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Kundenrezensionen

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am 4. Mai 2007
Claudia Metz hatte so eine Ahnung: Sie hatte sich gerade in Klaus Schubert verliebt, als er ihr eröffnete, dass er seine Schwester mit dem Motorrad in Japan besuchen wolle. Kurzerhand beschloss sie, den Motorradführerschein zu machen und Klaus zu begleiten. Aus den geplanten zehn Monaten wurden schließlich sechzehn Jahre.

Dabei stand gleich der Start unter keinem guten Stern: Kurz hinter Köln streikte Klaus Maschine. In Indien dann schließlich der erste Rückschlag: Ein Unfall, von dem sich Klaus nur langsam erholt. In der Rekonvaleszens dann folgt der Gedankenumschwung: "Warum nur an all den schönen Plätzen dieser Welt vorbeirasen?" Ab sofort wollen sich die beiden Motorrad-Individualreisenden Zeit lassen. So bereisen sie schließlich die ganze Welt, arbeiten in allen möglichen Berufen, schreiben über ihre Erlebnisse, backen Obstkuchen in Goa, handeln mit Motorradteilen und füllen so immer wieder ihre Reisekasse auf.

Ihre Erfahrungen sind so vielfältig, dass man sie keineswegs hier alle aufzählen kann, aber genau die machen das Buch so ungeheuer spannend. Abwechselnd erzählen beide das, was ihnen wichtig ist.

Ein solches Unternehmen zu schultern setzt nicht nur Anpassungsfähigkeit und Gelassenheit voraus. Desöfteren waren beide mit Grenzsituationen konfrontiert, die spontan aus dem Bauch eine Entscheidung forderten und die sie nicht zuletzt durch das Niederschreiben ihrer Reiseerlebnisse verarbeiteten.

Und dann ist da noch das ungeheure Talent erwähnenswert, sich nie an Besitz zu hängen, aus nichts etwas zu machen und ihre Motorräder multifunktional einzusetzen. In Patagonien beispielsweise bauten sie sich Segel an, auf dem Amazonas wurde eine besondere Floßkonstruktion gebaut. Übrigens hatten die beiden nur selten bürokratische Probleme. Diese stellten sich aber auf der Rückreise ein, unmittelbar nach dem sie auf dem Wasserweg die deutsche Grenze überquerten...

Mich hat dieser Reisebericht ungeheuer beeindruckt! Ein solches Unternehmen miteinander zu wagen und durch zu stehen, ist einfach bewundernswert! Ein Lebenstraum, der zwei Suchenden gezeigt hat, dass der Weg das Ziel ist!

Ein wenig schade fand ich, dass die letzten Jahre, die die beiden in Afrika verbrachten, allzu kurz abgehandelt wurden! Meinetwegen hätte das Buch gerne noch ein paar hundert Seiten mehr haben können!
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am 29. Januar 2006
Dieses Buch nimmt einen mit auf eine spannende und faszinierende Reise zusammen mit zwei ganz beeindruckenden Menschen. Ein junges Paar wagt das, wovon viele Menschen nur träumen. Sie fahren einfach los und entdecken das Reisen als Lebensform. 16 Jahre lang erkunden sie mit ihren Motorrädern die Welt und stellen immer wieder fest, überall auf dieser Erde haben die Menschen die gleichen Wünsche nach Glück und Zufriedenheit, ganz egal welcher Nationalität sie angehören. Sie entdecken vieles in sich selbst und wachsen an ihren täglichen Aufgaben. Beispielweise lernen sie ihrem Gefühl zu vertrauen, was sie sogar vor dem Tod bewahrt. Ich habe dieses Buch schon ein paar Mal gelesen und empfinde es immer wieder als ein Geschenk, in die Gedanken und Gefühle der Autoren (sie schreiben im Wechsel) mit eintauchen zu dürfen und die teilweise außergewöhnlichen Länder mit ihnen gedanklich zu bereisen.
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am 12. Oktober 2002
Die Lektüre des 318 Seiten kurzen Paperbacks über eine "Planet Earth Expedition" von 1981 bis 1997 muß selbst bei Nichtmotorradfahrern Fernweh gepaart mit unbändiger Reiselust auslösen. Jeder, der ein Globetrotterherz sein eigen nennt, der zermürbt durch das materielle Sicherheitsdenken westlicher Zivilisationen seine jugendlichen Südseeträume einem geregelten Berufsalltag aufgeopfert hat, wird ungewollt Neidgefühle gegenüber dem sympathischen jungen Paar aus Köln entwickeln. Zu faszinierend ist der Gedanke, 16 Jahre - nur dem eigenen Überleben verpflichtet - rund um die Welt zu touren. Claudia Metz und Klaus Schubert haben es getan, obwohl es ursprünglich nur 10 Monate sein sollten.
Vom vertrauten Köln aus reisen sie 257.000 km auf und mit zwei japanischen Motorrädern über den indischen Subkontinent, Ozeanien, Südost- und Nordostasien, China nach Nordamerika, durchqueren zu Wasser und zu Lande Zentral- und Südamerika, setzen von dem brasilianischen Hafen Santos nach Durban in Südafrika über und kehren nach Durchquerung des afrikanischen Kontinents über Südwesteuropa nach Deutschland zurück. Mit ihren Erlebnissen, Beobachtungen, Eindrücken und Erfahrungen fesseln sie den Leser.
Bei der Beschreibung des rücksichtslosen Überholgebarens indischer Verkehrsteilnehmer lief es mir eiskalt den Rücken herunter. Dies deckt sich mit Informationen, wonach nach Indien exportierte Lastwägen erst einmal stärkere Federn und Stoßdämpfer erhalten, damit sie stärker - als vom Hersteller vorgesehen - beladen werden können. Was dabei - wohl bewußt - vergessen wird, ist die gleichzeitig erforderliche Verstärkung der Bremsen. Wozu das dann auf den indischen Überlandstraßen führt, kann man sich leicht ausmalen. Sehr beeindruckend und lehrreich erschien mir auch die Begegnung der Autoren mit Elefanten während der Safaritour in Botswana. Es war mir neu, daß Elefantenbullen Menschen nicht tottrampeln, wenn diese sich in gebückter Haltung wie Affen kratzen, so tun, als ob sie Blätter fressen und sich mit Elefantendung einreiben.
Bereichernd wirkt, daß sich beide Autoren bei ihren Schilderungen abwechseln. Claudias Blickwinkel ist erfrischend anders. Im wesentlichen hat Klaus Schubert das Buch geschrieben. Man merkt die vom Verlag geforderten Kürzungen. Viele Episoden sind zu knapp geschildert. Eine ausführlichere Darstellung hätten die Erlebnisse der beiden sicherlich hergegeben, und hätte so manchen zu dürftig geratenen Reiseabschnitt runder gemacht. Entgegen der üblichen Weisheit wäre ein Mehr wirklich ein Mehr gewesen. Die Leser hätten es dem Verlag gedankt. Trotzdem wird jeder Freund des Reisens seine helle Freude an der Weltreise in Buchform haben. Gesteigert werden kann das ganze wohl nur noch durch einen persönlichen Kontakt mit den Autoren und das Erlebnis eines Diavortrages mit den beiden.
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am 22. Mai 2008
Man muss sich das als in die Zivilisation eingebundener Mitteleuropäer erst einmal richtig vor Augen führen: Da will ein junges Paar 1981 noch mitten in Zeiten des Kalten Krieges nach Japan ausgewanderte Verwandschaft besuchen - per Motorrad! Aus dem ursprünglich auf mehrere Monate angelegten Trip werden dann volle 16 Jahre, eine Weltumrundung inklusive. Nach der Wiederankunft in Köln sind nur noch eine Handvoll Teile an den beiden japanischen Maschinen original, denn die fahrbaren Untersätze müssen im Laufe der Tour zahlreiche Umbauten (so z.B. als Floßantrieb!) und Reparaturen überstehen.

