänglich ist und schließlich sogar eine beginnende Beziehungskrise heraufbeschwört. Ein gemeinsamer Urlaub soll ihr Liebes und Beziehungsleben wieder in Schwung bringen, doch ausgerechnet Pauls, wie er denkt, geniale Idee mit dem Urlaub gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können, sorgt für allerhand Turbulenzen im Urlaub. Paul hat nämlich eine Woche in einem Golfhotel in Portugal gebucht.

Dort will er zusammen mit Nella das Golfspielen lernen (die noch nichts von ihrem „Glück“ weiß) und praktisch ganz nebenbei, spielerisch wichtige, berufliche Kontakte knüpfen.
Doch Nella, die dachte Paul wäre endlich in sich gegangen und würde ihr vielleicht sogar einen Heiratsantrag im Urlaub machen wollen, fällt in Portugal schließlich aus allen Wolken. Als sie Paul auch noch in weiblicher Begleitung antrifft, reißt ihr der Geduldsfaden und sie beschließt das Angebot des lässigen und attraktiven Golftrainers Dan anzunehmen, der ihr eine Extrastunde versprochen hat. Wie wird Paul darauf reagieren?

Meine Einschätzung:

Zugegeben, ich bin nicht gerade ein Golffan und kann diesem Sport, genauso, wie die Romanheldin Nella, nicht viel abgewinnen. Ein Grund trotzdem zu der Fortsetzung von „Die Nächste Bitte“ zu greifen, war für mich vor allem Mia Morgowskis schöner, trockener Humor, der auch in ihrem aktuellen Roman wieder aufblitzt und mir sehr oft ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert hat beim Lesen.
Außerdem müssen Golfsportfremde keinesfalls befürchten, nun seitenlang mit zahlreichen Fachausdrücken und Anleitungen bombardiert zu werden. Das Golfspiel dient eigentlich lediglich als bunte Kulisse für Pauls und Nellas turbulente Erlebnisse, rund um das exklusive Golfhotel und seine zahlungskräftigen Bewohner, die schräger nicht sein könnten.

Während im ersten Teil Nella lediglich aus dem Off, durch ihre zahlreichen Tagebucheinträge zu Wort kam, hat sich die Autorin in diesem Teil entschieden, sowohl Nella als auch Pauls Sicht auf die Dinge, jeweils im Wechsel aus der Ich-Perspektive zu erzählen, so dass man als Leser Einsicht in beiderlei Gedankenwelten erhält. Zudem übt sich Nella diesmal als fleißige Bloggerin, wobei ich ihre Blogbeiträge als nette Abwechslung, innerhalb der erzählten Story empfand.

Natürlich darf das gewisse Klischeedenken, dass Männer über Frauen und auch umgekehrt, haben, wieder nicht fehlen, das weibliche Leserinnen des Romans sicherlich ebenfalls zum Schmunzeln bringen wird. Die eine oder andere Situation wird einem als Leser dabei wahrscheinlich ebenfalls bekannt vorkommen. Zumindest ging es mir so, doch diesmal, auch wenn ich Mia Morgowskis Bücher ansonsten so witzig und kurzweilig finde, übertreiben es sowohl Nella als auch Paul hier zu sehr. Ihre Art ständig aneinander vorbeizureden, sich nicht einander anzuvertrauen und stattdessen die „beleidigte Leberwurst“ heraushängen zu lassen, hat meine Lesernerven dermaßen strapaziert, dass ich leider keine 5 Sterne Bewertung vergeben kann. Pauls und Nellas Zickigkeit, zieht sich leider wie ein roter Faden durchs Buch und lässt das Heldenpaar leider über lange Strecken recht unsympathisch wirken.
Wenn man diesen Kritikpunkt einigermaßen ausklammern kann, wird man dennoch viel Lesespaß mit der Fortsetzung von „Der Nächste bitte“ haben. Mein romantisches Highlight in diesem Roman: Pauls gesungenes Ständchen, das mich dann doch sehr angerührt und für die Zickigkeit der Protagonisten etwas entschädigt hat.

Fazit: Nella & Paul die Zweite! Turbulente Abenteuer im Urlaub, nebst Beziehungskrise lassen dennoch viel Raum für den Angriff auf die Lachmuskeln. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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