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Agnes: Roman Gebundene Ausgabe – 1. August 1998
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe160 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberArche Literatur Verlag AG
- Erscheinungstermin1. August 1998
- ISBN-103716022454
- ISBN-13978-3716022450
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Produktbeschreibungen
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Doch glückliche Liebesgeschichten sind nicht interessant, "denn Glück macht keine guten Geschichten" meint Agnes, und so ermuntert sie ihren Freund, eine Erzählung über sie und ihre Liebe zu erfinden. Es geht nicht gut aus, denn immer mehr greift die erfundene Handlung in ihre Realität ein und bald verschwimmt für die beiden die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit.
Peter Stamm hat in seinem ersten Roman Agnes das gar nicht so leichte Kunststück fertiggebracht, einen gehaltvollen Inhalt durchsichtig schillernd und schwebend leicht wie eine Seifenblase zu verpacken -- sehr zur Freude seiner Leser. --Manuela Haselberger
Über den Autor und weitere Mitwirkende
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Produktinformation
- Herausgeber : Arche Literatur Verlag AG (1. August 1998)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 160 Seiten
- ISBN-10 : 3716022454
- ISBN-13 : 978-3716022450
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,712,714 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 86,376 in Gegenwartsliteratur
- Nr. 159,330 in Literatur (Bücher)
- Nr. 493,661 in Unterhaltungsliteratur
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land« und »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« seine Bamberger Poetikvorlesungen.
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Wir erleben die ungewöhnliche Liebesgeschichte zweier Sonderlinge, die sich in der Universitätsbibliothek Chicagos begegnen. Der Ich-Erzähler, mit dem Schreiben „richtiger“ Bücher nicht eben erfolgreich, arbeitet an einem Sachbuch, Agnes ist Physikerin.
Peter Stamms Sprache wirkt schmucklos, im Text scheint kein Wort zu viel. Genau damit zog er mich aber in die Geschichte hinein. „Glück malt man mit Punkten“, sagt Agnes und wie sich aus vielen kleinen Punkten ein Bild zusammensetzt, setzt sich die Geschichte aus kurzen, einfachen Sätzen zusammen. Stamms knappe Sprache „malt“ aber vor allem die emotionale Leere, die Kälte und Beziehungsunfähigkeit, die im Verhältnis von Agnes und dem Erzähler aufbricht.
Ob der erste Satz, "Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet", am Ende zutrifft, bleibt fraglich. Mir scheint’s unwahrscheinlich, es zeigt für mich eher die unterschwellige, unausgesprochene Einstellung des Erzählers zu dieser Beziehung. Von Agnes aufgefordert, sollte er nämlich sein literarisches Können an einem erzählerischen Porträt ihrer Person und ihrer Beziehung beweisen. Sie, die der Tod sehr beschäftigt, möchte dadurch Spuren hinterlassen. Wir Lesenden folgen nun der Geschichte in der Geschichte. Es vermischen sich darin Schreiben, Wünsche und emotionale Konflikte zu einem gefährlichen Spiel um Liebe und Dominanz. Realität und Fiktion vereinigen sich immer wieder und schließlich lässt er die fiktive Agnes den einzigen Weg die Geschichte zu beenden wählen: den Kältetod - Unsterblichkeit. Dieses Ende, vom Autor eigentlich geheim gehalten, hat die reale Agnes gefunden, worauf sie aus der gemeinsamen Wohnung ohne Abschied verschwindet.
Peter Stamm gelingt es damit auch den Kältetod einer Gesellschaft darzustellen, in der menschliche Nähe in die Fiktion gedrängt wird.
Agnes ist fasziniert von den symmetrischen Strukturen der Kristallgitter, dem Thema ihrer Promotion, die sich ohne weiteres als Metaphern deuten lassen: "Das Geheimnisvolle ist die Leere in der Mitte", sagt sie, und charakterisiert damit zugleich ihr eigenes Leben, als auch ihre Beziehung, wo sich Liebe und Nähe nur als literarische Illusion ergeben.
Auch wenn sich mir die Figuren schwer erschlossen haben und irgendwie in schattenhafter Kälte blieben, ist „Agnes“ ein toll zu lesender Roman zum Nachdenken.
