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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
14
4,6 von 5 Sternen
Abandon: 1/3 (Abandon Trilogy)
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:5,17 €


am 4. Januar 2012
Pierce Oliviera ist fünfzehn, als sie stirbt. Doch sie kommt nicht in den Himmel, sondern in die Unterwelt, wo sie den geheimnisvollen John trifft, der dort das Sagen hat. Es gelingt ihr zwar, zu entkommen und ins Leben zurückzukehren, jedoch kann sie John nicht vergessen.
Diese Erfahrung hat verheerende Auswirkungen auf ihre Familie, ihre Beziehung zu ihren Freunden, ihr ganzes Leben. Sie kann einfach nicht so weitermachen wie zuvor, zumal John ihr in der Unterwelt nicht zum letzten Mal begegnet ist. Immer wenn sie in Gefahr schwebt, taucht er plötzlich auf, um sie zu retten.
Als sie, fast zwei Jahre nach ihrem Tod, mit ihrer Mutter auf eine kleine Insel zieht, um einen Neuanfang zu starten, trifft sie ihn erneut wieder. Doch er ist nicht das Gefährlichste, was ihr dort begegnen kann...

Aufmachung:

Der Umschlag dieses Buches ist zwar nichts Weltbewegendes, gefällt mir aber trotzdem sehr gut. Die sanften Braun- und Goldtöne, sowie die leicht schimmernden Ornamente und das Bild des Mädchens wirken sehr edel. Wenn man den Umschlag abnimmt, kommt eine hübsche goldene Prägung zum Vorschein, die sehr gut zur restlichen Aufmachung passt. Außerdem finden sich am Anfang jedes Kapitels dieselben Ornamente, die auch den Umschlag zieren.
Alles ist wirklich sehr stimmig und ansprechend.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt nicht etwa mit Pierces Tod, sondern fast zwei Jahre danach, als sie gerade auf die Insel gezogen ist. Man weiß sofort, dass sie schon mal gestorben und wieder ins Leben zurückgekehrt ist, jedoch erfährt man noch keine Details, sondern wird durch Anspielungen richtig neugierig gemacht.
Erst nach und nach kommt durch Rückblenden heraus, wie sie gestorben ist, was sie in der Unterwelt erlebt hat und wie ihr Leben danach weitegegangen ist. Das halbe Buch scheint aus diesen Rückblenden zu bestehen.
So konnte ich das Buch manchmal schwer aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, was zuvor alles passiert ist, wie sie zum Beispiel John kennengelernt hat und was es mit dem "Vorfall" auf sich hat, der immer wieder erwähnt wird.
Die eigentliche Handlung, also Pierces Gegenwart, spielt an gerade einmal zwei Tagen, die jedoch sehr ereignisreich sind. Während man immer mehr über die Vergangenheit erfährt und hier auch fast alle offenen Fragen beantwortet bekommt, werden in der Gegenwart immer neue aufgeworfen. Hier wimmelt es nur so vor Geheimnissen über die Insel, Pierces Onkel, den Friedhof, die neuen Mitschüler usw. Und dann ist da auch noch John, der mit einigen dieser Dinge etwas zu tun zu haben scheint...
Die Liebesgeschichte nimmt einen überraschend kleinen Teil der Handlung ein, obwohl sie großen Einfluss auf viele andere Geschehnisse hat. Außerdem ist sie (meines Empfindens nach) ein kleines bisschen unlogisch. Die beiden passen zwar schon irgendwie zusammen und man möchte sie auch zusammen sehen, jedoch hatten sie nie die Zeit, sich wirklich kennenzulernen. Deshalb geht es mir ab einer bestimmten Stelle etwas zu schnell, zumal sie einander anscheinend immer noch misstrauen. Da sie einander ständig missverstehen und das Verhalten des anderen falsch deuten, sind Probleme vorprogrammiert, obwohl es so auch zu einigen sehr unterhaltsamen Szenen kommt.
Pierce ist ein sympathisches, nettes Mädchen, das sich viel um andere sorgt und kümmern will. Man weiß, dass sie sich nach ihrer Todeserfahrung verändert hat, da sie dieses Ereignis verständlicherweise nicht mehr loslässt. Jedoch wird man nicht ganz schlau aus ihr, weil sie manchmal etwas widersinnig handelt, was aber auch daran liegen könnte, dass sie zuweilen naiv und ein wenig schwer von Begriff ist. Außerdem steigert sie sich oft in Dinge hinein und kann sehr stur sein, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Man hat sie trotzdem gerne, weil sie immer zum Wohle anderer handelt (oder zumindest glaubt, dies zu tun).
John würde ich als "schwierigen" Typ bezeichnen. Er ist geheimnisvoll, düster, gefährlich und voller Schmerz, hat aber auch eine andere Seite, die es jedoch sorgsam verbirgt. Außerdem neigt er zu Stimmungsschwankungen, die ihn unberechenbar machen. Man weiß anfangs nicht viel über ihn und erfährt auch im Laufe des Buches nur ein wenig. Deshalb hat man das Gefühl, ihn noch nicht so richtig kennengelernt zu haben, zumal er sowieso nicht so oft auftaucht, wie ich es mir gewünscht habe.
Wenn man erwartet, dass am Ende des Buches alle Fragen geklärt werden, dann muss man sich auf eine Enttäuschung gefasst machen. Es gibt nur einen kleinen Showdown, der aber zumindest eine überraschende Wendung beinhaltet, und einen fiesen Cliffhanger. Deshalb kommt mir das Buch irgendwie unfertig vor. Doch vielleicht soll es als eine Art "Einleitung" für die beiden Folgebände gesehen werden, denn neugierig gemacht hat es auf jeden Fall.

Auch für jemanden, der noch nicht so viel Erfahrung mit englischen Büchern hat, ist dieses Buch recht leicht zu lesen. Ich musste wirklich sehr wenige Wörter nachschlagen, die ich jedoch nichtmal fürs Verständnis gebraucht hätte. Dies liegt vor allem an Meg Cabots gewohnt flüssigem und nicht zu anspruchsvollem Schreibstil (das ist positiv gemeint). Es macht einfach Spaß, ihre Bücher zu lesen, weil sie es versteht, den Leser gut zu unterhalten. Außerdem gelingt ihr eine angenehme Balance zwischen witzigen, spannenden und ernsten Szenen.
Auch den mytische Hintergrund dieser Geschichte hat sie sehr interessant dargestellt. Es gibt viele Anspielungen auf die griechische Mythologie, mit besonderem Augenmerk auf die Geschichte von Hades und Persephone. Hier findet sich eine gelungene Mischung aus Altbekanntem und von der Autorin neu Erdachtem.

Fazit:

"Abandon" ist ein unterhaltsamer, fesselnder und neugierig machender Auftakt zu einer Trilogie. Man merkt jedoch, dass dies wirklich nur der Anfang einer größeren Geschichte ist, da etliche Fragen offen bleiben. Das Buch hat ein paar kleinere Schwächen, was mich aber nicht davon abhält, mich auf die Fortsetzung zu freuen. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.
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am 5. Januar 2015
Um an Johns Seite zu sein, muss auch Pierce für immer in der Unterwelt leben. Damit hat sie sich inzwischen abgefunden, mehr noch, sie hat sogar Freude daran John zu helfen und sich um die Seelen zu kümmern, die dort darauf warten zu ihrem letzten Ziel gebracht zu werden.

Wegen des mehr oder weniger fehlgeschlagenen Versuchs Alex zu retten und der damit verbundenen Wartezeit, sind einige zwar schon ziemlich ungeduldig, aber das ist nichts, womit Pierce, John und ihre Freunde nicht fertig werden würden, wären da nicht die rachsüchtigen Furien, die diese Situation sofort ausnutzen um die Unterwelt - und ihren Gebieter - endgültig zu vernichten.

Es gelingt John gerade noch das Schlimmste zu verhindern, doch daraufhin steht Pierce plötzlich allein da und wenn es ihr nicht gelingen sollte schnell eine Lösung für die vielen Probleme zu finden, wird nicht nur die Unterwelt, sondern mit ihr auch Isla Hueasos unter gehen ...

Mit Awaken hat Meg Cabot erneut einen fantastischen Abschluss zu einer ihrer zahlreichen, stets sehr gelungenen Serien geschrieben, der keine Wünsche offen lässt und den Leser vollkommen zufrieden zurück lässt. Man wird sich noch lange an diese wunderbare Reihe erinnern und sie mit Sicherheit irgendwann noch einmal lesen, weil man von Pierce und John einfach nicht genug bekommen kann.

Die Beiden gehören ohne jeden Zweifel zu den besten Paaren im Jugendbuchbereich, auch wenn ihre Beziehung alles andere als einfach ist, oder vielleicht gerade deshalb. Sie sind wie Feuer und Wasser bzw. Frühling und Winter, können also nicht immer gut miteinander, aber definitiv auch nicht ohne den anderen, auskommen. Sie sind unheimlich temperamentvoll und können durch ihre manchmal unbedachten Handlungen einigen Ärger verursachen. Im Grunde funktionieren sie daher nur als Paar richtig gut, wie Mr. Smith es so treffend beschreiben hat, indem sie das Beste im jeweils anderen zum Vorschein bringen.
Die Gespräche zwischen ihnen sind erfrischend und definitiv niemals langweilig, denn obwohl sie einander lieben, können sie sich auch mal ganz schön streiten, wenn sie einander auf die Palme gebracht haben. Andere Male bringen sie einen hingegen zum schmunzeln oder sogar regelrecht zum dahin schmelzen.
Etwas schade ist nur, dass die Autorin einen mal wieder nicht richtig an den wirklich intimen Momenten zwischen ihnen teilhaben lässt, sondern solche Szenen nur vage andeutet. Dafür wird besonders deutlich, wie sehr sich ihre Beziehung im Verlauf der gesamten Geschichte weiter entwickelt hat. Sie haben gelernt einander besser zu verstehen, ihre Handlungen richtig zu deuten und mehr aufeinander einzugehen. Sie wissen, was der jeweils andere durchgemacht und welche Ängste er hat, sodass sie darauf Rücksicht nehmen und so vermeiden können, dass bestimmte Auseinandersetzungen eskalieren, weil sie aneinander vorbei reden. Statt alles allein lösen zu wollen, ist John nun bereit sich von Pierce helfen zu lassen und mit ihr zusammen zu arbeiten, ungeachtet seines Wunsches sie vor allen Gefahren zu beschützen. Letzteres tut er natürlich trotzdem und selbst als er für eine gewisse Zeit nicht direkt am Geschehen teilhaben kann, ist seine Anwesenheit spürbar.

Neben ihren eigenen Beziehungsproblemen haben Pierce und John im letzten Teil der Serie aber noch mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen, insbesondere in der Unterwelt. Dort ist aus irgendeinem Grund ein Ungleichgewicht entstanden, das natürlich von den Furien ausgenutzt wird um noch mehr Schaden anzurichten, was wiederum dazu führt, dass John seiner Pflicht die Seelen zu ihrem letzten Ziel zu geleiten nicht mehr nachkommen kann. Nichts läuft mehr so wie bisher und wenn es Pierce und ihren Freunden, die sie natürlich tatkräftig unterstützen, nicht gelingen sollte, dieses Durcheinander schleunigst zu beseitigen, wird vielleicht nicht nur die Unterwelt, sondern mit ihr ganz Isla Huesos im Chaos versinken.

Als sie allein nicht mehr weiter weiß, sucht Pierce Rat bei Mr. Smith, wofür sie in Begleitung von Alex, Kayla und Frank nach Isla Huesos zurückkehren muss. Dort müssen sie sich allerdings nicht nur vor dem gerade aufziehenden Unwetter in Acht nehmen, sondern ebenso vor den immer zahlreicher werdenden Furien, die Besitz von anderen Menschen ergriffen und es auf Pierce abgesehen haben, einschließlich ihrer eigenen Großmutter.
Außerdem gilt es immer noch zu beweisen wer Alex getötet hat, der nach seiner Wiederbelebung mehr denn je entschlossen ist die Unschuld seines Vaters aufzuzeigen um ihn vor einem erneuten Gefängnisaufenthalt zu bewahren. Dafür müssen sie sich jedoch mit Seth Rector und seiner Familie anlegen, was angesichts ihres enormen Einflusses auf der Insel kein leichtes Unterfangen ist.
Und schließlich muss Pierce zudem ihren Eltern irgendwie beibringen, dass sie sie in Zukunft nicht allzu oft zu Gesicht bekommen werden, weil sie gemeinsam mit John, der ihnen noch nicht einmal offiziell vorgestellt wurde, die meiste Zeit in der Unterwelt verbringen wird.

Die Handlung ist somit von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und kann immer wieder mit überraschenden Wendungen aufwarten, mit denen man so nie gerechnet hätte und die nichts für schwache Nerven sind. Meg Cabot gelingt es einen mit nur einem einzigen Satz so zur Verzweiflung zu treiben, dass man sich schon fast gezwungen sieht schnell zum Ende vorzublättern um sicherzugehen, dass die schlimmsten Befürchtungen sich nicht bewahrheiten, ehe der Puls wieder auf einen halbwegs normalen Wert sinkt und man einigermaßen beruhigt weiter lesen kann.

Das Ende selbst ist perfekt und macht den Leser wunschlos glücklich, denn jeder bekommt genau das, was er verdient. Ein kleines bisschen verwirrend ist lediglich die endgültige Auflösung der eigentlichen Problematik. So wird zwar gesagt, was das Ungleichgewicht verursacht hat, aber nicht wodurch es schließlich wieder beseitigt wurde und wie genau das mit einer bestimmten anderen Begebenheit zusammen hängt.

*FAZIT*
Awaken ist der rundum gelungene Abschluss einer Serie, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Diese Neuerzählung des Persephone-Mythos` von Meg Cabot bietet nämlich einfach alles, was das Herz begehrt: eine spannende, mitreißende Handlung, sympathische Charaktere, eine romantische Liebesgeschichte, dazu noch jede Menge Humor und ein Ende, wie man es sich für die liebgewonnenen Figuren wünscht.

Hoffentlich arbeitet Meg Cabot bereits an ihrem nächsten Jugendbuch, denn nach diesem Finale kann man es kaum noch erwarten herauszufinden, was sie ihren Lesern als nächstes präsentiert. Wenn sie ihrem Stil treu bleibt, vermag es einen nämlich mit Sicherheit genauso zu begeistern.
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am 4. März 2012
Die 17-jährige Pierce weiß genau, was mit uns passiert, wenn wir sterben, denn sie hat es selbst erlebt als sie vor knapp zwei Jahren in ihrem Pool ertrunken ist. Aus der Zwischenwelt, in der sie gelandet war, konnte sie wieder entkommen, nicht jedoch dem Mann, dem sie dort begegnet ist: John, der über diese Welt herrscht und entscheidet, wohin ihr letzter Weg die Verstorbenen führen wird.

Obwohl sie vor ihm davon gelaufen ist und sich auch ein wenig vor ihm fürchtet, kann sie ihn einfach nicht vergessen, so sehr sie es auch versucht. Vor allem, weil sie ihn dort nicht zum letzten Mal gesehen hat. Er ist jedes Mal, wenn Pierce sich in Gefahr befand, wie aus dem Nichts erschienen um sie zu retten. Will er sie zurück in sein Reich holen? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

Auch als sie schließlich mit ihrer Mutter umzieht um einen neuen Anfang zu starten, nach dem sie, nicht zuletzt wegen John, aus ihrer alten Schule geworfen wurde, kommt sie nicht von ihm los - und er nicht von ihr.

Fantastisch" beschreibt nicht einmal annähernd, wie fesselnd und großartig das neueste Jugendbuch von Meg Cabot mal wieder ist. Obwohl es schon fast unmöglich scheint, schafft sie es mit ihren Geschichten immer wieder sich zu steigern und den Leser erneut so in ihren Bann zu ziehen, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann, ehe man nicht die letzte Seite gelesen hat. Es hat wirklich nur eine einzige Schwäche: Es ist viel zu schnell vorbei!

Wie in fast all ihren Jugendbüchern gibt es auch dieses Mal neben der herzerwärmenden Liebesgeschichte wieder ein fantastisches Element. In Abandon beschäftigt sich die Autorin, wie auch einige andere Jugendbuchautoren in letzter Zeit, mit der griechischen Mythologie, insbesondere mit dem Mythos der Persephone, die von Hades in die Unterwelt entführt wurde. Dabei verpasst sie diesem Mythos nicht nur einen modernen Touch, sondern taucht ihn in ein neues Licht, zeigt ihn aus einer anderen Perspektive.

Schon der erste Satz, dessen Bedeutung einem erst später richtig bewusst wird, macht den Leser neugierig auf das was kommt. Nachdem man zu Beginn erst mal Pierce kennen lernt und nur Andeutungen über die Dinge erhält, die in der Vergangenheit passiert sind, erfährt man nach und nach schließlich mehr über diese vergangenen Ereignisse.

In Rückblenden erzählt Pierce, die die gesamte Handlung aus der Ich-Perspektive schildert, wie sie John zum ersten Mal begegnet ist, was wirklich zwischen ihm und ihr vorgefallen ist als sie starb und von den anderen Momenten, die dazu führten, dass er aufgetaucht ist. Jede dieser Schilderungen hat man schon mit Spannung erwartet, weil man natürlich wissen wollte, was es mit den vorherigen kleinen Andeutungen genau auf sich hat.

