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am 29. März 2010
Ich möchte in dieser Rezension vor allem einen vergleich mit dem fast baugleichen Freezer 64 Pro PWM (ebenfalls von AC) eingehen.

Beide Kühler (also den Freezer 7 Pro Rev2 / Freezer 64 Pro PWM) sind in AM3 Systemen bei mir im Einsatz.

Bisher habe ich immer den Freezer 64 Pro PWM verbaut, mich diesmal aber zum "Ausprobieren" für den 7 Pro Rev2 entschieden.
Die Rezension gilt nur für AM2+ bzw AM3 Systeme

Montage:
Die Monatage beim F7 gestaltet sich recht fummelig. Zuerst muss der Lüfter entfernt werden. Dann werden 2 Halteklammern an den Kühler geschraubt, diese dann am Sockel lose eingehakt und dann mit den gleichen Schrauben festgezogen. Danach den Lüfter wieder anbauen. Das ganze gestaltet sich recht fummelig, der Kühler sitzt aber bombenfest.
Beim F64 ist die Sache deutlich einfacher. Auspacken, auf den Sockel setzen, Klammern einhaken und per Hebel festklemmen. Keine Schrauben, Lüfter bleibt dran.
Bei beiden Kühlern muss das MB nicht ausgebaut werden, sofern das normale Retentionmodul nicht vorher wegen eines anderen Kühlers entfernt wurde.
Ganz deutliches PLUS für den F64

Kühlleistung:
In den verwendeten PCs sind die Kühler absolut gleichwertig (gleiche Prozessoren, gleiche Gehäuse). Die °-Zahlen unterscheiden sich meist um 1-2° was aber normale Schwankungen sind die ich so nicht den Kühlern zuschreiben kann. Mein AthlonIIX2 640 kommt unter Volllast auf 51-54°. Gleiches Bild bei beiden Kühlern.

Lautstärke:
Da offensichtlich der gleiche Lüfter verwendet wird ist hier kein unterschied zu vernehmen. (Beide sind in meinen Augen sehr leise und nur durch große 120mm Lüfter zu toppen)

Sonstiges: Die beiden Kühler haben eine unterschiedliche Ausrichtung auf dem Board. In einem normalen Gehäuse ist der F7 nach oben ausgerichtet, der Lüfter bläst die warme Luft in Richtung Netzteil. Der F64 ist seitlich ausgerichtet, die warme Luft wird in Richtung Rückwand geblasen. Je nach Gehäusetyp und evtl vorhandenen Rückwandlüftern eignet sich so jeweils einer der beiden Kühler besser zur optimalen Nutzung.
Beim F7 sind alle Lamellen gerade ausgerichtet. Der F64 hat im unteren Bereich nach unten gebogene Lamellen die so auch Luft auf die Spannungswandler des Mainboards leiten. Klares Plus auch hier für den F64.

Fazit:
Für den Einbau auf AM2/3 Boards ist der Freezer 64 Pro PWM deutlich besser geeignet. Leichtere Montage, "Mitkühlung" der Spannungswandler, bei gleichen Leistungswerten wie der F7.
Den F7 würde ich nur noch einmal nehmen wenn es sich um ein isoliertes Gehäuse handelt bei dem Ausschließlich das Netzteil zur Warmluftabfuhr verwendet wird. Aufgrund der Einbaurichtung ist hier der F7 vorzuziehen.
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am 5. Mai 2007
Erstmal das Teil ausgepackt und versucht, ihn auf dem Mainboard (MSI K8T Neo2-F V2.0) zu montieren - Mist! Da steht ein Kondensator in der Nähe des Prozessorsockels dermaßen dumm im Weg, dass es definitiv nicht möglich ist, den Kühler zu montieren. Aber dafür kann Arctic Cooling ja nix.
Also was nun?
Soll ich ihn um 180° drehen und versuchen, den Lüfter auf die andere Seite zu bauen (damit er auch wieder in Richtung Gehäuse-Rückwand pustet)? Nein, das wär nix, denn dann werden die Spannungswandler auf dem Mainboard nicht mehr mitgekühlt, für die der Freezer doch extra ein paar so schön nach unten gekrümmte Lamellen hat.
Also nehmen wir doch mal die Halteklammer unter die Lupe, und siehe da: Die lässt sich komplett abmontieren und um 180° gedreht wieder dran machen.
Prima! So passt er jetzt einwandfrei auf's Mainboard und bläst auch wieder in die richtige Richtung.
Von diesem "Umbau" (und dem bei der Montage nötigen Kraftaufwand) mal abgesehen war der Einbau dann unproblematisch.
Also, anschließen und lauschen...
Naja, nachdem der Lüfter nicht temperaturgeregelt ist und mein Mainboard auch nicht über eine Lüftersteuerung verfügt, war er mit seinen 2200 U/min schon ein ziemlich lästiger Radaubruder.
Also nix wie ein Widerstandskabel dazwischengehängt, das ihn auf ca. 1200 Touren herunter regelt - und schon hört man nichts mehr, und die CPU-Temperatur bleibt selbst unter Volllast locker im grünen Bereich. Perfekt! Jetzt steht mein PC direkt neben mir, und ich hör ihn nicht mehr. Direkt gewöhnungsbedürftig...
Wenn man also entweder ein Mainboard mit Lüftersteuerung und genügend Platz um den Prozessorsockel herum hat oder über ein wenig Bastelgeschick und das nötige Zubehör verfügt: 5 von 5 Sternen, ansonsten sollte man überlegen, ob man sich nicht nach nem anderen Kühler umsehen will.

Update (14.12.2008): Die Bastelei nimmt kein Ende: Für die Montage auf meinem neuen Sockel-AM2-Mainboard (MSI K9N Neo-F V2) musste ich jetzt sogar die Ecken der Halteklammern mit einem Saitenschneider abzwicken, damit der Kühler aufs Retention-Modul passt - das hat nämlich nicht drei Haltenasen für die Kühlerbefstigung, sondern nur noch eine - und da, wo die beiden äußeren sein sollten, kommt bereits das Retention-Modul um die Ecke.
Aber auch das ist eigentlich wieder ein Manko, das MSI verbockt hat und nicht Arctic Cooling (Arctic Cooling weist auf seiner Homepage sogar auf die MSI-AM2-Boards hin!) - deswegen bleibe ich bei meiner Bewertung, denn der Kühler ist immer noch spitze! Den Athlon X2 4850e kühlt er jetzt jedenfalls souverän auf ca. 900 Umdrehungen heruntergeregelt.

Update 2 (13.12.2009): Inzwischen werkelt in meinem Rechner ein Athlon II X2 250 mit neuem Kühler, dem Scythe Katana 3. Und nach dessen Installation muss ich dem Freezer hier leider nachträglich noch einen Punkt abziehen, Scythe zeigt nämlich, wie eine wirklich einfache Installation funktioniert. Da kann Arctic Cooling durchaus noch was lernen... Da ich allerdings die Performance des Freezers - vor allem in Anbetracht seines Preises - immer noch sagenhaft finde, hat er seine vier Punkte nach wie vor redlich verdient.
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am 19. August 2015
Es ist kein teurer High-Performance-Kühler aber besser als jede Boxed-Kühllösung ist er definitiv für alle, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, um ihrer CPU etwas Gutes zu tun und/oder die mehr Ruhe im Gehäuse haben wollen.
Ich verwende bereits die Arctic-F-Serie (Gehäuselüfter) seit einiger Zeit sehr gern, darum wollte ich für einen kleineren Gaming-PC auch mal einen CPU-Kühler der Schweizer testen. Für den geringen Preis kann man wohl wenig falsch machen.

Der Einbau gestaltet sich bei AMD-Sockeln, wie ich finde, etwa fummelig, bei Intel-Sockeln geht es definitiv komfortabler, aber er passt. Leider ist die Kühlfläche für die CPU (hier: AMD Athlon X4 860) etwas zu klein und die Ränder der CPU sind nicht bedeckt. Zwar geht das, die Abwärme verteilt sich ja, schön ist es trotzdem nicht. Wärmeleitpaste ist vor-aufgetragen, ich glaube die MX-2. Mit der habe ich auch in anderen PCs gute Erfahrung gemacht, insofern finde ich das gut. Spart Zeit.

