Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen Unlimited Fußball longss17



TOP 500 REZENSENTam 10. April 2010
Das eineiige Zwillinge eine für Außenstehende manchmal nicht nachvollziehbare Verbindung haben,ist schon oft festgestellt worden. Dieses Phaenomen wird auch in Wiebke Lorenz Buch aufgegriffen, die uns die Geschichte von Eva und Marlene erzählt, die als eineiige Zwillinge zur Welt kamen.
Aber schon im Kindesalter unterscheiden sie sich. Marlene ist angepasste, erfolgreiche Tochter, die sich der Anerkennung ihrer Eltern gewiss sein kann, Eva ist der aufsässige, wilde Part, die keine Gelegenheit auslässt, negative Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, vielleicht auch, um aus dieser Symbiose auszubrechen und sich abzugrenzen.
Nach dem Abitur schwören sie sich weiterhin zusammenzuleben, was aber durch die Liebe ihrer Schwester zu Tobias, ihrem späteren Mann, verhindert wird.Eva bleibt wütend und verletzt zurück.Als ihre Schwester Selbstmord begeht, macht Eva sich Vorwürfe,da sie für ihre Schwester nicht erreichbar war, als diese sie dringend brauchte.
Die Verbundenheit Evas mit ihrer Schwester und ihre Selbstvorwürfe, gehen soweit, dass sie in Malenes Rolle schlüpft, ihren Mann Tobias, nach deren Tod heiratet und auch ihren Job übernimmt und somit auch einen Teil ihrer Identität aufgibt, denn die wilde, aufsässige Eva ist verschwunden. Sie wird zur angepassten Ehefrau, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie eine Todgeburt erleidet und ihre Psyche ihr einen Streich spielt und sie schwer erkrankt und der Unterschied zwischen ihrer eigenen Identität und der Marlenes für sie nicht mehr unterschieden werden kann.