Pierce und John sind einem von Anfang an sehr sympathisch. Sie sind beide sehr stur, ziemlich temperamentvoll und sich ähnlicher, als es ihnen selbst vermutlich bewusst ist. Außerdem sind beide recht begriffsstutzig, was die Einschätzung der Handlungen und Gefühle des jeweils anderen, aber auch ihrer eignen, betrifft, was ihre Beziehung recht schwierig macht. Vor allem Pierce braucht lange bis sie erkennt, warum sie die Kette, die er ihr damals schenkte, niemals abgenommen hat und wie sie wirklich für ihn empfindet, während John sich zwar seiner Gefühle bewusst ist, ihre Reaktionen aber immer völlig fehl gedeutet hat.
Die Dialoge zwischen den Beiden sind feurig und sehr erfrischend. Es macht Spaß sie zu lesen, vor allem weil Beide so eine aufbrausende Art haben, besonders wenn sie streiten - ein wirkliches Highlight des Buches!

Die Liebesgeschichte ist jedoch nicht das einzige, was in diesem Buch für Spannung sorgt. Auch andere Personen und zwischenmenschliche Beziehungen werfen einige Fragen auf, wie zum Beispiel warum ihr Cousin Alex so einen Hass auf einen ihrer Mitschüler hat oder warum ihr Onkel Chris so viele Jahre im Gefängnis verbüßen musste.
Außerdem ist zunächst noch ungeklärt, wie viel Gefahr von den Furien tatsächlich ausgeht, die es sich zum Ziel gemacht haben John zu quälen.

Zum Ende hin kann die Autorin noch mit einer absolut unerwarteten Wendung überraschen und den Leser zutiefst erschüttern. Damit, und mit dem, was daraus folgt, hätte man niemals gerechnet. Selten hat ein Buch von Meg Cabot, Trilogieauftakt hin oder her, so spannend aufgehört wie dieses, sodass das Warten auf die Fortsetzung unerträglich ist!

Der Schreibstil lässt sich gewohnt flüssig lesen und durch die Ich-Perspektive kann man sich nicht nur äußerst gut mit Pierce identifizieren, sondern hat auch das Gefühl, sie selbst würde einem ihre Geschichte erzählen, wodurch man die Handlung noch lieber verfolgt.

Abandon ist ein überaus gelungener Trilogieauftakt, der den Mythos um Persephone in einem neuen Licht erscheinen lässt und mit sympathischen Charakteren, einer fesselnden Handlung und einer tollen Liebesgeschichte überzeugen kann.
Nach dem überraschenden sowie offenen Ende wird niemand in der Lage sein, den zweiten Teil nicht sofort nach seinem Erscheinen ebenfalls zu verschlingen, so schnell wie möglich!
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am 11. Juni 2012
Um sie vor den nach Rache gierenden Furien, insbesondere der, die in ihrer eigenen Großmutter steckt, beschützen zu können, hat John Pierce Hals über Kopf in sein Reich gebracht, die Unterwelt. Doch auch wenn sie John liebt und mit ihm zusammen sein möchte, ist Pierce nicht gerade froh über dieser Entführung, denn genau das ist es, da sie selbst nicht in der Lage ist einfach in ihre Welt zurück zu kehren oder auch nur ihrer Mutter zu sagen, dass es ihrer Tochter gut geht, damit sie nicht fast vor Sorge umkommt.

Als Pierce versucht sich nach einem heftigen Streit mit John langsam mit dem Gedanken anzufreunden für immer in der Unterwelt leben zu müssen, entdeckt sie ihre Tasche und findet darin ihr Handy. Obwohl es an diesem Ort eigentlich nicht funktionieren dürfte, läuft auf dem Bildschirm ein Video. Allerdings keines, das Pierce selbst auf ihr Handy geladen hätte, sondern eines von Alex, wie er in einer Art Sarg um sein Leben ringt ...

Underworld steht seinem Vorgänger definitiv in nichts nach und schafft es den Leser wieder genauso in seinen Bann zu ziehen wie schon Abandon. Der lockere und vor allem stets humorvolle Schreibstil von Meg Cabot ermöglicht einen leichten Einstieg in den zweiten Teil und man findet sich sofort wieder in der Geschichte zurecht, selbst wenn man den ersten Band schon vor einer ganzen Weile gelesen hat.

Die Handlung ist vielleicht nicht gleich von der ersten Seite an spannend, aber auf jeden Fall interessant und motiviert zum weiter lesen. Spätestens ab dem Moment, in dem Pierce das Handy mit dem schrecklichen Video über Alex entdeckt, nimmt die Spannung jedoch stetig zu und fesselt einen bis zum Ende. Dafür sorgt aber nicht allein die Sorge um ihren Cousin Alex, sondern auch die vielen unbeantworteten Fragen um Johns Vergangenheit und was er Pierce noch alles so verheimlicht sowie die Suche nach einer Möglichkeit die Furien endgültig loszuwerden. Die Seiten fliegen auf Grund dieser verschiedenen Aspekte, die man unbedingt auflösen möchte, und der Tatsache, dass beinahe jedes Kapitel mit einem kleinen Mini-Cliffhanger endet, jedenfalls nur so dahin, was Underworld zu einem wahren Pageturner macht.

Pierce ist nach wie vor eine unheimlich sympathische Hauptfigur, mit der man richtig mitfiebert und deren Gedanken und Gefühle, die einem hin und wieder sogar ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern, man sehr gut nachempfinden kann. Ab und zu könnte sie John vielleicht etwas entschlossener gegenüber treten und sich nicht alles von ihm gefallen lassen, aber dass sie bei all ihren eigenen Sorgen und Ängsten immer auch auf seine Gefühle so sehr Rücksicht nimmt, macht sie nur umso liebenswerter.

John verliert zwar in dieser Fortsetzung nicht unbedingt an Sympathie, aber Meg Cabot bringt sehr gut zum Ausdruck, dass er neben seinen guten Eigenschaften auch eine dunkle Seite hat, die immer mal wieder zum Vorschein kommt - und das nicht nur gegenüber den Furien, die Pierce nach dem Leben trachten, sondern auch gegenüber seiner Auserwählten selbst. Da die meisten seiner Handlungen aber aus der Liebe zu Pierce resultieren bzw. der Angst sie noch einmal zu verlieren, kann man gar nicht anders als ihm seine Fehler immer wieder zu verzeihen.

Die Beziehung zwischen den Beiden ist weiterhin mit das Beste an der ganzen Serie, denn sie passen einfach perfekt zusammen und ergänzen einander. Ihre Beziehung erreicht, sowohl emotional als auch körperlich, ein neues Level und selbst John muss schließlich einsehen, dass sie als Team viel mehr erreichen können als jeder für sich allein. Ihre starken Gefühle füreinander sind glaubwürdig, denn sie sind nicht von heute auf morgen plötzlich entstanden, und kommen selbst in ihren, teilweise sehr heftigen Streits zum Ausdruck. Außerdem werden beide endlich besser darin den jeweils anderen einzuschätzen und zu verstehen.

Neben den bereits bekannten Nebenfiguren, wie z.B. Alex oder Pierces Schulfreundin Kayla, deren Bemerkungen einen mehr als einmal zum schmunzeln bringen, tauchen auch ein paar neue, interessante Figuren aus Johns Umfeld auf, die man schon bald ebenfalls ins Herz schließt. Der Herrscher über die Unterwelt war in dieser nämlich nicht ganz so einsam, wie Pierce geglaubt hat, sondern hatte stets vier Menschen aus seiner Vergangenheit um sich, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Das Ende kommt überraschend und sorgt dafür, dass man den dritten und damit leider auch letzten Teil der Trilogie am liebsten sofort verschlingen möchte, macht das Warten aber, glücklicherweise, nicht durch einen lästigen Cliffhanger unerträglich.
Die ganz hinten im Buch enthaltene Beschreibung des nächsten Bandes gibt noch einen kleinen Ausblick auf das künftige Geschehen und verstärkt damit noch den Drang ebenfalls sofort nach dem Erscheinen verschlingen zu müssen.

*FAZIT*
Underworld ist ein fantastischer zweiter Teil, der im Gegensatz zu einigen anderen mittleren Teilen einer Trilogie keineswegs schwächelt, sondern vollkommen überzeugend und mitreißend ist. Die Handlung ist durchweg spannend, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Charaktere, sowohl die bereits bekannten als auch die neu hinzu gekommenen, sind sympathisch und vor allem die Liebesgeschichte zwischen John und Pierce lässt das Herz wieder höher schlagen. Awaken kann deshalb gar nicht früh genug erscheinen!
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am 12. Mai 2011
Pierce weiß, wie es ist zu sterben - denn sie hat es schon einmal getan. Nach ihren Unfall versucht sie auf Isla Huesos mit ihrer Mutter ein neues Leben anzufangen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch hier warten nicht nur ihre Familie und eine neue Schule auf sie, sondern auch jemand, der sie spätestens seit dem Unglück zu verfolgen scheint. Doch Pierce ist entschlossen, sich ihrer Angst und damit ihm zu stellen: John Hayden, den Herrn der Unterwelt.

Der Trilogieauftakt ist aus der Ego-Perspektive von Pierce geschrieben. Nach ihren "Nahtoderlebnis" ist ihr Leben völlig aus den Fugen geraten: Scheidung der Eltern, Tod der besten Freundin und da ist außerdem noch die Kette, die sie aus der Unterwelt mitgebracht hat und denjenigen Unglück zu bringen scheint, die sie zu Gesicht bekommen. Auch ihre Beziehung zu John ist schwierig, waren ihre bisherigen Begegnungen doch davon geprägt, dass er sie aus riskanten Situationen rettet - und natürlich ihrer Flucht aus der Unterwelt. Kein Wunder, dass ihre Gespräche reichlich angestrengt sind. Nebenher versucht sich Pierce auf der Insel einzuleben, was auch nicht ohne Komplikationen abläuft. Zudem ist sie nicht sicher vor Gefahren, denn da sind noch die Furien ...

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, denn Meg Cabot hat geschickt die Zutaten gemischt und einen guten Grundstein für die Trilogie gelegt. Pierce zeichnet sich durch ihr mitfühlendes Herz aus, sie stellt das Wohl anderer über sich selbst. John gibt einen düsteren Fremden mit mysteriöser Aura ab, der sich nur schwer öffnen kann. Ihre Familie ist sehr lebendig gestaltet, man lernt sie recht schnell kennen und doch bleiben Geheimnisse. Die Handlung ist auf der einen Seite nah an der Realität angesiedelt, auf der anderen wird geschickt die griechische Mythologie um Hades und Persephone eingewoben Es war schön, dass vieles aus Pierces Vergangenheit erst nach und nach aufgeklärt wurde, jedoch waren es mir fast schon zu viele Rückblenden. Das Störende daran war vor allem der jeweilige Zeitpunkt: Viele wurden mitten in Gesprächen eingeschoben. Letztlich passiert daher auch gar nicht so viel im ersten Teil: Es werden neben den Erhellen von vergangenen Ereignissen lediglich viele Personen eingeführt und Fragen aufgeworfen: Wieso saß ihr Onkel eigentlich im Gefängnis? Was hat mit Alex Antisympathie gegenüber bestimmten Mitschülern auf sich? Und kann man die Furien vernichten? Jedoch ist das Buch alles andere als langweilig, es ist jederzeit für Stoff zum Nachdenken gesorgt und die Handlung tritt nie auf der Stelle. Das Ende ist ansich ein gewaltiger Cliffhanger, aber ich fand es dennoch einen guten Abschluss des ersten Teils. Es ist klar, dass nun ein gänzlich neues Kapitel beginnt und es sind auch keine quälenden Fragen offen geblieben, aber man wird trotzdem von Neugier und Spannung getrieben, wie Pierce sich aus dieser Situation befreien wird.

