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Advanced Chemistry [Vinyl LP]
LP
| Preis | Neu ab | Gebraucht ab |
|
Audio-CD, Hörbuch
"Bitte wiederholen" |
—
| 29,97 € | 15,39 € |
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Titelverzeichnis
| 1 | Ahnma [feat. Gzuz] |
| 2 | Es war einmal... |
| 3 | Meine Posse [feat. Samy Deluxe] |
| 4 | Schelle |
| 5 | So schön [feat. Dendemann] |
| 6 | Rambo No. 5 |
| 7 | Kater |
| 8 | Rap & fette Bässe |
| 9 | Spam |
| 10 | Thomas Anders [Feat. Megaloh] |
| 11 | Macha Macha [feat. Haftbefehl] |
| 12 | Nach Hause |
Produktbeschreibungen
Es ist immer etwas ganz besonderes, ja, aufregendes, wenn absolute Herzensband und absoluter Headliner in Eins fallen. Verkünden zu dürfen, dass DIE Hip Hop Legende 25 Jahre nach ihrer Gründung wieder die Bühne und die Plattenregale entert!
Satte 13 Jahre nach "Blast Action Heroes" erscheint ein brandneues Beginner-Album. Man denke bloß an Hits wie "Liebes Lied", "Füchse" oder "Hammerhart". Wir schwelgen im Retrohimmel und müssen uns noch nicht mal dafür schämen!
DJ Mad, Denyo und Eizi Eiz sind zurück. So richtig. Amtlich. Endlich mal eine "Reunion" die Sinn macht. Auf jeden Fall die Reunion des Jahres! Auf die wir uns freuen, die wir herbeigesehnt haben.
Erhältlich als:
- Standard Album
- Limitierte Box incl. Standard Album, Mixtape, DVD "25 Jahre Rote Flora" (2014, ca. 45 Min.), exklusives Beginner Cap, 2x Sticker, A2-Poster
- Doppel-Vinyl 180g, Gatefold incl. MP3 Donwloadcode für das Album
Produktinformation
- Produktabmessungen : 30,99 x 31,5 x 0,99 cm; 576,06 Gramm
- Hersteller : Vertigo Berlin (Universal Music)
- Modellnummer : 47935533
- Erscheinungsdatum : 2016
- Label : Vertigo Berlin (Universal Music)
- ASIN : B01GF9NTQQ
- Anzahl Disks : 2
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66,988 in Musik-CDs & Vinyl (Siehe Top 100 in Musik-CDs & Vinyl)
- Nr. 239 in Gangsta & Hardcore Rap
- Nr. 253 in Rap & Hip-Hop aus Deutschland
- Nr. 12,754 in Vinyl
- Kundenrezensionen:
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Die CD hat in der Hardcopy insgesamt 12 Tracks, in der im Preis enthaltenen Digitalkopie kriegt man noch den Mixtrack "Foxy Music" mit, von dem ich hier aber nicht schreiben werde.
Lieder in Reihenfolge der CD:
1.) Ahnma - Fetter Beat mit Nebelhörnern, vermutlich als Hommage an Hamburg; Gute Parts von Jan und Denyo, quasi der "Wir sind zurück"-Track; die Bridge von Gzuz polarisiert, ist halt moderner Hamburger Rap mit einem gewissen Ohrwurmding. Der Refrain von Gentleman ist nicht mein Ding, weils den Flow iwie rausnimmt; verschlechtert den Track insgesamt aber nicht oder ähnliches. Pluspunkt: Subbass ab dem Denyo-Part, den man nur mit nem größeren Subwoofer richtig rauskriegt. Dann schiebts aber ordentlich.
2.) Es war einmal - schöner melodischer, minimalistischer OldSchoolGroove mit 70er-Disko-Funk-HiHat; gute Aufarbeitung des Konzepts "Wir stellen unsere 25 Jahre Geschichte vor". Das näselnde Genuschel von Eizi Eiz fängt hier am Anfang des Refrains an, stellenweise schlecht verstehbar zu werden ("Ihr wart Zeuge wie ein kleiner - Haufen cooler Hosenscheißer"), was sich durch den weiteren Verlauf der Platte zieht. Denyos Stil ist wie auf Bambule, kann man mögen oder als "stehengeblieben" empfinden - ich mags. Mit der Portion Selbstironie und Witz hat der Song Potential ein künftiger im-Auto-Minsing-Track zu werden.
3.) Meine Posse - Basslastiger Groove der knallt, könnte von Samy gebastelt worden sein, der hier auch mitmacht; allerdings eher vom Zeitalter Verdammtnochma!. Aussage die klassische "Bin hier mit meinen Leuten und wir sind sowieso die coolsten" Schiene. Drückt und schiebt, Samys Part flooooooowt hart, insgesamt einer der starken Tracks auf der Platte, sofern man den flotten Text auf die Reihe kriegt, würde ich auf jeden Fall mitrappen, dazu läds jedenfalls förmlich ein.
