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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 30. November 2013
"...the Dauntless, brave but cruel; the Erudite, intelligent but vain; the Amity, peaceful but passive; the Candor, honest but inconsiderate; the Abnegation, selfless but stifling." (S. 123, Kindle-Pos. 1360-1361)

Inhalt:

In Chicago spitzt sich die Situation immer mehr zu: Das Fraktionen-System bröckelt. Tris und Four machen sich mit einigen anderen deshalb auf die Suche nach Antworten außerhalb der Mauern. Doch draußen ist es auch nicht so wie erwartet - denn auch hier gibt es Geheimnisse und Lügen...

Die Buch-Abrechnung:

(Diese Rezension ist spoilerfrei, deshalb kann ich auf manche Details nicht so genau eingehen wie es nötig gewesen wäre, um das Buch auseinanderzunehmen).

+/- Das Ende ansich: Während sich die meisten wohl über das Ende ansich (bzw. ein bestimmtes Ereignis am Ende) aufregen, fand ich das gar nicht so schlimm. Es war konsequent und insofern schon i.O. - allerdings wurde es sehr knapp abgehandelt. Das fand ich wiederum etwas schlapp. Einem spektakulären Ende hätte man doch etwas mehr Seiten und Ausführlichkeit spendieren können?

- Plot-Entwicklung: Leider hat mir der Werdegang der Story ansich nicht nicht gefallen. Die Verlagerung außerhalb der Mauern hätte ja einigermaßen vernünftig eingebaut werden können und Veronica Roth versucht es auch zu erklären. Dies kam bei mir aber gar nicht an. Teilweise ist es unlogisch, manchmal sogar uninteressant. Als positives Fünkchen lässt sich anmerken, dass Veronica Roth zumindest versucht hat eine Lösung und Antworten zu bieten. Aber das "Wie" bleibt recht fragwürdig...

- Der Perspektivenwechsel: Normalerweise mag ich Perspektivenwechsel recht gerne. In Allegiant wird die Geschichte abwechselnd aus Tris und Fours Sicht geschildert. Dies ist der Autorin Veronica Roth aber leider wirklich schlecht gelungen, denn man merkt keinen Unterschied wer gerade an der Reihe ist. Wenn ich das Buch mal mitten in einem Kapitel beenden mußte, wußte ich beim Wiedereinstieg nicht direkt wer nun gerade dran ist. Schade, dass die beiden Persönlichkeiten so zusammengematscht wurden, dass ein Einheitsbrei entstand.

- Unrealistisch: Da wurden über mehrere Bände Feindschaften, etc. aufgebaut - aber hey, ein kleines Gespräch im dritten Band und alle (über Jahre) entwickelten Hassgefühle sind wie weggeblasen. Die Vernunft siegt und man hat sich gegenseitig plötzlich lieb - ja nee, ist klar ;) Also so ein Quatsch! Wozu das ganze Tamtam in den Vorgängerbänden, um es dann in 1-2 Seiten unspektakulär zu lösen? Schade, wirklich schade!

- Four / Tobias: Was ist nur mit dem anziehenden Kerl aus dem ersten Band passiert? Four ist im Abschlußband weinerlich - von sexy und anziehend kann hier definitiv nicht mehr die Rede sein. Er trifft einfach dumme Entscheidungen, verhält sich überhaupt nicht mehr verwegen und undurchschaubar. Der ganze Zauber ist verpufft. Schluß, aus, vorbei.

FAZIT: Was mal so großartig anfing, endet leider richtig schwach. Alles was diese Buchreihe ausgemacht hat, wird zerstört oder ist so nicht mehr vorhanden. Schade. Wirklich richtig schade. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass sich das ganze als Film evtl. besser darstellen lässt. Nichtsdestotrotz eine schwache Abschlußvorstellung.

Ich vergebe nur selten 5 Sterne (4 Sterne ist bei mir eine gute Bewertung!), deshalb zur Info mein Bewertungssystem:
1 Stern: Finger weg!
2 Sterne: Konnte mich nicht überzeugen.
3 Sterne: Ordentliches Buch. Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut.
4 Sterne: Gutes Buch mit kleinen Schwächen – auf jedenfall lesenswert!
5 Sterne: Lieblingsbuch – muß man gelesen haben <3
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am 12. November 2013
Buchgestaltung

Das Symbol des Covers gehört dieses Mal zu keiner Fraktion, trotzdem hat das ganze einen Sinn, den man erst versteht, wenn man das Buch tatsächlich gelesen hat. Ich finde es super, dass die ganze Reihe so wunderschöne und geniale Cover hat und Allegiant ist dabei keine Ausnahme. Der Titel bedeutet so viel wie Loyalität und man kann zweifelsohne sagen, dass Veronica Roth diese Eigenschaft als Leitfaden für eine neue Gruppe im Buch im Buch genommen hat...

