Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 5,52
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von SDRC
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Prime Versand und Kundenservice durch Amazon
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Against All Enemies: Der Insiderbericht über Amerikas Krieg gegen den Terror Gebundene Ausgabe – 1. Juni 2004

4.4 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 19,90 EUR 0,01
3 neu ab EUR 19,90 41 gebraucht ab EUR 0,01 2 Sammlerstück ab EUR 17,90

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Jeder amerikanische Staatsdiener gelobt bei seiner Vereidigung, sein Land jederzeit und gegen jeden Feind -- Against All Enemies -- zu verteidigen. Richard A. Clarke hat diesen Eid geleistet. Ebenso wie George W. Bush, Dick Cheney, Donald Rumsfeld oder Condoleezza Rice. Doch die haben bei der Erfüllung dieses Schwurs gründlich versagt. Das jedenfalls ist das detailliert begründete Fazit, das Clarke in diesem wohl wichtigsten politischen Buch der Saison 2004 zieht, das er den Opfern des 11. September 2001 gewidmet hat.

Wenn sich jemand in Washingtons inneren Zirkeln der Macht auskennt, dann ist es Richard Clarke. Seit seinen Tagen im Stab Ronald Reagans, hat er noch jeder Regierung in gehobenen und höchsten Ämtern gedient. Auch George W. Bush mochte auf Clarkes Mitarbeit nicht verzichten und berief ihn zum "Koordinator für Sicherheit, Infrastrukturschutz und Antiterrorpolitik". Doch wollte dann niemand so recht auf das hören, was Clarke über die Bedrohung zu sagen hatte, die seiner Einschätzung nach von Osama bin Ladens Terror-Netzwerk al-Qaida ausging und wie man ihr begegnen sollte. Wenige Wochen nach den Anschlägen vom 11. September 2001, die nach seiner Überzeugung hätten verhindert werden können, räumte Clarke seinen Posten.

Obwohl man ihm zugesichert hatte, ihm nun endlich die Programme finanzieren zu wollen, die er immer gefordert hatte, konzentrierte sich die Regierung schon bald nach den unerwartet schnellen Erfolgen in Afghanistan wieder auf andere Dinge und rückte den Irak und Saddam Hussein ins Fadenkreuz, von dem doch nach allem, was man wusste, gar keine unmittelbare Gefahr ausging. Als die USA im März 2003 den Krieg gegen den Irak eröffneten, quittierte Clarke den Dienst endgültig -- und begann das Buch zu schreiben, das George W. Bush die zweite Amtszeit kosten könnte.

In Amerika war die gesamte Erstauflage -- immerhin 300.000 Stück -- noch am Erscheinungstag ausverkauft! Und das Interesse ist berechtigt: Detailliert legt der Bericht die fortgesetzte und kaum vorstellbare Fahrlässigkeit offen, mit der die US-Regierung vor und nach dem 11. September immerfort die sicherheitspolitisch falschen Prioritäten gesetzt hat (und noch immer setzt). Und dies nachweislich unter Missachtung ihr vorliegender Erkenntnisse.

Auch wenn sie es fortwährend behaupten: Bush, Cheney und Rumsfeld haben weder die Welt, noch Amerika sicherer gemacht. Das genaue Gegenteil ist der Fall! Statt Amerika vor seinen Feinden zu schützen, wie es ihr Amtseid geböte, schaffen sie ihm sehenden Auges immerfort neue. Einen anderen Schluss jedenfalls lässt die Lektüre kaum zu. --Andreas Vierecke

Der Verlag über das Buch

„Clarkes Blick zurück kann nichts rückgängig machen. Aber nun steht wie durch ein Machtwort die Gegenwart still.“ (FAZ)

