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All That Jazz Gebundene Ausgabe – 1996

4.6 von 5 Sternen 28 Kundenrezensionen

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Die Jazzgeschichte ist eine sehr unterhaltsame Angelegenheit: Da gibt es Jelly Roll Morton, der überall herumläuft und erzählt, er habe den Jazz erfunden, dann Bud Powell, der bei einem Auftritt im New Yorker Birdland so sturzbetrunken ist, dass ihm nur noch das Thema von "Little Willie Leaps" einfällt und Stan Getz, der mit dem Finger in der Jacke einen Apotheken-Überfall versucht, um an Drogen heranzukommen.

All that Jazz heißt das Buch, in dem derartige Geschichten stehen. Ein unterhaltsames und kurzweiliges Werk, nicht nur für Jazzfachleute. In vierzehn Kapiteln beschreibt der Autor Michael Jacobs die Entwicklung des Jazz vom Ragtime und New Orleans Jazz über Chicago, Bigband-Jazz, Swing, Bebop, Cool Jazz und Hard Bop bis zu Free Jazz, Fusion und der Jetztzeit. Auch weißen Jazzmusikern, wie Benny Goodman, Bix Beiderbecke und Mezz Mezzrow wird viel Platz zugestanden. Die Stärke dieses Buches liegt insbesondere in der frühen Jazzgeschichte; hier beschreibt Jacobs relativ detailliert das Einwirken von Sozialgeschichte, Politik und individuellen Biographien auf die Entstehung und Weiterentwicklung der Jazzmusik.

Natürlich kann ein gut 300 Seiten umfassendes Buch nicht alle Lücken füllen. Manche Bereiche bleiben nur angetippt oder werden komplett ausgeklammert. So kommen z.B. Musikerinnen wenig zur Geltung -- große Sängerinnen wie Ella Fitzgerald oder Billie Holiday werden zwar genannt, aber recht stiefmütterlich behandelt, genauso wie die Pianistinnen Mary Lou Williams oder Lil Hardin-Armstrong, die in erster Linie als Gattin und Protegé ihres Mannes aufgeführt wird. Alice Coltrane oder Irene Schweizer, eine bedeutende Free-Jazz-Pianistin werden gar nicht erwähnt. Überhaupt dünnt All that Jazz zur Gegenwart hin immer weiter aus. Vergleichsweise aktuellere Stile wie Third Stream, Latin oder Ethno-Jazz werden nur oberflächlich angesprochen oder gänzlich ausgelassen. Wer allerdings einen gut lesbaren Überblick über die älteren Jazzstile bis zum Free Jazz oder Jazzrock erwartet, ist mit diesem Buch gut bedient. --Anja Buchmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Von Wilhelm am 26. November 2007
Format: Taschenbuch
Endlich liegt eine aktualisierte Ausgabe dieser fundierten Jazzgeschichte vor, die neben Berendts Jazzbuch wohl DAS Standardwerk zum Thema sein dürfte. Und erfreulicherweise beschränkt sich die Aktualisierung nicht bloß auf das Anpassen einiger Daten und Fakten - nein, ein komplett neuer, umfangreicher Essay aktualisiert UND erweitert das jetzt als preisgünstige Taschenbuchausgabe vorliegende Buch. Wobei dem Autor dieses Essays das Kunststück gelungen ist, die entscheidenden Entwicklungen der letzten fünf, zehn Jahre auf absolut überzeugende Art und Weise kenntlich zu machen. Das ist kenntnisreich geschrieben, lässt sich sehr gut lesen und macht Lust auf eigene Entdeckungen: Hut ab!
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist eine sehr instruktive und lehrreiche Einführung in die Geschichte des Jazz. Allerdings beschreibt es diese Musik nicht als bloßes Artefakt, sondern ebenso deutlich als Ergebnis eines bestimmten sozialhistorischen Nährbodens, dem diese Musik immerhin ihre Existenz verdankt. Man sollte sich eben nicht darum herummogeln: in seinem Ursprung stammt der Jazz aus dem Rotlichtmilieu, und lange Zeit lieferten subalterne schwarze Künstler, die von den Weißen wie Domestiken behandelt wurden, Unterhaltungsprodukte an, die lediglich dem Amüsement des zahlungskräftigen Publikums dienen sollten, deren Kunstcharakter aber die wenigsten erkannten oder erkennen wollten. Erst mit dem Bebop änderte sich das, und es gibt wenige so dichte und eindrückliche Darstellungen des Lebens Charlie Parkers wie die in diesem Buch. Gerade Parkers Leben ist exemplarisch für die Zerrissenheit des schwarzen Künstlers zwischen künstlerischer Autonomie und erlittener Instrumentalisierung, und genau diese Zerrissenheit ist es auch, die dem Jazz seine besondere Spannung verleiht. Warum also nicht auch jene Geschichten, die fast ebenso wichtig für ein gutes Verständnis der Jazzgeschichte sind wie die Musik selbst?
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 10. Dezember 2007
Format: Taschenbuch
Zwar stand ich als Endpubertierender auch mal mit der Guitarre auf der Bühne, aber ein Jazzer bin ich nicht. Den Anstoss zur Lektüre gaben mir Woody Allen und meine Patentochter. Allen mit seinem Film "Sweet and Lowdown", Eva mit ihrem Kontrabass und dem Entschluss zur Karriere als Jazzmusikerin. Also war vertiefte Information angesagt. Und selbst wenn ich unzählige Details wieder vergessen habe, bekam ich trotzdem ein Gefühl für die Entwicklungen und Zusammenhänge. Dass Michael Jacobs dem Leser auch vermittelt, dass Kunst mit Sehnsucht und damit mit Rausch zu tun hat, finde ich nicht störend, sondern zwingend. Ob man dies verurteilt, ist eine Frage der persönlichen Moral.