Meinung

ACHTUNG: Dies ist keine Rezension im herkömmlichen Sinne. Ab der Mitte folgen Spoiler, es kommt vorher eine Warnung und eine Zusammenfassung der Geschehnisse am Ende. Wenn ihr also auf der Suche nach Spoilern seid, lest weiter. Die Länge dieser „Rezension“ zeigt einfach, wie viele Gedanken ich mir über das Buch gemacht habe. Ich habe versucht gut zu begründen, warum ich einen Stern gebe, also, wenn ihr Allegiant geliebt hat, erspart euch und mir das Gejammer, dass meine Meinung ungerechtfertigt ist. Danke.

*****

Ich wiederhole mich wirklich selten, aber ich möchte noch einmal festhalten, dass Divergent ein absolut geniales Buch war und ich (obwohl das bei Teil zwei schon der Fall war) ungern das Werk der Autorin so hart kritisiere, aber wo die Erwartungen hoch sind, fällt man bekanntlich am tiefsten, nicht wahr? Ich bin aber der Meinung, dass Fans des zweiten Teils hier auf ihre Kosten kommen werden. Alle andere? Tja, schnallt euch an, denn Allegiant wird alles andere als ein Zuckerschlecken.

Ich weiß ehrlich gesagt mal wieder nicht, wo genau ich anfangen soll, in Worte zu fassen, was mich alles gestört hat. Vielleicht beim Ende? DAS Ende, welches Leser dazu bringt zu Spoiler- Monstern zu werden oder noch schlimmer: Gesittete Menschen dazu fiese Spoiler zu lesen, was bei mir in etwa mit Gift schlucken gleich kommt. Spoiler sind eigentlich ein absolutes No-Go und ich bin daher froh, zu den ersten Lesern zu gehören, die das Buch noch selber entdecken konnten, ohne im Internet auf ganze Zusammenfassungen zu stoßen, was denn mit dem Ende alles nicht stimmt. Die Autorin hat hier einen mutigen Schritt gewagt und man muss dazu sagen, dass so etwas nicht jedem im Blut liegt. Besonders nicht in welchem, dass schwarz wie Tinte ist. Ich finde es eigentlich äußerst amüsant, dass ich wirklich jedes andere Detail am Ende schrecklicher fand als dieses selbst.

Zehn Gründe, warum Allegiant für mich der Absacker der Reihe war.

Erstens: Der Schreibstil.

Ganz ohne Zweifel ist Veronica Roth eine junge Frau, die unglaubliches Talent hat. Sie hat in Divergent bewiesen wie wunderbar sie schreiben kann, dass man selbst in der Jugendbuchszene beweisen kann, es geht mit Herz und Verstand und mitreißenden Dialogen. Sogar in Band zwei habe ich davon noch einiges mitbekommen, aber hier? Das Buch ist aus der Sicht von Tris und Tobias geschrieben, was ja kein Geheimnis mehr ist. Clevere Leser könnten sich hier an erster Stelle zusammenreimen, dass dies schon etwas zu bedeuten hat. Und auch auf die Gefahr hin den anderen Rezensenten nachzuquasseln, sie haben alle Recht. Man konnte beim Lesen leider kaum unterscheiden, wer was beschreibt. Tris oder Tobias war immer wieder die große Frage, weil sich die Sichtweisen so verflucht ähnlich waren! Lediglich das Nennen der jeweils anderen Person erinnerte mich gelegentlich daran, dass ich gerade X folge und nicht Y. Sehr, sehr schade. Dadurch waren auch die Gefühle der Charaktere sehr ähnlich, was bei mir oft zu großem Unverständnis geführt hat. Allgemein hatte ich das Gefühl, die Autorin legte viel mehr Wert auf Beschreibungen als auf alles andere. Besonders Szenen, in denen z.B. Tobias mit Caleb gesprochen hat, also Szenen, die wirklich wichtig waren, ging der emotionale Teil echt bei mir unter, musste ich doch versuchen nachzuvollziehen, ob der Junge gerade mit seiner Schwester spricht oder doch mit ihrem Loverboy.

Zweitens: Die Einleitung.

In Insurgent ist ja nun gegen Ende doch einiges passiert. Ein tödlicher Cliffhänger, wie manche es bezeichnet haben und dann macht Veronica Roth hier einfach an einer Stelle weiter, die einen maßlos verwirrt: Tris hockt in einer Zelle. Keine drei Sekunden später wird sie da wieder raus geholt und dann geht es mit einer lustigen Wanderung durch die Flure weiter. Ich bin natürlich dafür, etwas Zeit verstreichen zu lassen und nahtlos kann eine Geschichte eigentlich selten weiter gehen, aber den Anfang so zäh und wirr zu gestalten, hat mir den Einstieg ins Buch direkt versaut, zumal die wechselnden Kapitel hier besonders kurz waren, weshalb ich mich wieder nachdem Sinn des ganzen gefragt habe. Für mich ist das eh so ein Punkt, an dem ich immer wieder persönlich gedacht habe, dass es hier viel mehr um Marketingzwecke ging (die Fans LIEBEN Four ja so dermaßen) anstatt um einen vernünftigen Beweggrund dafür, warum ein drittes Buch, nun zwei Erzähler braucht.

Drittens: Der Plot oder auch wo ist die Geschichte?