Das Psychogramm, dass Wiebke Lorenz in ihrem Roman "Allerliebste Schwester"beschreibt, habe ich mit Spannung gelesen und obwohl die Auflösung schon früh erkennbar war, hat mich dies nicht weiter gestört.Der flüssige Schreibstil der Autorin tat sein übrigens, das ich dieses Buch genießen konnte und es war interessant, die Autorin mit diesem psychologisch ausgefeilten Roman einmal anders erleben zu dürfen, als mit ihren Unterhaltungsromanen, die sie mit ihrer Schwester als "Anne Herz" Duo schreibt.Trotzdem blieb mir die Person Eva seltsam fremd, was ich mir auch nicht so genau erklären kann. Vielleicht kam es durch die manchmal schon recht sachliche Art der Schilderung der Ereignisse, die aber andererseits gut zu Evas marionettenhaften Verhalten passten.
Alles in allem ein gelungenes Buch.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2012
Eva hat Ihre Zwillingsschwester bei einem tragischen Unfall verloren. Seitdem hat sie Schuldgefühle, weil sie nicht ans Telefon gegangen ist, an dem Abend, an dem Marlene gestorben ist.
Sie hat den Ex-Mann Ihrer Schwester geheiratet. Freunde & Verwandte sind entsetzt über diese Beziehung. Dann stirbt auch noch das neugeborene Baby und Eva scheint nun endgültig den Verstand zu verlieren…
Leider bin ich enttäuscht. Unter Psychodrama habe ich mir etwas anderes vorgestellt.
Der Schreibstil ist mir zu flach. Auch die einzelnen Charaktere sind mir unsympathisch.
Die Geschichte plätschert vor sich hin. Es fehlt an Spannung.- Es gibt keinen einzigen Höhepunkt. -Daher würde ich dieses Buch nicht empfehlen.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2017
Allerliebste Schwester von Wiebke Lorenz
Herausgeber ist Heyne Verlag (8. August 2011) und hat 240 Seiten.
Kurzinhalt: Zwillingsschwestern über den Tod hinaus
Drei Jahre ist es her, dass Eva unter rätselhaften Umständen ihre Zwillingsschwester verlor. Danach nahm Evas Leben eine von vielen als ungeheuerlich empfundene Wendung: Sie heiratete den Witwer, den Ehemann der verstorbenen Marlene. Allmählich haben sich die Menschen in ihrer Umgebung an dieses Arrangement gewöhnt, doch ihr selbst kommt es wie ein Frevel vor. Immer öfter erscheint ihr Marlene in verstörend realen Tag träumen. Eva droht allen Halt zu verlieren, bis eines Tages in der Buchhandlung, in der sie als Aushilfe arbeitet, ein Mann auftaucht, der ihre Schwester gekannt hat. Auf sonderbare Weise fühlt sie sich zu diesem Unbekannten hingezogen. Kann er ihr helfen, das Rätsel um Marlenes Tod zu lösen?
Meine Meinung: Ich habe das Buch noch bei mir auf dem SUB gehabt und da dachte ich mir, die Autorin ist ein Garant für tolle Lesestunden und es bewahrheitete sich. Ich habe das Buch wiedermal regelrecht verschlungen, so toll war es geschrieben. Flüssig leichter Schreibstil, aber die Spannung ist von der ersten Seite an präsent und es gibt immer wieder Wendungen, die man so nicht vorhersehen konnte. Die Geschichte ist an sich so traurig und trotzdem ist sie einem noch lange im Gedächtnis, denn es fesselt ungemein. Auch wenn das Buch ein wenig älter ist, ist es doch so aktuell wie je. Die Zwillinge sind sich näher, als sie sich zu Lebzeiten hatten und als dann auch noch schizophrene Züge bei Eva auftreten, ist es schon sehr weit vorangeschritten. Wem kann sie trauen, was bei ihr ist Wahn oder Einbildung und was ist echt? Alles Fragen, die zu guter Letzt überlebenswichtig erscheinen und die auch erst im Epilog dann sehr klar erscheinen. Und man fühlt richtig mit ihr mit. Ich habe das Buch so interessant gefunden, weil es so spannend, gut recherchiert und sehr emotional war.
Mein Fazit: Ich kann das Buch jedem empfehlen, der viel Gänsehautfeeling braucht und sehr gern spannendes Emotionales liest. Ich vergebe 5 tolle Sterne!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. September 2015
Zum Inhalt:
Ein atmosphärisch dichter Roman über die Rivalität zweier Schwestern und den Kampf einer Frau um die eigene Identität.

Drei Jahre ist es her, dass Eva ihre Zwillingsschwester verlor, unter Umständen, die nie ganz aufgeklärt worden sind. Danach nahm Evas Leben eine von vielen als ungeheuerlich empfundene Wendung: Sie heiratete den Witwer, den Ehemann der verstorbenen Marlene. Allmählich haben sich die Menschen in ihrer Umgebung an dieses Arrangement gewöhnt. Doch ihr selbst kommt es wie ein Frevel vor, und als sie eine Totgeburt erleidet, empfindet sie diese als Strafe dafür.

Während ihr Mann diese Tragödie als bloßes Malheur behandelt, wird Eva davon aus der Bahn geworfen. Sie flüchtet sich in Erinnerungen an die vermeintlich glückliche Kindheit mit ihrer Zwillingsschwester. Immer öfter erscheint ihr Marlene in verstörend realen Tagträumen und sagt ihr, was sie zu tun oder zu lassen habe. Eva droht allen Halt zu verlieren, bis eines Tages in der Buchhandlung, wo sie als Aushilfe arbeitet, ein Mann auftaucht, der ihre Schwester gekannt hat. Auf sonderbare Weise fühlt sie sich zu diesem Unbekannten hingezogen und glaubt, dass er ihr helfen kann, das Rätsel um Marlenes Tod zu lösen.

