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Adolf Hitler: Die Jahre des Untergangs 1939-1945 Biographie (Adolf Hitler. Biographie, Band 2) Gebundene Ausgabe – 4. Oktober 2018
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Wäre der größte Zivilisationsbruch in der Geschichte – der Vernichtungskrieg in Osteuropa und der Mord an den europäischen Juden – ohne Hitler denkbar gewesen? Mit souveräner Kennerschaft und auf der Basis neuer Quellen zeigt der Zeithistoriker Volker Ullrich, in welchem Ausmaß der Diktator den Charakter der Kriegführung und die Entwicklung zum Holocaust bestimmt hat. Deutlich wird: Die monströsen Verbrechen waren nur möglich, weil Hitler sich bis zuletzt auf die Kooperation der Generalität und breiter Teile der Gesellschaft verlassen konnte.
In seiner meisterhaften Biographie gelingt es Volker Ullrich überzeugend, die Persönlichkeit Hitlers greifbar zu machen. Erst so wird erkennbar, wie all das geschehen konnte – und welchen Platz der Diktator in der Geschichte einnimmt.
Eine glänzend geschriebene Darstellung auf dem letzten Stand der Forschung, die unser Bild von Hitler für lange Zeit maßgeblich prägen wird.
Der viel beachtete erste Band behandelt die Jahre des Aufstiegs bis 1939. Der zweite Band zeichnet die Jahre des Untergangs nach – von der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs bis zum apokalyptischen Finale 1945.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe896 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberS. FISCHER
- Erscheinungstermin4. Oktober 2018
- Abmessungen14.6 x 5.11 x 21.9 cm
- ISBN-103103972806
- ISBN-13978-3103972801
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Volker Ullrichs 2.000 Seiten starke Hitler-Biografie [zwei Bände] ist gut zu lesen und argumentiert präzis. -- Rudolf Walther ― taz Published On: 2019-01-23
Vielleicht hat es des Abstands zweier Generationen bedurft, um über den Diktator mit jener kühlen Nüchternheit zu schreiben, die Volker Ullrichs [...] Biografie so eindrucksvoll durchhält. -- Norbert Frei ― Süddeutsche Zeitung Published On: 2019-01-21
ein ebenso umfassendes wie sehr gut lesbares Werk ― P.M. History Published On: 2019-07-01
ein bedeutendes Werk. Der neueste Forschungsstand findet Berücksichtigung. Der Stellenwert des Rassismus und Antisemitismus wird im Einklang mit der Forschung klar belegt. -- Bernward Dörner ― Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Published On: 2019-01-14
Historisch genau -- Wilhelm von Sternburg ― Frankfurter Rundschau Published On: 2018-12-06
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Literaturpreise:
2008: Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Produktinformation
- Herausgeber : S. FISCHER
- Erscheinungstermin : 4. Oktober 2018
- Auflage : 1.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 896 Seiten
- ISBN-10 : 3103972806
- ISBN-13 : 978-3103972801
- Abmessungen : 14.6 x 5.11 x 21.9 cm
- Buch 2 von 2 : Adolf Hitler. Biographie
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 397.080 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 134 in Holocaust Biografien
- Nr. 177 in Rechtsextremismus (Bücher)
- Nr. 385 in Zweiter Weltkrieg (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Volker Ullrich, geboren 1943, studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie. Der promovierte Historiker ist Autor der »Zeit« und Mitherausgeber des Magazins »Zeit-Geschichte « und lebt in Hamburg. Von 1990 bis 2009 leitete er das Ressort »Politisches Buch« bei der Hamburger Wochenzeitung. Ullrich hat zahlreiche historische Werke zum 19. und 20. Jahrhundert veröffentlicht. Bei S. Fischer erscheint 2013 sein Standardwerk »Die nervöse Großmacht. Aufstieg und Untergang des deutschen Kaiserreichs 1871-1914« von 1997 in einer Neuauflage. Für sein publizistisches Wirken wurde er mit dem Alfred-Kerr- Preis und der Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgezeichnet.
Literaturpreise:
2008: Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Kunden sind mit dem Informationsgehalt des Buches zufrieden. Sie beschreiben es als kenntnisreich, detailliert und gut recherchiert. Der Autor verfügt über eine souveräne Kennerschaft des Forschungsstandes und vermittelt die Entwicklungen genau. Die klaren, eindeutigen Urteile stehen im Mittelpunkt. Insgesamt bietet das Buch eine gute Darstellung.
