Hey Nutzer
Mit Ekel schaue ich auf das was von Black Metal übrig geblieben ist. Echte Morde passieren, Antisemitische und Rassistische Tendenzen und Grauzoniges erhalten Einzug, einige Selbstmorde passieren, Dead macht seinem Namen alle Ehre und schwarz uniformierte Jugendliche predigen die Individualität während sie der öffentlichen zur Schaustellung von Selbstverletzung und (vermutlichen) Borderline-erkrankung huldigen oder besoffen "Bläck Mötöl üst krüüüüüg!" grölen. Hauptsache immer noch krasser und noch absurder. Und während sie sich in ihrer Freizeit darüber streiten ob die (mittlerweile auch mit Ex-NSBM-Leuten besetzte) Truppe Dimmu Borgir noch "true" ist oder ob Immortal schon Ausverkauf betreiben, finde ich beim stöbern dieses Kleinod schwarzer Metalmusik:
ABSU!
Schon allein das Cover hat einen Grammy verdient. Dieses schicke unspektakulär wirkende Album zeigt ganz deutlich worauf es eigentlich ankommt: MUSIK. Und die ist zwar nicht besonders neu, aber verdammt gut!!
Und auch die Tatsache das wir es hier mit einem singenden Schlagzeuger zu tun haben muss ich mit einem dicken R.E.S.P.E.K.T versehen. Ich habe mit 15 meine erste Punkband gegründet und da außer mir keiner der Mitglieder auch nur einen einzigen Ton traf musste ich ran. Ich bin ebenfalls Schlagzeuger. Also ich weiß jedenfalls wie schwierig das ist, und verglichen mit dem was Proscriptor hier auf die Felle zaubert war das was ich damals spielte absolut nichts. Aber dieses "Nichts" war schon schwer genug. Also von daher: Allein dieser Besetzungsfaktor rechtfertigt schon die 5 Sterne.
Die Musik ist wie gesagt nix Neues, aber wirklich solide und präzise gespielter Metal der sich stark am Thrash und Black Metal orientiert, jedoch nie Norwegisch klingt wenn ihr versteht was ich meine.
Norweger sind die Herrschaften ja nicht sondern *trommelwirbel* Texaner! VIelleicht ist Globalisierung doch nicht so schlecht.
Rein textlich ist Absu ziemlich außergewöhnlich, wir finden hier keinen Satanischen Kontext oder Fantasy oder gar Pagan-inhalte, sondern wir befinden uns in der Welt der "Magick". Ein bisschen Thelema hier, ein wenig Sumerische Gottheiten dort, gemischt mit dem guten alten Necronomicon und Mondverehrung und so kocht sich Absu hier sein ganz eigenes Süppchen und ich muss sagen es mundet doch viel besser als so mancher verbaler Dünnpfiff der sonst so im extremen Metalbereich vorherrscht. Auch wenn sich mir die ganze Sache noch nicht recht erschließt.
"Mythological Occult Metal" nennen die Herrschaften dieses Gebräu und ich muss sagen es ist eine gute Idee.
Vielleicht ist dieses Album der Hinweis, dass wir die Uhren wieder auf 0 stellen sollten. Einfach nochmal von vorn anfangen.
Höhere Wesen befahlen: Kauft dieses Album!
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