Der Roman "Agnes" von Peter Stamm handelt von der 9-monatigen, toxischen Beziehung zwischen der Titelheldin und dem Ich-Erzähler.
Ihre Partnerschaft ist von Kommunikationsproblemen geprägt, weil die Beiden unfähig sind, sich auf einander einzulassen. Besonders maßgebend ist außerdem die "Geschichte in der Geschichte", welche der Erzähler über Agnes (zunächst auf ihren Wunsch hin) schreibt. Denn Agnes hat Angst vor dem Tod und hofft somit, Spuren zu hinterlassen. Allerdings gerät diese Geschichte aus dem Ruder und der Ich-Erzähler verliert sich in seiner fiktiven Welt, die Auswirkungen auf das gesamte Romangeschehen hat.
Am Anfang meint der Ich-Erzähler, dass Agnes tot sei, was jedoch am Ende, nach seinem Rückblick auf ihre Beziehung, nicht eindeutig bestätigt wird. Somit bleibt die Antwort auf die Frage, ob Agnes nach dem Verlassen des Erzählers wirklich tot ist (, weil sie eventuell den Selbstmord aus seiner Geschichte in die Tat umgesetzt hat,) dem Leser selbst überlassen.
Für mich war es sehr schön, den Roman im Unterricht zu lesen und ich kann ihn daher guten Gewissens weiterempfehlen. Durch das Gespräch in der Klasse werden sicherlich viele Interpretationsansätze aufkommen. Die nämlich auf den ersten Blick einfach zu lesende und zu verstehende Lektüre offenbart sich bei genauerem Hinsehen als höchst aufwendiges Konstrukt mit zahlreichen Themenbereichen, die zum Weiterdenken anregen. (Zum Beispiel wird als eines der Hauptmotive die Macht der Beziehung illustriert.)
Vor allem den Aufbau in der Geschichte mit der einrahmenden Anfangs-und Schlussszene, die nochmals den unzuverlässigen Erzähler thematisiert, finde ich daran spannend! Allerdings erachte ich es bei dem Buch als sehr wichtig, den Austausch mit Anderen zu suchen, weil sonst eventuell Aussagen des (unzuverlässigen!) Erzählers zu leichtfertig hingenommen werden würden. -Dies wird wiederum auch durch die Wechselbeziehung von Fiktion und Wirklichkeit erreicht.- Daher empfehle ich, das gemeinsame Diskutieren in der Klasse in den Vordergrund zu stellen, um zu gewährleisten, dass die Anregung, eine tiefere (und durchaus auch kritische) Auseinandersetzung beim Lesen zu erwirken, auch die Schüler/innen erreicht.
Im Grunde genommen handelt das ganze Buch nur von Agnes und dem Ich Erzähler die Kaffee trinken (der Erzähler auch mal das eine oder andere Bier), eine rauchen, sich über dies und das unterhalten, sich wegen einer Schwangerschaft trennen und dann nach der Fehlgeburt wieder zusammenkommen. Und dann wird angedeutet dass der Ich Erzähler seine Agnes mit der Geschichte über ihre Beziehung in den Selbstmord treibt.
Warum überhaupt vier Sterne? Die 36 extrem kurzen Kapitel sind jedes für sich recht schnell durchgelesen und man überwindet den inneren Schweinehund recht einfach noch ein, zwei, drei oder mehr Kapitel noch zu lesen, bevor man das Buch wieder weglegt. Zusätzlich bleibt am Ende jedes Kapitels etwas offen und will man dann doch irgendwo wissen, wie es weitergeht. Und ehe man sich versieht, ist auch diese Schullektüre geschafft. Rückblickend hat die Lektüre von "Agnes" doch ein bisschen Spaß gemacht, weil ich innerlich die mir unsympathischen Charaktere (eigentlich nur Agnes und ihr Ich - Erzähler, zeitweilig noch Louise, als sie getrennt waren) ausgelacht habe aufgrund des Großteils doch sehr kitschigen Verhaltens der beiden. Zeitweise könnte man meinen, es handle sich um das Drehbuch einer RTL (oder Co) Dokusoap.
Richtig leid tut mir der Teddybär, dessen Arme abgerissen und sein "toter" Körper in den Müllschlucker geworfen wurde.






