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Besser als Peter Wieczorek (Rezension vom 14. März 2002) hätte ich es nicht schreiben können, darum belasse ich es dabei und beschränke mich auf die Bewertung der BluRay.

Das Bild erreicht insgesamt leider (trotz sogenannter "digitaler Abtastung") nur etwas besseres DVD-Niveau, einige Szenen wirken durchaus "hochauflösend", die meisten Außenszenen (während der Fahrt etc.) und die dunklen Szenen sind jedoch leicht grieselig, Kontrast und Schärfe wechseln oft ihre Intensität.

Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und spielt hauptsächlich im vorderen Bereich. Räumlich wird es lediglich in einigen Disco-Szenen Dank der Musik. Insgesamt finde ich die Abmischung etwas leise, vor allem der Center könnte vom Level etwas angehoben werden.

Bonusmaterial:

- Audiokommentar
- Eis essen (mit Kameramann, Regisseur und Monot)
- Diverse Bildergalerien
- Verschiedene Interviews (mit den Hauptdarstellern und dem Regisseur)
- Pistazienszene (Casting vs. Deleted Scene)
- Schaufensterszene (Casting vs. Filmszene)
- Storyboard (Splitscreen)
- Führerschein
- Teamfilm (Dankesfilm für die Teammitglieder)

Insgesamt ein wirklich großartiger und sehenswerter deutscher Film über die Freundschaft dreier Jungs und ihrer letzten gemeinsamen Nacht in Hamburg. Eine Nacht wie keine andere...

Film: 5 Sterne
BluRay: 3 Sterne

PS: BluRay besitzt leider kein Wendecover
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am 27. April 2017
Wenn es einen Film gibt, der mic an meine ersten Jahre in Hamburg erinnert, dann Absolute Giganten.
Der Film ist weder besonders tiefgründig, noch technisch besonders herausragend gemacht. Die Story nicht richtungsweisend und keiner der Darsteller eine Koryphäe (Tech-Nick hat Sympathie-Bonus und der leider viel zu jung verstorbene Frank Gering spielt wunderbar melancholisch), aber selten war ein Film weniger aufgesetzt, wenn es um das Thema Jugend, Freundschaft und auch Abschied geht. Großartiges Kino, das zu Recht eine kleine Fangemeinde hat und regelmäßig zitiert wird.
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am 26. Juni 2010
Nach der Mitteilung über den Tod von Frank Giering habe ich die DVD nach jahren wieder hervorgeholt.
Absolute Giganten, das ist ganz großes Kino über die Freundschaft mit super spielenden Schauspielern und extrem guter Musik. Abgesehen davon ertappe ich mich beim Anschauen wieder und wieder bei Ähnlichkeiten, durchgemachten Nächten in Hamburg, Aufstieg St. Pauli in die 1. Bundesliga, dem ersten Realitätsschock nach dem Abi bei der Paketpost in Altona und die Freundschaften und skurrilen Begebenheiten früh morgens wenn die Nacht zu Ende geht.

Hamurg als Location passt wie die Faust aufs Auge für diesen Film, der im Stil eines Roadmovies zwischen Plattenbauten, Hinterhofbolzplätzen, Fleischverwertung und fiesen Kneipen spielt.
Ganz groß der Filmanfang, als die Freunde mit dem gepimpten Youngtimeropel im Hafen einen Möchtegernalfafahrer in den Wahnsinn treiben. Immer cool sein, das Motto. Groß sein, wie Rico vor dem überlebensgroßen Elvisposter (dass er dann leider recht tragisch abfackelt :-). Unvergessen das Tischkickerspiel um alles oder nichts.