Nach dem langsamen Einstieg geht es noch langsamer weiter. Wer das Tempo in Insurgent schon zum schnarchen fand, der wird hier mehr als eine Tasse Kaffee brauchen, besonders da der Verstand schneller abschaltet als einem lieb ist. Ich hätte es kaum für möglich gehalten, aber Allegiant kann sich munter zu Crossed und Reached von Ally Condie gesellen, denn da wartete man auch vergebens auf etwas mehr Spannung. Wäre dieser Teil der Geschichte wenigstens dazu genutzt wurden, andere Dinge zu vertiefen, ok, wurde er aber nicht. Vielmehr hängen die Charaktere zusammen an unterschiedlichen Orten ab und versuchen das Rätsel zu klären, welches sich um die letzte Botschaft dreht: Was genau ist mit ihrer Welt passiert? Dabei wird am Rande mal mehr oder weniger knapp über ein paar der Randfiguren berichtet (von denen nebenbei bemerkt, manche einfach verschwinden und nie wieder eine Erwähnung finden) und das war es auch schon. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Tris und die anderen beschließen mal hinter den Zaun zu blicken, passierte gelinde gesagt kaum etwas. Innere Konflikte, Beziehungen...meines Erachtens nach kam das alles viel zu kurz. Die lieb gewonnen Charaktere, mit all ihren Facetten waren nur noch Schatten ihrer selbst, wo wir beim nächsten Punkt wären.

Vier: Die Charaktere.

Von den Charakteren treffen wir die üblichen Verdächtigen an, geführt von Tris und Tobias, die alles andere als sie selbst waren. Figuren wie Christina oder Peter werden nur noch namentlich erwähnt und sprechen mal eine Zeile, wenns hochkommt. Wichtig für den Plot sind sie in keiner Minute. Tris war mir ehrlich gesagt wieder etwas sympathischer als noch in Insurgent, aber auch das änderte nichts daran, dass sie mir im Vergleich zu Divergent einfach blass und nichtssagend vorkam. Tobias hat mich hier aber am meisten aufgeregt. Er war teilweise richtig weinerlich, wenn er mal wieder um Tris besorgt war und ständig waren beide damit beschäftigt daran zu denken, dass sie doch für das höhere Wohl arbeiten müssten. Es gab ein paar ganz gute Szene zwischen den beiden, die mich noch berühren konnten, aber die waren so sehr in der Unterzahl, dass sie mir kaum im Gedächtnis geblieben sind.

Wichtige Gegenspieler sterben übrigens nicht. Ja, BAM Spoiler. Aber ich finde es wirklich sehr unrealistisch, dass nur eine Seite Verluste einstecken muss, besonders, wenn wir doch aus guten Reihen wie Panem bereits gelernt haben, dass bei einem Krieg niemand gewinnen kann. Veronica Roth hat zwar hier nicht wirklich Anzeichen von schwarz-weiß-Malerei gezeigt, aber das harte Konflikte urplötzlich durch ein kleines Pläuschen gelöst werden konnten, war doch wirklich seltsam. Als Leser wartet und wartet man darauf, dass die Probleme eskalieren, aber das geschieht einfach nicht. Stattdessen tun sich neue Optionen auf, die etwas aus der Luft ergriffen erschienen. Neue Parteien, neue Motive...wieso? Es gab doch genug Handlungsstränge, die Bedarf hatten geklärt zu werden. So viele Hinweise und Seitenhiebe auf Dinge, die hier im Meer der Verwirrung einfach untergehen. Blubb!

Fünf: Das Info-Dumping.

Ich kann mir bestens vorstellen, was für eine Herausforderung eine komplexe und Flächen abdeckende Erklärung sein muss, aber die Autorin hat hier den größten Fehler überhaupt gemacht. Die neuen Erkenntnisse wurden nicht in die Handlung eingeflochten – nein, sie wurden dem Leser in einem ewig langen Monolog aufgezwungen. Nachdem Tris und ihre Freunde hinter dem Zaun auf die Wahrheit stoßen, gerät einiges ins Rollen. Die Gruppe trifft im Prinzip auf eine Person, die einfach sämtliche Antworten herunter leiert als würde man sich in irgendeiner Unterrichtsstunde befinden. Merkwürdig das Ganze.

Ich war so enttäuscht...die ganze Idee hinter dem Konzept durch ein paar laue Erklärungen zunichte gemacht. Der Oberhammer war für mich aber wirklich, dass etwas über Tris' Eltern herauskommt, dass einfach krass war und Tris diesen verzeiht als sei nichts gewesen. Tot schweigen nenne ich das. Danach konnte ich wirklich kaum an etwas anderes denken und habe an dem Verstand der Prota gezweifelt. Ich rege mich jetzt immer noch darüber auf.

Sechs: Die Liebesgeschichte.

