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Afterdark: Roman Taschenbuch – 2. Juli 2007

3.6 von 5 Sternen 46 Kundenrezensionen

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Den Blick, den der Erzähler mit uns einnimmt, kommt von oben. Die Stadt liegt vor uns ausgebreitet wie ein riesiges Gebilde -- ein Gebilde, das leuchtet. Denn es ist Mitternacht, das Datum schlägt bald um. Dann senkt sich der Blick des beschreibenden Wie-Erzählers wie in einer langen Kamerafahrt auf den hellsten Punkt, das Zentrum seines Interesses, die Welt der Vergnügungsviertel, Love Hotels, Schnellrestaurants und Workoholics. Hier werden Prostituierte misshandelt, tanzen Schwangere zur Freude von Voyeuren in den Nachtbars und finden Begegnungen zwischen Großstadt-Zombies statt, die keiner so erwarten konnte. Von nichts anderem erzählt Afterdark, den man am ehesten mit einem Quentin-Tarantino-Film vergleichen kann: Pulp Fiction, wieder zu Literatur gemacht.

Afterdark, der Roman des japanischen Kultautors Haruki Murakami (Gefährliche Geliebte, Sputnik Sweetheart, Kafka am Strand, Tony Takitani), beginnt etwas schwach, gewöhnlich und vielleicht sogar ein wenig billig. „Aus der Höhe wirkte die Stadt wie ein riesiges Lebewesen. Oder wie eine künstliche Ansammlung unendlich vieler ineinander verschlungener Existenzen“, steht da zu lesen. Das erste Bild ist inzwischen ein Topos geworden, der sich bis in die Trivialliteratur erstreckt -- und der von Murakami mit Vergleichen wie Adern (für Straßen) oder Pulsschlag (für das urbane Leben) noch weiter ausgereizt wird. Der zweite Satz wäre schlichtweg banal -- eröffnete er nicht bereits zu Beginn den Blick auf die poetische Struktur von Afterdark: Unendlich viele Existenzen, deren Biografien und Schicksale ihr Wohnort ebenso wie die Hand des Erzählers zusammen hält. Diese Perspektive beherrscht Murakami auf unnachahmliche Art und Weise. Sie macht Afterdark zu einem kleinen Meisterwerk. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Unbekannter Einband.

Pressestimmen

"Wie ein bittersüßer Blues aus den träumerischen Tiefen des Unterbewusstseins." (Die Welt)

"Das perfekte Buch für Großstadtromantiker, die im Alltag das Außergewöhnliche suchen." (Woman)

"Hat man einmal angefangen, legt man diesen Roman einfach nicht mehr aus den Händen." (Gala)

"'Afterdark' wird seinem Ruf gerecht - dem Tarantino der Literatur ist wieder ein kleines Meisterwerk gelungen." (Now)

"Es ist ein seltsamer Murakami-Effekt, dass man beim Lesen seiner Romane ganz ruhig wird, dass man eintaucht in einen meditativen Zustand." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Mit fein distanzierter Leichtigkeit und Klarheit beschreibt er, packt gerade die rätselhaften Dinge in sachlich-konkrete Worte." (tz)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Es ist Nacht in Tokyo. Die Menschen entfliehen der Einsamkeit und tun Dinge, bei denen sie sich ob der Tageszeit unbeobachtet fühlen. Mari sitzt alleine in einem Restaurant, Takahashi probt mit seiner Band, Maris Schwester Eri liegt beständig in einem unnatürlich tiefen Schlaf, und in einem Love Hotel ganz in der Nähe wird eine chinesische Prostituierte von einem Freier geschlagen. Ihre Wege kreuzen sich im Laufe der Nacht und ihre Leben werden sich verändern.

"In der Zeit zwischen Mitternacht und den ersten hellen Streifen am Himmel tut sich die geheime, dunkle Pforte dieses Ortes auf, an dem unser rationales Denken außer Kraft gesetzt ist. Niemand kann voraussehen, wann und wo sein Abgrund einen Menschen verschlingen und wann und wo er ihn wieder ausspucken wird."

Ich hatte bisher von vielen Leuten gehört, dass sie Afterdark nicht mögen, dass es mit diesem Roman bergab ginge und alles danach sowieso nicht mehr so gut sei. Ich war auf das Schlimmste gefasst und muss sagen, dass ich leider enttäuscht wurde. Die Warnungen konnten mich überhaupt nicht davon abhalten, diesen doch recht ungewöhnlichen Murakami zu mögen. Murakami hat nicht das Rad neu erfunden, auch nicht das seines eigenen Wagens: die Charaktere sind ähnlich schrullig-liebenswert wie in seinen anderen Romanen und glücklicherweise fehlt auch nicht das Verschwimmen der Realität. Trotzdem hat er etwas gewagt.