"...Sehr gut recherchiert (wenn auch mit einigen Ungenauigkeiten und sinnstörenden Fehlern), aber dennoch zuwenig biographisch...." Mehr
"Lehrreich und detailliert beschrieben ist diese Biografie von Hitler ab dem 2. Weltkrieg. Und dazu noch sachlich geschrieben...." Mehr
"...Ullrich schildert hier eindrücklich, detailliert, spannend, quellennah und kenntnisreich, wie Adolf Hitler sein Land in den Krieg, zu vermeintlich..." Mehr
"...Insgesamt eine gute Darstellung, wobei allerdings die innenpolitische Entwicklung etwas zu kurz kommt." Mehr
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"...Ullrich schildert hier eindrücklich, detailliert, spannend, quellennah und kenntnisreich, wie Adolf Hitler sein Land in den Krieg, zu vermeintlich..." Mehr
"lesenswert… Empfehlung!" Mehr
"...Durchaus lesenswert, aber weit entfernt vom 1. Band. Gemessen an diesem daher nur drei Sterne..." Mehr
"...das tageweise: am 3. Mai passierte dies, am 4 das...- ist zuweilen etwas ermüdend, aber hat doch den Vorteil, Entwicklungen genau verfolgen zu..." Mehr
Spitzenrezensionen aus Deutschland
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- Bewertet in Deutschland am 31. Dezember 2018Formatieren: Gebundenes BuchVerifizierter Kauf"Man fasst sich ja immer nur wieder an den Kopf, dass wir alle diesem Irrwisch nachgelaufen sind", bemerkte der deutsche General Johannes Bruhn am Ende des Zweiten Weltkrieges. Ähnlich äußerte sich der Exilant Klaus Mann, Sohn von Thomas Mann, im selben Jahr: "Wie war es nur möglich? Diese Frage werden kommende Generationen stellen. Was befähigte diesen neurotischen Clown dazu, die Kontrolle zu erlangen über das Leben von Millionen? Was war das Geheimnis dieser phantastischen und unheilvollen Karriere?" Wie Volker Ullrich, Autor des hier rezensierten Buches, bemerkt, haben solche und ähnliche Fragen bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren (S. 668). Klar ist heute lediglich: Hitler war mehr als nur ein "Irrwisch" oder ein "neurotischer Clown" - er war die Nemesis der europäischen Zivilisation, der größte Verbrecher der Weltgeschichte, und er ist bis heute der wesentliche Grund dafür, dass die Deutschen anders auf ihre Geschichte blicken, ja notwendigerweise blicken müssen, als andere Länder. Adolf Hitler stand zwölf Jahre lang dem nationalsozialistischen Regime in Deutschland vor, und dessen Verbrechen sind nicht zu denken ohne ihn und seine alles bestimmende Rolle. Ohne ihn kein Zweiter Weltkrieg, ohne ihn kein Holocaust.
Diese klaren, eindeutigen Urteile stehen auch im Mittelpunkt von Volker Ullrichs hier vorliegendem zweiten Band seiner großen Hitler-Biographie, den er fünf Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes vorgelegt hat. Damals, 2013, tauchte in einigen Rezensionen (auch in meiner bei Amazon) die Frage auf, ob es angesichts der Berge an Literatur über die größte Unperson der Menschheitsgeschichte noch einer weiteren Biographie bedürfe. Meine damalige Antwort war ein eindeutiges Ja, welches ich in meiner Rezension zum ersten Band bereits ausführlich begründet habe. Nunmehr stellt sich die Frage jedoch erneut, da in der Zwischenzeit gleichsam eine neue "Welle" an Biographien und neuen Studien über Hitler zu beobachten ist: Neben den Werken Hans-Ulrich Thamers und Wolfram Pytas ist hier vor allem die umfangreiche (wenn auch "einbändige") Biographie Peter Longerichs zu nennen, mit der sich Ullrichs zwei Bände messen müssen. Peter Longerich verfolgte einen ähnlichen Ansatz wie Ullrich, indem er, in Abgrenzung zu Ian Kershaw, Hitler wieder stärker in den Mittelpunkt der Geschichte des NS-Regimes rückte, in ihm einen omnipotenten Diktator sieht, der alle wesentlichen politischen Entwicklungen der NS-Zeit, zum Teil bis ins Detail, kontrollierte, steuerte oder auslöste.
