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Alice im Hungerland: Leben mit Bulimie und Magersucht. Eine Autobiographie Taschenbuch – 1. Februar 2001

4.5 von 5 Sternen 108 Kundenrezensionen

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 5. September 2005
Format: Taschenbuch
Das Buch "Alice im Hungerland" hat mich durch schwere Zeiten begleitet. Ich habe es schon an die 7 Mal gelesen, es ist das beste Buch, was ich je über Essstörungen gefunden und gelesen habe.
Da ich ebenfalls vor ca. 7 Jahren an Anorexie erkrankt bin, kann ich mich in vielen Situationen, die Marya beschreibt wiedererkennen. Auch wenn der Umfang des Buches vielleicht im ersten Moment abschreckend ist, war ich sehr betroffen, als ich es das erste Mal zuende gelesen hatte.
Marya schildert viele Situationen, die ich durchlebt habe oder durchlebe, die mir schwer fallen in Worte zu fassen. Sie hat eine tolle Art sich auszudrücken und enthüllt Verhaltensmuster, die nur Betroffene in und auswendig kennen. Als ich es das erste Mal gelesen habe, war der Zeitpunkt wohl nicht gerade der Beste, ich befand mich zwischen meiner Entlassung aus der ersten Klinik und meinem schlimmsten Absturz, wo es wirklich um Leben oder Tod ging.
Ich würde es nicht unbedingt weiter empfehlen, wenn man sich ohnehin schon in einem instabilen Zustand befindet, da es ziemlich ernüchternd ist und vieles deutlich macht, was man ignoriert oder nicht wahr haben möchte. Das Buch bringt die eigene erschaffene Welt, der Magersüchtigen und Bulimieker näher, in der es ausschließlich um Zahlen, Gewicht und Kalorien geht.
Es ist ein täglicher Kampf, den man an manchen Tagen verliert und an manchen Tagen gewinnt.
Ich denke mit diesem Buch kann man auch den Laien oder Angehörigen einen besseren Eindruck verschaffen, was es heisst essgestört zu sein, es geht schon lange nicht mehr nur ums Abnehmen... .
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Format: Taschenbuch
Ich habe es mehrmals gelesen(immer in guten Phasen meiner Essstörungen)-fand es jedesmal zermürbender, aufreibender und deprimierender. Es zog mich nur noch tiefer in die Probleme hinein. In der Tat ist dies ein fesselndes und ehrliches Buch. Betroffenen würde ich vom Lesen allerdings eher abraten - auf die Gefahr hin, dass gerade das jemanden, der selbst in einer essstörung steckt (vielleicht ohne es zu wissen??), neugierig macht. Ich kann nur diese Lobeshymnen nicht so im Raum stehen lassen! Das Buch schreit in den Ohren gefährdeter Personen förmlich nach Nachahmung-so schrecklich auch alles geschildert ist. Intelligenter Stil und für Angehörige oder Interessierte sicher eine Hilfe fürs bessere Verständnis.
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Von Moni am 17. Februar 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
da ich leider selber unter einer Essstörung leide seit ich ca. 7 Jahre alt bin, sehe ich das Buch gespalten.
Ich bin nun seit Jahren in Therapie und habe mehr oder weniger den Sprung geschafft. Geheilt ist man von heute auf Morgen nicht. Ich stehe immer mit einem Fuss in der Essstörung.
Ich finde das Buch wird bei vielen ein Trigger sein und motiviert sie noch mehr. Das war damals bei mir auch so.
Insgesamt würde ich sagen, ist es ein "schönes" und leicht verständliches Buch. Sehr detailliert und interessant geschrieben. Gehört meiner Meinung nach aber nur in die richtigen Hände.
Deswegen vergeben ich auch nur 1 Stern. Auch wenn die Geschichte dahinter mit Spannung geschrieben wird und ich das Buch sehr gut fand. Trotzdem weiss ich nicht ob es für viele Pro Anas und Pro Mias das Richtige ist.
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Format: Taschenbuch
Ich (16J.) habe das Buch drei Mal in den vergangenen zwei Jahren gelesen und bin absolut begeistert. Ich habe schon sehr viele Bücher über Essstörungen gelesen, weil ich später auch Psychologie studieren möchte und mich dann auf Essstörungen spezialisieren will. Ich kann also sagen, dass dies das beste und verständlichste Buch über Magersucht ist, dass ich jemals gelesen habe. Die Geschichte des Mädchens geht so nah, dass man ihren Schmerz und ihre Unsicherheit förmlich fühlen kann.
Sehr empfehlenswert!
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Format: Taschenbuch
Für Angehörige eines Betroffenen ist dieses Buch empfehlenswert, da es die Gefühle und die Gedanken eines Bulimikers bzw. Magersüchtigen gut beschreibt (Viele verstehen nicht, welche Qualen in einem betroffenen vorgehen in dessen Gedanken).

Für betroffene selbst würde ich davon abraten, es zieht einen runter, weil man sich teilweise selbst darin erkennen kann. Man vergleicht ("so geht es mir auch, so fühle ich ebenso...!).

Ich persönlich finde es gut geschrieben, teilweise etwas heftig, aber das ist die Relität und die ist manchmal leider so...!
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Format: Taschenbuch
Habe das Buch vor vielen Jahren gelesen und muss sagen, dass es zwar gut geschrieben, aber sehr, sehr triggernd ist (was wahrscheinlich einer der Hauptgründe dafür ist, warum so viele Essgestörte es immer wieder lesen: um sich runterziehen zu lassen).
Leider beschreibt das Buch extrem genau ungesunde Verhaltensweisen und kann somit Essgestörten auch as Anregung diesen, noch tiefer in die Krankheit zu rutschen.
Viele Sachen finde ich auch unglaubwürdig, selbst wenn es autobiographisch sein soll: Das Internat, in dem alle Mädchen Bulimie haben, zum Beispiel. Außerdem ist mir die teilweise sehr amerikanische Ernährung der Autorin (z.B. Muffins) in Bezug auf Magersucht sehr fremd.
Es liest sich gut und auch spannend, aber man sollte das Buch wirklich nur lesen, wenn man stabil ist.

Fazit: Schonungslos ehrlich, aber wenig hilfreich für die Gesundung.
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