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Afrika wird armregiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann: Mit e. Vorw. v. Rupert Neudeck Perfect Paperback – 1 Sept. 2014

4.2 4.2 out of 5 stars 148 ratings

Ein Insider aus dem Diplomatischen Dienst meldet sich zu Wort

Erste Auflage erschienen im Juli 2009, nun aktualisierte und erweiterte Ausgabe (neue ISBN)

17 Jahre war der deutsche Diplomat Volker Seitz auf Posten in Afrika, zuletzt als Botschafter in Kamerun. Er hat die Ergebnisse der Entwicklungspolitik sehr genau vor Ort beobachten können. Er plädiert für eine radikale Veränderung dieser Politik. Er plädiert dafür, auf bombastische Konferenzen, Workshops, Tagungen zu verzichten und statt dessen auf die Gedanken der Afrikaner und Afrikanerinnen zu hören, die wissen, was für ihre Länder gut ist: Das Business der Barmherzigkeit muss gestoppt werden, den Herrschafftscliquen muss die Kontrolle über den Geldfluss entzogen werden.

»Es gibt viele Bücher über das Scheitern dessen, was wir mit einem falschen Wort Entwicklungshilfe nannten. Dieses Buch gibt dem Gebäude den letzten Stoß. Nach seiner Zerstörung muss etwas ganz Anderes aufgebaut werden.« Rupert Neudeck   

Product description

Review

Die Kapitel und Unterkapitel ergeben eine Kette, bei der jedes Glied Appetit auf das folgende macht. [...] Ich habe das Buch mit großem Gewinn gelesen und empfehle es einer breiten Öffentlichkeit. -- Gunter Weißgerber ― GlobKultMagazin Published On: 2019-10-07

Mit Blick auf die Bekämpfung von Fluchtursachen in Afrika ist deutschen Politikern dieses faktenreiche Buch zur Lektüre dringend empfohlen. -- Hans-Dieter Weßbecher ―
Ludwigsburger Kreiszeitung Published On: 2019-02-11

Seitz' Buch ist eine hervorragende Analyse der Gebrechen der Entwicklungshilfe. [...] Das Buch, dessen erste Fassung 2009 erschien, aber umfassend aktualisiert und erweitert wurde, gehört in die Hand einer jeden Person, die irgendwie mit Entwicklungshilfe zu tun hat. -- Wolfgang Kaufmann ―
Preußische Allgemeine Zeitung Published On: 2019-02-08

Volker Seitz [...] ist ein intimer Kenner des Kontinents. In seiner Streitschrift ›Afrika wird armregiert‹, die jetzt aktualisiert und erweitert vorliegt, legt er eine faktenreiche Analyse vor. -- Philip Plickert ―
Frankfurter Allgemeine Zeitung Published On: 2018-12-31

Volker Seitz macht kritisch, faktenreich und anhand vieler Beispiele deutlich, woran es Afrika und der westlichen Politik gebricht. -- Ullrich Riedler ―
Hessische/Niedersächsische Allgemeine Published On: 2018-10-20

Ein interessantes Resümee der Entwicklungspolitik angesichts der Migrationsdebatte. -- Martin Westholt ―
Der Medienbrief Katlenburg, 2/2018

Book Description

Ein Insider aus dem Diplomatischen Dienst meldet sich zu Wort

Product details

  • Publisher ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 7. edition (1 Sept. 2014)
  • Language ‏ : ‎ German
  • Perfect Paperback ‏ : ‎ 240 pages
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3423260386
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423260381
  • Dimensions ‏ : ‎ 13.6 x 2.4 x 21 cm
  • Customer reviews:
    4.2 4.2 out of 5 stars 148 ratings

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Volker Seitz
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Top reviews from Germany

Reviewed in Germany on 12 April 2016
Volker Seitz, selbst jahrelang in Afrika in verschiedenen Funktionen tätig, gibt in seinem Buch einen Überblick über die Lage in Afrika. Der Grossteil der afrikanischen Staaten hat sich in ein Abhängigkeitsverhältnis zu den Entwichlungshilfe-Staaten begeben. Die Regierungen sind dabei zumeist korrupt und lediglich auf den eigenen Profit ausgerichtet. Das eigene Volk wird bewusst in der Armut belassen, um weiterhin die Entwicklungshilfegelder einzukassieren. Anstatt die Ursachen bei sich selbst zu suchen, wird immer wieder auf den Kolonialismus oder Neokolonialismus hingewiesen. Das Niveau ist sogar bei vielen Ländern niedriger als zur Zeit des Erlangens der Unabhängigkeit. Die Entwicklungshilfe, welche seit Jahrzehnten keine Fortschritte macht, ist daher eher das Problem dieser Länder als dessen Lösung.

