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Abschaffel. Roman-Trilogie Taschenbuch – 1. Dezember 2002

4.6 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

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»Wilhelm Genazinos grandiose Roman-Trilogie in einem Band.«
Leipziger Volkszeitung

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»Wilhelm Genazinos grandiose Roman-Trilogie in einem Band.«Leipziger Volkszeitung

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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Abschaffel, Mitte Dreißig und Versicherungsangesteller, ist ein regelmäßiger Bordellbesucher und Flaneur, ein Verächter seiner Eltern, der Menschen im allgemeinen und nicht zuletzt auch seiner eigenen Person. Wenn er nichts zu tun hat, onaniert er oder spielt anderweitig mit seinen Geschlechtsteilen, wobei er Filzläuse entdeckt, die er mittels einer Jacutinkur beseitigt. Gelegentlich durchlebt er auch kleine Affären, etwa die mit der verquatschten Kollegin Frau Schönböck oder der herben Margot, aber auch das mehr aus Zeitvertreib denn aus echter Begeisterung. Abschaffels Gemütszustand chargiert zwischen Gelangeweiltsein und einer permanenten Grundärgerlichkeit, mit der er sich durch die Tage quält. All das hört sich reichlich trocken an, ist aber aus zwei Gründen ungemein kurzweilig zu lesen. Erstens gelingt es Genazino seinen Protagonisten zum Chronisten einer modernen Grundbefindlichkeit in einer Welt zu erheben, die das erlebende Subjekt nur noch nervt und ärgert. Und zweitens wird die Geschichte in der unnachahmlichen Genazino-Prosa erzählt, einer Sprache, mit der es gelingt, die Banalitäten des Alltags zu verfremden und die ödesten Trivialitäten in Anlässe des Staunens zu verwandeln. Beides zusammen: hohe Kunst und unterhaltsam zugleich. Das will was heißen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das, worum es im Kern der, in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in Frankfurt angesiedelten, Romantrilogie von Wilhelm Genazino geht, jene besondere Darstellung der 'Dimensionen des Alltages' (Angelika Reitzer auf readme.cc), findet sich auf einer der ersten Seiten, die den Leser bereits unvermittelt mitten in das innere Geschehen des Herrn Abschaffel, der Hauptfigur der Trilogie, entführen und von der ersten Seite an, dicht gedruckt, wie atemlos, in einem unermesslichen Strom der Wörter aus dieser Mitte kaum mehr entlassen.

'Denn er wusste nicht, dass Alleinsein darin besteht, dass der Alleinstehende alles Geschehen auf sich bezieht. Da nichts mit ihm zu tun hat, glaubt er, alles müsste etwas mit ihm zu tun haben; er ist ununterbrochen damit beschäftigt, Verbindungen zu toten Sachen herzustellen'.

Der Büroangestellte Abschaffel hat nicht viel an äußerem Erleben in seiner Welt. Er pendelt zwischen Wohnung und Büro und ständig fließt der Fluss seiner Gedanken. Beobachtend, Bewertzend, immer auf sich beziehend. Und häufig durchaus abwertend und bösartig.

Da, wo der Kollege einen eher harmlosen Scherz macht und Abschaffel umgehend wenige Minuten später dessen Ehefrau verführt, eine Affäre des Kollegen andeutet, um noch leichteren Zugang bei der an sich bereits frustrierten Frau zu finden. Selbst aber während des kurzen Liebesaktes mäandern seine Gedanke hinfort und empfinden die Tagesdecke und die Waschmaschine als durchaus genauso einer Betrachtung wert, wie den nackten Körper der Frau.

Abschaffel hat eben 'nur seinen Kopf.
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Format: Taschenbuch
Der Mannheimer Autor Wilhelm Genazino wurde in den späten 70er Jahren durch dieses inzwischen berühmte Werk bekannt.

Im ersten 1977 erschienen Band "Abschaffel" wird das ereignislose Leben des einzelgängerischen Angestellten Abschaffel dargestellt, der ständig räsoniert. Ab und zu nimmt er das Mittagessen in der Kantine mit der Kollegin Frau Schönbeck ein, daraus entwickelt sich einmal ein "Sexualimbiss unter Angestellten", der gleich wieder verpufft, weil Abschaffel zufällig in einer Pizzeria auf die geschiedene Goldschmiedin Margot trifft. Erst scheint es alles positiv mit ihr, weil sie sich gegenseitig ihre Lebensbehinderungen, "solche die es gab und solche, die es geben könnte" erzählen können. Prompt kommt damit auch guter Sex zustande zwischen den beiden, kontrastierend zu den sonstigen Bordellbesuchen Abschaffels.

Im Folgeband "Die Vernichtung der Sorgen" von 1978 verliert Abschaffel Margot in einem Streit, weil er sich nicht genug Mühe gibt in der Beziehung. Er leidet daran und lässt sich aber nochmals von der Kollegin Frau Schönbeck als "Betriebskonkubine" zu Sex verführen, obwohl er das gar nicht will. Verschiedene darauf unternommene Versuche, sich eine Nutte zur Freundin zu machen, scheitern ebenfalls kläglich. Schließlich bumst er gar die Frau seines Kollegen Hornung, als dieser noch länger den Geburtstag von Fräulein Schindler im Kreis der Kollegen mitfeiert, nur weil er Hornung kränken will, der seine Frau immer eifersüchtig macht. Abschaffel erleidet plötzlich einen Hexenschuß, und ausgerechnet Frau Schönbeck bietet ihm Hilfe an, kocht für ihn und fährt ihn zu einem Arzt, der ihn an Orthopäde und Psychiater weiterleitet.
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Von NikeX am 16. April 2013
Format: Taschenbuch
Wilhelm Genazino (lebend), deutscher Buchautor, hat sich bei mir ins Hirn gebrannt, mit seiner Abschaffeltrilogie. Ich möchte sie beschreiben, als deutsche-Büro-Kafka-Dokumentation eines Menschen, der langsam zerbricht. Zerbricht, an der Belanglosigkeit des Alltags, der Anspruchslosigkeit der Zwischenmenschlichkeiten, den Anforderungen der “anderen”, der Kälte der Arbeitswelt, den Doublebinds aus dem Elternhaus, am Ekel vor sich selbst und anderen. Kurzum – der Mensch des endenden 20., und des beginnenden 21. Jhds. Abschaffel erinnerte mich irgendwie an Loman aus Schlöndorffs Version von “Tod eines Handlungsreidenden”.

Abschaffel ist für mich das wichtigeste Romanwerk Deutschlands, es hat eine Atmosphäre von David Bowies “Heroes”, einen Nachgeschmack des täglichen Wegs von der Arbeit, den Biedermann aus den Tagesthemen, die Spießhaftigkeit eines Renters, der einen beobachtet, wie man die Mülltonne rausstellt. Erbarmunsglos. Man liest, und erkennt sich selbst. Was neurologisch zum Suizid des Bewusstseins führt, führt bei Genazino zu einer Bewusstseinserweiterung, da es uns von den abgehalfterten Glücksversprechungen befreit, die nur Neurosen erzeugen und am Leben erhalten sollen.

Als erstes Kritik am Vorwort des DTV. Diese versucht den Roman als romantisch auszulegen und zu entschärfen, das soll die Härte outsourcen, und ist Unsinn, wie ich finde. Weiter zum kurzen Kafkazitat, in dem es heißt, er, Kafka, fresse die Studen ausserhalb des Burös wie ein wildes Tier. Wunderbar, das passt schon eher auf Herrn Abschaffel. Allerdings nur auf seine nie durchgesetzte, latente Sehnsucht im Roman. Abschaffel muss arbeiten, ist Angestellter in einem Großraumbüro.
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