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am 2. August 2017
Dass man, gut eigebunden in die Geschichte/in den Kriminalfall, irgendwann das Ermittlerteam verstärken kann. Spannend sollte er sein und nicht zu verworren, sodass man den Überblick verliert. Das stupide Herunterbeten von kriminologischen/kriminaltechnischen Vorgängen, die gewürzt mit zwischenmenschlichen Eskapaden einhergehen, reicht nicht unbedingt aus, um mitzufiebern, mitzuleiden oder auch mitzulieben. Wenn ein Krimi nur so dahinplätschert, Höhepunkte maximal zu Höheknubbeln aufsteigen, dann sinkt man irgendwann lethargisch im Sessel zurück oder überlässt sich seinem Kopfkissen, da von ihm die größeren Reize ausgehen.

Zum Glück wird dieser Krimi als Roman bezeichnet und begegnet so den Erwartungen des Lesers auf einer anderen (großzügigeren) Ebene, da man, über den Kriminalfall hinaus, auch noch andere Dinge erwartet kann, die bestenfalls in einem größeren politischen und/oder gesellschaftlichen Zusammenhang stehen. Insofern wird man auch in diesem „Fall für Kostas Charitos“ nicht enttäuscht. Die sogenannte Griechenland-Krise ist fast immer präsent, Lösungsmöglichkeiten zumindest im persönlichen Umfeld werden angesprochen und gelebt, das „Radio Hoffnung“ trägt nicht umsonst diesen Namen. Und quasi nebenher wird auch noch im gewohnten Stil gelebt und ermittelt. Auch wenn die „Verkehrsnachrichten“ aus Athen ein wenig zu oft als Lückenfüller dienen, da viel gefahren wird, oft unter Zuhilfenahme von Sirenen. Immerhin bringen sie etwas Dynamik ins Geschehen.

Trotz aller Fiktion (so hat zum Beispiel die Drachme den Euro abgelöst) sind es die realen Bezüge, die diesen Roman auszeichnen.
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... Er, der uns nun schon seit Jahren nicht nur die Krisensituation in Griechenland beschreibt, sondern uns ALLEN den Spiegel vorhaelt, auf dass wir mehr verstehen lernen... Verstehen, dass wir wie z.B. in Italien in kurzer Zeit wahrscheinlich in der selben, verzweifelten Situation wie die Griechen sein koennten - oder zum Teil, in verschiedenen Eurozonen-Laendern ja schon sind!

Es sind nun 14 Jahre, dass ich die - oft auch ziemlich misslichen - Abenteuer des Kommissars Kostas Charitos, seiner Familie und Mitarbeiter/innen verfolge.
Jedes Jahr bringt Petros Markaris - ein Meister ohnegleichen im Gebrauch des Wortes - einen Krimi heraus, der mehr mit den Missetaten der Politiker, Bankiere, Gewerbetreibenden und beruehmten Personen zu tun hat, als mit "normalen" Verbrechen, die unser Held eigentlich loesen sollte...
Schon VOR den Olympischen Spielen - ein finanzielles Debakel fuer Griechenland - und ein gefundenes Fressen fuer all die Assgeier, nichr nur die einheimischen, sondern auch die aus dem Ausland herbeigerufenen - schrieb Markaris erbarmungslos alle nieder. Nur hoerte keiner auf ihn! Grosser Fehler!!!

Ich persoenlich bin der Meinung, dass JEDES Land einen Schriftsteller wie Markaris braeuchte, der ohne jegliche Furcht oder ein Blatt vor'm Mund Jahr fuer Jahr, Verbrechen auf Verbrechen, den langsamen Niedergang, das qualvolle Sterben seiner geliebten Heimat beschreibt.

Neujahr 2014 - Griechenland, Spanien und Italien sind aus dem Euro "ausgetreten" (worden). In Athen feiert man am ersten Tag des Neuen Jahres die Rueckkehr zur Drachme. Die Festlichkeiten dauern jedoch nur kurze Zeit an, denn aufgrund des neuen Wechselkurses Euro/Drachme bleiben die Banken geschlossen und die "normalen" Familien, die schon seit Monaten die Guertel immer enger schnallten bis zum Geht-nicht-mehr, werden fuer die naechsten drei Monate weder Gehaelter noch Pensionen beziehen. Nur wissen ALLE bereits von Anfang an, dass diese drei Monate sich ausdehnen werden - eventuell bis in alle Ewigkeit - Amen.

Nun praesentiert sich in diesem Jahr ein Moerder, der seine Delikte mit dem Wahlspruch »Brot, Bildung, Freiheit« unterzeichnet - aber da wir uns ja im Jahre 2014 befinden, wird sein Bekennerschreiben per Handy uebermittelt...
Weiter moechte ich nicht in die kriminellen Details und die folgenden Ermittlungen gehen - ich wuerde sonst - eventuell versehentlich - spoilern... :)
Natuelich loest unser Anti-Held seinen Fall, und seine Frau loest in der Zwischenzeit mit viel Mut und Initiative die finanzielle Krise in der Familie, denn auch Tochter, Schwiegersohn und dessen Eltern sind schwer betroffen.
Und auch in den untersten sozialen Klassen finden sich Idealisten, die buchstaeblich alles fuer die Verbesserung von Lebensumstaenden Verzweifelter geben.
Optimal wie immer beschreibt der Autor die verzweifelte Situation in seiner Heimat - und mehr noch als die ermordeten Opfer treffen einen die Selbstmorde, die mittlerweile in allen Altersklassen und - unteren und mittleren Sozialschichten vertreten sind.

Und ich persoenlich kann nur jedem jungen Menschen, mehr den mit Italien verbundenen vielleicht als die Deutschen, aber auch denen, dringendst raten, dieses Buch zu lesen!
Denn wenn sich nichts Entscheidendes aendert, und die ganz oben denen unter sich bis nach ganz unten auch noch den letzten Tropfen Lebenswillen aus deim Leibe saugen wollen - koennten sich viele von uns - vor allem die Juengeren und die bereits zuuu Alten in kurzer Zeit in Situationen wiederfinden, wie sie Petros Markaris hier beschreibt.

Ich persoenlich wuerde hier gerne mehr als 5 Sterne vergeben koennen...
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am 9. Februar 2014
4 Sterne, nur deshalb weil 5 Sterne der großen Literatur vorbehalten sind.
Eine sehr lebendige Schilderung des Alltagslebens der Griechen in der Krise, mit liebevollem Blick auf ihre Fähigkeit damit umzugehen. Verpackt in einem Krimi ist es auch ein selbstkritischer Blick auf die eigene Geschichte der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und den eigenen Anteil an der Krise. Besonders pikant ist das Detail, dass ein deutscher Student mit seinen Griechischen Freundinnen kreativ mitarbeitet Widerstand aber auch Hilfe und Unterstützung für die zu organisieren, die es am dringendsten brauchen!
Bei dem Allen kommt die Spannung nicht zu kurz und es gibt einen optimistischen Blick darauf, dass die Krise trotz aller gesellschaftlicher Verwerfungen lösbar ist. Leicht lesbar, sehr empfehlenswert!
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am 6. September 2016
Petros Markaris schreibt mit viel Liebe, Humor und Selbstironie über sein Land. Kostas Charitos ist ein knorriger, liebenswerter Polizist, der sich mit den ständig verstopften Straßen Athens und der Eigenwilligkeit seiner geliebten Gattin meist geduldig auseinandersetzt. Ich liebe diese Krimis, denn sie sind spannend, amüsant und: der Leser lernt viel über die griechische Mentalität und die Situation in dem Land.
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am 8. November 2015
Dieser Krimi spielt im aktuellen Griechenland. Er gibt einen guten Einblick in die aktuelle Lage der griechischen Bevölkerung, die täglichen Probleme (was kocht man, wenn man fast kein Geld mehr hat) und das System (Korruption) werden beleuchtet. Der Anfang der Geschichte mit Einstieg in ein Griechenland das nun wieder zur Drachme wechselt fand ich sehr spannend. Auf alle Fälle lesenswert.
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am 28. Januar 2016
Sehr guter Roman! Ich habe Markaris "Krisentrilogie" komplett gelesen. Am besten fand ich "Zahltag" mit dem Steuerbetrugsthema- was auch einige Lacher provozierte! Nichtsdestotrotz, "Abrechnung" ist auch sehr gut. Man lernt über diese Krimis sehr viel über die griechische Geschichte, ohne sich zu langweilen! Markaris Krimis sind spitze!
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am 13. Juli 2015
Das war der 2. Krimi den ich von Petros Markaris gelesen habe und es hat wieder viel Spass gemacht. Die Morde erfolgen in der heutigen Zeit mit Sticheleien in Richtung Deutschland und Griechenland. Es gibt 4 Sterne, da der erste Krimi noch etwas besser aber, aber auch dieser sehr zu empfehlen.
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am 20. Mai 2015
So ist Griechenland-verrückt aber liebenswert!!Ein Leben ohne Euro!Die Griechen halten zusammen!Markaris schafft es dem Außenstehenden ein Bild der Griechen zu vermitteln. Wer in Athen war erkennt Vieles wieder
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am 6. Februar 2015
Ein echter Makaris, sehr gut geschrieben, spannende "Vision" für die Zukunft Griechenlands, tolle Fortsetzung mit starken Charakteren...freu mich bereits auf die Fortsetzung!
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am 13. März 2014
Super Buch mit perfekten Bezügen zur realen Situation in Griechenland. Einfach gut geschrieben und mit gekonnter Beobachtungsgabe erzählt. Einfach lesen!
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