Daher appeliert Seitz, dass diese Staaten ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, künftige Hilfe sollte an strikte Auflagen gebunden werden. Es sollte zu einem generellen Umdenken kommen, wo in die eigenen Möglichkeiten und Infrastruktur investiert wird. Damit könnten die Flucht der Intelligenzia, die Korruption und Misswirtschaft beendet werden. Der Autor zeigt dass es aber auch verschiedene Lichtblicke gibt, welche er an den Beispielen von Botswana oder Benin darlegt.

Insgesamt ein überzeugendes Buch, wo der Leser die reellen Fakten erläutert bekommt, da ansonsten die Medien oder Hilfsorganisationen die Berichte zumeist im eigenen Interesse interpretieren. Das Buch gibt allerdings andere Einblicke in Afrika wie die Bücher von Stoisser oder Sieren. Letztere zeigen einen afrikanischen Kontinent im Aufbruch, wo die Armut abnehmend ist, sich eine neue Mittelschicht herausbildet welche gegen die korrupten Regierungsapparate agiert und ein gewisser Wohlstand als Pflänzchen heranwächst. Persönlich scheint mir das Buch von Seitz glaubwürdiger zu sein.
11 people found this helpful
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Reviewed in Germany on 15 January 2010
Volker Seitz hat mit seiner Kritik an der Entwicklungshilfe alias Entwicklungszusammenarbeit (alias wirtschaftliche Zusammenarbeit) vor allem eins bewiesen: Mut. Mut, Dinge beim Namen zu benennen und Mut, den man von einem Mitarbeiter seines Ministeriums eigentlich gar nicht wirklich in so klarer und unmissverständlicher Form erwartet: geradezu heftig, z.B. offen die Vereinigung" des Auswärtigen Amtes (AA) mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu fordern; das Weltwärts-Freiwilligenprogramm des BMZ als eine Art finanzierten Abenteuerurlaub zu deklarieren u.s.w. Damit sägt er an den Grundfesten der bundesdeutschen EZ/WZ/Entwicklungshilfepolitik und nennt genau die Dinge, die bei jeder Bundestagswahl aufs neue verhandelt werden, Diskussionen über den Sinn und Unsinn von Entwicklungshilfe. Damit bewegt er sich auf einem Terrain, das beim Namen zu nennen im politisch direkten Deutschland durchaus mutig ist. Wer diese sog. Dritte Welt" kennt, muss ihm auch schlichtweg zustimmen: er hat Recht, wenn er z.B. daran erinnert, dass man in den 60er Jahren noch davon sprach, dass Entwicklungshilfe irgendwann abgeschlossen sein müsse und heutzutage ganze Organisationen davon dauerhaft leben- und lässt dabei z.B. die Vereinten Nationen nicht ungeschoren. Sicherlich gibt es immer wieder Katastrophen- Tsunami in Sri Lanka, Erdbeben auf Haiti, u.s.w.- die solche Organisationen als Eingriffsorgane" auch weiterhin wichtig machen, aber dennoch stimmt es, dass nicht nur in Deutschland, sondern auch im Rahmen der EU und UNO der Dschungel der Hilfsorganisationen immer enger wird. Da geht es um Jobs, um Stühle, um Aufteilungen und um Sozialpläne, würde man etwa das BMZ auflösen, so dass er auch Recht hat, von einem Business" und sicheren Jobs zu sprechen. Insofern nennt er beim Namen, was de facto ist und was sich jedem erschließt, der einige Jahre dabei" war. Er ist objektiv, nennt Fakten und Beispiele aus seiner Erfahrung- allerdings kritisiert er expressis verbis die Gutmenschen" und Heere von jungen Menschen, die in Afrika helfen wollen" sehr direkt. Klar hat er damit Recht, dürfte jedoch besagte Gutmenschen" dabei eher vor den Kopf stoßen und bei nicht wenigen dadurch eine Jetzt-erst-recht-Haltung erzeugen. Seine Lösungsvorschläge sind sehr gut, allerdings nicht realisierbar, da es- ob man dies gut findet oder nicht- auch politische Erwägungen gibt und jeder, der in diesem Bereich arbeitet und spätestens nach der Rente dies alles genauso unterschreiben würde, währenddessen zweifelsfrei nicht in Volker Seitz' Horn stieße, weil er von diesem Business" lebt. Das Buch rüttelt berechtigt auf, schürt andererseits Ablehnung, da es diejenigen, die Seitz als Gutmenschen" bezeichnet und als Business" gnadenlos offen darstellt und die mitunter vorkommende Sinnlosigkeit des Ganzen beschreibt. Dies erzeugt Defensive, da er ehrlich- aber sehr offensiv vorgeht. Klar, dass man dies seitens eines Diplomaten als Nestbeschmutzung werten könnte- aber letzten Endes hat er in der Sache