Es müsste immer Musik dasein.. einer der zentralen Sätze des Films. Sie sind Verlierer und doch ganz große Helden und noch stärkere Schauspieler. Jeder einzelne von Ihnen. 3 Freunde und die Bekannte aus der Plattenbausiedlung, die letzte Nacht in Hamburg, die letzte Nacht vor dem Erwachsenwerden.
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am 18. Dezember 2016
Der Film ist ja schon etwas älter und ich behaupte mal Kult. Allerdings kommen einige mit dem Humor nicht klar.
Für Hamburger und Hamburg Fans ein Muss...für Bayern ist das eher nix :-)
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am 17. Juni 2008
Floyd, Ricco und Walter sind die besten Freunde, die man sich vorstellen kann. Als Floyd seinen Freunden sagt, dass er am nächsten Morgen zur See fährt und nicht mehr wiederkommt, bricht für die anderen Beiden eine Welt zusammen. Doch bevor der Schmerz des Abschiedes bevor steht, verbringen die Drei noch eine letzte, gemeinsame Nacht zusammen...
Die süße Melancholie des Moments macht "Absolute Giganten" zu einem so großartigen Film. Egal ob die Drei zusammen auf einem Schlammplatz bolzen, Gespräche über Frauen führen, streiten und sich versöhnen, feiern oder das wohl größte Kickerspiel aller Zeiten gewinnen, jedem Moment wohnt ein gewisser Zauber inne. Und wenn Floyd, Ricco und Walter nach ihrer letzten gemeinsamen Nacht in ihrem Ford Granada den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen Hamburgs entgegen fahren und die Welt an ihnen vorbei zieht, dann spürt man diese Magie mehr denn je. Auch wenn der Abschied unausweichlich ist und auch wenn alle Drei sich vielleicht nie wiedersehen werden, eins kann ihn niemals genommen werden und das ist Freundschaft...
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am 1. November 2013
Absolute Giganten, von Sebastian Schipper, ist ein Film, der dich erwischt, – in seinem tiefsten Innern. Sein Fokus liegt auf der Freundschaft dreier, an den gesellschaftlichen Rand gedrängter Jugendlicher – Floyd, Ricco und Walter –, die in den Außenbezirken Hamburgs in einer Plattenbausiedlung wohnen und sich dort mehr schlecht als recht durchschlagen. Im Laufe der Handlung stößt noch Telsa, ein alkoholsüchtiges Mädchen, gespielt von der adoleszenten Julia Hummer, zur Gruppe auf. Allein die Schauspielerbesetzung ist für die Ewigkeit: der blutjunge Florian Lukas, der später auch in „Nordwand" mitspielte, – und in seiner wohl authentischsten Rolle der leider schon verstorbene Frank Giering, mit Kultstatus zum „deutschen James Dean".
Die Mitspieler dieses Freundschaftsbündnisses sind die Spieler, die das Leben spielen, – die uns aber umso weniger etwas vorspielen. Der Film geht deshalb so nahe, weil er diesen Freundschaftbegriff so glaubwürdig transportiert. Die Bildsprache bewegt sich zwischen poetischen Gemälden und schrillen Fassaden, schildert das haltlose Dasein eines existenziellen Überlebenskampfes und seine übergroßen Momentaufnahmen, sein Getriebensein, sein Innehalten, seine erhabenen Perspektiven; die unverstellte, reine Bildsprache, die an die eigenen großen Erinnerungen aus jener Zeit des Heranwachsens heranreicht und uns seine gefühlte Wahrhaftigkeit vor Augen führt. Die innere Stimme fängt an zu reden, geht in Zwiesprache mit den äußeren Umständen. – Denn Sprache wird dort geboren, wo das Leben sich am Aktivsten zeigt, wo es um das Überleben geht, wo Freundschaft am Nötigsten gebraucht wird und sein Wert am Klarsten hervortritt: verewigte menschliche Brüderlichkeit, nicht nur bei Aristoteles oder im Johannes-Evangelium, sondern als subkulturelles, filmisches Ereignis. „Freundschaften sind wie Sehnsüchte, toll, groß, absolut gigantisch, – und wenn sie dich erst mal gepackt haben, dann lassen sie dich nicht mehr los. Und ich mein' nie mehr.“