In einem eindringlichen und suggestiven Tonfall und mit unwiderstehlicher Spannung zieht Wiebke Lorenz den Leser in den Strudel einer Familiengeschichte voller Obsessionen und Geheimnisse.

Pyschodrama auf hohem Niveau – fesselnd bis zur letzten Seite.

Meine Meinung:

Ich fand die Geschichte an sich total interessant, dass Eva nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester Marlene deren Leben komplett übernommen hat: Job, Auto, sogar den Witwer geheiratet. Das war alles schon sehr skurill ...

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, hatte mir nur etwas mehr Spannung gewünscht. Das Ende fand ich auch etwas komisch. Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gefallen, alleine schon wegen der Story dahinter.

Alles in allem kann ich hier eine Leseempfehlung geben und bewerte das Buch mit 4 Sternen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2017
Auch dieses Mal wieder ein tolles Buch. Das nächste von ihr liegt schon bereit zum lesen. Ich hoffe auf noch viele weitere Thriller von ihr!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 30. Juni 2013
Man findet schnell und leicht ins Buch rein - da gibt es keinen verquasten Beginn, der es einem erstmal erschwert, überhaupt zu den Personen vorzudringen. Und zunächst ist man ganz auf der Seite jener Eva, die zwei schwere Verluste innerhalb weniger Jahre verkraften muss: Den Tod ihrer Zwillingsschwester, der bis heute nicht ganz geklärt ist und an dem sie sich eine Mitschuld gibt - und den Tod ihres Kindes, das sie - Trauma schlechthin - gebären muss, als es bereits tot ist.
Ja, zunächst ist man ganz "für" Eva, man versteht ihre Depressivität, man versteht sogar, dass sie Tobias heiraten "musste", den Mann ihrer toten Schwester - man kann es nachvollziehen, dass sie das Leben ihrer Schwester stellvertretend nachlebt und möglichst viel Authentizität hineinbringen möchte, indem sie Mann und Haus und Beruf und die soziale Erwünschtheit von Marlene übernimmt. Und letztlich übernimmt sie sogar noch Marlenes Liebhaber mit dazu.
Nach und nach kristallisiert sich jedoch in Eva das Bild einer Frau heraus, die sich relativ skrupellos nimmt, was sie will - und die das bereits immer schon tat. Anders als Marlene war Eva immer die "Unangepasste", die "schwierige" Schwester, die ihren Willen mit Wut und Aggression durchsetzte; Eva war die, die vordergründig den "schweren Weg" zu gehen hatte und nicht das "liebe Kind" war, die sich aber immer durchzusetzen wusste und auch vor einer gewissen moralischen Erpressung ihrer Umwelt und insbesondere Marlenes nicht zurückschreckte. Wenn Eva ihren Willen nicht bekam, dann stampfte sie trotzig mit dem Fuß auf und brach zur Strafe alle Brücken hinter sich ab.
Und plötzlich erkennt man: Eva mag traumatisiert sein, aber Eva ist ein ziemlich ausgekochtes Luder, die sich den Mann von Marlene schon zu deren Lebzeiten noch als Liebhaber hielt, um ihrer Schwester eins auszuwischen und deren scheinbar "heile" Welt ad absurdum zu führen. Eva ist - unabhängig von ihren Traumata- hochgradig psychotisch, sie ist der Meinung, ihr stehe alles zu, was sie für ihr Seelenheil braucht, sie fackelt auch nicht lang, um es zu bekommen, sie schlägt alles kurz und klein und dreht letztlich nur um eine Person: Sich selbst! Eva ist eine egozentrische Narzisstin, die ihrer Umwelt und sich selbst nicht gut tut, die immer am Rande des Abgrundes balanciert und eine geradezu anarchische Lust an der Zerstörung hat. Und zum Schluss hinterlässt sie eine Wüste, eine Seelenleere bei allen, die mit ihr zu tun hatten und macht sich wieder aus dem Staub. Sie hat ja jetzt wieder ein neues Ziel: Ein Kind, das erneut in ihr heranwächst - was braucht sie da noch ihr altes Leben?
