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Aber der Narr will nicht: Essais Gebundene Ausgabe – 15. März 2004

5.0 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm mit seinem Prosadebüt Einladung zum Lever Bourgeoise. 2008 wurde Hein mit dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen ausgezeichnet.

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Literaturkritik:
So ist er nun einmal,wie könnte er auch anders sein,dieser Christoph Hein. Schade,
dass er den sogenannten Rechtsaat nicht noch obendrein so richtig auf die Schippe
nimmt.
Als möge er zu uns allen sagen:Was seit ihr doch alle für einfältige Narren,dass ihr
alle es so wollt und nicht anders.
Es mag sein,dass der eine oder andere Rezenseln oder Kritiker dieses mutige Vorpre-
schen von Hein nicht gefällt.Warum aber nicht. Christoph Hein wagt sich an das Grobe,
an das Eingemachte ran,welches längst verfeinert und erneuert werden müsste.
All dies sind gute Ansätze zu einer Veränderung.Die meisten von uns sind doch längst
schon wieder in der Masse untergetaucht und so viele trauen sich schon wieder nicht
etwas zu sagen,etwas zu äußern.
Sich dazu zu bekennen,dass sie "Andersdenkende" sind.
Freiheit allein ist nicht genug! Und von Sicherheit ,kann schon lange keine Rede mehr
sein.Wer kann sich heute schon sicher sein,dass am nächsten Tag nicht schon wieder
ein großer Betrug,Skandal,Kungelei usw. usw. aufgedeckt wird in diesem nun vereinten
Deutschland mit seinen tausenfachen Verstrickungen.

Dieses "Aber der Narr will nicht:" ist eine kraftvolle Aussage und es ist sehr lobenswert,
dass sich Christoph Hein dem gewissenhaft und mit Unvoreingenommenheit angenommen
hat. So manch einer bedenke:Gerechtigkeit habet ihr gewollt,bekommen habt ihr dafür den
Rechtsstaat!!!
Wohl dem der dabei...................!

Fünf Sterne für dieses aufschlussreiche Werk von Christoph Hein.

Besonders lesenwert,da es sich um ein zeitloses gutes Werk handelt.
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Von cbm TOP 500 REZENSENT am 3. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Christoph Hein schrieb verschiedene Reden, Aufsätze und Essays, von denen einige in diesem Band versammelt wurden. Ein besonders langer Aufsatz ist Arno Schmidt gewidmet. Dessen 100. Geburtstag jährt sich 2014 so dass dies eine Gelegenheit ist, in kurzer scharfsinniger Fassung mit Leben und Werk dieses anderen bedeutsamen Autors, der es schaffte sich mit wenigen Sätzen zwei damals noch vorhandene deutsche Staaten zugleich zum Feind zu machen, bekannt gemacht zu werden. Grundthema der Texte ist immer der Schrei Heins nach Einmischung der Intellektuellen, die distanzierte Betrachtung und Kritik unvernünfiger, unmoralischer unmenschlicher Zustände. Er geißelt schonungslos Kulturverlust und Zensur, laudatiert Weggefährten und Mentoren, denen dies (so wie ihm) nicht gleichgültig ist/war und plädiert für einen Stalinpreis zu verleihen an ertappte Geschichtsfälscher als Vernichter der Freiheit. Er zieht zu Felde gegen Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass. Es ist keine Unterhaltungs- wohl aber eine packende, anrührende Literatur, die es sich lohnt zu lesen.
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