Ich betrachte dieses Buch als ausführliche Einführung für Jazz-Interessierte. Daher finde es nur normal, wenn leidenschaftliche Jazzer und Musikfachleute Lücken finden oder andere Gewichtungen setzen. Mir kam der chronologische Aufbau sehr entgegen. Denn nur so konnte ich einigermassen nachvollziehen, wie das Gebäude langsam in die Höhe wuchs, wie es seine Umgebung beeinflusste und welches seine wichtigsten Baumeister waren. Hilfreich finde ich auch den ausführlichen Apparat, der Abkürzungen erklärt, die Herkunft der sechzig Bilder aufführt, Lektüre-Empfehlungen abgibt und nebst einem Personenverzeichnis auch Tipps gibt, welche Musikstücke man sich irgendwann anhören sollte.

Mein Fazit. Dem Verlag und dem Autor herzlichen Dank, dass sie Jazz-Interessierten eine so spannende, umfangreiche und auch emotionale Einführung in diesen Musikstil anbieten. Eine unnötige CD sparen und schon hat man die Investition für dieses empfehlenswerte Buch locker wieder drin.
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Format: Taschenbuch
Eine lebendig geschriebene Einführung in die Geschichte des Jazz. Kein trockenes Kompendium, was dieses Buch auch gar nicht sein will, sondern eine geradezu spannende Darstellung der wesentlichen musikalischen Entwicklungen, mit amüsant dargestellten Schwerpunkten auf den Biographien der Trendsetter. Der Autor versteht es, beim Leser bei der Lektüre der einzelnen Kapitel über die Jazzstile auch eine akustische Erwartungshaltung zu wecken. Die (allerdings recht knappe) Discographie im Anhang macht das Buch zu einem Leitfaden im wahrsten Sinne. Aus meiner Sicht für eine erste Beschäftigung mit der Geschichte des Jazz sehr empfehlenswert.
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Format: Taschenbuch
Wirklich ein sehr gutes Buch zu einem erfreulich günstigen Preis. Ich habe es mir selbst zu Weihnachten geschenkt und an den freien Tagen mal mit Berendts Jazzbuch verglichen. Letzteres scheint mir an manchen Stellen etwas theorielastig zu sein ("Versuch über die Qualität Jazz"), während das von Arnold offenbar näher an den Musikern, an den Menschen dran ist. Ein Plus bei Berendt ist, dass hier auch den Instrumenten, Stimmen etc. des Jazz eigene Kapitel gewidmet werden, während Arnolds Buch nichts anderes als eine Geschichte des Jazz sein will - allerdings eine so fundierte, bis in die unmittelbare Gegenwart reichende, dass sie für jeden echten Jazzfan wohl unverzichtbar ist. Am letzten Kapitel des Arnoldschen Buchs, "Anything goes" über den Jazz im 21. Jahrhundert, hat mir besonders gut gefallen, dass hier ein paar Säulenheilige der Gegenwart - Brad Mehldau, e.s.t. - auf das richtige Maß zurechtgestutzt werden (auch Norah Jones wird "als Randphänomen" erwähnt), während andererseits die Leistungen von Leuten aus dem Pop- und Fusionbereich durchaus gewürdigt werden - von Bruce Hornsby, Pat Metheny, Bill Evans & Co. bis hin zu völlig unkategorisierbaren Individualistinnen wie Ulrike Haage (Ex-Rainbirds). Da hat Arnold einen deutlich weiteren, offeneren Jazzbegriff als Berendt, und das gefällt mir sehr.
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