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Alice

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  • Audio CD (7. Mai 2002)
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  • Label: Anti
  • ASIN: B00005YX3L
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Alice von Tom Waits basiert auf einem Theaterstück, das von Lewis Carrolls geradezu unheimlicher Obsession in Bezug auf das kleine Mädchen handelt, das ihn zu seiner berühmten Figur inspirierte. Es verzuckert -- als Gegenstück -- das bittere und seltsame Gebräu von Blood Money. Überwiegend weinerlich sanfte und traumähnliche Balladen sind hier zu hören, auch wenn Waits die romantische Stimmung gelegentlich, dann aber sehr dramatisch durchbricht, wenn zum Beispiel auf den gleich zu Beginn zu hörenden Titeltrack, eine Ballade von der Jazzbar um drei Uhr morgens, der Song "Everything You Can Think", eine Hymne in Form eines Shantys mit einer gespenstischen Bildersprache, folgt.

Dominiert wird alles vom Geschichtenerzählen und von einem ständigen Nachdenken über den Tod. "Flower's Grave" ist eine herzzerreißende Ballade eines alten weisen Mannes; "Poor Edward" handelt von einem Jungen, der sich einen Teufel auf seinen Hinterkopf tätowiert hat, sie ist zugleich lustig und erschreckend und immer doppeldeutig; "Fish & Bird" zählt minutiös die Missverständnisse der Liebe auf und zwar in einer zum Scheitern verurteilten Romanze zwischen einem Vogel und einem Wal.

Und wem das noch nicht genug des herrlichen Wahnsinns ist, dem bietet "Kommienezuspadt" einen deutschen Punkgesang über etwas, was an Disneys "Pink Elephants On Parade" erinnert. Tom Waits' Alice und Blood Money sind zwar parallel erschienen, aber Alice wirkt nicht so unmittelbar ergreifend wie Blood Money, dennoch hat man das Gefühl, dass dieser hier zu findende ständige Stimmungswechsel im Laufe der Zeit uns genauso ergreifen wird. --Garry Mulholland -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

Intro

Musikalische Überväter melden sich mit neuem Album zurück - Folge 234. Ich bin versucht, diese Rezension von vornherein auf einen Satz einzudampfen: Tom Waits ist Tom Waits, und wer ihn mag, wird auch diese Alben kaufen. Das gilt für Waits-Fans mehr als für andere, fühlen sie sich doch ob des Meisters Verschrobenheit als verschworene Gemeinde. Und daher bedeutet Waits-Fan sein seit längerer Zeit auch, sich abzusetzen von seiner Vereinnahmung durch Gymnasial-MusiklehrerInnen auf der einen und Christoph Schlingensief (der den Waits-Song "In The Colosseum" als plakativen Opener für sein letztes Theaterstück "Rosebud" benutzte) auf der anderen Seite.

Diese Rückmeldung aber ist eine besondere (und nicht nur, weil sie eine doppelte ist): Beide Alben sind Remakes von Songs, die Waits ursprünglich für Theaterprojekte geschrieben hatte. "Blood Money" geht auf Georg Büchners "Woyzeck", "Alice" auf Lewis Carrolls Roman "Alice In Wonderland" zurück. Angesichts dieser verspäteten Veröffentlichung drängt sich unweigerlich die Frage auf: Muss Waits jetzt schon auf alte Projekte zurückgreifen? Fällt ihm nichts mehr ein? Wie dem auch sei, herausgekommen sind zwei sehr unterschiedliche Platten. "Blood Money" ist Waits as usual, eher ein Schritt zurück zu Klassikern wie "Swordfishtrombones" und "Rain Dogs", aber nicht die erwartete Fortsetzung des auf "Mule Variations" eingeschlagenen Wegs. Hier lassen sich kaum auf Anhieb (wieder-)erkennbare zukünftige Waits-Klassiker ausmachen, vielleicht mit Ausnahme der "Tracks The Part You Throw Away" und "Woe". Dafür gibt es aber mit "Calliope" ein ultra-schräges Instrumental. Am Ende lässt Waits mit "A Good Man" den schon lange in ihm vermuteten Louis Armstrong raushängen, komplett mit quäkiger Trompete. Trotzdem schafft er es nicht, den großen Songs der letzten beiden Alben wie "In The Colosseum", "Filipino Box Spring Hog" oder "What's He Building In There?" auf dem Woyzeck-Verschnitt ebenso geniale Stücke entgegenzusetzen. Ein Album für Fans eher. Ein ganz anderer Stapel Karten ist dagegen die Aufnahme der Tracks, die Waits 1992 für "Alice" geschrieben hat. Nachdem die Demos zu dem Projekt