Schippers Film findet seine Wahrheiten dort, wo die Lebensbezüge am wenigsten tragfähig, aber am Deutlichsten in Erscheinung treten, wo das Leben in seinem elementaren Dasein pulsiert, wo sich brutale Verwerfungen, aber auch große Gefühle zeigen: brachiale Jugendsubkultur, Ausbeuterjobs, heruntergekommene Verlierer, Hackordnung in der Unterschichtenfamilie, beim Tischfußball und an der Stammtischtheke, Alltagskultur der Muscle-Cars und Kfz-Schrauber, Schlamm-Fußball auf dem verdreckten Bolzplatz der Wohnhaussiedlung. Doch immer ist das Ausbrechen aus dem Vorhandenen ein Thema. Denn man ist Gefangener dieser mangelnden Entwicklungsmöglichkeit, dieser Aussichtslosigkeit und Drangsalierung, dieses eingezwängten, vorhersehbaren Daseins. Das Tagträumen reicht nicht mehr. Man möchte Größeres. Sehnsüchte werden zur Sprache gebracht. Leid bricht auf, – und in Worte gefasst wird solches poetisch, melancholisch, wahr, sinnlich. Nebengeräusche (Möwengeschrei, Meeresrauschen) werden zu mehrdeutigen Untermalungen und lassen Höheres ahnen, Bilder werden zu arrangierten Momentaufnahmen, die jegliches Zeitgefühl versetzen und ewig werden. Der Film ist gegen Ende wie ein Sog; eine Rückbesinnung an jene sinndurchtränkte Lebensphase, ein Spielball von Erinnertem und Zukünftigem, getragen von Farbe, Stimmung, Musik, – wie der deutschen Band „The Notwist“, die Kamera-Perspektiven sind erhöht und erhöhen die Gedanken; ein Loslösen aus der Bevormundung, eine Befreiung aus den Zwängen der eigenen Identität, ein Schweben durch Zeit und Raum, in Gedanken; ein charakterliches Entwickeln, ein Werden, und endlich ein Ankommen. „Ich muss hin, wo ich irgendwo hingehöre. Ich weiß nicht, wo das ist. Aber ich bleibe da.“ – Gigantisch schön.
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am 23. Mai 2014
klassisches HD Remastering mit Neuabtastung vom Dupnegativ. Die Retusche und das Degrain wurden zum Glück meist nicht auf Anschlag gesetzt. Warum solche extremen Kontaste und Contouranhebungen? Himmel und Gesichter teils völlig digital ausgefressen. Es wurde damals auf echtem Film gedreht und nicht auf analog Beta SP. Der authentische original look ist damit leider vollständig weggefallen. Der Fan Abend wird dann doch lieber in SD auf DVD stattfinden.
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am 20. November 2016
Bei "Absolute Giganten" handelt es sich um einen unfassbar schönen, unvergesslichen Film. Ich sehe ihn gerade von einer älteren DVD-Ausgabe, die ich in irgendeinem KIK-Markt auf dem Wühltisch gekauft habe. Diese DVD ist ein wenig unscharf; ich gehe der Einfachheit davon aus, dass die Bluray ein schärferes Bild zeichnet. - Der Film ist tragisch und lustig zugleich, eine unglaubliche Studie jugendlicher Tragik. Zu allem Überfluss spielt hier nicht nur der aus der Reklame eines bekannten Elektrogroßmarktes bekannte sogenannte Tech-Nick aka Antoine Monot Jr. mit, sondern auch noch die unglaubliche, einzigartige, unfassbare Julia Hummer (wer sich nicht in Julia Hummer verliebt, dem ist nicht mehr zu helfen). Julia hat meines Wissens nie Schauspielunterricht genossen, sondern ist im Film einfach "da" und die Leinwand brennt. Sie ist der Hammer. - Also viel Spaß mit dem Film; unbedingt bestellen!
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am 11. Januar 2002
Kein anderer Film behandelt das Thema Freundschaft so intensiv wie dieser Film . Was ist wenn man sich zwischen seinen Freunden und den eigenen Träumen entscheiden muss ,eine Situation in die jeder einmal gerät. So auch die drei "absoluten Giganten" . Als
