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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
67
3,6 von 5 Sternen
AllEx - Alles fürs Examen: Das Kompendium für die 2. ÄP
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:159,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. Oktober 2014
Ich habe vor Beginn meiner Lernphase die "üblichen Verdächtigen" ausführlich probegelesen und auch Amboss unter die Lupe genommen. Schlussendlich bin ich beim AllEx gelandet und bereue es kein Bisschen.

Die Aufmachung gefällt mir sehr gut, die Texte sind gut geschrieben und sind angenehm zu lesen. Hierzu muss ich anmerken, dass ich ein "Textlerner" bin - reine Aufzählungslisten und Tabellen sind nicht so mein Ding.
Natürlich gab es auch in dieser Auflage einige Fehler, Gott sei Dank sind die meisten davon aber als "Tippfehler" sehr offensichtlich (mg/dl statt g/l u.Ä.). Zumal ich beim Amboss feststellen musste, dass Korrekturen nicht transparent gemacht wurden, wenn man sich also die ganze Zeit etwas Falsches eingeprägt hatte, ist es Zufall, ob man das hinterher merkt...

Die Aufteilung in drei Bände ist gemeinsam mit der "Alles nur an einer Stelle"-Konzept manchmal etwas hinderlich. Ich habe manchmal nur einen Band zum Lernen in den Park mitgenommen und dann gemerkt, dass im Kapitel ein Querverweis bspw. auf die Patho stand, den ich leider erst zu Hause nachlesen konnte.

Das Lernprogramm ist recht straff, was aber vor allem an den relativ langen Texten liegt, hier ist kein fünfmaliges Lesen zum Auswendiglernen drin. Ich habe jeweils ein Unterkapitel schnell überflogen, dann es kurz im Kopf rekapituliert und dann nochmal "ordentlich" gelesen und mir Notizen gemacht. So bin ich ganz gut zurecht gekommen.

Es ist einfach eine Geschmackssache, ob man lieber mit stichwortartigen Zusammenfassungen und Tabellen/Listen lernt oder eben lieber Texte liest. Ich empfehle jedem, mindestens den AllEx, mediscript StaR und den Amboss ausführlich(!) zu testen. Mein Tipp: ein Krankheitsbild aussuchen, von dem man wenig bis gar keine Ahnung hat (z.B. Conn-Syndrom, M. Sudeck o.Ä., vielleicht nicht unbedingt so ein großes Thema wie Herzinsuffizienz) und in allen in Frage kommenden Werken nachlesen. Da merkt man am besten, welcher Stil einem am besten liegt.

Alles in Allem würde ich jederzeit wieder mit dem AllEx lernen - jetzt muss Thieme nur noch sein Kreuzprogramm etwas aufmöbeln...
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am 11. September 2013
Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen, aber zu diesem Buch muss ich ein paar Worte loswerden die natürlich nur meine eigene Meinung wiederspiegeln können.

Das Buch hätte das Potential in Kombination mit dem auf das Buch zugeschnittene Kreuzpaket von Examenonline DAS Standardwerk zur Examensvorbereitung zu sein. Ich möchte kurz erläutern, warum es das meiner Meinung nach in keinster Weise ist.

1. Die Fehler. Darüber wurde schon viel berichtet, und das es ist einer Erstauflage Fehler gibt ist klar. Aber diese Fehler sind eine Katastrophe und eine echte Frechheit! Das Erratum ist mittlerweile 22 Seiten lang und wird relativ regelmäßig aktualisiert (was ja an sich gut ist). Das heißt also, dass man erstmal mehrere Stunden (!) damit beschäftigt ist, die Fehler im Buch entsprechend auszubessern. Damit aber nicht genug, man findet an jeder Stelle neue Fehler. Ich habe schon viele Dutzend selbst an den Verlag gemeldet - und damit meine ich nicht Rechtschreibfehler. Es gibt wirklich ganz gravierende inhaltliche Fehler, viele unklare Stellen und widersprüchliche Aussagen zum gleichen Thema im ganzen Buch verteilt (Beispiel: Das Rektum-Ca macht 60% aller CRC aus; an anderer Stelle sind es nur noch 20%. Und das ist einer der leichteren Fehler). In der Anästhesie "tötet" man z.B. schnell mal einen Patienten, weil µg mit mg verwechselt werden usw...
Durch die aktualisierten Errata muss man das Buch immer wieder neu durchgehen um eventuelle Verbesserungen nachzutragen. Das nimmt einem so viel Zeit! Und das vor dem Examen.