Das Buch liest sich gut und flüssig, es ist auch in gewisser Weise spannend - allerdings nicht herausragend. Vieles wird auch zu abrupt und unrealistisch geschildert - Evas Gewaltausbrüche z. B. und die darauf wieder einkehrende Routine - das ist nicht glaubwürdig erzählt. Ich schätze an sich Bücher ,die kurz und knackig erzählen, um was es geht - und die Autorin hält sich - in Anbetracht der vielschichtigen Thematik - wirklich auf 236 Seiten sehr kurz. Wie gesagt, normalerweise schätze ich die Kunst, wenn jemand Wesentliches knapp erzählt. Aber in diesem Fall hätten ein paar mehr Seiten gut getan, um die Geschichte in sich stimmiger zu machen - wer ein Psychodrama erzählen will, muss auch den Mut haben, dies zu tun und darf nicht im Halbfertigen stecken bleiben.
Das ist etwas schade an diesem Buch, das mir vom sprachlichen Niveau und vom Thema an sich gut gefallen hat, und das ein richtig "großes" Buch hätte werden können. Leider bleibt die Autorin an den entscheidenden Stellen aber zu flach und zu hektisch, sie lässt eventuell auch zu viele Zufälle und generell zuviel passieren in ihrer Geschichte, als dass es zu einem großen Wurf gereicht hätte. Aber ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher von ihr lesen, denn Schreibtalent hat sie!
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 15. April 2010
Ich hab das Buch schon vor einigen Tagen beendet und mußte erstmal wieder Luft holen.
Gerade wenn man Wiebke kennt und mag, weiß man wie viel Herzblut in diesem Buch stecken muß. Gerade deshalb hatte ich schreckliche Angst, daß es kitschig oder pathetisch werden wird und mir somit gar nicht gefällt.
Meine Angst war komplett grundlos. Zart und doch unheimlich bedrückend schildert Wiebke das Drama der Zwillingsschwestern Eva und Marlene. Sie erzählt eine Geschichte von falschen Entscheidungen, von Vertrauen und mangelndem eben solchem, von Hass, Tod, Trauer und Familienbanden. Eine bewegende Geschichte, die einen stellenweise auch wegen der unheimlich guten Szenen und gewählten Sprache zu Tränen rührt. (Und das obwohl ich mich sonst als total harte Sau bezeichnen würde.)
Wie auch schon bei Was Wäre Wenn, bei dem es ja eine Songlist gab, spielt auch hier die Musik eine sehr große Rolle und hilft sich in die Situationen genau einzufühlen.
Auf Seite 101 singt Eva, das Beerdigungslied für ihre Schwester am Flügel im Wohnzimmer und mit mir war es vorbei. Hemmungslos flennend saß ich in der S-Bahn und erntete irritierte Blicke, während ich nur schniefen konnte: "Buch is soooo traurig!" Die Leute haben bestimmt gedacht, ich ticke nicht sauber.
Trotz der Kürze des Buches habe ich immer wieder Pausen einlegen müssen, eben weil es so tiefgehend war, daß man das nicht einfach so runterlesen konnte, ohne darüber nachzudenken, sich einzufühlen und mit zu leiden.
Einziges Minus, das Ende war für mich ein wenig vorhersehbar, tat aber dem Lesegenuß an sich keinen Abbruch, da es hier weniger auf die Auflösung, als mehr auf die Begleitung der Protagonisten und dem nachfühlen ihrer Emotionen und Gedanken ankam.
Wiebke hat, indem sie geschrieben hat "was raus muß", einen ganz neuen Weg, weg von Anne Hertz und Was Wäre Wenn, eingeschlagen und hat mich voll und ganz überzeugt, daß dies der richtige Weg ist.