Auch Ullrich betont die zentrale Bedeutung der Person Hitlers für die Geschichte des Nationalsozialismus - was selbstverständlicher klingt, als es ist, hat doch die NS-Forschung in den letzten Jahrzehnten die Bedeutung unterschiedlichster Akteure, Gruppen und nicht zuletzt der deutschen Gesellschaft ("Volksgemeinschaft") für die Stabilität oder auch die Radikalisierung des NS-Systems und seiner Verbrechen betont, sodass die Person Hitlers zuweilen auf eine Rolle als "Moderator" des polykratischen NS-Herrschaftssystems reduziert zu werden schien. Ullrich erhob bereits 2013 den Anspruch, gegen diesen Trend anzugehen, doch ging er dabei längst nicht so weit wie Longerich, derdieNS-Diktatur gleichsam als eine "One-Man-Show" Hitlers zeichnete - und dies in durchaus überzeugender, wenn auch nicht vollends zufriedenstellender Weise (vgl. meine Rezension zu Longerichs Biographie). Ullrichs vermeintliche "Neuakzentuierung" ist dagegen vergleichsweise wenig spektakulär. Die Vorzüge seiner Biographie liegen, insgesamt gesehen, nicht in neuen interpretatorischen Akzenten, und sein Versuch, sich von Longerich abzugrenzen, wirkt wenig überzeugend: Hitler steht zwar auch für Ullrich im Zentrum des politischen Prozesses im NS-System, doch dürfe auch die Folgebereitschaft von Eliten und Gesellschaft in ihrer Bedeutung für Hitlers Herrschaft nicht unterschätzt werden (S. 13f.). Das ist weder neu noch diskreditiert es Longerichs Interpretation. Dennoch ist Ullrichs Buch insgesamt als ein absolut lesenswertes, gelungenes Standardwerk anzusehen:
Im Gegensatz zu seinem ersten Band umfasst der zweite Band nur wenige Jahre - die Jahre des Zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945, mithin die schrecklichste Zeit von Hitlers Herrschaft, der deutschen und der europäischen Geschichte. Ullrich schildert hier eindrücklich, detailliert, spannend, quellennah und kenntnisreich, wie Adolf Hitler sein Land in den Krieg, zu vermeintlich rauschenden militärischen Erfolgen und Eroberungen, schließlich aber sukzessive in den vollkommenen Untergang führte. Sein Buch ist im Wesentlichen eine Geschichte des Zweiten Weltkrieges, wobei dem furchtbaren Massenverbrechen des Holocaust ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Beides ist absolut verständlich, und eine Biographie Hitlers in der Kriegszeit muss vor allen Dingen danach fragen, welche Rolle der Diktator bei beiden Verbrechen hatte. Ullrich stellt diesbezüglich detailliert heraus, dass Hitler, vor allem mit zunehmender Kriegsdauer, einen immer bestimmenderen Einfluss auf das Kriegsgeschehen hatte, die wesentlichen Entscheidungen bezüglich des Kriegsausbruchs und die Kriegsziele traf sowie die Verantwortung für die verbrecherische Kriegführung (vor allem in Osteuropa) und nicht zuletzt das furchtbare Kriegsende hatte. Niemals zuvor, wohl nicht einmal unter Napoleon, wurde ein großer Krieg in seinem Verlauf und Charakter derart von einem einzelnen Mann geprägt.