2. Die angeblichen Vorzüge des Allex:
"Der Allex spart Zeit - alles an einer Stelle ausführlich beschrieben" - Denkste! Zum Beispiel Infektiologie und Mikrobiologie (Kapitel jeweils in unterschiedlichen Bänden) muss man ständig kreuzlesen, weil krankheitsrelevante Infos zum Teil nur im Kapitel Mikrobiologie stehen und nicht dort, wo sie hingehören. Natürlich nur ein kleines Beispiel.

"Alle prüfungsrelevanten Inhalte": Im Allex sind die examensrelevanten Stellen gelb hinterlegt. Sollten sie auf jeden Fall sein - sind sie aber doch nicht immer. Zum Teil sind kapitelweise, wohl versehentlich, die Prüfungsinhalte nach der alten AO markiert. Häufig ist die Antwortmöglichkeit aus der IMPP-Frage einfach gelb hinterlegt zur Beschreibung eines Krankheitsbilds "hineingeklatscht" - ohne Erklärung! Hauptsache, es ist einfach irgendwie drin. Natürlich gibt es auch explizit in den gelben Stellen Fehler, sodass man die Frage am Ende nicht beantworten kann.

Zusätzlich gibt es auf Examenonline passend zu jedem Tag des 100-Tagelernplans bestimmte Lernpakete, die speziell auf den am Tag gelernten Stoff zugeschnitten sind (sein sollen). Dort rutschen leider ständig völlig themenfremde Fragen rein. Schade!

Mein Fazit:
Man hat das Gefühl, der Allex ist 1 Jahr zu früh auf den Markt gekommen. An vielen Stellen muss man vermuten, dass hier niemals jemand mit medizinischer Ausbildung korrekturgelesen hat. Zumal muss man bedenken, dass Thieme auf seine umfangreichen verlagsinternen Bücher zurückgegriffen hat - leider wurden die dort enthaltenen Fehler oft übersehen oder durch einen Kopierfehler noch demenstprechend angepasst.

Die Folge: Ständig lese ich in anderen Büchern quer, wenn mir im Allex etwas komisch vorkommt. Und gerade das soll man bei einem Kompendium doch nicht machen müssen.

Ich bin wirklich keine Thieme-Hater, aber dieses Buch ist unter S** - und das für 150 Euro. Käufer der ersten Auflage sollten durch die zweite kostenlos entschädigt werden - schließlich scheint Thieme dieses Werk kostenlos von Studenten korrigieren zu lassen... Könnte ich mich nochmal entscheiden, würde ich zu einem anderen Produkt greifen. Für mich ist's leider zu spät.

Man wird damit schon irgendwie durchs Schriftliche kommen, aber für die mündliche Prüfung fasse ich dieses Werk nicht mehr an.
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am 20. August 2013
Denke der Titel sagt um was es geht. Eine andere 1 Stern Rezension erörtert recht gut das Problem mit den Fehlern. Werde das daher hier nicht wiederholen.

Wichtig ist leider die Aussage das man vieles aus diesen Büchern nicht glauben oder gar lernen darf, da es einfach schlichtweg falsch ist. Wenn man das so in der schriftlichen oder gar mündlichen wiedergibt na dann Amen. Wer auch immer das Korrektur gelesen hat verdient definitiv zuviel Geld bei so einer Leistung.

Einige weitere Dinge wie z.B. die Alphabetische Anordnung der Infektionskrankheiten sind sehr unglücklich.

Wer die Bücher schon hat sollte unbedingt die Errata (Fehlerliste) daneben legen. Sind aber bereits 18 Seiten. Und sicher noch lange nicht vollständig.

Viel Geld komplett in die Tonne geklopft. Studium ist nun um aber Thieme für den Facharzt nur noch unter Vorbehalt mit ausgiebigen Tests vor dem Kauf.
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am 17. Februar 2013
Ähnlich wie das Mediscript StaR von Elsevier hat auch Thieme mit dem "AllEx - Alles fürs Examen" im September des letzten Jahres ein neues Kompendium für das 2. Staatsexamen veröffentlicht. Es soll Studenten bei der Vorbereitung auf die vielen zu lernenden Fächer helfen und einen guten Überblick verschaffen, ohne sich zu sehr in verwirrenden Details zu verlieren.

Von außen wirkt die AllEx-Reihe sehr wuchtig: 3 Bücher à jeweils 800-1000 Seiten (insgesamt circa 6 Kilo schwer) und ein eigenes Heft für das Sachverzeichnis wirken auf den ersten Blick sehr erdrückend. Vielleicht wären Einteilungen auf kleinere Bücher sinnvoll gewesen, um das Schleppen in die Bibliothek zu erleichtern. Dass es ein eigenes Sachverzeichnisheftchen gibt, macht wirklich Sinn und erleichtert das Nachschlagen deutlich. Außerdem findet sich in diesem 4. Teil des Kompendiums auch ein 100-Tage-Lernplan, den man auch auf der Internetseite von Thieme ausdrucken kann. Mittlerweile wird wahrscheinlich kaum noch jemand ohne Lernplan für das Physikum oder Hammerexamen lernen, da es die Übersicht verbessert und fehlende Lerninhalte verhindert. Dieser Plan dürfte also für viele Studenten eine gute Hilfestellung sein, auf die gerne zurückgegriffen wird.

Designtechnisch ordnen sich die AllEx-Bücher nahtlos in die übersichtliche Aufteilung aller anderen Thieme-Lehrbücher (vor allem Kurzlehrbücher und Duale Reihen) ein. Neben vielen Abbildungen aus Primärlehrbüchern finden sich auch Merke-Kästen und zusätzlich noch vormarkierte Textpassagen, die auf öfters geprüfte Prüfungsinhalte hinweisen. Dadurch, dass die unterschiedlichen Fächer und einzelnen Kapitel von jeweils anderen Autoren geschrieben wurden, liest sich jeder Abschnitt etwas anders. Insgesamt gibt es aber in Sachen Leseleichtigkeit und Verständnis kaum Ausreißer nach unten.

Großes Manko dieses Kompendiums: Es beinhaltet eine ganze Latte voll Fehlern. Mittlerweile gibt es ein 25 Seiten starkes Erratum (Korrekturliste), das von Thieme regelmäßig erneuert wird. Rechtschreibfehler gehören zu den kleinsten, denn es sind vor allem die inhaltlichen Fehler, die schwer daran zweifeln lassen, ob die Bücher vor der Veröffentlichung überhaupt einmal gegengelesen wurden. Arzneinamen sind falsch, Einheiten stimmen nicht oder an manchen Stellen kommt ein "erhöht" vor, wo es doch eigentlich "erniedrigt" heißen müsste.

Fazit:

Dieses Kompendium aus dem Hause Thieme bietet wirklich eine Menge und dürfte vielen Studenten die arbeitsintensive Examensvorbereitung erleichtern. Man hat alle wichtigen Inhalte auf einen Blick und muss nicht viele verschieden Bücher zurate ziehen. In Innere Medizin oder Chirurgie kann man das natürlich machen, wenn man das möchte, aber in den meisten anderen Fächern ist es nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Diese Fächer kann man mit dem AllEx auch schon bei Semesterabschlussklausuren oder anderen Zwischenprüfungen vorbereiten. Neben der Aufteilung auf lediglich 3 Bücher überwiegen auf der Negativseite natürlich vor allem die inhaltlichen Fehler, denen sich Thieme stellen muss. Wieso wurde das Werk nicht erst nochmal kontrolliert, bevor es auf den Markt kam? Hat man das Erratum erst einmal in das Buch eingearbeitet, hat man natürlich eine super Gruundlage für eine optimale Examensvorbereitung, doch die Fülle und Dreistigkeit der Fehler bleibt mehr als nur ein fader Beigeschmack.
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am 14. April 2013
Positiv:
Da es hier genug 5-Sterne Rezensionen gibt, die das Buch in den höchsten Tönen loben (vom Verlag und den Autoren selbst??), fasse ich mich kurz: gute Aufteilung der Bände; übersichtliches Layout mit vielen Bildern, Tabellen und Merkhilfen; der 100 Tage Lernplan ist eine gute Orientierungshilfe,

Negativ:
Es ist erstaunlich, wieviele Fehler man in ein Buch einbauen kann, das im Wesentlichen doch nur per Copy-and-Paste zusammengestellt worden ist. Nahezu auf jeder Seite findet sich mindestens ein grober Fehler.
Die Rechtschreibfehler sind verzeihlich, denn sie sind auf den ersten Blick erkennbar. Schwerwiegender sind jedoch die Fehler, die nicht augenscheinlich sind, z. B. falsche Konzentrationen und Laborwerte (g statt mg, Hyper- stat Hypo-, Calcium mit Kalium vertauscht, etc.) oder wenn Medikamentenwirkungen /-nebenwirkungen falsch aufgeführt sind.
Stellenweise kommt es einem sogar vor, als wäre das Buch von absoluten Laien zusammengeschustert worden, da etliche Textpassagen in sich widersprüchlich sind und jedem mit minimalen Medizinkenntnissen die Fehler auffallen müssten. Hat denn niemand dieses Buch zur Korrektur gelesen??? Mittlerweile umfasst die offizielle Fehlerliste 16 Seiten und sie ist längst noch nicht komplett.
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am 21. September 2016
Zu den diversen Fehlern die durch die Lektoren übersehen wurden und auf der Seite des Verlages als Erratum verfügbar sind, ist dieses Buch von 2014 inzwischen deutlich veraltet. Dies schlägt sich nicht nur in den Schwerpunkten fürs Examen nieder, sondern auch in inzwischen oberholtem Wissen. Teilweise gleiche Texte und bessere Aktualität bietet die Endspurt-Reihe.
Einige Beispiele für veraltetes Wissen (nur aus dem Kopf):
- "H-Arzt" gibt es nicht mehr
- Ergotamin-derivate werden nicht mehr bei Parkinson eingesetzt
- diverse weitere Leitlinienänderungen seit der letzten Auflage. (insbesondere ist die zunehmende Bedeutung der Biologicals nicht wiedergespiegelt)

Kauft nicht die Altbestände. Kauft etwas aktuelles ihr werdet euch viel mit dem Kram beschäftigen und nciht ist ärgerlicher als sich beim Lernen zu Fragen, ob der Inhalt zutreffend ist.
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am 12. Dezember 2012
Unten meine Rezension nach kurzer Zeit mit vier Sternen.
Jetzt bin ich recht weit im 100 Tage-Plan und muss feststellen, dass es sehr viele viel zu krasse Fehler gibt (sowas geht einfach nicht) und dass auch öfter wichtiger und abgefragter Inhalt fehlt. Im vergleich haben wir den Inhalt eines Themas (Uro) mal einer mit Allex, einer mit den Miamed Amboos-Lernkarten gelernt. Obwohl die Allex-Lernerin das bessere Gedächtnis hat, trennten beide am Schluss fast 15% zu Gunsten der Miamed-Lernkarten. Es hat tatsächlich einiges gefehlt und zusätzlich nimmt dieser Fließtext einfach viel zu viel Aufmerksamkeit weg von den Fakten.

Ich werde das Allex weiter verkaufen und empfehle allen, sich die wirklich großartigen Lernkarten vom Miamed Amboss reinzuziehen. Ich fange immer an ein Thema zu kreuzen und schreibe dann nach und nach die Lernkarten raus - der Effekt ist super! Zudem sind die Erklärungen und Tipps bie Miamed einfach toll. Es ist eben von frischen Absolventen gemacht und nicht einfach gedankenlos zusammenkopiert aus alten Thieme-Bänden wie das Allex.

Echt fragwürdig, wie man so viele Fehler in ein zusammenkopiertes Buch bringen kann...

Da weiterhin die positiven Sachen aus der Erstrezension zutreffen, gibt es wneigstens zwei Sterne. Und hier ist sie.

Ich lerne jetzt schon einige Themen mit dem AllEx.
Mir gefällt sehr gut die Einteilung in drei Bücher - so kann man sich ein Kompendium teilen, wenn einer erst Innere lernt und der andere erst die kleinen Fächer.
Der dazugehörige Lernplan macht Sinn und führt einen durch die Krankheiten und in den Band C zu den Leitsymptomen und Laborwerten etc.

Wirklich schön: Patho, Pharma, Radio etc. immer markiert und ins Thema integriert. Es wird möglichst wenig wiederholt, aber auch die kleinen Wiederholungen machen ja Sinn.
Übersichtliche Tabellen erleichtern das Wiederholen und Abfragen (beispielsweise "Welche Krankheiten machen Fieber und Ikterus?"), Flussdiagramme verdeutlichen Diagnoseabläufe.
Ein extra Sachverzeichnis inkl. Lernplan ist immer griffbereit.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden und lerne momentan nur mit dem Buch. Habe auch mit den Medilearn-Skripten und dem Exaplan verglichen und kam weniger gut klar.

Ich kann es klar empfehlen - leider gibt es nicht wie beim Elsevier Star auch etwas online. Einzelne Wiederholungsfragen zu den Kapiteln wären super und beim Star gibt es sogar noch die IMPP-Fragen dazu. Hier könntet ihr noch nachlegen!
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am 30. Mai 2014
Der Druck auf den Thieme-Verlag, die 1. Auflage ordentlich zu überarbeiten war enorm. Das 25-seitige Erratum wurde vollständig eingearbeitet, der Inhalt aktualisiert und ergänzt (bis Herbst 2013), sowie fast 600 Abbildungen mehr verwendet. Außerdem gibt es den AllEx nun auch bei +Campus, wodurch das Kompendium für alle Besitzer auch online und mobil zur Verfügung steht.

Das Lernkompendium AllEx von Thieme gibt es nun in der 2. Auflage.Das dreiteilige Kompendium überzeugt wie die meisten Thieme-Bücher mit einer guten Struktur und ansprechendem Layout. Eine willkommene Verbesserung ist die Ergänzung des 100-Tage-Lernplans an den Schluss jedes Bandes, was das lästige Mitnehmen erspart. Wie man es zum Beispiel schon von den Endspurt Skripten gewohnt ist, sind besonders prüfungsrelevante Inhalte gelb markiert, Merkkästen und fett markierte Stichworte lockern das Textbild auf und erleichtern das Lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Abschnitt, der die Grundlagen wiederholt. Insgesamt ist der AllEx didaktisch gut aufgebaut und die relativ kurzen Kapitel sind motivationstechnisch in gut lernbare Einheiten unterteilt. Die Fächer klinische Radiologie, Pathologie und Pharmakologie sind direkt beim jeweils passenden Krankheitsbild integriert und durch farbige Markierungen am Rand gekennzeichnet. Für jeden Tag gibt es bei Thieme examen online ein extra zugeschnittenes Kreuzpaket, um den Lernerfolg zu kontrollieren.

Der AllEx ist klar auf das zweite Staatsexamen zugeschnitten. Zwar gibt es viele und gute Abbildungen, jemand mit recht lückenhaften Kenntnissen wird eventuell jedoch das ein oder andere im Atlas oder Lehrbuch nachschlagen wollen, vor allem was die anatomischen Verhältnisse angeht.

Fazit:

In der zweiten Auflage des AllEx sind alle offenkundigen Mängel beseitigt und inhaltliche Lücken gefüllt worden. Mit sehr übersichtlich gestalteten Kapiteln und gut aufbereitetem Fachwissen stellt der AllEx eine (endlich) sehr gute Methode der Prüfungsvorbereitung dar. Der AllEx eignet sich besonders für diejenigen, die schon etwas Vorwissen mitbringen und nun für das Examen wiederholen möchten. Mit rund 2800 Seiten ist der AllEx umfangreicher als die meisten Alternativen, bietet aber ein zusammenhängendes und sinnvoll aufgebautes Lernprogramm mit mehr Details als Bücher bzw. Programme der Konkurrenz. Es empfiehlt sich, den AllEx schon einmal angeguckt zu haben, bevor man in die heiße Lernphase eintritt, da das Tagesprogramm recht straff ist. Für die Prüfungsvorbereitung in der Klinik ist es auch schon möglich das Kompendium zu verwenden, wodurch sich ein Kauf schon ein bis zwei Jahre vor dem Examen lohnt.
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am 15. April 2016
Wenn der Medizinstudent sich dem zweiten Staatsexamen nähert, stellt sich jeder letztendlich dieselbe Frage: Womit soll ich lernen und den ganzen Stoff bewältigen?
Für mich waren Werke von Thieme in der engeren Auswahl, da ich schon für das Physikum mit thieme examen online sehr gut zurechtgekommen bin und auch während des Studiums gerne mit Endspurt Heften, Kurzlehrbüchern oder Dualen Reihen gearbeitet habe. Jetzt musste ich mich noch entscheiden, ob ich mich lieber vom AllEx oder von der Endspurt Reihe zum Examen begleiten lasse.

