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Adams Erbe (detebe) Broschiert – 26. März 2013

4.4 von 5 Sternen 57 Kundenrezensionen

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Broschiert, 26. März 2013
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Astrid Rosenfeld, geboren 1977 in Köln, ging nach dem Abitur für zwei Jahre nach Kalifornien, wo sie erste Berufserfahrungen am Theater sammelte. Danach begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin, die sie nach anderthalb Jahren abbrach. Eine Zeitlang hat sie
in diversen Jobs in der Filmbranche gearbeitet, unter anderem als Casterin. Ihre Romane ›Adams Erbe‹ und ›Elsa ungeheuer‹ wurden in elf Sprachen übersetzt. Astrid Rosenfeld lebt als freie Autorin in Berlin und Marfa, Texas.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
INHALT:
Edward Cohen lebt in Berlin, hat dort eine kleine Boutique und ist unter dem Namen Ed M.C. Total angesagt. Nach dem Tod seiner Großmutter reist er nicht nur zurück in die Wohnung, in der er seine Kindheit verbracht hat, sondern auch zurück in die Vergangenheit. Denn dort findet er ein Buch. Das Vermächtnis seines Großonkels Adam, der darin seine Geschichte in der Zeit des zweiten Weltkriegs aufgezeichnet hat.

ZUR AUTORIN:
Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren, ging nachdem Abitur zunächst für ein paar Jahre nach Kalifornien, wo sie am Theater arbeitete. Zurück in Deutschland begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin. Später arbeitete sie als Cast Directorin, unter anderem bei den Kinofilmen 'Muxmäuschenstill' (2004, Regie: Marcus Mittermaier) und 'Knallhart' (2006, Regie: Detlev Buck).
'Adams Erbe' ist ihr erster Roman.

EIGENE MEINUNG:
Ich habe noch nie einen Debütroman gelesen, der so sprachgewaltig und so gut durchdacht ist, wie 'Adams Erbe'. Sofort erkennt man, dass Astrid Rosenfeld eine ganz große Geschichtenerzählerin ist. Das macht sich nicht nur darin bemerkbar, dass der Haupterzählstrang einfach grandios ist, sondern auch in der Art und Weiße, wie sie ihre Nebenfiguren kreiert hat und in der Geschichte leben lässt. Jede noch so kleine Nebenfiguren, und sei ihr Auftritt noch so kurz, ist nicht nur einfach eine Nebenfigur, sondern wird durch ihre eigene kleine Geschichte zum Leben erweckt. Dies gibt dem Roman eine ganz besondere Art Lebhaftigkeit, die dem Leser die Geschehnisse eindringlicher machen.
Ihre Schreibe ist leicht und schnell zu lesen und trotzdem erlangt sie ein hohes Niveau.
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Format: Gebundene Ausgabe
Einmal mehr zeigt sich, warum der Diogenes Verlag etwas Besonderes ist. Es erfordert Vertrauen und ein Auge für Talente, das Erstlingswerk von Astrid Rosenfeld zu verlegen.

In einem Roman mit vielen bunten Charakteren, die allesamt in ihrer eigenen Vergangenheit und zudem in der Zeitgeschichte gefangen sind, verliert Astrid Rosenfeld nie den Faden. Und die Zeit des zweiten Weltkriegs aus jüdischer Sicht, mit trockenem Humor, zu schildern, ist gewagt. Aber das Konzept geht weitestgehend auf.

Astrid Rosenfeld, 1977 geboren, ging nach dem Abitur in die USA, wo sie Erfahrungen am Theater sammelte. Danach begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin, die sie aber wieder abbrach. Seither hat sie in diversen Jobs in der Filmbranche gearbeitet. Astrid Rosenfeld lebt heute in Berlin.

Zum Buch:

Der Roman besteht aus drei Teilen. Während im ersten und dritten Teil Edward Cohens Geschichte erzählt wird, bekommt Adam Cohens Geschichte im großen Mittelteil den ihr gebührenden Raum.

Edwards Vater ist unbekannt ("irgendwas Skandinavisches"). Seine Mutter Magda zieht ihn gemeinsam mit den Großeltern auf. Während sein Großvater seltsame Verhaltensweise an den Tag legt, regiert die Großmutter Lara die Familie mit strenger Hand. Edward wird immer wieder auf seine Ähnlichkeit mit Adam hingewiesen. Da wundert es nicht, wenn der neue Freund der Mutter ("der King") zur heroischen Vaterfigur für ihn wird.
Dann bricht Edwards Leben auseinander, als er von seiner großen Liebe verlassen wird. Während dieser Zeit findet er Adams Bericht, der den zweiten Teil des Buches einnimmt.

Jener Adam, der während der Nazi-Herrschaft 1938 einfach mit den Familiendiamanten verschwand.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
....und was für Eine.Mit sicherem Gespür für Ironie an der rechten Stelle, spielt die Autorin mit Worten, trifft den Leser, rüttelt auf und tut was nötig ist,"erzählt,weil der Gedanke,dass einfach alles verschwinden soll,unertraglich ist".

Noch immer sitze ich ganz von den Eindrücken dieses Buches gefangen, von der Sprachgewalt dieser Autorin faziniert,vor diesem Buch und bewundere mit welcher Unerschrockenheit dieses Debüt geschrieben wurde.Kann man dies nur, weil man diese Zeit nicht erlebt hat(die Autorin wurde 1977 geboren), weil man dadurch eine Distanz zu dieser Zeit hat?Trotz ihres Alters, zeigt die Autorin ein tiefes Gespür für die damalige Zeit, die Schicksale der Menschen, ihren Überlebenswillen und die Kraft der Liebe. Denn diese Liebe läßt "Das Erbe Adams" erst entstehen und den Leser teilhaben an einer tiefbewegenden Geschichte, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet.

Zwei Geschichten werden erzählt, beginnend mit der Gegenwart im Jahr 2000, in der Edward Cohen erwachsen wird.Immer wieder erzählen ihm seine jüdischen Verwandten, dass er seinem Großonkel Adam gleicht."Sieh mal, die gleichen Augen, die gleiche Nase, der gleiche Mund", doch niemals erfährt er mehr über Adam Cohen, den Onkel,der 1938 achtzehn Jahre alt war, so alt wie er heute ist.Bis er eines Tages auf dem Dachboden ein Buch findet "Adams Erbe" und er erfährt, welches Geheimnis seine Verwandschaft ihm verheimlicht hat und er bringt das zu Ende, was seinem Onkel nicht mehr vergönnt war.

Ein kraftvoller Erstling, der Humor und Tragik miteinander verbindet,der den Leser bewegt und noch lange in Erinnerung bleibt. Schönen Dank Astrid Rosenfeld für dieses eindringliche Leseerlebnis.
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