Die amerikanische Hardcover-Ausgabe ist ganz und gar zauberhaft: Das Gold und Schwarz des Umschlags lassen ihm sehr edel erscheinen, zudem sollte man einmal den Umschlag abnehmen, um die Prägung zu sehen. Die Kapitelanfänge sind mit Blütenornamenten verziert. Überhaupt ist das ganze Buch sehr liebevoll gestaltet. Was ich jedoch als ungünstig empfand, war die extreme Dünne des Papiers - da hatte man Angst, die Seiten zu lange anzufassen.

Eher gemütlicher Trilogieauftakt, der mit einem gewaltigen Paukenschlag endet - Punktabzug nur für die ständigen Rückblenden, auch mitten in Gesprächen

4,5 Sterne
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am 1. Oktober 2013
Um an Johns Seite zu sein, muss auch Pierce für immer in der Unterwelt leben. Damit hat sie sich inzwischen abgefunden, mehr noch, sie hat sogar Freude daran John zu helfen und sich um die Seelen zu kümmern, die dort darauf warten zu ihrem letzten Ziel gebracht zu werden.

Wegen des mehr oder weniger fehlgeschlagenen Versuchs Alex zu retten und der damit verbundenen Wartezeit, sind einige zwar schon ziemlich ungeduldig, aber das ist nichts, womit Pierce, John und ihre Freunde nicht fertig werden würden, wären da nicht die rachsüchtigen Furien, die diese Situation sofort ausnutzen um die Unterwelt - und ihren Gebieter - endgültig zu vernichten.

Es gelingt John gerade noch das Schlimmste zu verhindern, doch daraufhin steht Pierce plötzlich allein da und wenn es ihr nicht gelingen sollte schnell eine Lösung für die vielen Probleme zu finden, wird nicht nur die Unterwelt, sondern mit ihr auch Isla Hueasos unter gehen ...

Mit Awaken hat Meg Cabot erneut einen fantastischen Abschluss zu einer ihrer zahlreichen, stets sehr gelungenen Serien geschrieben, der keine Wünsche offen lässt und den Leser vollkommen zufrieden zurück lässt. Man wird sich noch lange an diese wunderbare Reihe erinnern und sie mit Sicherheit irgendwann noch einmal lesen, weil man von Pierce und John einfach nicht genug bekommen kann.

Die Beiden gehören ohne jeden Zweifel zu den besten Paaren im Jugendbuchbereich, auch wenn ihre Beziehung alles andere als einfach ist, oder vielleicht gerade deshalb. Sie sind wie Feuer und Wasser bzw. Frühling und Winter, können also nicht immer gut miteinander, aber definitiv auch nicht ohne den anderen, auskommen. Sie sind unheimlich temperamentvoll und können durch ihre manchmal unbedachten Handlungen einigen Ärger verursachen. Im Grunde funktionieren sie daher nur als Paar richtig gut, wie Mr. Smith es so treffend beschreiben hat, indem sie das Beste im jeweils anderen zum Vorschein bringen.
Die Gespräche zwischen ihnen sind erfrischend und definitiv niemals langweilig, denn obwohl sie einander lieben, können sie sich auch mal ganz schön streiten, wenn sie einander auf die Palme gebracht haben. Andere Male bringen sie einen hingegen zum schmunzeln oder sogar regelrecht zum dahin schmelzen.
Etwas schade ist nur, dass die Autorin einen mal wieder nicht richtig an den wirklich intimen Momenten zwischen ihnen teilhaben lässt, sondern solche Szenen nur vage andeutet. Dafür wird besonders deutlich, wie sehr sich ihre Beziehung im Verlauf der gesamten Geschichte weiter entwickelt hat. Sie haben gelernt einander besser zu verstehen, ihre Handlungen richtig zu deuten und mehr aufeinander einzugehen. Sie wissen, was der jeweils andere durchgemacht und welche Ängste er hat, sodass sie darauf Rücksicht nehmen und so vermeiden können, dass bestimmte Auseinandersetzungen eskalieren, weil sie aneinander vorbei reden. Statt alles allein lösen zu wollen, ist John nun bereit sich von Pierce helfen zu lassen und mit ihr zusammen zu arbeiten, ungeachtet seines Wunsches sie vor allen Gefahren zu beschützen. Letzteres tut er natürlich trotzdem und selbst als er für eine gewisse Zeit nicht direkt am Geschehen teilhaben kann, ist seine Anwesenheit spürbar.

Neben ihren eigenen Beziehungsproblemen haben Pierce und John im letzten Teil der Serie aber noch mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen, insbesondere in der Unterwelt. Dort ist aus irgendeinem Grund ein Ungleichgewicht entstanden, das natürlich von den Furien ausgenutzt wird um noch mehr Schaden anzurichten, was wiederum dazu führt, dass John seiner Pflicht die Seelen zu ihrem letzten Ziel zu geleiten nicht mehr nachkommen kann. Nichts läuft mehr so wie bisher und wenn es Pierce und ihren Freunden, die sie natürlich tatkräftig unterstützen, nicht gelingen sollte, dieses Durcheinander schleunigst zu beseitigen, wird vielleicht nicht nur die Unterwelt, sondern mit ihr ganz Isla Huesos im Chaos versinken.