einer von ihnen seine Bewährungszeit hinter sich gebracht hat, entschliesst er sich sein bis jetzt nicht sehr erfülltes Leben in neue Bahnen zu leiten , aus Hamburg zu verschwinden und als Matrose auf einem Containerschiff anzuheuern .Als er seinen Freunden von seinem Plan am nächsten Tag für immer zu verschwinden erzählt bricht die heile Welt der drei Freunde zusammen ,die völlig überrascht sind von dem Beschluss ihres Freundes . Und so beginnt der letzte Tag an dem die drei Freunde noch vereint sind , ein Tag und eine Nacht wie sie intensiver nicht seien könnten .Ein Film über wahre Freundschaft und darüber wie auch die beste Freundschaft irgendwann vom Leben
und den Vorstellungen vom Leben wie es für einen selber seien soll beendet wird . ..In diesem Sinne , wahre Freundschaft
endet nie man sieht sich nur irgendwann
nicht mehr ,oder nur noch selten .
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Juni 2014
Sebastian Schippers 1999 entstandener Film "Absolute Giganten" ist ein kleiner, feiner Film und noch viel mehr, denn ich zähle ihn zu den besten deutschen Filmen der letzten 20 Jahre. Er schafft das schwierige Spagat zwischen Optimismus und Melancholie, ist einerseits sehr traurig und dennoch in seiner Aussage wunderschön. Es geht dabei um Freundschaft, um das Ende eines Abschnitts, um Abschied und die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Freundschaft und ums Kämpfen für das eigene momentane Glück, auch wenn der Alltag viel Tristesse bietet und wenig Perspektive offenbart.
Denn die drei Helden und Freunde des Films sind rein oberfläächlich gesehen zuerst einmal typische Verlierer. Aber Floyd (Frank Giering), Ricco (Florian Lucas) und Walter (Antoine Monot jr) sind auch Hamburger Jungs und die lassen sich nicht so leicht unterkriegen. Sie sind zwar sozial nicht unbedingt begünstigt. Walter ist Lackierer in einer schäbigen HInterhofwerkstatt. Ricco rappt was das Zeug hält und arbeitet im Schnellimbiss. Floyd, der eigentliche Anführer der drei Freunde, hat als Bewährungsstrafe in einem Krankenhaus gearbeitet, jetzt wo die Strafe abgebüßt ist, hat er spontan - ohne seinen Freunden was zu sagen - auf einem Containerschiff in Richtung Kapstadt angeheuert. Somit wird der heutige Tag auch der Tag der Wahrheit und des Abschieds. Zuerst scheint alles noch ausgelassen, man trifft sich zum Fußballspielen und anschliessend kommt das Geständnis, dass die Stimmung deutlich herabsenkt. Die drei Freunde beschliessen aber den letzten Abend noch einmal gemeinsam zu feiern. So fahren sie im friesierten Fort Granada von Walter durch die nächtliche Metropole, sie entdecken eine Stunt Show und bestreiten auch in dieser Nacht das Tischkicker Turnier ihres Lebens. Sie treffen auf Tesla (Julia Hummer), einem jungen Mädchen aus Floyds Wohnsiedlung und besuchen einen Nachtclub. Dort wird heftlig getrunken. Es kommt zu einem Notfall, anschliessend betrachten die vier gemeinsam den Sonnenaufgang am Hafen. Während die Freunde schlafen, nimmt Floyd seine Reisetasche und schaut noch einmal kurz seine Freunde an...
Sebastian Schipper gelang ein großartiger Coming of Age Film, der auch einen weiteren Hauptdarsteller hat: Die Stadt Hamburg. Sie wird auch etwas grau und trist dargestellt, aber wenn man näher hinsieht tauchen immer wieder hoffnungsvolle Farbtupfer auf, die Menschen füllen die Umgebung und geben ihr Wärme. Die vier jugendlichen Darsteller spielen ihre Rollen hervorragend und jede Figur bekommt mehr und mehr an Tiefe, je länger man sie auf dieser nächtlichen Tour begleitet. Man wünscht ihnen das Beste, dass sie in eine glückliche Zukunft führt. Noch ist alles wunderbar in der Schwebe, wie im richtigen Leben halt. Ein großartiger Film.
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