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ich hatte ja angesichts der derzeitig sprunghaft angestiegenen Zahl solcher Insider-Buchtitel etwas bedenken, dass es wieder eines von diesen Büchern wäre, in dem zwei drei Grundaussagen über 300 Seiten ausgewälzt werden, wurde aber angenehm vom Gegenteil überrascht. Clarke hat nicht nur was zu erzählen, sondern tut es auch und zwar nicht nur auf die Vorgängen des 11. Septembers 2001 konzentriert, sondern stellt die von ihm erlebte Anti-Terror-Politik seit Ronald Reagan dar. Die aktuellen Themen des 11. Septembers und die Kriege in Afghanistan und Irak machen nur etwas mehr als ein Drittel des Buches aus, die übrigen zwei Drittel zeichnen die Linie auf, entlang derer sich die Anti-Terror-Politik der USA im Laufe der letzten 25 Jahre und der sie prägenden Ereignisse entwickelt hatte. Auch wenn die Presseberichterstattung über dieses Buch sich auf die Zeit um den 11. September herum konzentriert hat, enthalten doch gerade diese anderen Kapitel wichtige Hintergründe und Details für das Verständnis, warum die USA am 11. September so getroffen werden konnten. Dazu bekommt der auch über den 11. September hinaus interessierte Leser sehr viele Details zu den schon länger zurückliegenden Ereignissen jener Jahre, die so noch nicht publiziert wurden, z.B. zum Somalia Einsatz oder die Bombardierung der Fabrik im Sudan.
Dieses Buch konzentriert sich auf die politische Ebene der Vorgänge, wer mehr über das Versagen auf der operativen Ebene (also CIA und FBI) wissen möchte, der sollte zu „Tödliche Fehler" von Oliver Schröm und Dirk Laabs greifen. Beide Bücher zusammen ergänzen sich hervorragend.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Richard Clarke stellte sein Werk neulich im Berliner Staatstheater vor.
Nüchtern und ernüchternd sind seine Erkenntnisse: Die Attentate auf das WTC waren so nicht unbedingt vorhersehbar, trotzdem waren sie nicht wirklich eine Überraschung. Man kann sich nur auf das vorbereiten, was man erwartet. Und man erwartet, was man schon einmal gesehen hat, oder Kombinationen aus Dingen, die man schon einmal gesehen hat.
Der Titel "Against all enemies" ist ein Zitat aus der amerikanischen Verfassung, die gegen "alle Feinde" zu verteidigen ist.
Clark's Werk zieht die Entwicklung über vier US-Präsidenten nach, beginnend bei Ronald Reagan. Und dies macht den Wert dieses Buches aus. Es geht nicht um eine Adhoc-Bestandsaufnahme, hektisch suchend, was gegen die neuen Terrororganisationen zu tun sei. Sondern man vollzieht nach, wie sich die Strukturen und Schlüsselpersonen bis heute entwickelt haben. Al Quaida mag neu sein, die dahinter stehenden Figuren sind es nicht. Auch diese Organisation zerlegt sich beim Lesen in ihre Strukturen. Man lernt eine Menge.
Auch ist das Buch sehr atemberaubend wie ein guter Krimi geschrieben.
Aber Clarke hält auch mit Kritik an der gegenwärtigen Regierung nicht hinter dem Berg. Er wirft ihr vor, die Geheimdienstearbeit für eigene Zwecke mißbraucht zu haben, in dem sie deren Wirkrichtung umkehrte: Eigentlich sollen die Dienste Informationen verdichten, analysieren und Erwartungen daraus ableiten. Politiker sollen dabei möglichst wenig ins Handwerk pfuschen und z.B. auch keine Informationen isoliert abgreifen und für eigene Zwecke verwenden.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist verständlich, dass dieses Buch in den USA einschlug wie eine Bombe und ich bin überzeugt, dass der hervorragende und brisante Bericht des ehemaligen Nationalen Koordinators für Sicherheit, Infrastrukturschutz und Antiterrorpolitik, noch sehr lange als Informationsbasis dienen wird. Das Buch soll selbst auf den Tischen des Untersuchungsauschusses des 11.09. gelegen haben.
Richard Clarke beginnt seinen Bericht mit der Situation am 11.09. im Weißen Haus. Alle waren überrascht und anfangs herrschte das blanke Chaos, erste Maßnahmen setzten jedoch schnell ein (der Anfang liest sich etwas schwierig - wer mit wem und wann telefonierte und wer was wann machte).
Clarke berichtet dann, was er am morgen des 12.09. kurz nach seiner Ankunft im Weißen Haus erlebte:
"(...) Ich rechnete mit einer Reihe vin Besprechungen, in denen wir prüfen würden, wo und wie die nächsten Angriffe erfolgen könnten, wo unsere Schwachpunkte lagen, was sich kurzfristig vebessern ließe. Stattdessen geriet ich in einen Reigen von Diskussionen über den Irak. Zuerst wollte ich gar nicht glauben, dass wir über etwas anderes sprachen als die Farge, wie wir al-Quaida erwischen könnten. Dann bergriff ich - unter feradezu körperlichen Schmerz -, dass Rumsfeld und Wolfowitz diese nationale Tragödie benutzen wollten, um für ihre Pläne in Sachen Irak zu werben. Die beiden hatten auf einen Krieg gegen den Irak gedrängt, seit diese Regierung im Amt war, genaugenommen auch schon lange zuvor. (...)"
Was sich wie der Auftakt eines Krimis liest, ist leider bittere Wahrheit.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen