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Abgründe. Island Krimi Gebundene Ausgabe – 16. September 2011

3.4 von 5 Sternen 46 Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
Inhalt:
Island im Jahr 2005: Die Wirtschaft boomt und isländische Banker erlangen durch clevere Finanzgeschäfte weltweite Aufmerksamkeit und Anerkennung. Als einer dieser Banker von einer Steilklippe stürzt, sieht alles zuerst nach einem unglücklichen Unfall aus.
Ein paar Monate später wird eine Frau von einem Schuldeneintreiber zu Tode geprügelt. Sigurdur Oli ermittelt in beiden Fällen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, außer eines: Geld!

Eindruck:
"Abgründe" ist bereits der 10. Kriminalroman der Kommissar-Erlendur Reihe. Für mich war es allerdings sogar der erste Roman überhaupt von Arnaldur Indridason. Verständnisprobleme hatte ich jedoch keine, was vielleicht zum Teil daran lag, dass der Roman nicht, wie sonst üblich, aus Sicht von Kommissar Erlendur geschrieben ist, sondern von seinem Kollegen Sigurdur Oli handelt. Meines Wissens finden sich in diesem Buch auch keine Spoiler zu vorherigen Bänden und so war es für mich als eine Art Einzelkrimi außerhalb der Reihe sehr gut lesbar.
Der Großteil der Handlung wird aus der Sicht Kommissar Olis geschildert, wodurch man viel über sein Privatleben, seine gescheiterte Ehe und sein schwieriges Verhältnis zu seinen Eltern erfährt. Aber gerade dadurch, dass die Gedankenwelt Olis so detailliert beschrieben wird, merkt man auch schnell, dass man es hier mit keinen dieser glatten und perfekten Krimi-Helden zu tun hat. Nein, ganz und gar nicht. Denn Sigurdur Oli macht es einem durch seine sture, zynische, leicht arrogante, abfällige und zum Teil sehr selbstgefällige Art nicht gerade leicht, ihn sympathisch zu finden. Bis zum Ende habe ich es nicht geschafft, mich mit der Figur anzufreunden.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich bin ein großer Fan der Isländischen Krimis und vor allen Dingen von Arnaldur Indridason. Ich versuche hier nicht zu Spoilern.
Hier ermittelt Sigurour Oli allein. Erlendur ist wie im Roman zuvor immer noch im Uralub. Auch wird wieder Bezug auf einen Andres, der bereits bei Frostnacht eine Rolle spielte, genommen. Schön ineinander verwobene Geschichte, in der Sigurour Oli mit sich und der Beziehung zu Bergpora ringt.Spannend bis zum Schluss.
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Format: Gebundene Ausgabe
Aus gut informierten islaendischen Quellen konnte ich nach langer Folter endlich Informationen zur Rueckkehr meines/unseres in vielen Jahren lieb gewonnenen Ermittlers Erlendur Sveinsson herauskitzeln.
Im naechsten Buch von Arnaldur Indridason wird er endlich wieder ermitteln!
Ein Glueck, denn dieses letzte Buch des Autors, einst ein Garant fuer spannende, typisch islaendische Krimi-Unterhaltung, bewegt sich wirklich am Rande von Abgruenden - an dem der Langeweile zum Beispiel...
Nun ist ein farbloser Indridason immer noch um Laengen besser als so manches "Debut", das da so aus dem skandinavischen Raum den Weg auf den deutschen Buecher-Markt findet.
Trotzdem, ein Arnaldur plus Erlendur - das ist doch ganz etwas anderes.
Es sieht fast so aus, als waere der Autor zusammen mit seinem Protagonisten in einer "Zeitfalte" verschwunden, um sich eine Auszeit zu goennen.
Denn, seien wir doch 'mal ehrlich, Sigurdur Oli ist nur ein schwacher Ersatz, ein duenner Aufguss unseres brillanten Ermittlers.
Zuviel persoenlicher Ballast nimmt m. E. viel zu viel Raum ein.
Sigurdurs "Alte Freunde", seine zukuenftige EX(?)-Frau, die Mutter, die Freundin der Mutter, der Vater, die Prostata des Vaters... Sooo genau will ich das als Leser/in garnicht wissen.
Ich moechte nicht naeher auf die einzelnen Handlungsstraenge eingehen, die haben bereits Andere ausreichend beleuchtet.
Es kristallisiert sich heraus, dass Sigurdur Oli ein ziemlich langweiliger, mir nicht besonders sympathischer Typ ist, der nicht einmal eine Sonntagszeitung vor unberechtigter Aneignung beschuetzen kann.
Und d a s ist noch einer der interessanteren kriminellen Vorkommnisse in diesem Buch.
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Format: Taschenbuch
Eine junge Frau wird von einem Schuldeneintreiber überfallen und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Der Kripobeamte Sigurdur Oli war genau zu diesem Zeitpunkt auf den Weg zu ihr und steckt nun direkt in diesem Mordfall. Auch sein bester Freund Patrekur ist in irgendeiner Weise in diesen Fall verwickelt.

In diesen Todesfall sind sehr viele Menschen verwickelt. Jeder auf eine andere Weise. Dies versucht Sigurdur Oli herauszufinden.

Für mich definitiv kein "Fünf-Sterne-Island-Krimi" wie es auf dem Cover steht. Dies war mein erstes Buch von Arnaldur Indridason und somit mein erstes Buch dieser Reihe. Ich kann somit nicht sagen, wie es mit dem eigentlichen Kommissar Erlendur ist.

Es lässt sich gut lesen, allerdings zieht es sich so dahin. Leider fehlt die Spannung. Außerdem mag ich die Übersetzung ins Deutsche überhaupt nicht. Warum Duzt ein Kommissar Verdächtige sofort? Oder generell: warum duzen sich alle ohne dich zu kennen? Ist das in Island so?
Meiner Meinung nach ist das nicht normal. Wenn man jemanden nicht kennt Siezt man ihn, vorallem Verdächtige, um einen gewissen Abstand an Autorität zu bekommen. Die Schreibweise mit dem "Du" hat mich extrem gestört.
Möglicherweise ist es ja wirklich in Island so, für mich war es allerdings eine schlechte Übersetzung. (dafür schonmal einen Punkt Abzug)
Außerdem finde ich es schwer die Isländischen Namen zu lesen, dies dachte ich mir allerdings schon im Voraus und ist daher nicht so schlimm.

In welchem Zusammenhang die Geschichte mit Andres stande habe ich nicht verstanden. Es ging um einen jungen Mann, der als Kind schwer misshandelt wurde und dabei gefilmt wurde.
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