seit Jahren als Bootleg zirkulierten, hat er sich nun aufgerafft, diese in neue akustische Gewänder zu kleiden. Dass er die Songs so lange ruhen ließ, hat ihnen offensichtlich gut getan. Hier tummeln sich wunderbar düster-resignierte Songs wie der Titeltrack, Herzschmerz-Balladen à la "Time" ("Flowers Grave", "Barcarolle") und durchgedrehtester Waits-stuff wie der Song "Kommienezuspadt", den er zu Schrottplatz-Perkussion in unverständlichstem Deutsch in ein uralt-Mikro krächzt. Und "Poor Edward" ist ein extrem schwermütiger Song, wie er so noch nie von ihm zu hören war. "Alice" ist das schönste Waits-Album, das ich hören durfte, seit... ja, seit wann denn? Seit "Rain Dogs"? Seit dem "One From The Heart"-Soundtrack? Oder seit "Small Change"? Möglicherweise ist es einfach das schönste Waits-Album, das ich je gehört habe. RALF BEI DER KELLEN -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 19. April 2002
Format: Audio CD
"Alice" ist ein wundervoll und aussergewöhnlich instrumentiertes, mit vielen schräg-schönen, tiefgehenden Balladen versehenes, in sich schlüssiges Album. Den Hörer erwarten Hochklasse-Songs, die nur Tom Waits (in Kooperation mit Kathleen Brennan) zu schreiben/singen/röcheln imstande ist. Waits bleibt einzigartig. Seine "Alice In Wonderland"-Interpretation "Alice" ist mit Bestimmtheit eines seiner schönsten Alben bisher und bewegt sich ohne jeden Zweifel jenseits musikalischer Belanglosigkeiten und Songwriter-Platitüden. Ein unbedingter Tipp!
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Von AZ am 30. Mai 2004
Format: Audio CD
Verrückt und intensiv war er schon immer, aber das hier ist die Krönung. Zumindest in Sachen Balladen. Insgesamt nicht unbedingt besser als Mule Variations, aber brutaler. Man spürt die Anwesenheit des Gevatter Todes, wenn er vom Poor Edward singt oder sich in positivem Selbstmitleid bei No one knows I'm gone verliert.
Dann wieder exzessive Songs wie Table Tab Joe oder Kommeniezuspaedt. Unglaublich !! Das letztere ist auch beim einhundertsten Anhören nicht zu definieren, trotzdem ein weiterer Höhepunkt im gesamten Tom Waits Schaffen. Selbst unsere gute alte Reeperbahn wird ehrenvoll besungen. Zum mehr als guten Schluss ein schräges Geigen-Instrumental der minimalistischen Spitzenklasse.
Insgesamt ein ruhiges Album mit nur wenigen gewöhnungbedürftigen Songs. Zeitlich unbegrenzt haltbar und schon jetzt ein Klassiker.
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Format: Audio CD
Und wenn ich daran denke, dass diese Glanzstücke 10 Jahre auf dem Dachboden in der amerikanischen Pampa schlummerten, bin ich froh, dass ich es nicht eher wusste. Ich könnte Kathleen, Tom's Frau, küssen, dass sie ihn endlich dazu getrieben hat, die Platte zu produzieren. Für mich kann man Alice (wie übrigens auch Blood Money) musikalisch völlig problemlos in die Trilogie über Frank (Swordfishtrombones, Rain Dogs, Frank's Wild Years) einordnen. Dabei ist Alice dem Album Swordfishtrombones so nahe, dass man es problemlos mischen könnte, ohne anzuecken. Wer diese 3 besagten Scheiben mag, wird keine Chance haben, an Alice (und auch Blood Money) vorbeizukommen. Es ist unmöglich, irgend eine der Veröffentlichungen von Tom als die beste zu küren, sind sie doch viel zu unterschiedlich und jede für sich etwas besonderes. Aber, wer, wie ich, nach Jahren dann Schritt für Schritt Swordfishtrombones zu seinem Lieblingswerk erkürt hat und wer schon lange auf eine Fortführung der musikalischen Höhepunkte der Frank's Trilogy gewartet hat, wird von Alice begeistert sein. Ich weiß nur noch nicht, ob Alice sogar noch besser ist. Vermutlich werde ich es nie wissen. Auf alle Fälle: Ein Edelstein!
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Format: Audio CD
Als Inspirationsquelle für sein Album "Alice" diente Tom Waits die sagenumwobene Beziehung von Lewis Carroll alias Charles Dodgson zu seiner Muse, der echten Alice, der 11-jährigen Alice Liddell, die von Dodgson der Legende nach einen Heiratsantrag bekam, den sie ablehnte und ihn damit in den Wahnsinn stürzte. Somit blutet auch die Musik auf Alice vor Schmerz, denn auf diesem Album geht es um repressive Obsessionen und psychotische Zwangsneurosen, die in exzessiven Charakteren eine Behausung finden. Ein Stoff, der wie gemacht ist für die Kunstfigur Waits, die seit jeher von der kruden Vorstellung einer surrealen Welt besessen ist, in der pfeifende Dampfkessel und anachronistische Straßenorgeln den Ton angeben und ein satanischer Karnevalist mit einer Tüte Konfetti in der Hand in einer obskuren Manege mit ausgebrannter Lebenskraft aufrichtig in seinen eigenen Kosmos hineinträumt und schließlich beginnt, äußerst talentiert mit grotesken Wortspielen zu jonglieren. Auf "Watch Her Disappear" entwirft Waits das pikante Bild eines entrückten Dodgson, der durch ein Fenster mit voyeuristischem Blick beobachtet, wie Alice in naiver Unschuld spukartige Eskapaden schlägt. Die Musik katapultiert uns somit in ein rätselhaftes Universum voller viktorianischer Traumgebilde, die allerdings stets von einem bedrohlichen Unterton durchdrungen sind, durch den auch immer ein sentimentaler Gedanke an die Vergänglichkeit mitschwingt und der auf das blickt, was einmal war und nicht mehr wiederkommt, mit der wehmütigen Erkenntnis, dass sich manche Dinge nicht mehr umkehren lassen.