Der von den beiden eingangs erwähnten Globetrottern abwechselnd verfasste Erlebnisbericht wechselt zwischen Licht und Schatten. Bedauerlich beispielsweise der doch äußerst bescheidene Umfang des Buches, den wohl der Verlag vorgab, der allerdings aber auch zu riesigen Einschränkungen bei der Beschreibung einzelner Länder führt. Da werden Kontinente im Eiltempo durchquert, blitzartig der jeweilige Teil der Welt gewechselt - sehr schade, denn so bleiben vielerlei Informationen auf der Strecke.

Desweiteren lesen sich die Beschreibungen aus weiblicher Sicht doch um einiges flüssiger und interessanter als die von Klaus Schubert geschriebenen Passagen. Man wird von einem Abenteuerreisenden keine preisverdächtigen Meisterwerke erwarten, ein besseres Lektorat hätte "Abgefahren" aber doch sehr gut zu Gesicht gestanden. Etwas albern wirkten auf mich die Ausflüge in den esoterischen Bereich, doch das möge jeder mit sich selbst ausmachen. Aber "Däniken meets Easy Rider" war mir dann doch etwas zuviel. Mächtig schmunzeln mußte ich allerdings bei der Beschreibung einer zufällig entdeckten Sexorgie unter pakistanischen Grenzposten. Es muss wohl in der Einöde mächtig langweilig sein...

Als Appetitmacher für den eigenen Ausbruch aus dem Alltagstrott ist dieses Buch sicherlich sehr gut geeignet, Fernweh ist garantiert! Als Informationsquelle über einzelne Länder oder Ratgeber für das eigene Reiseprojekt taugt es allerdings nicht viel, wie auch die Bilderauswahl aus dem riesigen Originalfundus (30 000 geschossene Fotos!) enttäuscht.
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am 18. November 2002
Wer hat noch nicht dieses Gefühl erlebt, einfach auszubrechen, das Leben in die Hand zu nehmen, alle Sicherheitszonen der Gesellschaft zu verlassen, auf sich und seinen Partner gestellt zu sein, mit dem Mut den nächsten Tag zu erleben, ohne vorher genau zu wissen, was auf einen zukommt? - Dieses Buch gefüllt mit natürlicher Abenteuerlust, Romantik und gelungener Dokumentation (leider zu wenig von den traumhaften Bildern, die bei der Diashow gezeigt wurden) wird jedem dieses Gefühl vermitteln! Und wie schon etliche vor mir geschrieben haben, es steckt an, nicht nur den Motorradbegeisterten. Die vielen Welten und die faszinierenden Eindrücke von Klaus und Claudia wecken Träume, mal mehr, mal weniger, die in jedem von uns schlummern. Einziger Unterschied: Die beiden sind „abgefahren", wir (noch) nicht. 16 Jahre mit kurzen Unterbrechungen den Partner an seiner Seite haben, allein diese Herausforderung muss umwerfend sein, wobei dies leider etwas zu wenig beschrieben wird (einziger klitzekleiner Kritikpunkt).
Ich schließe mich absolut der Meinung an, dass in diesem Fall Mehr auch Mehr wäre. Vielleicht erreicht dieser Appell die Beiden. Ich könnte mir dieses Buch auch als Vorlage für ein sehr gutes Drehbuch vorstellen ...
Die meisten Leser werden nach dem Lesen wieder an etwas erinnert, was in ihnen steckt und wo für jeden selber Ziele und Grenzen liegen. Aber genau das macht diesen Bann aus! Ich habe es mehrfach gelesen, x-fach an meine besten Freunde verschenkt - ich kann nur raten: selber lesen!
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am 4. Januar 2016
Anfang der 80er in Deutschland: Ein junges Pärchen löst ihren Hausstand auf und macht sich auf die Reise nach Japan.

Aus dem geplanten überschaubaren Reisezeitraum, werden 16 Jahre bis zur Rückkehr nach Deutschland. Denn auf der Reise merken die Beiden, was “reisen” wirklich bedeutet.

Das Buch berichtet von dem sich treiben lassen, von den Problemen des Reisens, sei es Geld, Politik (wir haben die 80er Jahre), Technik oder Zwischenmenschlichkeit.

Dabei ist das Buch locker-leicht geschrieben und nimmt den Leser wunderbar “mit”. Die Authentizität ist beeindruckend, aber trotz des Detailreichtums niemals langweilig: So sind die Umbauten der Motorräder genauso interessant wie korrupte Zollbeamte oder die Fahr”pausen”.

