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Adele Spitzeder: Der größte Bankenbetrug aller Zeiten Hardcover – 13 Nov. 2017
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Schuld ist eine Frau: Adele Spitzeder. Vollkommen mittellos und als Schauspielerin gescheitert gründet sie im Jahr 1869 die »Dachauer Bank« und wird damit zur Urheberin des größten Schneeballsystems im ganzen Kaiserreich. In ihrer Privatwohnung stapelt sie die Geldsäcke ungesichert, eine Buchhaltung gibt es nicht. 1872 bricht das System zusammen.
Vieles kommt auch heute bekannt vor, obwohl damals Bismarck und der bayerische Märchenkönig Ludwig II. regierten: die Leichtgläubigkeit bei schnellen Gewinnversprechen, die Relevanz gelungener Öffentlichkeitsarbeit und die Entstehung von Investmentblasen ohne die notwendigen Sicherheiten. Geschichte wiederholt sich vielleicht nicht, aber sie reimt sich.
- Print length176 pages
- LanguageGerman
- PublisherFinanzBuch Verlag
- Publication date13 Nov. 2017
- Dimensions13.9 x 2.2 x 21.6 cm
- ISBN-103959720483
- ISBN-13978-3959720489
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Review
Süddeutsche Zeitung
»Die verständliche Ausdrucksweise, gepaart mit den Zitaten von Spitzeder und kommentierenden Ergänzungen geben dem Buch einen hohen Unterhaltungswert.«
ARD Börse
»Die irre Geschichte der größten Trickbetrügerin aller Zeiten«
Die WELT
»Lesespannung pur«
Bank intern
»Liest sich wie ein Wirtschaftskrimi, spannend geschrieben und unglaublich gut recherchiert.«
Fränkische Nachrichten
»Eine kurzweilige Lektüre über einen unglaublichen Fall.«
Heilbronner Stimme
»Geeignet für: Fans von Wirtschaftskrimis, die sich auch wirklich ereignet haben.«
Finanz und Wirtschaft, 15.07.2023
About the Author
Product details
- Publisher : FinanzBuch Verlag (13 Nov. 2017)
- Language : German
- Hardcover : 176 pages
- ISBN-10 : 3959720483
- ISBN-13 : 978-3959720489
- Dimensions : 13.9 x 2.2 x 21.6 cm
- Best Sellers Rank: 519,931 in Books (See Top 100 in Books)
- 97 in German Economic History (Books)
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Julian, geboren 1984, lebt und arbeitet in München. Schreibt zum Zeitvertreib und aus Spaß. Mag Katzen und Hunde.
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Knappe 200 Seiten und auf diesen Seiten ist die Geschichte, aber auch die Persönlichkeit von Adele Spitzeder sehr anschaulich und schön geschildert. Der Stil gefällt mir sehr gut, sehr verständlich, und eine schöne Sprache, wie ich finde. Ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen, was wirklich sehr für das Buch spricht. Die Kapitel sind angenehm kurz und prägnant und man bekommt nicht nur ein Gefühl, wie das Leben damals war, sondern ich habe auch tatsächlich vrstanden, wie sie es geschafft hat, innerhalb kürzester Zeit so unglaublich viele Menschen dazu zu bringen, ihr ihr Geld anzuvertrauen.
Es beginnt mit ihrer Verhaftung, dann werden rückblickend ihre Schauspielkarriere geschildert, ihre Fast-Obdachlosigkeit und schließlich der aufstieg ihrer Bank. Ein paar Aspekte, die diese Frau wirklich zu etwas besonderem gemacht haben: Sie hat relativ offen in einer homosexuellen Beziehung gelebt, war Zigarrenraucherin, war unfreundlich und trotzdem wahnsinnig beliebt. Hat Zeitungen bestochen, die Kirche auch, und Beamte ebenso. Alles in allem eine sehr spannende Geschichte, die auch sehr anschaulich und spannend erzählt ist.
Sehr empfehlenswert für alle, die sich für Geschichte, Wirtschaft oder einfach für absurde wahre Geschehnisse interessieren.
