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Abandon

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Audio-CD, 22. Mai 1998
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Produktinformation

  • Audio CD (22. Mai 1998)
  • Erscheinungsdatum: 8. Februar 1999
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI (EMI)
  • Spieldauer: 56 Minuten
  • ASIN: B000024ZVL
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.299 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Any Fule Kno That
  2. Almost Human
  3. Don't Make Me Happy
  4. Seventh Heaven
  5. Watching The Sky
  6. Fingers To The Bone
  7. Jack Ruby
  8. She Was
  9. Whatsername
  10. '69
  11. Evil Louie
  12. Bloodsucker

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

DEEP PURPLE Abandon (1998 Dutch pressed UK issue 12-track picture CD featuring Steve Morse on guitar. Includes the single Any Fule Kno That. Complete with picture sleeve)

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Abandon ist das Musterbeispiel einer reifen, in jeder Hinsicht runden Hardrock-Platte. Deep Purple müssen nach 30 Jahren niemandem mehr etwas beweisen, haben den (endgültigen?) Ausstieg von Gitarren-Exzentriker Ritchie Blackmore mit der Verpflichtung von Ex-Kansas/Dixie Dregs-Sympathiebolzen Steve Morse locker weggesteckt und können einfach frisch von der Leber weg drauflosrocken. Entsprechend relaxt, dynamisch und lebendig klingen die zwölf Abandon-Nummern, aus denen besonders der Power-Shuffle "Almost Human", das treibende "Seventh Heaven", der ungeheuer groovige Bluesrocker "Jack Ruby" und das beschwingte "69" herausstechen. Ian Gillans Stimme hat unter den unzähligen Tourneen kein bißchen gelitten, und während die Rhythmus-Fraktion Roger Glover/Ian Paice sich einmal mehr als eine der versiertesten und tightesten im Heavy-Sektor erweist, setzen Jon Lord, der große alte Mann der Hammondorgel, und der in puncto Spieltechnik und Feeling schier unglaubliche Steve Morse dem Album ein Sahnehäubchen nach dem anderen auf. Hier spielt keine altersschwache, ewiggestrige Altherrentruppe, sondern eine quicklebendige, junggebliebene Legende, die sich selbst von den heißesten Newcomern nichts vormachen läßt. --Michael Rensen

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Top-Kundenrezensionen

Von M. Pauli VINE-PRODUKTTESTER am 8. Oktober 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
...schon alleine deswegen, daß die ersten 6 Songs das Zeug zum Klassiker haben. Any fule.. ist ein geiler Purple-Opener, Almost Human besticht durch einen schönen Refrain, Don't make me happy hat was im Instrumental-Teil von "When a blind man cries", Seventh heaven geht ab und hat gute Breaks, Watching the sky ist ein wenig düster, aber heftig. Fingers to the bone ist ein Lord-Klassiker an der Orgel. Danach fällt das ein bißchen ab, aber hier gebe ich nicht die Schuld der Band alleine. Wir sind natürlich alle von Purple verwöhnt und da vergißt man ggf mal, dass es auch auf 70iger Alben, die alle 5 Sterne bekamen von den selben Kritikern, auch Durchhänger gab ( Who do you think, Stormbringer, Burn). Ich finde Abandon schließt nahtlos an Purpendicular an, Steve Morse wird gut integriert, die Band rockt. Den neuen alten Bludsucker am Ende des Albums finde ich nochmal ein Sahnehäubchen, gut gemacht Purple!
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Von E-Max VINE-PRODUKTTESTER am 25. April 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es geht schon mal damit los, dass Ian Gillan beim ersten Stück Anleihen beim Rap macht. Sowas mag ja nicht jeder der Purple-Fans, jedenfalls diejenigen eher nicht, die Smoke on the Water immer noch für den Höhepunkt des Schaffens der Band halten. Mir gefällt das Experiment. Weiter geht es mit einem Shuffle über klebrige Flecken auf dem Kneipenboden, sowas kann ja nie falsch sein. Die Ballade, die When a Blindman cries ersetzen sollte, folgt. Schöner Text wieder, wie fast immer bei Gillan. Nun kommen auch schon ein paar recht sperrigee Brocken dahei, die mir zu sehr ins Art-Rock-Fach fallen, allerdings sind sie mit brachialen Sounds versehen, damit niemand zweifelt, mit wem er es hier zu tun hat. Fingers to the Bone ist das zweite ruhigere Stück, es reflektiert die Situation eines Mannes, der seine Mitarbeiter entlassen muss, interessant vorm Hintergrund des Dramas am Ende der Band Gillan. Es folgen einige Songs, die von bösen Stimmen Füller genannt wurden. Jack Ruby, Evil Louie, Shewas. Für mich sind es liebenswerte kleine Versuche, musikalisch wie textlich neue Wege zu gehen. Die Neuauflage des Klassikers Bloodsucker als Bludsucker bleibt unverständlich, weil unnötig. Es war das zweite Album mit Steve Morse, das letzte mit Jon Lord und die Band hatte wieder härtere Töne angeschlagen nach dem eher eklektischen Purpendicular. Auf der folgenden Tour wurden 7 der Songs ins Programm genommen, die allerdings einer nach dem anderen wieder aus der Setlist verschwanden. Heute ist Abandon eher ein Stiefkind im Purple-Kanon. Ziemlich hart und sperrig. Aber ganz gewiss nicht ohne Reiz.
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Format: Audio CD
...so lautet eine alte Weisheit aus den Tonstudios. Und bei "Abandon", dem zweiten DP- Album ohne Ritchie Blackmore, bewahrheitet sich diese.