Ein weiterer Nachteil für mich war jedoch, dass ich den Kühler nur in zwei Orientierungen, nämlich Lüfter nach unten über der Grafikkarte oder Lüfter nach oben Richtung Netzteil montieren konnte. Natürlich macht in 99,9% allter PCs nur Ersteres Sinn (Lüfter unten), allerdings ist es etwas schade, dass ich hiermit auf einem kleinen Mainboard zwischen Lüfter und Grafikkarten-Platine nur 1-2 cm Platz habe. Etwas unschön so die Luft anzusaugen.
Pluspunkt für diese Montage: der Lüfter gerät nicht in Bedrängnis der Arbeitsspeicherriegel. Da auch der restliche Kühler eher klein ausfällt, sollten auch RAM-Riegel mit hohen Kühlkörpern kein Problem sein. Und für Gehäuse, die oben Lüfter besitzen, die Luft absaugen, ist diese Orientierung sowieso die sinnvollste. Mein Tower hat hier nur das Netzteil, was die warme Abluft abführen könnte und das ist aus dem Hause bequiet!. Bei geringerer Last schaltet der Netzteillüfter sich nicht an und es wird die Warmluft nur ineffizient abgeführt, darum für mich eher blöd den CPU-Kühler so montieren zu müssen...

Der Arctic-Lüfter selbst ist sehr laufruhig und auch leise, unterhalb der 50% ist er bei mir unhörbar.

So blöd es klingt, weil es ja eigentlich das Kernargument für dieses Produkt wäre, aber die Kühlleistung selbst kann ich nicht beurteilen, da AMD es bei den Kaveri-CPUs offenbar so eingerichtet hat, dass sich mit 99% aller Tools nicht mehr die IST-Temperatur auslesen lässt, sondern lediglich die sogenannte "Thermische Reserve" (quasi "wie viel °C ist man noch vom kritischen Bereich entfernt"). Noch nicht einmal, ob im BIOS die IST-Temperatur angezeigt wird, kann ich mit Sicherheit sagen.
Ist gelinde gesagt ultra-dämlich, ich habe nahezu keine Kontrolle über die CPU-Temperatur. Zuerst fiel ich fast vom Stuhl, als mein übliches Auslese-Tool mir >75°C anzeigte. So heiß werden die kleinen Kaveris wohl nicht mal unter Volllast beim frisch montierten Boxed-Kühler.
Völlige Nonsense-Werte also, hat nichts mit der IST-Temperatur zu tun. (Ich brauchte allerdings, bis ich zu dieser erleichternden Erkenntnis kam! Ganz ehrlich, AMD, was soll das denn bitte? Könnte ich drauf verzichten, ich hätte euch meinen gestreckten Mittelfinger postwendend zukommen lassen!)

Nichtsdestotrotz habe ich den Kühler im BIOS sicherheitshalber auf 50% Mindestdrehzahl gesetzt, um immer genug Kühlleistung zu haben, weil ich ohne Temperaturüberwachung auch der PWM-Steuerung am Mainboard nur peripher vertraue.
Insofern leider keine hilfreiche Aussage zur Kühlleistung möglich, ich kann mich nur auf Montage und Lautstärke beziehen. Übertakten wäre unter diesen Umständen ein Tabu.

Ich gebe 4/5 Sterne, weil nur zwei Lüfter-Orientierungen möglich sind, der Einbau bei AMD-Sockeln etwas nervig ist und die Kontaktplatte des Kühlers einige Millimeter zu klein ist, um die CPU komplett zu bedecken.
Für das Geld aber solide, recht leise und für die meisten kleineren CPUs völlig ausreichend, wenn man nicht übertaktet.
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am 17. April 2014
Der Kühler sollte in einem ITX-System zum Einsatz kommen, da hier eher wenig Platz für ausladende Konstruktionen bot. Das Kühlsystem ist wie von Arctic gewohnt solide verarbeitet, alles passt wie es soll und auch die Kühlleistung überzeugt.

Leider kam der Kühler im ursprünglich geplanten System nicht zum Einsatz, da er sich nicht für die Montage auf meinem Mainboard eignete (fehlende Halterungen). Daher nur 4/5 Sternen. Bitte beachtet vor dem Kauf, dass das Mainboard über eine Backplate zur Kühlermontage verfügen muss!!!
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am 21. Januar 2010
Habe mir diesen Lüfter für einen Athlon 64 3500 Mhz zugelegt. Der Boxed - Kühler wurde mir auf die Dauer zu laut und kühlte mir den Prozessor nicht genügend. Man kann diesen Lüfter ohne das Mainboard auszutauschen auf dem Mainboard befestigen. Man muß ihn nur auf der einen Seite einhängen und mit der "Klemmarritierung" der anderen Seite festziehen. Dies erfordert allerdings einen hohen Kraftaufwand. Ich hatte ein mulmiges Gefühl, weil ich dachte das mir der Prozessor oder die Halterung vom Mainboard kaputt gehen würde. Das war jedoch nicht der Fall. Nun saß er bombenfest. Praktisch finde ich bei diesem Kühler das die unteren Lamellen nach unten gebogen sind und damit das Mainboard mitgekühlt wird. Zur Lärmentwicklung ist soweit folgendes anzumerken, das der Kühler (wie bei Athlon - Systemen mit Cool - Quiet so üblich) beim Start kurz hochdreht sich dann aber wieder "beruhigt". Im Normalbetrieb ist dieser dann auch kaum zu hören. Nur im Spielebetrieb läuft er etwas höher, wo er aber vom Lärmpegel her trotzdem noch im angenehmen Bereich bleibt. Im Normalbetrieb kühlt dieser Kühler die Cpu auf ca. 36 Grad. Den Spielebetrieb habe ich nicht ausgemessen, meine Vermutung liegt bei ca. 10 Grad mehr. Für diesen Preis kann man echt nichts sagen. Also Preisleistungs technisch gesehen auf jeden Fall okay. Für schnellere und stärkere Cpu's würde ich wahrscheinlich aber ein anderes Modell wählen mit einer besseren Kühlleistung. Alles in allem aber empfehlenswert.
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am 16. März 2016
Bei meinem AMD war ein In The Box Kühler bei diesen kann man wirklich vergessen.