Am Rande: Wer lieber mit Büchern aus der „last minute“ Reihe oder die Examensreihe „mediscript“ zurate zieht, ist auch bestens bedient, es ist lediglich Geschmacksache und eine Frage der Gewöhnung und der Vorliebe.

Ich persönlich habe während des Studiums gerne die Endspurt Hefte verwendet. Dort ist alles kurz, prägnant und auf den Punkt. Für das Hammerexamen habe ich nun etwas gesucht, das die Themen zusammenhängender beschreibt. Zwar nicht zu umschweifend, aber dennoch etwas weitreichender und das habe ich mit dem AllEx gefunden. Ja, mit seinen fast 3000 Seiten erscheint es zunächst als sehr viel und überwältigend, aber der Lernstoff ist gut gegliedert, strukturiert und man macht sich ja schließlich einen Lernplan, um alles zu bewältigen (einen 100 Tage Lernplan findet man auch auf „[...]“).

●Von außen
Der Lerninhalt ist in drei große Bände aufgeteilt. Sie sind alle von einem Softcover-Einband umgeben, werden aber in einem stabilen Schuber geliefert. In dieser Verfassung eignet sich das Lernen eher nur für Zuhause und höchstens für die Bibliothek, unterwegs kann man dann mit Thieme Campus arbeiten und auf alles zugreifen – egal wann, egal wo.

●Fehler?
Viele Fehler der ersten Auflage wurden korrigiert. Es sind zwar immer noch ein paar vorhanden, aber weitaus weniger und die kann man online in einem Erratum aufsuchen und in seinem Buch korrigieren.

●Struktur und Inhalt
Die Struktur gefällt mir sehr gut: Im Buch A geht es um Innere Medizin, gegliedert nach Systemen: Herz-Kreislauf-System, Gefäße, Blut und Blutbildung, Atmungssystem, Verdauungssystem etc.
Radio, Patho und Pharma sind immer direkt beim Krankheitsbild integriert. Buch B enthält weitere klinische Fächer wie Notfallmedizin, Anästhesiologie, Chirurgie, Orthopädie, Gyn, HNO etc.
Und in Buch C findet man Grundlagen und Querschnitte: Palliativmedizin, Arbeitsmedizin, Geriatrie, Epidemiologie, Prävention etc.

●Didaktik und Aufmachung
Die Didaktik ist, wie von Thieme gewohnt, hervorragend. Ich kann den Texten inhaltlich sehr gut folgen und auch optisch ist alles sehr ansprechend. Insgesamt sind 477 Abbildungen enthalten, die Bilder sind bunt und gut zu erkennen, die Tabellen und Graphiken schaffen Übersichtlichkeit und Struktur. Prüfungsrelevante Inhalte sind bereits gelb markiert. Manch einen stört das, da somit schon einiges markiert ist, bevor man selbst ans Werk gehen kann, aber ich finde, es fokussiert hilfreich auf die wichtigen Details.

●Fazit
Alles in allem gefällt mir diese Variante der Prüfungsvorbereitung sehr gut. Super ist auch, dass man durch den Kauf sechs Monate auf thieme examen online kreuzen kann. Mit 159,99€ ist es schon ein stolzer Preis, aber man kann sich das Werk ja auch schon vor dem Examen kaufen und damit für einige Prüfungen lernen.
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am 26. Januar 2016
Die Bücher sind wirklich super zur Vorbereitung aufs schriftliche Examen geeignet. Für alle, die gerne noch mal eine Erklärung hätten und nicht nur Stichpunkte auswendig lernen möchten. Ich habe vormittags mit dem Allex gelernt und nachmittags mit Amboss gekreuzt. Würde ich jederzeit wieder so machen. Für die ganz kleinen Fächer wie Epidemiologie, Naturheilkunde und Biometrie würde ich allerdings lieber die Amboss Lernkarten kurz lesen, denn für diese Fächer ist der Allex zu umfangreich.
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