Vielleicht habt ihr es euch nach Punkt vier schon gedacht, aber wo die Charaktere nur noch abgeschwächte Versionen ihres einstigen Selbst sind, konnte mich die Liebesgeschichte natürlich auch nicht mehr überzeugen. Wenn ich recht überlege war davon auch kaum etwas zu spüren. Tris und Tobias haben sich meiner Meinung nach nicht so verhalten als würden sie einander vertrauen oder einander loyal sein. Es gab ein paar Gespräche über die Lügen und Geheimnisse, die an der Beziehungen der beiden genagt hat, aber auch hier komme ich auf das „die Konflikte eskalierten einfach nicht“ liebend gerne zurück. Hier gab es nur Verständnis für alles. Im Angesicht der schwierigen Lage vielleicht nicht unbedingt etwas Schlechtes, aber nur, weil die Welt vielleicht untergeht seine Prinzipien über Bord werfen?

Sieben: Wie es dann weiter ging.

DIE FETTEN SPOILER KOMMEN JETZT!

Es gab tatsächlich einen Punkt in Allegiant, an dem ich dachte, dass Buch könne wieder was werden. Leider war die Wunschvorstellung schnell wieder weg geblasen und noch mehr Kritikpunkte türmten sich auf meiner Platte auf. Die könnt ihr euch gerne noch anhören, wenn ihr es bisher hier geschafft habt. Bravo!

Ich möchte noch einmal auf die ganze Logik des Buches zurückkommen. Veronica Roth erklärt nämlich folgendes: Die ganze Welt war so ein schrecklicher Ort, eine Ansammlung von Menschen mit den schlechtesten Eigenschaften, die es so gibt, weshalb die Regierung an verschiedenen Stellen beschlossen hat, dass es doch super wäre, diese bösen Gene aus den bösen Menschen herauszufiltern. Das Problem an dem Ganzen war aber, dass dieser Plan (der viel mit Genetik etc. zu tun hatte) irgendwie in die Hose gegangen ist und aus den bösen (das verwende ich jetzt als Synonym für alles) Menschen noch bösere Menschen geworden sind. Um dieses Problem wiederum zu lösen wurden die Fraktionen gegründet, die eine Art Experiment darstellen sollten. Die Menschen sollten dort angesiedelt werden, damit über Generationen hinweg die bösen Gene aka Eigenschaften aus der Zivilisation verschwinden konnten. Es wurden Freiwillige ausgewählt, die an diesen Experimenten teilnehmen sollten, darunter auch Tris' Vorfahren. Aber natürlich wird man nicht einfach so in die neue, bessere Welt gesteckt. Vorher wurden all diesen Menschen mit einem Serum die Erinnerungen genommen, damit man ideale Voraussetzungen schaffen konnte. Ach und bevor ich es vergesse, ja, auch bei diesen Menschen wurde an den Genen herum gepfuscht, damit sie wieder „rein“ wurden. Irgendwie wurde dann darauf gehofft, dass die Gesellschaft sich ausweitet, alle mit den bösen Genen irgendwann krepieren und man nur noch reine Menschen hat aka eine neue, reine Welt. Und um es noch zu sagen, diese „reinen“ Menschen sind alle, die man zuvor als Divergent bezeichnet hat.

Ich kann das alles nicht zu 100% wiedergeben, aber dies entspricht in etwa der Erklärung, die uns geliefert wird, welche ich ehrlich gesagt Null nachvollziehen konnte. Und jetzt soll mir mal jemand sagen, wo da die Logik drin steckt? Ich meine, wieso hat man nicht die fortgeschrittene Wissenschaft benutzt, um etwas anderes zu tun? Wieso abwarten und das Ganze beobachten, bis sich vielleicht über Generationen hinweg etwas tut? Wieso nicht eingreifen, wenn man sieht, was für eine schrecklich, gefährliche Sache man erschaffen hat, die aus dem Ruder läuft?

Besonders schlimm fand ich auch als Tris erkennt, dass sie bei allem gefilmt etc. wurde, in ihren schlimmsten Albträumen und hoffnungslosesten Momenten. Richtig Hardcore das Ganze O.o aber anstatt dann ENDLICH auszurasten, verziehen sie und ihre Freunde sich mit der Erklärung im Gepäck wieder.

Acht: The Allegiant.

Da haben wir dann noch diese neue Gruppe, die sich wie aus dem Nichts mal aktiv an ALLEM beteiligen will. Es heißt die fraktionslosen gegen the Allegiant (welche das Motiv verfolgen das ganze System neu zu etablieren). Wir fassen zusammen.

Tris aka Fraktion/Fraktionslosen VS. The Allegiant.

Letztes Gruppe will dann das bekannte Erinnerungs-Lösch-Serum benutzen, um ihre Gegenspieler auszuschalten, damit sie praktisch ihren Plan durchziehen können. Dann beschließt aber eine weitere Gruppe (zu denen die Wissenschaftler gehören, von denen Tris alle Infos hat) das es doch die beste Lösung wäre einfach ALLE damit zu „infizieren“ damit niemand mehr irgendwen töten oder bekämpfen will. Zur Erinnerung: Bis zu dieser Stelle sind vielleicht 5 Personen gestorben, aber OK.

Es wird aber noch besser, DENN Tris beschließt das Serum einfach gegen die Wissenschaftler selbst einzusetzen. Wie ihr sehen könnt ein kleiner Teufelskreis.

Neun: Die Lösung des Ganzen.