4.) Schelle - Jans Terrain, nämlich angelehnt an Raggae mit tragender Bassline und trappigen Chorus bzw. Denyos Part behält das bei. Aussage... hm... dieses allseits bekannte "Wir sind so derbe Rapper, du bist so whack". Wenn man Bock auf nen pumpenden Beat im Auto hat, sicherlich brauchbar. Als Song mit Aussage eher ungeeignet, aber so ein klassischer Wir-dissen-mal-alle-anderen-Rapper-persé-Ding muss wohl auf jedem Album drauf sein.
5.) So schön - Mit Dendemann (: Funky E-Piano, minimalistischer Beat und oldschool 808-Sounds. Message ist "Wir danken allen, die uns merken lassen, dass sie unsere Musik mögen; denn dann war es alles wert, was uns auch an Blödem widerfahren ist - du und du und du und du und du und du und du und du und du und du und du auch, ihr seid gemeint". Kann man gut zu chillen, downtempoding.
6.) Rambo No.5 - "Wir reißen den Club ab" mit fetten Sound und extrem schiebener Bassdrum. Was soll man groß sagen. Scratches, Mitgröhlrefrain, Abreißbeat... aber positiv gemeint. Rockt schon. Ab Minute 2 erinnerts iwie bisschen an Deichkind mit der hochgepitcher Backuprapstimme. Das Pendant von Peter Fox wäre "Lok auf 2 Beinen" hierzu.
7.) Kater - "Der Tag nach der Party"-Song. Sagt eig schon alles 😂 Schmusegroove mit Streichern und Percussion. mir-gehts-grad-so-schlecht-und-fühl-mich-leer-aber-nächstes-WE-gehts-wieder-von-vorne-los. naja. wer so ein Verhalten braucht? ich glücklicherweise nicht.
8.) Rap & fette Bässe - Yeaaaaah. Wohl der dickste Sound auf der Scheibe mit einem zum Thema wohl selbstverständlichen und namensgebenden FerrisMC-Sample im Chorus. Thema: Die Beginner haben die dopesten (genau so sagen Sies) Sounds und wer das nebst funky Zeuch haben will, muss wohl Beginner hören. Denke mal, die Aussage steht hier hinter dem Beat, zumal der Flow von der Phrasierung - man könnte auch sagen, den Pausen - lebt, sprich davon, wo er eben nicht da ist. Für mich trotzdem eins der stärksten Dinger, nicht zuletzt eben wegen dem Reimemonster-Sample und dem Beat.
9.) Spam - "Wir leben in einer digitalen Welt und werden zugemüllt von lauter Kram was wir gar nicht brauchen und uns nur belastet." Wiedererkennungsfaktor in den Anekdoten und Punchlines hoch. Pianolastige Instrumentalschiene mit Streichern (inkl. Delay und Hall), Refrain eher schwach, dafür starke Strophen. Macht wohl nachdenklich, muss aber defintiv bewusst gehört werden. Die Aussage ist auf jeden Fall gut und wohl richtig.
10.) Thomas Anders - Nicer Groove mit bösen Subbasslines, die aber wiedergegeben gekonnt sein wollen. Thema "Sorry dass ich anders bin als ihr [Gesellschaftskonformen], aber ich mach das, weil ichs so will und dahinterstehe. Kommt damit klar". Megalohs Gastpart flowt mit neuschooligem Style gut, der Rest sowieso. Für mich auch einer der starken Tracks.
11.) Macha Macha feat. Haftbefehl - Nun ja, Hafti ist echt nicht mein Ding, aber sein Ghostwriter weiss, wie man sowas wie Flow erzeugt. Der Part ist aber iwie 4-8 Bars zu kurz, dazu kommt ein nerviger Chorus mit seiner Stimme und kopierten "Macher"-Samples. Aussage: "Ich (die fiktive Person, die den kompletten Text wohl vorstellt, oder so) bin ein Macher, kein Rumlaberer, wie alle sonst hier um mich herum". Jans und Denyos Parts sind okay, die Trap-HiHat find ich aber nicht geil und der Groove hat iwie keinen Flow, wird zu oft unterbrochen. Für mich der schlechteste Track auf der Scheibe.
12.) Nach Hause - Chillige Stimme mit Thema "Heimweh nach Hamburg" der Band. Erzeugt die Stimmung "Sitze-alleine-aufm-Dach-des-Hochhauses-und-schaue-melancholisch-die-Stadt-im-Sonnenaufgang/-untergang-an". Man könnte den Track auf Schlüsselstellen reduzieren: "Ich will nach Hause, bring mich nach Hause". Als Ausklang aus dem Album okay, lässt eine gewisse Leere zurück.