Gleichwohl: Ullrich betont dezidiert, wie wichtig die Kollaboration und die insgesamt willfährige Gefolgschaft der Generäle war - eine der traditionsreichsten europäischen Militärorganisationen unterwarf sich dem Willen des Diktators bereitwillig und zum Teil begeistert. Dies änderte sich mit der Kriegswende 1941/42 lediglich insofern, als es immer wieder zu Konflikten mit dem alle operativen Details bestimmenden "Obersten Feldherrn" Hitler kam. Die Konflikte des Diktators mit seinen Generälen bestimmt weite Teile des Buches. Was den Holocaust anbelangt, so stellt Ullrich, in Anlehnung an Historiker wie z.B. Christian Gerlach oder Saul Friedländer, ebenfalls klar: Der Judenmord mochte sich sukzessive entwickelt haben und das Ergebnis der Partizipation vieler Tätergruppen gewesen sein: Doch ohne den Radikalantisemitismus Hitlers und die daraus resultierenden Grundsatzentscheidungen zur Verfolgung der Juden, ohne die Billigung des gesamten Prozesses durch den Diktator, hätte der Holocaust niemals stattgefunden. Hitler war mehr als eine bloße Legitimationsinstanz des Massenmords; er trieb an, er entschied mit, er wies die grundsätzliche Richtung. Dabei konnte er sich aber darauf verlassen, dass er sich in die "Einzelheiten" der Umsetzung der Grundsatzentscheidungen nicht groß einzumischen brauchte: im NS-System und angesichts der hier überragenden Stellung des Diktators an der Spitze reichte es, wenn Hitler seinen höchsten Paladinen seine "Wünsche" in den jeweiligen Politikbereichen mitteilte; für die Konkretisierung und Ausführung sorgten dann die nachfolgenden Instanzen.
Ein Beispiel: Am 12. Dezember 1941, als der Massenmord an den sowjetischen Juden bereits seit Monaten im Gange war, entschied Hitler unter dem Eindruck der Kriegswende im Ostkrieg sowie angesichts des Kriegseintritts der USA, dass nunmehr alle europäischen Juden noch im Krieg umgebracht werden sollten, anstatt dass sie irgendwann nach dem "siegreichen" Krieg in ein unwirtliches Gebiet vertrieben und dort ihrem Schicksal überlassen werden sollten. In Hitlers Vorstellung, und dies sagt ebenfalls exemplarisch etwas über seine Person aus. war nicht er, sondern waren "die Juden" an Niederlagen, Kriegswende und Todesopfern schuld, standen sie hinter der feindlichen Koalition, und müssten nunmehr für all dies "bezahlen". Fanatischer Antisemitismus paarte sich bei Hitler mit brutalen Gewaltphantasien, grenzenloser Rachsucht und der Unfähigkeit, rational nach Fehlern, vor allem nicht bei sich, zu suchen. Hitler teilte seine Ansichten dann am besagten 12. Dezember 1941 den höchsten Regime-Spitzen bei einem Treffen mit - und diese sorgten dann, u.a. bei der einen Monat später stattfindenden Wannseekonferenz, für deren Konkretisierung und Ausführung, was auf die bekannten schrecklichen Deportationen und Massenmorde in den Vernichtungslagern und außerhalb hinauslief. Dieses Beispiel steht für eine Gesamtinterpretation der NS-Herrschaft und des Entscheidungsprozesses der Regimespitze, die alles andere als neu oder originell ist, sondern eher einer Bestätigung der bisherigen Forschungsergebnisse gleichkommt; einer neuerlichen, eindrücklichen Bestätigung von Hitlers maßgeblicher Verantwortung für Krieg und Massenverbrechen.
Neben dieser Bestätigung des Bekannten bleibt Ullrichs Darstellung darüber hinaus dem biographischen Ansatz treu und degeneriert nicht, wie dies Ralf Georg Reuth in seiner "politischen Biographie" des Diktators unterlief, zu einer allgemeinen Geschichte des Nationalsozialismus unter besonderer Berücksichtigung Hitlers. Vielmehr arbeitet Ullrich mithilfe unterschiedlicher Quellen sehr plastisch die Entwicklung von Persönlichkeit und Gesundheit Hitlers während der Kriegsjahre hinaus: Unter dem Eindruck der sich abzeichnenden Kriegsniederlage verfiel der Diktator, der sich lange Zeit einer erstaunlich robusten Gesundheit erfreute, körperlich zusehends: Er wurde mehrmals schwer krank, musste auf aufputschende Mittel zurückgreifen, erkrankte an Parkinson und vergreiste frühzeitig. Sein Leben war geprägt von einer völligen körperlichen und geistigen Überbeanspruchung durch die Kriegführung, in die sich Hitler immer mehr vergrub, ohne sich um andere Aktivitäten zu kümmern. Seine ohnehin unangenehmen Charaktereigenschaften (Rachsucht,, cholerische Wutausbrüche, Narzissmus, völliger Mangel an Empathie und völliges Fehlen von Selbstreflexion) verstärkten sich während der Kriegsjahre im selben Maße, in dem sich die Kriegslage verschlimmerte. Dennoch war er nach wie vor in der Lage, seine Fähigkeiten zu entfalten: Seine suggestive Überredungskunst und seine Begabung, durch gekonnte Schauspielerei seine Umgebung für sich einzunehmen. So gelang es ihm immer wieder, trotz seiner - laut Ullrich - seit September 1942 vorhandenen Einsicht in die unausweichliche Kriegsniederlage (S. 358, 424f.), sich und seine Umgebung auf eine Fortsetzung des Krieges einzuschwören. Und nicht einen Moment im Krieg gab es, in dem seine Autorität Schaden auch nur infrage stand.