So nun zum Arctic Freezer A11,
Als erstes habe ich meinen AMD In The Box Kühler ausgebaut dabei ist mir die Bodenplatte hinter das Mainboard gerutscht naja dann erst mal das Mainboard noch ausgebaut.

Prozessor mit einem Tuch von der Alten WLP gereinigt.

Dann habe ich die Bodenplatte wieder hinter das Mainboard gelegt und die 4 Abstandshalter auf die Richtige Position gelegt, und die 2 halte bleche auf meinen Arctic Freezer A11 geschraubt und die WLP die beim Arctic Freezer A11 dabei war in Linien aufgetragen Achtung nicht vergessen die Schutzfolie zu Entfernen! Dann wollte ich meinen Arctic Freezer A11 mit meinen 4 Original schrauben von AMD befestigen soweit ist es aber nicht gekommen der Arctic Freezer A11 stößt an meinen Arbeitsspeicher wenn der Lüfter die Luft nach hinten pusten soll (Asus A68HM-Plus Mainboard) nach kurzen überlegen habe ich mich entschlossen einfach meine Lüfter umzudrehen so das die Luft von Hinten nach vorne gedrückt wird, (Kühler passte anders rum) das es keine Optimale Lösung ist weiß ich aber meine Temperaturen sind alle i.o geblieben. Dann habe ich meinen neuen Kühler festgeschraubt und alles andere auch wieder zusammen gebaut. PC gestartet, hmm... Warum geht der Pc nicht an? PC wieder geöffnet alles Kontrolliert alles war i.o, dann gucke ich zu meiner Steckdosenleiste und sehe ahh.. kein Strom! Darüber musste ich selber lachen :D so Dann PC gestartet Bios zeigt 22 Grad an supi. Der Kühler ist leiser als meine PC Lüfter also alles Perfekt. Weiters kann man auf meinen Fotos sehen ;) Wenn Ihr noch fragen habt zum Einbau oder zum Kühler könnt ihr mir gerne ein Kommentar schreiben.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. April 2014
Weil der Standardlüfter vom AMD FX-8320 einfach zu laut im Spielebetrieb war, habe ich diesen Lüfter ausprobiert. Anfangs war ich weniger begeistert, weil die Temperatur im Idle nicht wirklich gesenkt wurde. Außerdem hatte ich den Kühler mit dem Ventilator in Richtung Netzteil-Lüfter montiert, was wohl die Kühlleistung beinträchtigte. Nach erneuter Montage und Drehen des Lüfters war allerdings alles super.

Die Montage war etwas fummelig, allerdings hat man mit einem AMD-Chip weniger Aufwand, als mit einem Intel-Prozessor. Wer einen Intel-Chip kühlen will, muss noch eine Art Bodenplatte an das Mainboard montieren, worin dann der Lüfter eingehakt wird.

Wichtiger Tip, der eine Menge Fummelarbeit erleichtert: entfernen Sie vor der Montage unbedingt den Ventilator vom Kühlblock, da Sie so viel einfacher die Schrauben für die Halterungen festziehen können. Tut man dies nicht, kommt man an eine Schraube absolut schwer ran. Den Ventilator kann man dann, nachdem man den Kühlblock auf die CPU gesetzt hat, mit ein Bisschen Fummelarbeit wieder draufsetzen. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Bodenplatte absolut zentriert auf der CPU liegt, damit eine optimale Kühlung gewährleistet wird. Im ersten Moment stimmt es skeptisch, dass die Bodenplatte meine CPU nur zu 3/4 bedeckt, allerdings ist dies ausreichend, da der sogenannte "Die", quasi der zu kühlende Bereich einer CPU, kleiner ist, als der gesamte Chip

Nun zu den Temperaturen:

Der Prozessor wurde übertaktet auf 8x 3,9GHZ (Standardtakt: 3,5GHZ). Die Temperaturen habe ich mit AIDA64 ausgelesen.

