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Abgekanzelt: Protokoll einer Inquisition Gebundene Ausgabe – 28. Januar 2013

4.2 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Georg Schwikart, geb. 1964, verheiratet, zwei Kinder, Studium der vergleichenden Religionswissenschaft, Theologie und Volkskunde in Neuburg/Donau, Bonn und Tübingen. Er ist Publizist und freier Schriftsteller. Zahlreiche Veröffentlichungen von Sachbüchern, Erzählungen und Lyrik. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller und in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge“ und leitet die "Literarische Werkstätten".


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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch "Abgekanzelt: Protokoll einer Inquisition" ist der Wahnsinn im mehrfachen Sinne.

1. Es schildert das Verhältnis des Kirchenvolkes zum Establishment der Katholischen Kirche in klarer Sprache und ohne Häme oder Nachkarren, aber grundehrlich!
2. Ich bin mir sicher, dass es vielen Lesern ähnlich geht: Einige Kapitel schildern nicht nur biographische Szenen des Autors, sondern sie fühlen sich an wie ein Dejavú. "Das habe ich doch auch so erlebt???"
3. Wahnsinn ist auch, dass es hier um SEINE Kirche geht.

Innerhalb eines Abends habe ich das Buch verschlungen und dabei gelitten! Es ist nicht als Gute-Nacht-Lektüre geeignet, denn es raubt den Schlaf. Es schildert, ein Bild der Kirche, wie es mit ihr aktuell mit Volldampf gegen die Wand zu gehen scheint!
Das Buch ist ein Weckruf für alle, die sich als Kirche verstehen und sich mit SEINER Kirche in Liebe verbunden fühlen.
Das Buch ist nicht nur Aufarbeitung der Abkanzelung des Diakonanten Schwikart, sondern ein Dokument über die Angst Kirchenoberer vor dem Kirchenvolk, deren eigentliches urkirchliches Selbstverständnis der Dienst an Gott und den Menschen als Diakonae im Sinne des Neuen Testamentes sein sollte, wider abkanzelden Misstrauens.
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Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 12. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Autor Georg Schwikart ist bereits als Kind in die katholische Kirche hineingewachsen. Heute sagt der vaterlos aufgewachsene Autor, dass er vielleicht einen Vaterersatz gesucht habe. Gefunden hat er ihn auf alle Fälle nicht. Seine katholische Kirche wurde ihm von Jahr zu Jahr immer enger und kleiner. Seine Befreiung sah er darin, nicht aus der Kirche auszutreten, sondern lediglich in das evangelische Zimmer des großen Hauses Kirche hinüberzuwechseln. Der Autor spricht desöfteren in sehr schönen Bildern.

Dennoch ist es ein trauriges Buch. Zwar schreibt Schwikart ohne Groll und Zorn, aber besser macht dies die Beschreibung des derzeitigen Ist-Zustandes der katholischen Kirche auch nicht. Es sind die bekannten Themen die der Autor kritisiert. Und indem er mir mit seinem Buch zeigt, wie wichtig ihm diese Themen nach wie vor sind, zeigt er auch wie wichtig ihm die katholische Kirche geblieben ist. Für den Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner, vielleicht ein nachdenklich machendes Buch? Der verweigerte Schwikart die Weihe zum Diakon.

Wer aber glaubt der Autor sei nun ein gebrochener Mann, der irrt gewaltig. Georg Schwikart engagiert sich weiter. In seinem Epilog, und diese Zeilen sind für mich Höhepunkt seines Buches, beschreibt er einen Pfingsttraum. Er zeichnet ein Idealbild von katholischer Kirche. So wird dieses Buch nicht zu einer Abrechnung. Der Autor hofft nach wie vor auf Veränderungen, er rechent vor allem mit mündigen Laien.

Dieses Buch hat Georg Schwikart sicher Mut und so manch schlaflose Nacht eingebracht, aber für die mitdenkende Christenheit ist "Abgekanzelt" ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Reformen und zur Ökumene!
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Format: Gebundene Ausgabe
Georg Schwikart ist ein bekannter Religionswissenschaftler und Schriftsteller, der mit seinen Büchern in der Vergangenheit Kindern und Erwachsenen nicht nur die Grundlagen des christlichen Glaubens und seiner Traditionen nahe gebracht hat, sondern auch den Respekt und die Achtung vor den anderen Versuchen der Weltreligionen, Gott zu verstehen, vermittelte.

Auch neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller ist er ehrenamtlich in seiner Gemeinde tätig, was man übrigens vielen seiner Bücher abspürt. Er ist ein überzeugter katholischer Christ, der sich irgendwann entschließt, seiner Kirche und den Menschen noch mehr zu dienen und eine insgesamt vierjährige Ausbildung zum Diakon beginnt. Ohne Probleme wird er, der nicht nur seinem Bischof, sondern in auch in anderen Teilen des Landes ein bekannter Mann ist, zu dieser Ausbildung zugelassen.

Noch mehr ehrenamtliche Arbeit leistet Schwikart in dieser Zeit, äußert sich aber auch immer wieder einmal zu dringend nötigen Reformen, die er seiner Kirche empfiehlt. Als die Zeit der Prüfungen zum Diakon kommt, verweigert ihm der Kölner Kardinal Meisner am Vorabend der Zulassung zum Diakon dieses Amt. Nach einer anonymen Beschwerde auf Schwikart aufmerksam geworden, hängt sich der als sehr konservativ geltende Meisner an einer einzigen Aussage Schwikarts auf, die ihm dessen Untauglichkeit für das geistliche Amt angeblich zeigt.

In diesem Buch beschreibt Georg Schwikart seine Geschichte einer unglaublichen Auseinandersetzung und Ringen mit einer Kirche, die geistliches Amt und eigene Meinung offenbar nicht zusammen denken kann.
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