Dieser Punkt berührt jedoch ein weiteres Mal die eingangs der Rezension aufgeworfenen Fragen nach dem "Warum?" der Folgebereitschaft von Führungskräften und Gesellschaft. Ullrich relativiert, wie erwähnt, eingangs des Buches die von Longerich vertretene Erklärung, die fast ausschließlich auf den nicht zu unterschätzenden repressiven Charakter des diktatorischen Kontrollapparats rekurriert, und verweist auf die bis in die letzten Kriegsmonate vorhandene Bindekraft des "Führer-Mythos" als Stabilitätsgrundlage des Regimes. Und zweifellos ist Ullrichs Insistieren auf die Kollaborations- und Folgebereitschaft so vieler "williger Vollstrecker" und Bewunderer in der Gesellschaft wichtig - übrigens alleine schon deshalb, weil viele Deutsche nach dem Krieg versuchten, ihr "Mitmachen" mit Verweis auf den "Zwangscharakter" des NS-Systems zu verteidigen. Doch ein erheblicher Teil des Jubels und fast alle Beteiligungen an den NS-Verbrechen, dies hat die NS-Forschung inzwischen eindrücklich herausgearbeitet, geschah freiwillig. In diesem Zusammenhang weist Ullrich auch auf die Fähigkeit des NS-Staates hin, durch sozialpolitische Maßnahmen die Gesellschaft "ruhig" zu halten. Hitler achtete innen- und sozialpolitisch tunlichst darauf, keine mit dem Ersten Weltkrieg vergleichbare Unruhe, verursacht durch Versorgungsschwierigkeiten und kriegsgesellschaftliches Chaos, entstehen zu lassen. Daneben zeigen die SS-Stimmungsberichte, aus denen Ullrich ausführlich zitiert, bei aller punktuellen Kritik, bis weit in die Kriegsjahre kaum substantielle Kritik, sondern stattdessen weitverbreitete Enpörung über das Stauffenberg-Attentat vom 20. Juli 1944 sowie die ebenso verbreitete Überzeugung, dass "nur der Führer" die Lage "meistern" könne. Der "Führer-Mythos" blieb, so Ullrich in Abregnzung zu Longerich, lange die zentrale Grundlage der Regimestabilität.
Was die Ausgangsfragen angeht, so muss man daher, im Anschluss an die Darstellung Ullrichs, deutlich sagen: Hitler hatte lange Jahre aus Sicht der meisten Deutschen dafür gesorgt, dass es ihnen persönlich wieder gut oder zumindest nicht schlecht ging und dass es außenpolitische und militärische Erfolge gab, mit denen sie sich identifizieren konnten. Solange es für die Mehrheit der Deutschen auf diese Weise Grund zur Zufriedenheit gab, interessierte es sie wenig, dass nationale Minderheiten oder die Menschen in anderen Ländern unter Krieg, Verfolgung und Ausplünderung zu leiden hatten; war es unwichtig, wie sehr wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Erfolge auf massiver Verschuldung aufbauten; kümmerte es sie wenig, wie skrupellos und menschenverachtend der Mann an der Spitze war. Die Antwort auf die Frage danach, weshalb das Regime so lange keiner grundsätzlichen Kritik der Bevölkerung ausgesetzt war, muss also auch lauten: Weil die meisten Menschen bis zum Bombenkrieg und den "zu Hause" sichtbaren Zerstörungen keinen Grund dazu sahen. Aus Ullrichs Biographie geht eines auch hervor: Die Deutschen mussten erst erleben, wie der von NS-Deutschland angezettelte Krieg auf die eigene Gesellschaft zurückschlug, mussten erst die desaströsen Folgen der Wahnideen Hitlers am eigenen Leib erfahren, bis sie sich von ihnen und "ihrem Führer" lösten. Und doch reichte die Stabilität des Sytems mit seinem mit ungebrochener Autorität herrschenden Verbrecher-Diktator bis buchstäblich zur letzten Sekunde aus, um das Regime zu erhalten. Es musste von außen gestürzt werden.