Fazit: 8,5/10 oder mehr, wobei ich keinem Album 10/10 geben würde. Viele viele starke Tracks, weniger Oldschool als gedacht, was ja vielerorts moniert wurde. Die letzten beiden Dinger sind so lala, aber das ist ja nur ein subjektiver Eindruck. Sehr gut produziert, nette Details, man merkt dass Liebe drinsteckt, und das macht Spaß zu hören. Dazu kommen dann die dicken Beats und nach wie vor flowige, starke Raps, was ein stimmiges, gutes Gesamtbild abgibt. Auf jeden Fall ein sehr guter Kandidat fürs Auto, wo im Moment immer noch unabgelöst "Stadtaffe" von Peter Fox läuft - und das will ja auch was heißen. Würde ich sofort wieder kaufen.
Bonusinfo: Druckfehler aufm Cover hinten. Sowohl bei "Rambo No.5" als auch bei "Kater" steht beide Male eine "6" davor.
Ach ja, falls es interessiert: Angehört wurde es jetzt mit einem Onkyo DX-6700 CD-Player, verstärkt über einen Saba 9260 und abgehört mit einem AKG K 340 Elektrostatenkopfhörer.
Ich liebe Bambule. Damals war ich 19 und habe es gefeiert. Es war mit genialen Beats und fantastischen Reimen bestückt, was es nicht nur damals, sondern auch heute noch, zu einem wahnsinnig gutem Album macht.
Doch darum geht es hier eigentlich nicht, obwohl verständlicherweise stets der Vergleich gezogen wird und die Erwartungen unendlich groß waren.
Nun habe ich das neue Album mehrfach gehört, den Texten gelauscht und Vergleiche gezogen. Die Beginnern sind anders, dennoch wiedererkennbar und gleichzeitig weiter entwickelt. Und das ist gut so!
Nahezu alle Lieder sind toll, haben einen guten Beat und kommen mit teils sozialkritischen, teils einfach nur lustigen oder auch mal vollkommen sinnbefreiten Reimen daher. Das wird in einigen "professionellen" Kritiken bemängelt, doch waren das die Beginner beim besagten, legendären Bambule Album nicht genauso? Lustig, unkompliziert und unkonventionell. Das sind sie auch heute noch.
Das Feature mit Haftbefehl ist im Grunde der einzige Track, der ein anderes Feature verdient hätte und nicht ins gesamte Schema passt. Zudem fehlt mir ein Feature mit Toni L. oder Torch (darauf habe ich nach Ankündigung des Album-Namens wirklich gewartet). Der Rest hingegen gefällt mir wirklich gut.
Die oftmals angebrachte Kritik, es sei nicht mehr Bambule, kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin mit Advanced Chemistry, Cora E., Stieber Twinz und allen, die damals in der deutschen HipHop Kultur einen Namen hatten, aufgewachsen, doch Veränderung muss nicht schlecht sein.
Wenig angetan bin ich aktuell von den bislang vorgestellten Sachen von Afrobs neuem Album, doch die Kritik an den Beginnern erinnert mich stark an die Kritik zum letzten Album von Curse (Uns). Viele haben offenbar keine Geduld mehr und brauchen Ohrwürmer von der ersten Minute. Genau das Gegenteil sorgt hingegen in den meisten Fällen für einen lange anhaltenden Hörspaß. So ist es mit dem Curse Album (ich liebe bis auf eine Ausnahme alle Alben von ihm) und so ist es beispielsweise auch mit Megaloh.
Mir fehlt heutzutage bei vielen, die HipHop hören, die nötige Toleranz, die eigentlich vorhanden sein sollte, wenn man sich als HipHop Fan bezeichnet (ich spreche nicht von Rap im allgemeinen). So sollte auch akzeptiert werden, das sich Künstler weiter entwickeln und das etwas nicht automatisch schlecht ist, nur weil es nicht mehr so klingt, wie das alte, geliebte Zeug. Natürlich ist keinesfalls alles weiterhin gut, doch ich finde, man sollte allem zunächst eine Chance geben, bevor man zu schnell negativ urteilt.
Summa summarum ist für mich, mit Ausnahme von Haftbefehl, das Album echt gut geworden.
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Update / 19.02.2017
Nachdem das Album der Beginner nun schon ein paar Monate auf dem Buckel hat und ich dadurch einen noch besseren Eindruck bekommen konnte, muss ich einen Stern abziehen. Das Album ist weiterhin wirklich gut, hat einige Lieder mit Ohrwurmqualität und dennoch hat es nicht den erhofften Drang zur Dauerschleife.
Das heißt, ich habe es eine Weile wirklich oft und intensiv gehört, doch auf Dauer kann es mich nicht so stark begeistern wie ursprünglich gedacht. Genau deswegen, weil aus meiner Sicht nur absolute Dauerkandidaten fünf Sterne verdient haben, ziehe ich einen meiner ursprünglich vergebenen Sterne ab und setze damit die Wertung auf 4 Sterne herab.
Es bleibt also bei einem wirklich guten Album, welches jedoch nicht dauerhaft begeistern kann. Genau das hat Bambule geschafft, das auch heute noch rauf und runter laufen kann.
Details zur Produktsicherheit
Siehe Compliance-Details für dieses Produkt(Verantwortliche Person für die EU).
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