Als sie allein nicht mehr weiter weiß, sucht Pierce Rat bei Mr. Smith, wofür sie in Begleitung von Alex, Kayla und Frank nach Isla Huesos zurückkehren muss. Dort müssen sie sich allerdings nicht nur vor dem gerade aufziehenden Unwetter in Acht nehmen, sondern ebenso vor den immer zahlreicher werdenden Furien, die Besitz von anderen Menschen ergriffen und es auf Pierce abgesehen haben, einschließlich ihrer eigenen Großmutter.
Außerdem gilt es immer noch zu beweisen wer Alex getötet hat, der nach seiner Wiederbelebung mehr denn je entschlossen ist die Unschuld seines Vaters aufzuzeigen um ihn vor einem erneuten Gefängnisaufenthalt zu bewahren. Dafür müssen sie sich jedoch mit Seth Rector und seiner Familie anlegen, was angesichts ihres enormen Einflusses auf der Insel kein leichtes Unterfangen ist.
Und schließlich muss Pierce zudem ihren Eltern irgendwie beibringen, dass sie sie in Zukunft nicht allzu oft zu Gesicht bekommen werden, weil sie gemeinsam mit John, der ihnen noch nicht einmal offiziell vorgestellt wurde, die meiste Zeit in der Unterwelt verbringen wird.

Die Handlung ist somit von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und kann immer wieder mit überraschenden Wendungen aufwarten, mit denen man so nie gerechnet hätte und die nichts für schwache Nerven sind. Meg Cabot gelingt es einen mit nur einem einzigen Satz so zur Verzweiflung zu treiben, dass man sich schon fast gezwungen sieht schnell zum Ende vorzublättern um sicherzugehen, dass die schlimmsten Befürchtungen sich nicht bewahrheiten, ehe der Puls wieder auf einen halbwegs normalen Wert sinkt und man einigermaßen beruhigt weiter lesen kann.

Das Ende selbst ist perfekt und macht den Leser wunschlos glücklich, denn jeder bekommt genau das, was er verdient. Ein kleines bisschen verwirrend ist lediglich die endgültige Auflösung der eigentlichen Problematik. So wird zwar gesagt, was das Ungleichgewicht verursacht hat, aber nicht wodurch es schließlich wieder beseitigt wurde und wie genau das mit einer bestimmten anderen Begebenheit zusammen hängt.

*FAZIT*
Awaken ist der rundum gelungene Abschluss einer Serie, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Diese Neuerzählung des Persephone-Mythos` von Meg Cabot bietet nämlich einfach alles, was das Herz begehrt: eine spannende, mitreißende Handlung, sympathische Charaktere, eine romantische Liebesgeschichte, dazu noch jede Menge Humor und ein Ende, wie man es sich für die liebgewonnenen Figuren wünscht.

Hoffentlich arbeitet Meg Cabot bereits an ihrem nächsten Jugendbuch, denn nach diesem Finale kann man es kaum noch erwarten herauszufinden, was sie ihren Lesern als nächstes präsentiert. Wenn sie ihrem Stil treu bleibt, vermag es einen nämlich mit Sicherheit genauso zu begeistern.
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am 22. August 2012
First things first: it took me three tries to finally finish this book. I first started it in March 2011, then a second time in October 2011 and now I finally finished it, on the brink of 2012, the 29th December 2011. I'm not quite sure why it took me so many tries or why Abandon nearly turned into a DNF (Did Not Finish). Maybe I'm just growing tired of the same old concept: sweet, usually 17 year old girl falls in love with an Immortal and their love is of course fated. Throw in some ancient greek myths and I think about two thirds of all YA books are covered. Abandon is most certainly not an exception.

Basically, Pierce dies in an accident and goes to the Underworld where she meets John, someone she met once as a child. He "sorts" the souls, that means he decides who gets to go on the good boat and who has to take the bad boat. In any case, for some reason he falls in love with her (?) and offers her eternal life in the Underworld as his consort. Now, obviously Pierce doesn't want that (it wouldn't be YA if she did) and escapes. She is revived on the surface and turns into somewhat of a nutjob. Seeing evil everywhere and so on.

I have to say Abandon is clichéd in every possible way I can imagine. Heroine is rather rich, but of course down to earth. She immediately dislikes the popular kids, because that's what main characters do. Instead, she actively befriends the kids most would describe as weird. She hates John because he keeps protecting her from all the evil people who are suddenly after her, but because nobody seems to actually see John, she gets blamed for everything (for example: pulverizing her basket ball coach's hand).

I don't want to make this book sound worse than it is. The pacing is quite good I believe, and as much as I hate the cliché, the characters are rounder than usual. However, nothing much happens. Basically, the book starts one and a half years after Pierce's accident, when her parents are divorces, she has moved with her mother to Isla Huesos and ... that's about it. Someone dies, a storm hits, school gets cancelled and the evil doer is revealed. Sounds like a lot? Not really. There are some flashbacks, but other than that it seems to me Pierce whines about her life and about how hard everything is, and how she needs to protect everyone from the evil of this world.

I just can't recommend it. This is one of the most boring reads I have read in ages.
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am 27. November 2014
In "Abandon" by Meg Cabot, Pierce Oliviera dies but manages to escape the afterlife and return to the realm of the living. Little does she know that the drama isn't over yet. Underworld Keeper John Hayden seems to be everywhere she goes.

The story is a retelling of the Persephone and Hades mythos in greek mythology. For those who don't know - Hades basically fell in love with this girl and decided to kidnap her. Her mom got angry and they made a deal that she only had to stay with him during winter. Actually, that's how winter was born, because whenever Persephone is in the Underworld, her mother Demeter throws a fit and everything in nature dies.
Cabot only took the kidnapping part from this and I'm not sure whether I think it's romantic or pretty close to being abusive and weird. Needless to say I can't shake the feeling that I wouldn't mind swapping places with Pierce. John Hayden - the Hades equivalent and love interest, is our typical angry, thoughtful, heartbroken and mysterious YA character. He's creepy, he spends a lot of time in the cemetary and he's really not someone that you want to meet in the middle of the night on a lonely street. Cabot makes sure to set the mood right in the beginning of the novel - his enterance is creepy, he's mean and he seems like he has a lot of issues. Still, this doesn't keep Pierce from being all over him and not even because he's pretty. He's really not that pretty. This is what I love about Meg Cabot, by the way. Her novels are full of people of different nationalities and not everyone is a supermodel. Her characters don't have to model at Abercrombie & Fitch to be interesting, it's more about what's on the inside.