Und auch deshalb kann Ullrich am Ende des Buches nicht umhin, sich selbst ein klein wenig zu widersprechen, Longerich entgegenzukommen und doch "das Ausmaß an Zwang und Unterdrückung", das das Regime von "Anfang an kennzeichnete", zu betonen (S. 677). Und darüber hinaus, so muss man hinzufügen, bestätigt die eindrückliche Schilderung der Entwicklung von Hitlers Führungsstil im Krieg durch Ullrich gerade diejenige Interpretation Longerichs, der Ullrich eingangs des Buches eigentlich widersprechen wollte - eine der seltsamsten Auffälligkeiten und Widersprüche des Buches: Hitlers immense Autorität, so wird deutlich, blieb durchgängig unangefochten; sein Führungsstil implizierte, dass er tatsächlich, wie Longerich bereits ausgeführt hatte, schalten und walten konnte, wie er wollte - gerade in der Kriegführung. Dass er natürlich willfähriger Handlanger bedurfte, ist unbestritten, doch ändert dies nichts an der Gesamtinterpretation: Es sei erstaunlich, beobachtete ein Mitglied von Hitlers militärischer Entourage nach dem 20. Juli 1944 in Bezug auf das Verhalten der Generäle Hitler gegenüber, "wie diese Herren, sobald sie vor dem Führer stehen, farblos würden. Alles Untergebene! [...] Die Szene werde eindeutig von Hitler beherrscht." Hitler selbst zeigte sich gegenüber Goebbels Anfang Dezember 1944 befriedigt darüber, dass er seine "Feinde im Generalstab" endlich "zum Schweigen gebracht" habe, "denn sie hätten Angst vor dem Strick", wie der Propagandaminister Hitler wiedergab. (S. 579). Mit anderen Worten: Ullrichs Ansatz, Hitler und seine Persönlichkeit wieder konsequent in den Vordergrund des NS-Herrschaftssystems zu rücken, verträgt sich sehr viel besser mit der Interpretation seines Kollegen Longerich, als Ullrich dies in dem offensichtlichem Bestreben, sich abzugrenzen, selbst offen eingestehen möchte.
Ullrichs Darstellung dieser immer wieder aufs Neue mit Entsetzen zu lesenden Geschichte des Lebens und Wirkens Adolf Hitlers zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass der Autor über eine souveräne Kennerschaft des Forschungsstandes verfügt; es gibt keine erkennbaren, größeren sachlichen Fehler, und, weil Ullrich als geschichtswissenschaftlich ausgebildeter Journalist nicht aus dem Dschungel der mittlerweile hochspezialisierten NS-Forschung kommt, erliegt er auch nicht dem Reiz, eifersüchtig und selbstgefällig auf irgendwelchen eigenen Forschungsprojekten, überzogenen Thesen und akademischen Steckenpferden herumzureiten. Zu dieser souveränen Beherrschung des Themas kommt eine beeindruckende und angenehme Quellennähe, die so von keiner anderen Hitler-Biographie erreicht wird; einige Quellen sind erst vor kurzem entdeckt worden. Ullrich zitiert aus Tagebüchern von NS-Größen ebenso wie aus privaten Tagebüchern "ganz normaler Leute"; ausführlich auch aus den Stimmungsberichten des SS-Sicherheitsdienstes, von deren Quellenwert ich vor der Lektüre des Buches nicht viel gehalten habe; und aus den Erinnerungen von Militärs und Mitarbeitern Hitlers. Natürlich ist Quellennähe ein Muss für jeden Biographen, doch Ullrich gelingt es dadurch, seiner Darstellung viel mehr Leben einzuhauchen als vorherige Arbeiten.
Doch hat alles immer auch seine Schattenseiten: Ullrich zitiert ausführlich aus den Goebbels-Tagebüchern, die zweifellos eine wichtige Quelle der NS-Geschichte darstellen, nicht zuletzt, weil Goebbels wohl der engste Gefolgsmann Hitlers war. Doch tut er dies derart ausführlich, dass man zeitweilig zu vergessen droht, ob man hier nun eine Biographie über Hitler oder eine über seinen Propagandaminister liest. Auch ist Ullrich dann doch nicht in der Lage, einige in der Einleitung implizierte Ansprüche wirklich einzulösen: Was war der Grund für die so weitverbreitete Kollaborationsbereitschaft der Hitler'schen Militärs? Weshalb wurde Hitlers Autorität bis zum Schluss nie wirklich angetastet? Auch hätte man gerne nochmehr über das politische und private Umfeld Hitlers, über Einzelheiten und Beispiele von internen Entscheidungsprozessen sowie über spezifische wirtschafs- und sozialpolitische Vorstellungen Hitlers gelesen. Man könnte es auch so ausdrücken: Ullrichs Quellennähe und sein ereignisnaher Schreibstil machen oft neugierig auf mehr, und diese Neugier wird dann enttäuscht. Zugegebenermaßen handelt es sich hier um Kritik auf hohem Niveau. Wer Ullrichs Buch in Verbindung mit Longerichs Studie liest, ist auf dem Höhepunkt des modernen Kenntnisstandes über die historisch so verhängnisvolle Rolle Adolf Hitlers.
- Bewertet in Deutschland am 25. September 2019Formatieren: Gebundenes BuchVerifizierter KaufBand 2 von Volker Ullrich tut einem richtig weh. Er zeigt, wie ein Land unter einem wahnsinnigen Diktator zu Tode geschunden wird - seelisch, körperlich und geistig. Ullrich stellt seinen Protagonisten aus Braunau als Mensch in seiner unvorstellbaren Hybris dar. Dabei erfahren wir Spätgeborenen die Unerbittlichkeit einer Diktatur fast zum Greifen nah. -Ich bin der Menschheits-Geschichte unendlich dankbar, dass ich nicht dabei war. Mir bleibt beim Lesen oft der Atem stehen. So furchtbar erlebe ich nach, was hier geschrieben steht.
Erst jetzt im gereiften Alter bekomme ich einen brauchbaren Überblick über das gesamte Geschehen nach dem 1. Sep. 39 in einem Guss. Ich habe bereits einige Bücher (z.B. Cartier) über den Krieg gelesen. Aber hier bei Ullrich wird alles vor allem politisch sinnreich aufgelistet, verkettet und erklärt. Wir nähern uns der Person Hitlers mit seinen abstrusen Persönlichkeitsdefekten. Und mit jeder Seite wird einem klarer, wie machtlos der Einzelne damals war. Es ist eine Frechheit und ebenfalls Hybris von bestimmten Leuten, den damaligen Zeitzeugen vorzuwerfen, sie hätten sich doch besser mal gegen das Regime aufgelehnt. Wer hätte das tun sollen? Die Maschine Hitler konnte niemand stoppen, weder die Generale noch Herr Stauffenberg. Hitler hatte sie alle im Griff. Jeder hatte Angst um sich selber, seine Frau, seine Kinder, seine Freunde. Die Behauptung, die Deutschen hätten Hitler an die Macht gebracht ist müßig. Wer hat Stalin an die Macht gebracht, wer Ceausescu, wer Mao, wer Ho Chi Min, wer Mussolini, wer Arafat, wer Gaddafi, wer ... wer ...... . Dieses ganze Gerede heute zur Schuld der Deutschen ist absurd. - Ich bitte die Menschen mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger, sich das Milgram Experiment in den USA (und auch Deutschland) anzusehen - auf Youtube. Dann weiß man, wie der Mensch gebaut ist und tickt. Aber dieses Video wird in Deutschland ziemlich unter Verschluss gehalten. Dass die Deutschen im geschichtlichen Kontext besonders schlimm gewesen sein sollen, kann ich anhand dieses vorliegenden Buches nicht erkennen. Ullrich zeigt gewissenhaft, wie die Entwicklung vom vermeintlichen Genie Hitler zum apolkalyptischen Reiter des Hasses verlief. Die Propaganda machte den Rest.