Eine gelernte Schauspielerin eröffnet eine Privatbank - im Schneeballsystem. Zunächst in einem Hotelzimmer……😆😏
Eine ungeahnter Run von Privatkunden, darunter viele einfache Leute, setzt ein - und beschert der Spitzeder zunächst einen märchenhaften Aufstieg und ebenso märchenhafte Gewinne…. die Frömmlerin weiß die Kirche hinter sich, da drücken auch die Behörden zunächst die Augen zu.
Es endet, wie es enden muss….. die Einleger haben das Nachsehen und das Faszinierende: es hat sich wirklich alles so
ereignet!
Sie denken der Begriff "Ponzi-Schema" ist das Ergebnis des Umstandes, dass der Kettenbriefbetrug von Herrn Ponzi erfunden wurde? Schon wieder falsch!
Beide wurden von Adele Spitzeder übertroffen. Der eine, Madoff, hinsichtlich der Größenordnung des Betruges, jedenalls relativ zur Größe der damaligen Volkswirtschaft, der andere, Ponzi, hinsichtlich des Zeitpunktes. Adele war schneller.
Julian Nebel gelingt mit der Geschichte der Adele Spitzeder und ihrem Pyramidensystem im vermeintlich so konservativen und soliden München nicht nur die Dynamik der Darstellung eines immer weiter wachsenden Betrugsrades, wie es bei solchen Manövern schon aus mathematischen Gründen unvermeidlich ist, er zeichnet auch ein bemerkenswertes Sittengemälde der Zeit.
Jede Ära hat ihre Versatzstücke, ihre Abziehbildchen und Stereotypen. Rede ihnen nach dem Munde, und die sonst Besonnenen werden ihr Geld in nachgerade fanatischer Überzeugung in den Rachen des Betrugs werfen, und zwar selbst dann noch, wenn jede Vernunft, jeder gesunde Menschenverstand und jeder halbwegs kühle analytische Blick sagt: Das kann nicht gutgehen! Das gilt sogar dann noch, wenn der Betrug ans Tageslicht seiner kriminalistischen Aufarbeitung gezogen worden ist. Der Betrüger hat seinen unerschütterliche Fangemeinde.
Daran schein sich wenig bis gar nichts geändert zu haben.
Spielte ein Bernie Maddoff auf den verschiedenen Klaviaturen des Bonvivants, des großzügigen Mezäns und gönnerhaften Gastgebers der selbstgefälligen Society, tat eine Adele Spitzeder dies im München des 19. Jahrhunderts mit der Kutte der frömmelnden, aber nonnenhaft strengen alten Jungfer, die sie natürlich in Wahrheit nicht war, die sie aber aufgrund ihrer lesbischen Beziehung und damit einhergehenden Männerabstinenz gut vorzugaukeln wußte.
Auf unterschiedliche Weise schafften es so die Protagonistin des verstaubt-katholischen Bayern und der Protagonist des hedonistischen aber sich in Corporate Social Responsibility gelackten New York unserer Tage so zu verkaufen, dass ihr Vertrauenskapital bei den leichgläubigen Anlegern schier unerschöpflich schien. Nur so war es möglich, ihr Kettenbriefschema so lange aufrecht zu erhalten und zu solchen Dimensionen aufzublasen.
Am Ende platzte die Blase. München war aber mit Adele viel nachsichtiger, als New York mit Bernie. Sie hielt für wenige Jahre regelrecht Hof im Knast, während Bernie so oft Lebenslänglich bekommen hat, dass man sich fragt, wie oft der arme Kerl alleine dafür wiedergeboren werden muss, um das abzusitzen. Vielleicht glauben die rationalen Richter des 21. Jahrhunderts an die Wiedergeburt. Die Bayern des 19. taten das offensichtlich nicht.
Auf jeden Fall ist die Adele Spitzeder ein amüsantes, kurzweiliges Buch, das die eine oder andere Bildungslücke auch dann noch stopft, wenn man glaubt, doch schon so einiges gesehen zu haben. Lesevergnügen pur und nur deshalb 4 Sterne, weil ich mir die 5 Sterne für Bücher aufhebe, die mein Weltbild verändern oder formen.