*Riesenseufzer* Alsooo....man erwartet IMMER NOCH die totale Eskalation von, ehm...ALLEM, aber die passiert immer noch nicht und wird es auch nicht geben. Es gibt eine Art Familientreffen, bei dem Tobias mit seinen Eltern ein Gespräch führt und plötzlich alle ihre Bedenken fallen lassen und sich wieder lieb haben. Einfach so. Das ist kein Scherz. Mehr als dieses Gespräch braucht es nicht und schwupps sind die Parteien ihre Motive los und die Probleme verpufft. Weiter geht es mit Tris und Caleb, die im Gegensatz zu Tobias nicht zu seinen Eltern gereist sind, um ein Teekränzchen zu feiern. Das Serum stellt schließlich noch immer eine Gefahr dar und deshalb soll Caleb zu einer Selbstmord-Mission geschickt werden, um es zu stehlen bzw. zu vernichten und so die Welt zu retten. Statt ihm geht aber Tris. Sie überlebt dann aber den Einbruch in das Labor (das mit einer Art Gift versetzt ist) und wird dann ein paar Seiten später einfach erschossen.

Zehn: Das Ende. Jup. Das Ende.

Wie viele Leser bin ich nur bedingt Fan von Happy Ends. Muss nicht immer sein, ist aber ganz schön. Aber so etwas? Ich kann wirklich nachvollziehen, wieso so viele erschüttert über diesen Schritt waren. Aber nicht Tris' Tod macht das Buch so schlecht, sondern die Art wie er abgefertigt wird. Sie wird erschossen, stirbt auf einer halben Seite und das war es dann. Den Rest dürfen wir uns aus der Sicht von Four geben und der schwelgt in Erinnerungen an seine Liebe, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Das Besondere an der Liebesgeschichte war doch, dass Tris und Four sich eben NICHT kannten, aber hier impliziert die Autorin, dass Four sie öfter beobachtet hat, es so viele Momente gab, in denen er Tris ach so toll fand. Das fand ich furchtbar und hat mir meine Sichtweise auf den ersten Teil verdorben.

Furchtbar waren auch die weiteren 10 oder was auch immer Kapitel, die Four erzählt. Kurze Fetzen in Memory Of Tris in etwa. Das Traurige daran war, dass ich es nicht einmal traurig finden konnte. Mich konnte Tris' Tod und alles, was danach kam nicht berühren. Was ich persönlich noch mit am Schlimmsten fand, war der Epilog. Als Leser wird man in eine Art Abschluss geworfen, der einfach keiner ist. Es bleiben so viele Fragen. So viele ungelöste Ansätze und vieles mehr.

Fazit

Ich habe mich wirklich gefragt: Was zur Hölle hast du da gelesen? Nachdem ich meine Rezension geschrieben hatte, konnte ich nicht anders als mein Rating von den vorherigen 2 Sternen auf 1 zu senken. Ich weiß echt nicht, wie ich es geschafft habe, dass Buch überhaupt so schnell zu beenden.
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am 11. Februar 2014
Selten hat mich ein BUch so gefesselt wie BAnd 1 Divergent. Ich habe mich in die CHaraktere verliebt und war am Ende wirklich nicht gefasst darauf, welche Wendungen die STory nehmen würde. Band 2 war schon etwas schwächer, aber das sind zweite Teile des Öfteren, und ich konnte es gar nicht erwarten, Band 3 in die Finger zu bekommen.
Und dann die große Enttäuschung. In den anderen Rezensionen wurde ja schon darauf eingegangen, dass die Charaktere und die Story flach, der Erzählerwechsel schwierig nachzuvollziehen ist. Da stimme ich völlig zu. Und es ist sehr schade, denn ich liebe den Schreibstil der Autorin und hoffe eigentlich, noch viel mehr von ihr zu lesen zu bekommen.
Was mich völlig aus der Bahn geworfen hat, war der Tod von Tris. Ich brauche kein Happy End, um ein Buch gut zu finden. Oft muss ein wichtiger CHarakter sein Leben lassen, damit die Story rund ist. In diesem Fall hat mich das so unvorbereitet getroffen, dass ich mir eine halbe Stunde lang die Augen ausgeheult habe - und zwar nicht, weil Tris' Tod ja ach so tragisch war, sondern weil es völlig unpassend ist - das ganze wie und warum, die fadenscheinige Begründung, dass sie sich für ihren Bruder opfert...ich finde es nicht mal schlimm, dass ihr Tod nur eine halbe Seite lang abgehandelt wird, solche Szenen habe ihc in anderen Büchern schon kürzer gelesen, und das war vollkommen passend. Es ist einfach, als hätte jemand anderes diese Kapitel geschrieben, nicht VR. Ich habe mich schon sehr emotional an die Charaktere gebunden, was sehr stark für das Talent der Autorin spricht, ihre Leser zu fesseln. Wie das ganze nun im dritten Band ausgeführt wurde, hat mich gelinde gesagt enttäuscht und erschüttert. Momentan wünsche ich mir fast, ich hätte die beiden ersten Bände auch nicht gelesen - ich warte immer noch darauf, dass irgendwo jemand bloggt, das Buch wurde falsch gedruckt, es ist gar nicht Band 3 sondern nur ein FAke, das richtige Ende kommt noch. Da hoffe ich aber wohl vergeblich.
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am 20. Mai 2014
Nicht nur wegen des Endes!
Aber fangen wir von Vorne an. (Diese Rezension enthält Spoiler!)