Die Aufmachung des Buches hat mir außerdem ebenfalls mehr als gut gefallen für wenig Geld hat man hier tatsächlich noch mal ein richtiges echtes Hardcover in den Fingern, mit einem Umschlag der sich in den Händen ausgesprochen gut anfühlt.
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2017
Das Szenario wirkt zunächst ziemlich skurril: Eva ist mit dem Mann ihrer verstorbenen Zwillingsschwester Marlene verheiratet. Auch ihren ehemaligen Job in einer Buchhandlung hat sie übernommen. Im Grunde übernimmt sie ihr ganzes Leben. Als sie dann auch noch ihr Kind verliert, gerät ihr ohnehin verrücktes Leben komplett aus den Fugen. Sie beginnt ihre Schwester zu sehen, lernt einen mysteriösen Mann kennen und hat immer dunklere Gedanken. Sie will endlich erfahren, was mit ihrer Schwester passiert ist. Angeblich hat sie sich das Leben genommen, aber Eva will das nicht glauben...

Dieses Buch wird als Psychodrama betitelt, was ich durchaus passend finde. Das Buch ist recht dünn, ist daher schnell gelesen und bietet kurzweilige Unterhaltung. Der leichte Schreibstil unterstützt den schnellen Lesefluss. Die Charaktere gefielen mir durchweg gut und am Ende konnte mich die Geschichte sogar überraschen. Als Highlight würde ich das Buch dennoch nicht bezeichnen. Es war nett, mehr aber auch nicht.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2015
Eva hat ihre Zwillingsschwester verloren und kurz darauf deren Mann geheiratet. Nachdem sie ihren Sohn tot geboren hat wird sie immer unglücklicher und traumatischer und beginnt ihre tote Schwester zu sehen und will aus ihrem bisherigen Leben flüchten. Ich fand sehr gut das das Buch sich wirklich lockerleicht und ohne jegliche Anstrengung lesen lies. Man fliegt durch die Seiten und ist dann leider auch schon am Ende denn wirklich was passieren tut da nicht. Ich konnte mir beim lesen selber denken wie alles weitergeht und so war es dann leider auch, was ich jetzt allerdings auch nicht sooo enttäuschend fand. Ein paar Wendungen vor allem am Schluss hätte ich mir aber schon gewünscht. So war dann auch die vermeintliche Auflösung irgendwie “normal” und das Buch war halt ohne großen Schock zuende. Für mich das schwächste Buch der Autorin.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2011
Allerliebste Schwester" ist ein verstörendes Psychogramm einer unüblichen Schwesternbeziehung.
Eva heiratet den Mann ihrer Zwillingsschwester Marlene, die angeblich Selbstmord verübt hat. Vier Jahre ist der Todesfall her und Eva hat zwischenzeitlich in jeder Beziehung das Leben" ihrer Schwester übernommen. Nach einer Fehlgeburt verliert sie komplett den Boden unter den Füßen. Ihre Schwester erscheint" ihr und redet mit ihr. Wiebke Lorenz schreibt in einer klaren und niveauvollen Sprache und vermag es mit dieser den Leser in das Buch zu ziehen und auch fest zu halten. Allerdings erscheinen mir manche Dinge unglaubwürdig bzw. zu zufällig, wie das Aufeinandertreffen mit Marlenes Geliebten, mit dem Eva auch ins Bett geht. Da war mir fast schon zu viel. Auch findet Eva zu schnell aus ihrer Krankheit. Schizophrenie ist ein komplexes Krankheitsbild mit einem langen Leidensweg für die Betroffenen. Für mich ist es somit nicht glaubhaft , dass Eva so schnell gesund wird. Der Schluß (Epilog) ist aus meiner Sicht nicht notwendig, besser wäre es gewesen, Erkenntnisse, die der Leser durch den Epilog erhält (die zudem vorhersehbar waren) mit dem Romangeschehen zu verweben. Cover und Aufmachung des Buches sind sehr gelungen. Fazit: Gute, solide Krimikost für Fans des düsteren Psychodramas.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden