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Adolf H. Zwei Leben: Roman Gebundene Ausgabe – 12. Februar 2008

3.7 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eric-Emmanuel Schmitt, 1960 in St.-Foy-les Lyons geboren, studierte Philosophie in Paris. Als Romancier, Dramatiker und Autor für Film und Fernsehen lebt er heute in Brüssel. In Frankreich gehört er zu den bedeutendsten Theaterautoren seiner Generation und hat auch international Erfolg. Für "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" wurde er mit dem Deutschen Bücherpreis 2004 in der Kategorie "Publikumsliebling des Jahres" ausgezeichnet. Und ebenfalls im Jahr 2004 mit dem Quadriga-Preis.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Schon andere haben es vor dem französischen Autor Eric-Emmanuel Schmitt versucht, die kontrafaktische Annahme "was wäre wenn ...?" auf den deutschen Diktator Adolf Hitler zu beziehen. So hat etwas Stephen Fry in seinem Buch "Geschichte machen", die Frage ventiliert, was sich historisch ereignet hätte, wenn Hitlers Mutter durch einen Zufall nicht schwanger geworden wäre.

Eric- Emmanuel Schmitt wählt für sein Buch eine andere Versuchsanordnung: er fragt sich, was geschehen wäre, wenn Hitler, der ein miserabler Zeichner war und zeitweise seinen Lebensunterhalt durch den Verkauf von kolorierten Wiener Stadtansichten bestritt, im Jahr 1908 die Aufnahme an der Kunstakademie in Wien geschafft hätte. Seine Idee dabei ist, dass seiner künstlerischen Annahme nach das Leben Adolf Hitler anders verlaufen wäre, wäre er nicht durch diese Prüfung gefallen.

Nachdem Schmitt 2005 mit "Das Evangelium nach Pilatus" ein beeindruckendes Buch über Jesus von Nazareth vorgelegt hatte, der Inkarnation des Guten, wollte er, wie er in einer Werkchronik am Ende des neuen Buches schreibt, sich mit vollem Risiko der Inkarnation des Bösen stellen, dem deutschen Diktator Adolf Hitler. Seine Freunde haben ihm dringend davon abgeraten, etliche auch, nachdem er sich nicht überzeugen ließ, den Kontakt mit ihm abgebrochen. Zu sehr hat wohl Schmitts Versuch, literarisch der Frage nachzugehen, ob aus dem jungen Hitler auch ein anderer Mensch hätte werden können, die political correctness" verletzt. Man muss kein Prophet sein, wenn man glaubt, dass diese Verletzung auch die Debatte um dieses Buch bestimmen wird.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch befasst sich mit dem realen Leben Hitlers, wie es tatsächlich passierte, und mit dem, wie es laufen hätte können, wenn Hitler damals an der Kunstakademie aufgenommen worden wäre.
Man muss von Anfang an erwähnen, dass dieses Buch keine leichte Lektüre für Romanzenliebende ist (Zitat, Nachwort: Mir ist völlig klar, dass ich an einen anspruchsvollen Leser appeliere, der in meiner Gesellschaft manchmal unangenehme Überlegungen anstellen wird). Es ist auf einem literarisch, meiner Meinung nach, sehr hohem Niveau verfasst, und hinterleuchtet Hitlers Psyche auf ungewohnte Weise. Auch muss man sich für die Deutsche Geschichte interessieren, da diese aus dem Buch nicht wegzudenken ist. Das Buch sucht Gründe warum Hitler zu der Person geworden ist, die er letztendlich war, indem ein mögliches Leben kontrastiert wird. So werden zum Beispiel Gründe dafür gefunden, warum Adolf Hitler zum Vertreter des Antisemitismus und "Frauenverachter" wurde. Das alles wird auf historischen Belegen begründet, wie das Nachwort, welches nicht nur empfehlenswert ist zu lesen, sondern ein Muss, hervorhebt. Man bekommt einen ganz neuen Einblick in das Leben Hitlers und Erich Emmanuel Schmitt betont, dass Hitler ein ganz normaler Mensch sein hätte können, doch dass bestimmte äußere Einflüsse ihn in eine bestimmte Richtung lenkten. (Zitat, Nachwort: Ein Mensch ist durch Umstände gemacht, und er hat die Wahl, sich zu entscheiden. Niemand hat die Macht über die Umstände, doch jeder hat die Wahl, wie er sich entscheidet.)

In gewisser Weise war ich froh, als ich das Buch beendete, da es nicht nur mit Lesen getan war.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Adolf Hitler: durchgefallen." Zum zweiten Mal ist Hitler am 8. Oktober 1908 durch die Aufnahmeprüfung der Kunstakademie gerasselt. Seine weitere Lebensgeschichte ist leider nur zu bekannt.

Wäre vielleicht alles anders gekommen, wenn er die Prüfung bestanden hätte? Dieser Frage versucht Schmitt hier nachzugehen und entwirft ein zweites, ganz anderes Leben, in dem Adolf H. zwar auch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hat, aber seinen Weg auf ganz andere Weise findet.

Abwechselnd schildert Schmitt diese beiden Lebenswege, wobei auf den ersten 100 Seiten keiner der beiden Adolfs wirklich sympathisch wird und es für meinen Geschmack viel zu häufig um Sex und damit verbundene Neurosen ging. Doch dann zeigt sich ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Figuren: während der spätere Diktator immer verbohrter und verblendeter wird und schließlich seine eigenen Schwächen zu Stärken erhebt, bemerkt der andere rechtzeitig, wo seine großen Probleme liegen, ergreift Gegenmaßnahmen, versucht an sich zu arbeiten und wird dem Leser so endlich sympathisch.

Hatte ich am Anfang noch große Zweifel, ob ich wirklich 500 Seiten lang über den echten und einen fiktiven Hitler lesen möchte, so hat es Schmitt in zunehmendem Maße geschafft, mich mit seinem Gedankenexperiment zu fesseln.

Mindestens so spannend wie diese ungewöhnliche "Alternate History" ist der Anhang, in dem er über die Entstehung des Romans schreibt, über seine Beweggründe zum Buch, über seine Zweifel, ob man ein solches Buch überhaupt schreiben kann und darf und über seine ganz persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema.
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