Standardlüfter "AMD Boxed Kühler":

Im Idlemodus (keine Last): 28°C-32°C
Unter Volllast (Prime95): nach 5 Minuten bereits 66°C, daher Test abgebrochen.
Lautstärkepegel: fast so laut wie ein Handstaubsauger. Ein absolut penetranter Lärm.

Freezer 7:

Im Idlemodus (keine Last): sehr konstante 30°C
Unter Volllast (Prime95): nach 10 Minuten bei 51°C-53°C eingependelt
Lautstärkepegel: unter Last deutlich hörbar, aber nicht nervig. Beim Spielen fällt es nicht auf.

Die CPU-Auslastung mit 100% auf allen Kernen, welche Prime95 provoziert, hat man natürlich im Normalfall nie. Von daher liegen die Temperaturen im normalen Gaming-Betrieb noch ein Bisschen weiter unten.

Fazit:

Der "Arctic Freezer 7 Rev.2" ist auch für stärkere Boliden empfehlenswert. Er läuft deutlich leiser und unter Volllast bis zu 15 Grad kühler, als der Standardlüfter. Die Montage ist ein wenig fummelig, stellt aber keine Probleme dar. Obendrein nimmt der gesamte Kühlkörper nicht so viel Platz weg, wie die Konkurrenz. Die Verarbeitung ist dem Preis angemessen, der Kunststoff des Ventilators fühlt sich daher schon billig an. Wer seine CPU stärker übertakten will und/oder Wert auf eine makellose Verarbeitung setzt, der sollte das Doppelte investieren.
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am 24. Februar 2014
Der Lüfter ist tatsächlich recht leise. Für den Preis darf man da also sehr zufrieden sein. Was mich aber an den Rand der Weißglut getrieben hat, war der Einbau. Es fehlten zunächst zwei von vier Schrauben, die für die Befestigung auf dem Motherboard verwendet werden. Man könnte auch sagen, es fehlten 50% der zum Einbau erforderlichen Bauteile. Da die Länge recht speziell ist und ich sowas nicht mal eben rumliegen habe, sitzt der Lüfter nun nur mit zwei Schrauben und meinem Segen im Rechner. Und dann kam das Schlimmste. Mir ist klar, dass so ein Lüfter, für optimale Wärmeleitung, wirklich straff auf dem Prozessor liegen muss und das war auch nicht mein erster Einbau dieser Art. Aber was hier zum Fixieren an Gewalt nötig war, erlebt man sonst nur zwischen Bandidos und Hells Angels! Dass Prozessor und Board nicht unter dem Druck kapituliert haben, grenzt an ein Wunder moderner Platinentechnologie. Und ja, ich habe die richtigen Löcher gewählt! Die Metallbügel am Lüfter, die man auf die Löcher in der Halterung hinunterdrücken und anschrauben muss, sind offensichtlich aus dem militärischen Flugzeugbau entsprungen, denn sie sind nahezu unverbieglich und scharfkantig. Wäre mir der Schraubendreher unter dem erforderlichen Druck abgerutscht, ich hätte ihn wahrscheinlich durch die Tischplatte versenkt. Ich hoffe, dass nicht ich derjenige sein muss, der diese Verbindung mal irgendwann einmal öffnet, denn wenn die zweite Schraube sich schließlich aus der letzten Umdrehung befreit, wird sie wie ein Geschoss abgehen.
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am 9. Dezember 2013
Dieser Lüfter kühlt jetzt in meinem DELL XPS 7100 den AMD Phenom II X6 1090T und leistet dabei hervorragende Arbeit.

Viel zu lange hatte ich mich zuvor mit der hohen Geräuschentwicklung meines Komplettsystems von DELL abgefunden. Meine Frau hat sich immer beschwert, dass sie nicht schlafen kann, während ich spiele, weil sie den alten Lüfter sogar durch zwei geschlossene Türen gehört hatte. Da der PC nicht nur beim Spielen sondern auch bei anderen rechenintensiven Prozessen laut wurde, wusste ich, dass auf jeden Fall der Prozessorlüfter maßgeblich zum Geräuschpegel beigetragen haben musste. Wenn es nur beim Spielen gewesen wäre, hätte ja auch die Grafikkarte der Übeltäter gewesen sein können.