War Steve Morses Bandeinstieg "Purpendicular" noch von Spielfreude, Vielseitigkeit und gewitzter Progressivität geprägt, setzt "Abandon" mehr auf kompakte Arrangements und klare Struktur - wie seinerzeit beim grandiosen Comeback "Perfect Strangers". Für dieses Toplevel ist jedoch das Songwriting nicht hochklassig genug, hier bleibt einiges im Mittelmäßigen verhaftet. Das war bereits beim Vorgänger streckenweise so, aber dort fanden sich auch Songperlen wie "Sometimes I feel like Screaming" und "Aviator". Außerdem konnten instrumentale Virtuositätsexplosionen und ungewöhnliche Breaks einen enormen Unterhaltungswert erzeugen. Hier wirkt dagegen alles eher professionell, solide und diszipliniert - ein bisschen als ob man die Handbremse angezogen hätte. Mir persönlich macht der Vorgänger mehr Spaß, dennoch kann ich "Abandon" nicht weniger als vier Sterne geben. Bei Deep Purple liegt die selbst auferlegte Messlatte eben höher als bei vielen anderen Bands. Positiv ist ausdrücklich zu vermerken, dass Morse bei seinem eigenen charakteristischen Gitarrensound und -stil bleibt, anstatt Blackmore zu kopieren.

"Abandon" ist Jon Lords DP- Abschiedsalbum, nach ihm stieg Don Airey in die Band ein und debütierte auf "Bananas". Meine Anspieltipps sind der Opener "Any Fule kno that" und das Selbstcover "Bludsucker".
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Format: Audio CD
Mittlerweile ist das 1998'er Album der Briten ein öfters gehörtes Purple Album (nachdem es Jahre bei mir eher nicht Beachtung fand). Da ist viell. etwas Selbstmasochismus mit im Spiel ;o).
DP haben/hatten häufig recht unterschiedl. Alben. Auf jeden Fall ist *Abandon* wesentl. eckiger - als einiges zuvor, besonders im Vergleich zu dem mir zu kommerziellem Vorgänger *Purpendicular*. Gillan tobt sich mal wida bei einigen Songs richtig aus, haha.
Eine ganze Menge interessante Stücke gibt's zu hören, die aber keinerlei Ambitionen haben je im Mainstream-Radio gespielt zu werden - was eigentl. für die Songs spricht. Trotzdem ist ausgerechnet mit dem vielleicht eingängisten *Fingers To The Bone* nur ein Song dabei, den ich richtig Klasse finde.
Die Glover-Produktion ist klar - geht für mich i. O.. Das ist nat. auch bisschen abhängig von der jeweiligen Anlage, örtl. Begebenheit usw. - wie das der Hörer eben empfindet.

Deep Purple haben einige Alben, die ich höher einstufen würde, als dieses Letzte mit J. Lord an den Tasten - da hätten sicher viele ihm einen etwas stärkeren Abgang gewünscht.
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