Neu ist die Erzählweise und -perspektive, die Murakami anwendet. Es ist sehr spannend, was der Autor hier mit dem Leser macht: durch den nullfokalisierten Erzähler, welcher keinerlei Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten hat, werden Erzähler und Leser gemeinsam zu Beobachtern.
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Von Hendrik am 12. April 2011
Format: Taschenbuch
Ich war mit einem namenlosen Helden auf wilder Schafsjagd, bin zusammen mit Toru - "Mr. Aufziehvogel" - Okada in Brunnen gestiegen, habe Urlaub im Hard-boiled Wonderland gemacht und bin vor kurzem zusammen mit Kafka Tamura am Strand gewesen. Bei all diesen Büchern hatte ich wirklich das Gefühl, dabei zu sein. Bei Afterdark war es das erste Mal so, dass ich mich lediglich als Beobachter gefühlt habe. Das war von Murakami offensichtlich beabsichtigt, immerhin hat er uns Leser ja quasi ganz direkt als Beobachter angesprochen und uns durch diese eine Nacht in Tokyo geführt.

Und diese eine Nacht, in der sich Afterdark abspielt, ist glücklicherweise auch wieder typisch Murakami-magisch. Die Charaktere stimmen, die Ereignisse sind interessant und machen Spaß, und es gibt herrlich abstruse und surreale Momente und Anspielungen. Allerdings habe ich mich diesmal nicht in dem Buch verloren. Dazu war es zu offensichtilch nur ein Buch. Beim Aufziehvogel, der Schafsjagd, dem Wonderland und Kafka am Strand habe ich stellenweise vergessen, dass ich nur eine Geschichte lese (was ich mir auch jetzt, im Nachhinein, noch nicht wirklich eingestehen will) so einnehmend waren sie. Selbst, wenn ich die Bücher kurz geschlossen habe (was teilweise nötig war, um lebenswichtigen anderen Tätigkeiten nachzugehen), haben sich meine Gedanken weitergesponnen, ich habe versucht, Symbole zu entschlüsseln, Andeutungen zu verstehen oder einfach alles nochmal und nochmal Revue passieren zu lassen.

Vielleicht lag es an der geringen Seitenzahl oder an der damit verbundenen "zeitlichen Begrenzung" der Geschichte, vielmehr jedoch glaube ich, dass es an dem fehlenden Ich-Erzähl-Protagonisten lag.
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Format: Taschenbuch
Ein Fastfood-Lokal... knapp vor Mitternacht... das lesende Kameraauge sieht ein Mädchen... ein lesendes Mädchen... was macht sie zu so später Stunde alleine hier?
Ein junger Mann mit Posaune setzt sich zu ihr... ein Gespräch beginnt...
Eine junge Frau schläft... ist es eine Art Winterschlaf... ein Flimmern verrät einen Fernseher... auf welcher Ebene der Wahrnehmung befindet man sich?
In einem Lovehotel wird eine junge Frau zusammengeschlagen...
Ein Mann arbeitet nachts im Büro... Stunden später legt er das Mobiltelefon der zusammengeschlagenen Frau in einem Supermarkt in der Käseabteilung ab...

Am Ende doch schlüssig verbindet Haruki Murakami diese verschiedenen Ideen und schafft somit ein poetisches Stimmungsbild einer Nacht in einer der Großstädte Japans.
Sein Großstadtdschungel ist bevölkert von einsamen, guten, schlechten und glücklichen Menschen, von Prostituierten, von Arbeitslosen, von Studenten und von Workoholics.
Er erzählt von Menschen, deren Wege sich manchmal kreuzen, oder auch nicht, von Begegnungen, die ohne Nachwirkung bleiben, oder auch nicht.

Die metaphysische Ebene in Afterdark" nimmt gegen Ende in der Erzählung um die schlafende Schwester zu, während sich zwischen der ursprünglich in "Denny's" sitzenden Mari und dem Hobbymusiker eine zaghafte Romanze anzubahnen beginnt.

Wie ein jazz-verliebter Marionettenspieler führt der Autor seine Figuren und den Leser wie einen bereitwillig lesenden Voyeur durch die knapp 280 Seiten, um am Ende alles, quasi wie im Märchen, mit dem Sonnenaufgang verschwinden zu lassen.

"Afterdark" fällt zwar als Roman durch; als stimmungsvolles, kurzes, musikalisches und poetisches Nocturne funktioniert "Afterdark" aber sehr gut.
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