Da das Gehäuse des DELL XPS 7100 ziemlich kompakt ist, bestand die Herausforderung darin, einen Lüfter zu finden, der problemlos hineinpasst. Unter den Lüftern, die sich als besonders Leise auszeichnen, sind ja oft Varianten mit 120mm Propeller zu finden. So einer hätte definitiv nicht in mein Gehäuse gepasst. Auf die Empfehlung für den Freezer 7 Pro bin ich in einem DELL-User-Forum gestoßen, so dass ich mich bei meiner Kaufentscheidung auf der sicheren Seite wähnen konnte. Ich hatte jedoch noch meine Zweifel, ob ein 90mm Propeller auch so leise, wie ich es mir wünsche, rotieren kann.

Der Einbau war etwas fummelig, stellt aber keine allzu große Hürde da, wenn man nicht zum ersten mal einen Eingriff, der über das Einstecken von Erweiterungskarten hinausgeht, macht. Mir ist jedoch ein Missgeschick mit der Wärmeleitpaste passiert, die bereits an der Kontaktfläche aufgetragen geliefert wird, nach dem Auspacken jedoch völlig ungeschützt ist: Während ich mich mit der Beschaffenheit und der Einbauweise des Lüfters vertraut gemacht habe, kam die Kontaktfläche in Kontakt mit meiner Kleidung. Ich hoffe ich bekomme die Flecken wieder raus aber noch mehr Sorgen hat mir die Frage bereitet, ob die verbleibende Wärmeleitpaste jetzt noch ausreicht. Gut, dass ich noch eine Tube Wärmeleitpaste im Keller gefunden habe, wo ich aber auch nicht beurteilen kann, ob diese etwas ältere Masse noch gut genug war. Eigentlich wollte ich für dieses Problem einen Stern Abzug geben, aber das Endergebnis hat mich so begeistert, dass dieser Lüfter die Volle Punktzahl verdient hat.

Nach erfolgtem Einbau hat der Lüfter auf Anhieb funktioniert und der PC war schön Leise, aber noch musste er ja auch nichts leisten. Dann habe ich erst mal HWMonitor installiert um die Temperatur der CPU-Kerne zu überwachen. Jetzt kam die Feuerprobe: Ein paar Runden World of Tanks zocken. Bei diesem Spiel fing der PC immer an so laut wie ein Staubsauger zu klingen. Ich konnte es kaum glauben, dass er jetzt immer noch fast genauso leise blieb, wie nach dem Einschalten und schaltete immer ganz ungläubig in den HWMonitor um, in der Befürchtung, meine CPU könnte gleich mangels ausreichender Kühlung abrauchen. Die höchste Temperatur die ich mit dem Tool messen konnte, lag jedoch bei 48°C.

Wow, ich bin begeistert! Trotz nur 90mm Propeller super Leise, auch unter Vollast und dabei exzellente Kühlleistung!

Jetzt brauche ich beim Zocken nicht mal mehr die Wohnzimmertür zu machen, meine Frau hört nichts mehr. Die Schlafzimmertür ist natürlich zu, aber selbst wenn sie offen wäre, würde sie vermutlich eher die Mausklicks als das Lüftungsgeräusch stören.
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am 6. August 2011
Als Ersatz für den original in meinem Dell XPS auf einem Intel i7-880 verbauten "Miefquirl" bestellte ich diesen Kühler. Die Montage ist zugebenermaßen etwas fummelig, der Kühler recht groß und man sollte für das Stecken der Push-Pins vorsichtig eine Feinwerkzeug-Zange verwenden, aber er passt, sitzt fest und kühlt weitaus besser als der original "Kühler". Und das obwohl mit nur wenig Abstand darunter eine NVidia GeForce GTX480 oder eine ATI Radeon HD 5970 mit ebenfalls getauschten Kühlern ihren Dienst verrichten!
Fazit: Ich kenne Rev1 dieses Kühlers nicht, aber ich bin vollauf zufrieden, denn er ist leise und kühlt gut! Die Maße sollte man vorher prüfen, denn es ist nicht Schuld des Herstellers Arctic Cooling, wenn das Gehäuse zu klein ist oder so angeordnet, dass der Kühler keinen Platz findet!
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