Bereits am Ende des ersten Bandes war klar, dass das nicht "das Ende" sein kann. Es wurden einfach zahlreiche Fragen offen gelassen:
was waren die Gründe für Jeannine's Plan, Abnegation zu vernichten?
Was wusste Natalie? Wieso ist sie von Dauntless zu Abnegation transferiert? etc.

Diese Fragen werden zwar im dritten Band beantwortet, aber die Art und Weise WIE ist einfach grottig.

Der dritte Band fängt schon relativ langsam an, genau so wie der zweite. Die Clique um Tobias und Tris läuft und läuft und läuft und schafft es irgendwann, über die Amity-Farmen hinwegzukommen um Kilometer später einen zweiten Zaun zu entdecken, hinter dem es einen großen Stützpunkt auf dem Gelände des heutigen Flughafens O'Hare gibt. Dort wird der Clique die gesamte Geschichte von Chicago erzählt:
Die Amis haben angefangen, Designer-Babys zu erstellen, was aber ein gewaltiger Schuss in den Ofen war und zu zahlreichen Fehlern geführt hat. In der Gesellschaft gab es einen Konkurrenzkampf zwischen den genetisch reinen Übermenschen, den GPs und den GDs, den "fehlerhaften" Menschen, was nebenbei bemerkt ganz dreist aus dem Film "Gattaca" abgekupfert ist.
Um die Fehler zu beseitigen, wurden "Experimente" erstellt, in denen die Fehler über Jahre und Jahre hinweg durch die Natur beseitigt werden sollen. Die fehlerfreien Menschen sind die, die als "divergent" bezeichnet werden.

Bum.

Das ist meiner Meinung nach total weit her geholt und entbehrt jeglicher Logik. Wenn man schon moderne Technik hat verstehe ich nicht, warum man einfach auf "die Natur" setzt, um die Probleme wieder zu lösen. Aber ich habe mich schon gefragt, warum das auf einer Seite monologartig abgehandelt wird.
Danach passiert erst einmal nichts, bis Tris und co. sich wieder einer neuen Rebellengruppe anschließen, den Allegiant. Das ist übrigens schon die dritte Rebellengruppe, denen sie sich anschließen: erst im Alleingang gegen Jeannine/Erudite/Dauntless, dann die Geschichte mit Evelyn und den Amity und jetzt das. Meiner Meinung nach ein bisschen extrem. Kaum kann man sich mit den (politischen) Strukturen von Chicago identifizieren, wird auch alles schon wieder zerstört bzw. in diesem Band gar nicht erwähnt, weil die Handlung zu 90% außerhalb von Chicago passiert.

1) Der Handlungsverlauf

In der ersten Hälfte des Romans passiert so gut wie gar nichts. Wie im ersten Teil des letzten Harry Potter-Bandes (man erinnert sich: Horkruxe suchen). Dann passiert auf drei Seiten wieder enorm viel, dann wieder gar nichts etc. Was soll das? Durch die ersten 100 Seiten musste ich mich wirklich durchquälen.

2) Die zwei Erzähler

Bereits nach dem ersten Erzählerwechesel war klar, dass Tris früher oder später sterben wird. Dann hat man ja noch Tobias als Erzähler, wenn Tris weg ist. Schlau gemacht, aber ich hatte ständig das Gefühl, willkürlich zwischen den beiden hin- und hergeschmissen zu werden und ich hatte große Probleme, mir zu merken, WER das gerade sagt, da sich die beiden Erzählpositionen so verdammt ähnlich sind.

3) Tris' Tod

Ich finde es gar nicht so schlimm, DAS sie gestorben ist, sondern viel mehr WIE Roth ihren Tod geschildert hat. Erst überlegt sie mit ihrer Super-Divergentness das death serum, dann wird sie einfach so erschossen. Warum? Der Tod wird gerade einmal auf einer Seite abgehandelt (auf meinem Kindle ist es zumindest nur eine Seite) und dann ist sie auch weg. Sehr, sehr enttäuschend. Man lässt einen Protagonisten nicht SO sterben! Ich hätte meinen Kindle am liebsten in die Ecke gepfeffert, als ich das gelesen hab. Ich bin immer noch schockiert.

4) Natalies Geschichte

Sagen wir mal: ihre Lebensbiographie ist schon irgendwie nachvollziehbar, aber ebenfalls weit hergeholt. Zudem nervt es irgendwann, dass sich in der Mitte des Romanes alles nur noch um Natalie dreht und die Handlung völlig zum Erliegen kommt.

Das sind erstmal meine Eindrücke. Ich bin immer noch sehr enttäuscht von dem Roman und hätte mir ein anderes, logischeres Ende gewünscht. Schade um's Geld.
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am 22. April 2015
Ich bringe es zwar nicht über's Herz, hier nur einen Stern zu geben,
aber eigentlich müsste ich das tun.