Bereits 1992 hatte Waits zusammen mit Robert Wilson "Alice" als Musical am Hamburger Thalia-Theater aufgeführt.
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Format: Audio CD
"Alice" ist Toms zweite Kolaboration mit Theaterregisseur Robert Wilson - und wie bereits beim "Black rider" findet die Premiere des Stückes am Hamburger Thalia statt, im Dezember 1992. Tom hat damit innerhalb von zwei Jahren zwei Theaterstücke musikalisch begleitet, einen Soundtrack geschrieben und mit "Bone machine" sein vielleicht bestes Studio-Album überhaupt publiziert. Dieses kleine Zeitfenster um das Jahr 1990 herum stellt damit seine intensivste Schaffensperiode dar. "Alice" steht an ihrem Ende - und das hört man der Musik an. Die ganze Platte wirkt wie das erschöpfte Ausatmen nach einem langen, intensiven Arbeitstag. Aber selbst so ein Ausatmen gerät bei Tom zu einem hörenswerten Ereignis.

Die Lieder von "Alice" sind erst 2002 bei Toms dritten Label Epitaph veröffentlicht worden. Zehn Jahre lang gab es sie nur auf dubiosen Schwarz-Pressungen, merkwürdigen B-Seiten und ähnlichem zu ergattern - zu Fantasiepreisen jenseits jeglicher Vernunft. Nun sind sie endlich friedlich miteinander vereint. Und friedlich ist ein Wort, das die Stimmung des Albums ganz gut beschreibt. Der Kontrast zum beinahe gleichzeitig eingespielten "Bone machine" könnte nicht größer sein.

Es gibt auf "Alice" im Grunde gar keine Gitarren mehr. Toms seit "Franks wild years" in Formung begriffliche Jahrmarkt-Musik für die Bühne erreicht hier ihren Höhepunkt. Statt mit schmutzigen Gitarrensounds zu spielen, kehrt er für weite Strecken der ganz überwiegend ruhigen, balladenhaften Songs sogar ans Piano zurück. Und selbst die wenigen schnelleren, aggressiveren Nummern bauen ganz auf seine Varieté-Instrumentalisierung aus diversem Schlagwerk, Blasebalg-Betriebenem und schluchzenden Streichern.
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