Man kann den Autor nur beglückwünschen, sich dem Egomanen noch einmal gewidmet zu haben. Alles was Ullrich schreibt, hat Hand und Fuß. Und ich werde animiert, mich mal mit dem britischen Biografen Kershaw zu beschäftigen, der ja als Engländer die NS-Zeit objektiv hätte beschreiben können - vor 50 Jahren. Ich werde mir sein Werk zulegen und dann beide Sichtweisen vergleichen.
Das zweite Buch liest sich - wie das erste - sprachlich mühelos. Darüber hinaus: Kein Roman kann diese Informationsdichte und vor allem die Leselust am Thema übertreffen, finde ich. Und man kann sicher sein, dass jedes noch so grausame Geschehen tatsächlich in den Köpfen der damaligen Menschen vorbereitet wurde. Von daher ist diese Hitlerbiografie eine Lehrstunde in Psychologie. Hier lernt man, wie der Mensch im Gänsemarsch der Gefühle lebt. Viel Ermutigendes gibt es dabei leider nicht zu berichten. Aber diese Erkenntnisse müssen Eingang in die Schulen finden.
Der aktuelle deutsche Geschichtsunterricht müsste m.E. reformiert werden. Er muss den Menschen stärker als psycho-soziales Wesen erkennen, anstatt dauernd darauf herum zu trampeln, dass die Deutschen eine Rasse von Hassern und Idioten waren. Da wird eine ganze Generation verunglimpft. Und die nachfolgenden Generationen können sich aus dem Schuldgeflecht nicht mehr befreien. Das sieht man heute in der Migrationsdebatte. Der Deutsche ist auf politischer Ebene leider nur noch drittklassig - gefangen in seinen tiefen, moralischen Schuldgefühlen. Wozu soll das gut sein? Es lähmt eine ganze Nation bis zur Selbstaufgabe. Und diese innere Verzweiflung bringt uns womöglich noch mehr Leid als alles davor Gewesene. Diese Generalschuld muss endlich getilgt werden. Aber wer soll da voran gehen?
Ullrich zeigt eigentlich den Weg aus dem deuschen Dilemma. Der Mensch Hitler und seine Hintermänner müssen analysiert werden und im Lichte der Historie bewertet werden. Und dann sollte endlich Schluss sein mit der Selbstverachtung in diesem Lande. Sie führt über kurz oder lang in eine Diktatur der Träger der Meinungshoheit - Politiker und Presse. Eine fatales Bündnis der Mächtigen. Einige 20-jährige Studenten haben mir gegenüber diese Sehweise kürzlich angedeutet. Die wollen keine Erbschulden mehr. Die pochen auf die Menschenrechte als Unbeteiligte des Hitlerwahns. Irgendwann ist alles mal vorbei. Was hingegen nicht verloren gehen darf, ist die Einsicht, wie diese bleierne Zeit unter Hitler entstanden ist. Das muss weiter seziert werden - wie Ullrich es tut. Aber eben ohne die Hybris der Gutmenschen, die man jetzt und heute wieder häufiger antrifft, diesen selbsternannten Aposteln der Moral, die dann im Zweifelsfall Rückzieher machen. Der Nazi-Finger schießt zur Zeit hemmungslos ins Kraut. Dabei wissen die meisten nicht, was ein Nazi überhaupt war. Hitler war einer, das steht fest. Aber was sagt das schon. Der inflationäre Gebrauch des Begriffs Nazi wird die gesamte politische Streitkultur in diesem Lande lähmen, ja sogar unmöglich machen, weil überall die ewige Schuld klebt. Adam und Eva sind doch auch längst überholt. Ich esse gerne Äpfel vom Baum.
Die beiden Bände von Ullrich sollten Schulstoff sein.
Mich würde ein Buch von Ullrich zur aktuellen Weltlage interessieren. Da könnte ich mich drauf verlassen, dass mir kein Wolkenkuckucksheim untergejubelt wird, nur um den Bürger vom Denken abzuhalten.
jojim