One thing that actually bothered me about the relationship between John and Pierce is that from the beginning she talks about being madly in love with him. But then, throughout the novel we find out that they met only, like, twice? It's a bit insta-love-y, but from the perspective of John I understand - he's a creepy stalker and he's basically Hades. If you've read the mythos, you know this dude gets impressed very easily. When the love story actually begins in the last 3/4 of the novel, I find it also a bit rushed. Everything's too fast with these two, especially because Cabot took her time and gave John hardly any appearance in the novel. She went from one extreme to the other and therefore the novel isn't quite the romance I've expected to read. Romance is, if even at all, a little side plotline. Well, not even that.

The rest of the characters are all interesting and everybody feels like they have secrets we're yet to explore. Thanks, Meg, this is exactly what I want in a novel. I want to feel like it's bursting with life everyone in there has their own thing going on, not only the protagonist. This is how it's done. (Characters 5/5)

I have to admit that I'm quite impressed by this one. I love Meg Cabot and I've read several novels by her in my early teenage years, but after revisiting them recently, I never really had the same enthusiasm for the books as I had back in the day. With "Abandon" this all changes. Already in the first few pages the writing is so extremely and utterly different from what I've read by her before that I actually had to check whether she's the author. The writing isn't as straight-to-the-point/boring as I said it was in "Insatiable" by her or as minimalistic as in the "Princess Diaries"-Series. Cabot writes eloquently, full of metaphors and similes that aren't even overdone - they're just impressive and give you a lot to think about. That's always something that I love being done right in YA.

The only thing that bugged me about the writing and keeps me from giving five stars is that she switched between flashbacks and present time without any indication and mid-chapter. Suddenly, Pierce would just retell something that happened years ago and then jump to present-tense events, and I was just utterly confused at times. Some of the flashbacks are definitely necessary, but there are also others that should have just been omitted from the story. (Writing 3/5)

The entire plot plays in a span of about three or four days which also makes it very difficult to get the timeline right. Especially if you throw in a hell lot of flashbacks. Good thing that the world of Pierce sucked me in so hard that I wanted to get every piece of information that I could, so I didn't really mind. The plot takes its time and the days are full of events which might be a little unrealistic, but at least it made the reading experience fun and worth my time. At no point the novel had me thinking that I know what's going to happen. The plot twists weren't really massive and only logical, not trying to shock the reader or anything.
Furies, Gods, The Five Rivers of the Underworld, it's all in this. I love that, but due to the fact that the majority of the novel takes please in the, well "Upperworld", we didn't get a chance to see much of that yet. The mythology part is interesting but I feel like it's not as complicated as it has to be in a trilogy. We'll see, I'm definitely going to read the sequels, just because she ended the first novel with such a bummer. I can't imagine how she's going to get out of this one, but it's a nice way to give the novel a frame and I like that. (Plot 4/5)

Rating: ★★★★☆

Overall: Do I Recommend?

This has everything that I want to read about in a YA mythology novel. It's witty, Pierce is extremely sarcastic and smart and I loved every single thing about it. The pacing may be a little off and the flashbacks too much at times, but there's nothing keeping me from recommending this one. By far one of the best novels I've read this year and I'm looking forward to reading the sequels. You're missing out if you haven't read it.
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am 5. September 2011
Well, firstly I should admit that I have never read a book by Meg Cabot before, so this is all new and fresh for me' so I should also admit that I seriously like this book. Just by reading the blurb of this book it had me engaged straight away, and if I'm honest the book cover also intrigued me a lot by the design and use of colour.

Yes, there may be the same boy/girl relationship involved, but Meg Cabot has created the main character totally different to the usual heroines you get to know in other books. This is just by the personality that Cabot has given the main character, Pierce, who I believe is strong, confident, brave and slightly self-centered, but all these traits show throughout the book.

The other main character, John, I will not say anything about, because in the book it is a mystery, so I will leave it as that.

The plot to this story is engaging in its own way by how it is about life and death and the underworld. However the way that Meg Cabot has wrote this story is unique because I haven't read another book like it. This is because throughout the book we read about different events that have happened in Pierces' life, but we're only given a few details. Meg Cabot leaves you like this in suspense for a while before revealing what actually happened, and to do this she takes us back to the past.

This book is a must read, however in my opinion the story is unfolded slowly, but in a way in which the reader stays engaged.
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am 18. April 2012
Also, am Anfang war ich skeptisch, aber da ich schon seit ewigen Zeiten ein Meg Cabot Fan bin und mir ihre Mediator-Reihe auch sehr gut gefallen hat (geht am ehesten in die Richtung von ihren Büchern...) hab ich mich doch drüber getraut und muss sagen: Spitze!
Es ist zwar eins dieser "supernaturel-romance" YA Bücher die in letzter Zeit nur so aus dem Boden sprießen zu scheinen, aber im typischen Meg Cabot Stil geschrieben und somit sehr flüssig und man kann sich wunderbar in die Protagonistin hinein versetzen. Auch ist der Plot sehr spannend und bietet ausreichend Platz für mehr. Also freuen wir uns auf die nächsten Teile.(Sommer 2012)
In dem Buch geht es um das Mädchen Pierce das schon mal gestorben ist. Und als sie tot war traf sie John. Aber eigentlich kannte sie ihn schon. Der Leser erfährt erst nach und nach was es mit John und dem Sterben von Pierce auf sich hat, was auf jeden Fall die Spannung für uns Leser erhält. Auch sind die Charaktere ihrer Familie sehr interessant, ich mochte besonders ihren Cousin.
Wer also YA Bücher gerne liest, ein Interesse an Griechischer Mythologie hat, auf Pharanormale Geschichten steht, oder einfach nur Meg Cabot mag kann mit dem Kauf dieses Buches nichts verhauen ;)
Von mir gibts hierfür eine -5 an Sternen.
LG
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