Ich muss jetzt nicht die 1000. ausführliche Rezension schreiben, aber holy s***balls, was ist denn da passiert?
Mal von dem ABSOLUT untragbaren Ende abgesehen hat mich alles einfach nur verwirrt und irgendwie eher genervt als unterhalten. Ich hab's neulich ein zweites Mal gelesen, weil ich mich zwischenzeitlich irgendwie selbst davon überzeugen konnte, dass mir nur das Ende den ganzen Teil davor versaut hat. Leider war dem nicht so und ich habe weitere Stunden meines Lebens auf dieses Buch verwendet, die ich niemals zurückbekommen werde.

Einfach nur schade.
Und den zweiten Stern gibt's echt nur weil Divergent wirklich unter meinen Top 3 ist.
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am 19. Juni 2014
I loved! the first two books so much that I just couldn't put them down. With the third book unfortunately it was very different. I had to make myself read at a certain point.

The book is written from Tobias and Tris point of view. This is interesting but at some points I just thought that the author just wanted to get it over with.

I decided at one point that too many people are being killed and the book has lost its magic- I didn't finish it!

Only purchase this if you are dying to know how the story continues and are willing to suffer a little.
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am 6. Mai 2014
Ich hatte beim Abschluss dieser Triologie ein regelrechtes Spektakel erwartet. Leider wurde ich schwer enttäuscht. Aus der Story hätte man so viel mehr machen können. Die Handlungen wurden flach, die Charaktere blieben sich nicht treu und man konnte manche Handlungen einfach nicht mehr nachvollziehen. Zudem passiert Anfang einfach gar nichts und ich musste mich echt zusammenreißen überhaupt weiter zu lesen. Im Nachhinein weiß ich gar nicht ob das eine so gute Entscheidung war, da das Ende absolut nicht reinpasste. Es fühlte sich an als ob die Autorin noch Action aufbringen wollte und hat einfach irgendwas geschrieben um ein in Erinnerung bleibendes Ende hinzulegen.
Sehr Schade. Die Story hatte so viel Potenzial und man stellte sehr hohe Erwartungen und war sehr Neugierig auf das alles drumherum...
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am 14. Januar 2015
While book 1 was so exciting and well written, no. 2 already went to stage 'boring' but now with Allegiant I regret ever starting to read this series...It is the first time I DO hope that Hollywood changes the story for a movie. Veronica Roth, this sucked.
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am 18. Juni 2014
*SPOILER ENTHALTEN*

Ich habe die beiden ersten Teilen innerhalb kürzester Zeit gelesen. Wenn mir allerdings auch Insurgent ein wenig den Wind aus den Segeln der Begeisterung genommme hat so war ich trotzdem ein Fan von den Büchern.

Jetzt wo ich das Buch zu Ende gelesen habe, fühle ich mich beinahe schmerzvoll verkrampft...wieso?

Das ist leicht zu beantworten:
Schon zu Beginn ist die Handlung langatmig, es bilden sich Widerstandsgruppen mit allem drum und dran. Es dauert gefühlte Ewigkeiten bis dann Tris&Co die Stadt endlich verlassen und auf was treffen sie?
Verwüstung und "perfekte" Menschen, die Big Brother spielen.
Vielleicht hat mir das Buch auch nicht wirklich gefallen, weil mir die Auflösung schlichtweg unsinnig und teilweise unverständlich vorkam.
Ständig gab es Gerede von genetisch-rein und defekt was bei mir einen faden beigeschmack erzeugt hat, da es eine gruppe gibt die sich aufgrund ihrer gene erhobener und besser fühlt, wobei man nicht mal wirklich versteht, warum man die gene überhaupt verfuscht hat.
Was ich dann vollkommen sinnfrei fand, war die Tatsache dass die Gene den Charakter ausmachen? Bitte was?^^
Als dann selbst in dieser perfekten welt außerhalb der Fraktionen ein neuer widerstand aufgetürmte habe ich nur dagesessen und gedacht bitte nicht schon wieder eine Revolution. In diesen drei Teilen gab es wohl mehr Revolutionen als in der restlichen Menschheitsgeschichte.
Die Erklärungen waren schwach. Von den Geschehnissen in der Stadt hat man dann sowieso nichts mehr mitbekommen ausser ab und an mal Tobias Eltern über den Bildschirm hüpfen zu sehen und geheime Intrigen planen. Ich muss auch sagen, dass ich die idee etwas seltsam fand, dass man die leute die Fraktionen entreißt anstatt zu versuchen die Fraktionslosen zu resozialisieren.