Recht. Politisch korrekt im deutschen Sinne ist er nicht, aber er spricht offen aus, was wohl die meisten denken. Insofern bringt dieses Werk inhaltlich nichts wirklich Neues, was man- wenn man in diesem Bereich tätig ist- nicht sonst wüsste. Vielmehr bestätigt es das, was man denkt und selten offen sagt. Negativ ist, dass z.B. durch Programme wie Weltwärts und dadurch, dass immer mehr junge Menschen gutes in Afrika" oder sonst wo tun wollen auch mehr Awareness" geschaffen wird. Es ist- denke ich- legitim, wenn ein 18, 19jähriger nach dem Abitur oder im Studium Gutes tun möchte" und Erfahrungen im Rahmen solcher Programme sammelt. Man kann sicher sein, dass er teilweise bei diesem Gutmenschenwillen" bleibt, andererseits jedoch kann man auch sicher sein, dass eben diese ganzen Herden" junger Leute eigenen Erfahrungen machen, negativer als auch positiver Natur, und nachher in den meisten Fällen Dinge realistischer betrachten als vorher. Dies trägt dazu bei, auch rückspiegelnd auf Deutschland die EZ wohlwollender, auch kritischer zu sehen, so dass mit zunehmend mehr jungen Menschen in solchen Jobs" und Programmen auch kritischere Stimmen kommen werden, die letztlich wichtig sind, um die Grundwerte und -ziele der EZ/WZ/Entwicklungshilfe nachhaltig zu verändern. Insofern denke ich nicht, dass man solche Programme und jungen Menschen als Abenteuertouristen ablehnen sollte, sondern dies eine Chance darstellt, dass es eine überlegtere und abwägendere Generation geben wird, mehr Änderungen erreichen kann, weil sie nicht vom heimischen Sofa, sondern aus eigener Erfahrung lernen und später Entsprechendes kritischer umsetzen. Leider gibt es diese Tendenz erst seit einigen Jahren, so dass Herr Seitz im Laufe seiner Karriere auch schlichtweg demotiviert und frustriert scheint, was hier und da hervorkommt, indem er z.B. die Rollenverteilung zwischen Botschaftsleiter und BMZ-Referenten kritisch beschreibt. Man merkt schon sehr, dass er sich über vieles in Afrika geärgert haben muss und dass er nicht wirklich Vertrauen entwickeln konnte, dass sich Dinge nachhaltig ändern. Dies ist verständlich, dennoch mag dies Afrika- bzw. Drittwelt-" Unerfahrene schockieren. Ein sehr gutes, demaskierendes Buch, das keinen Schlag auslässt und lesenswert ist für alle, die in diesen Bereichen Erfahrungen sammeln konnten und kritisch wurden. Für Neulinge eher ungeeignet, da man- z.B. als Freiwilliger einer NGO, o.ä.- sich vermutlich eher angegriffen fühlt.
6 people found this helpful
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Reviewed in Germany on 3 July 2012
"'Afrika wird arm regiert"' von Volker Seitz ist von einem Kenner und Liebhaber Afrikas geschrieben. Es verzichtet auf die viele Theorie zur Entwicklungshilfe und beschreibt diese auf Basis von Tatsachen und persönlichen Erfahrungen. Es ist eine Pflichtlektüre für alle, die in das breite Feld der '"Entwicklungszusammenarbeit"' einsteigen wollen. Doch seid gewarnt: Es ist nur wert das Buch zu lesen, wenn ihr eure vorgefassten Meinungen, Theorien und Ideologien zum Thema -' zumindest für kurze Zeit - vergesst! Lest das Buch so, als ob dies alles bei euch zuhause geschehen würde und versucht so zu reagieren, wie ihr es zuhause tun würdet!
Für Kenner Afrikas und Mitarbeiterinnen im breiten Feld der 'Aid Industry' finden sich im Buch viele der eigenen Erfahrungen wieder. Umso mehr sind die Erfahrungen von Herrn Seitz lesenswert, denn der Vergleich ist immer interessant und ergänzt oder vervollständigt das eigene Bild. Herr Seitz hat die seinen zu vier Blöcken zusammengefasst: Kritik der reinen Unvernunft, Prinzip Verantwortung, Entwicklungshindernisse, Lehrstoff Entwicklungshilfe. Anschließend beschreibt er den Veränderungsbedarf aus seiner Sicht.
Am Ende des Buchs finden sich 'Sechs Wahrheiten zur Entwicklungspolitik'. Zum Beispiel: "Eine schlechte Regierungsführung muss Folgen haben." Oder: "Die Schlüsselrolle ... müssen die afrikanischen Regierungen selbst übernehmen." Mutige Sätze im Kontext der Entwicklungshilfe und Diplomatie. Doch gleichzeitig Selbstverständlichkeiten - gäbe es nicht diesen ideologieverbrämten Zugang zum Thema.
9 people found this helpful
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