Kritisieren könnte man, dass vielleicht zu wenig über die emotionale Reise, die Ruhelosigkeit der Autoren geschrieben wurde. Aber vor Allem: Dass das Buch zu kurz ist!

Für mich ein Klassiker deutschsprachiger Abenteuerberichte und immernoch einer der Stärksten.

5 Sterne
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HALL OF FAMEam 14. Juli 2005
°
Nachdem ich schon öfter mal von der Tour der beiden gehört hatte, habe auch ich mir dieses Buch zugelegt und in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Und ich kann nur sagen, dass ich es super spannend fand, quasi mit Claudia Metz und Klaus Schubert diese endlos lange Reise rund um die Welt miterleben zu dürfen.
Was mir klar ist, dass die beiden nicht jedes bunte Blättchen im Amazonas und auch nicht jedes ihrer Erlebnisse in ein einziges Buch packen können - das müssen sie auch nicht. Viel wichtiger fand ich, dass der Abenteuergeist der beiden spürbar wird und auch ihre gelegentlichen Zweifel an ihrem Vorhaben nicht unter den Tisch gekehrt wurden.
Spannend fand ich als Motorradfahrer auch, was man aus zwei Enduros so alles basteln kann. Da war doch was mit Floßantrieb wie bei einem Mississippi-Dampfer oder auch irgendwie ein Segel zum Benzinsparen in der Wüste?
Ein tolles Buch jedenfalls, zwei mutige Biker die einen längeren Ausstieg wagten und allen Daheimgebliebenen davon berichten. Gerne 5 Sterne.
~
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am 27. Juli 2005
Es ist wahnsinn - dieses Paar erzählt von einer unvorstellbaren Reise durch die gesamte Welt, von Menschen, Ländern, Abenteuern. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und war fasziniert, mit was für einen Erfindungsreichtum sie sich aus allen möglichen und unmöglichen, humorvollen und gefährlichen Situationen herausmanövriert haben. Dieses Buch reißt so manche gedankliche Barriere ein wie "das ist unmöglich" oder "so was kann gar nicht gut gehen" und ermutigt einen, seine Träume in die Tat umzusetzen.
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am 8. Dezember 2002
Für den vielleicht etwas verträumt-weltenbummlerischen Leser, der den Mut und die Kraft der beiden Reisenden respektiert, ist das Buch sicher eher etwas, als für den nüchtern-sachlichen und wenig gefühlsbetonten Leser, der eher eine Art chronologisches Tagebuch erwartet.
Ich selbst habe mir mal für einen Urlaub das Buch von einem Freund ausgeliehen. Nachdem ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr davon ablassen, habe das Buch nach dem Urlaub dreifach gekauft, wovon ich 2 Exemplare verschenkt habe und mein eigenes mittlerweile schon sechsmal verliehen habe.
Übereinstimmend kann man sagen, daß Klaus' übernatürliche Erlebnisse teilweise skurril anmuten und an manchen Stellen die Reisegeschichte durch Detailbeschreibungen ermüdend wird. Jedoch ist der größte Teil des Buches fesselnd durch die absolut nicht alltäglichen Ereignisse, die während der Reise passieren.
Ich kann das Buch nur empfehlen, und selbst wenn es nicht bei jedem Leser den Nagel auf den Kopf trifft, ist es sicher keine Fehlinvestition. Weiter würde ich mir wünschen, irgendwann die Diashow sehen zu können.
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am 3. Juni 2014
Was die Zwei erlebt haben ist wirklich unglaublich! Hätte ich nicht ihren Vortrag mit den vielen Dias gesehen würde ich so manche Geschichte bezweifeln...
Im Buch sind auch ein paar ihrer tollen Bilder zu sehen (meiner Meinung nach hätten es zwar ruhig noch ein paar mehr sein dürfen), aber allein die sind schon beeindruckend.
In dem Buch wird deutlich gemacht, was man mit eigentlich wenig Geld, dafür mit Mut, Menschenverstand, Freundlichkeit, Durchhaltevermögen und Abendteuerlust erreichen kann!
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