Die eigentliche Enttäuschung abegesehen von der unlogischen und langatmigen Handlung waren die Charaktere.
Auch ich muss sagen, dass Tobias und Tris ein riesiges gemeinsames Bewusstsein hatten und sich nicht voneinander unterscheiden ließen.
Ihre harmonischen Momente waren immer unterlegt mit einem vorangegangenen streit, welcher sich sooft wiederholte dass ich schon vollkommem genervt war und mich gefragt habe, ob sie je aufhören sich zu streiten und zu hintergehen.
Es wurde ständig betont, welche starke persönlichkeit tris ist und was doch ein von selbstzweifel zuerfressener tobias hinter der fassade steckt, der aus dem jahrgangsbesten ferox einen defizitgeplagten lappen gemacht und seinen Charakter vollkommen verfuscht hat.
Ständig stirbt einer der sympathietragenden charakter während personen wie peter einfach mal von ihrer last erlöst werden.
Die Geschichte um Tris Mutter war irgendwie... zu seltsam. Schön und gut dass sie von aussen kam, aber irgendwie zerstörte es das bild von ihr, was aber tris nicht zu stören schien.
Caleb war im 2.teil zum ultraverräter-bruder geworden, was tris in eine ich will bei ihm sein; bleib mir bloss vom Leib Situation manövriert ohne zu wissen wieso er das getan hat. Ja jeanine war so überzeugend, so überzeugend dass man seine Schwester zur Exekution führt?
Evelyn gibt dann schließlich alles auf um doch noch Mutter des Jahres zu werden und Tobias verliert seine große Liebe.

Das war ja wohl das Schlimmste.

Ich bin ein Mensch, der nah am Wasser gebaut ist, weswegen ich hier kein Auge trocken lassen konnte und immer weitergelesen hatte, um zum Schluss zu kommen dass Tris nur eine Halluzination hatte ausgelöst durch ein Serum.
So war es dann nicht.
Ihr Tod war überflüssig, da sie ja das todesserum überlebt und dann erschossen wird? Das soll das Ende der grossen tris sein? Mager.
Es hätte die Geschichte nicht beeinflusst, wenn sie am Leben geblieben wäre und die Schmerzen, die sie sich und Tobias zugefügt hat, endlich entlohnt in Glück hätten.
Im großen und ganzen ist ihr Tod tragisch, aber irgendwo passend. Allerdings muss ein autor entscheiden, ob es wirklich klug ist einen charakter in dieser Situation auf diese art und weise und der der Knotenpunkt aller Charaktere ist, zu töten.
Ich glaube es war falsch; da tris dem leser ans Herz gewachsen ist, sowie das langersehnte Glück mit Tobias und alles zerstört wird.
Ich hätte mir für die beiden ein Happy End gewünscht, vor allen da Tobias nach 2 jahren noch immer so verloren wie an ihrem todestag wirkt.
Ich finde allerdings, dass die Art ( die Aufopferung) wie sie stirbt nicht mehr zu ihr passt. Sie zweifelt ihr Leben lang und glaubt nie genug altruan zu sein und beendet ihr leben dann so selbstlos für ihren bruder, weil er nicht aus liebe zu ihr sterben kann? Für mich ist sie eher eine ferox gewesen und so fand ich den tod von ihr, wenn er für die autorin wirklich unvermeidbar war, schlecht umgesetzt. Vor allem lässt sie Tobias zurück in seinem Kummer in seiner Hoffnungslosigkeit. Wenn einer jemand so liebt wie Tobias sie geliebt hat, dann ust das beenden des eigenen lebens doch gleichzusetzen mit dem mord des anderen und inwiefern ist das selbstlos?
Im Allgemeinen fand ich die Aufmachung im dritten Teil eine leichtabgeänderte Version der beiden Vorgänger und ich hätte es interessanter gefunden, wenn sie und Tobias sich weiter als vlt 20 km von Chicago in eine nicht vom kriegzerstörte welt begeben hätten und so gelernt hätten, dass es möglich ist alles zu sein.
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am 22. Januar 2014
(Enthält keine Spoiler) Die Bücher 1 und 2 waren wirklich gut. Bei Allegiant wollte Veronica Roth aber zu viel und es ging leider daneben:
- Der grösste Teil der Handlung findet ausserhalb der Stadt statt. In den ersten beiden Büchern hat man sich als Leser aber in eben dieser besonderen Divergent-Welt eingelebt und nun wird man da heraus gerissen.
- In den ersten Büchern wurde die Divergent-Welt eingeführt und die Geschichten spielten dort (mal langsamer, mal schneller). In der Aussenwelt werden nun komplett neue Handlungsstränge und Hintergründe eingeführt, die an sich so komplex sind, dass es nochmals 2 vollständige Bücher bräuchte. Während des Lesens von Allegiant fragte ich mich dann schon, wie Veronica Roth die vielen Probleme und angerissenen Geschichten in den verbleibenden paar Kapitelchen beenden will.
- Die Charaktere entwickeln sich leider nicht stimmig weiter. Einige werden mehr oder weniger vergessen. Four ist ganz besonders betroffen, bei ihm stimmt fast nichts mehr mit der Ausgangslage überein. Tris und Four als sich abwechselnde Erzählpersonen erleichtern das Einleben in das Buch leider auch nicht.

Insgesamt ist der letzte Teil leider sooooo schlecht, dass ich die gesamte Trilogie am liebsten gar nicht gelesen hätte. Ich mochte die beiden ersten Bücher, aber der letzte hat das ganze so verdorben, dass ich mir die mit Lesen vergeudete Zeit am liebsten wieder zurück zaubern möchte. Schade, schade, schade.
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