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am 5. August 2013
Habe schon fast alles gehört auf High End Veranstaltungen - teuerste Anlage der Welt usw. Besitze selbst den Sennheiser HD 800 für über 1.000,- €. Aber was dieser Kopfhörer selbst bei Spotify (Premium) herausholt, ist einfach genial!
Er braucht ein paar Stunden entsprechende Musik - mal ein paar Nächte durchlaufen lassen - und dann geht die Sonne auf!!!
Selbst aktuelle Hits klingen z. T. überragend - von den Geheimtipps wollen wir gar nicht reden (Yello, Grace Jones, Karin Bremnes, Norah Jones, Friedemann, Friend'n Fellow, Jan Garbarek usw.)
Also dieser Kopfhörer liegt zurzeit unter 200,- € ein SUPER - Schnäppchen.
HighEnd für unterwegs und zuhause.
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am 7. Juli 2015
Ich möchte hier vor allem kurz Bezug nehmen auf die vielen Rezensenten die guten Klang mit viel Bass verwechseln bzw. den Klang zu linear finden. Ich war nach dem ersten hören auch kurz geneigt ihn wieder zurück zu schicken. Ich benutze den Kopfhörer um auf der Arbeit damit Musik zu hören und dafür war mir der Klang auch zu Linear. Fürs Studio ist er allerdings wirklich erstklassig muss ich sagen. Wenn man HiFi Sound will muss man einen Equalizer verwenden (setzt natürlich voraus dass man die Möglichkeit hat und auch weiß wie man den richtig einsetzt).

Ich verwende den Kopfhörer jetzt seit einem halben Jahr und liebe ihn mittlerweile heiß und innig. Ich verwende ihn an einem Mac mit der App "Boom". Mit den richtigen Equalizer-Einstellungen hat er einen sehr schönen, transparenten aber satten Klang. Er ist durchaus in der Lage tiefen, vollen Bass zu erzeugen. Ich höre damit von Klassik, Metal und Alternative/Indie über Singer/Songwriter zu Electronica und HipHop so ziemlich alle relevanten Genre und konnte bisher nirgends größere Schwächen feststellen. Benutze ich ihn als Studio-Abhöre schalte ich den Equalizer einfach aus.

Der einzige Wermutstropfen für die Verwendung am Rechner ist das etwas kurze Kabel, was problematisch sein kann, aber eigentlich ist er ja auch für unterwegs gedacht. Für das Geld ist er wirklich ein Hammer-Kopfhörer, ich hab zu Hause auch noch einen Audio Technica ATH-M50 der einen von vornherein wesentlich wärmeren und basslastigeren Sound hat. Den AKG mag ich mittlerweile lieber da er einfach den sauberen Klang liefert.

Also wer die Möglichkeit hat den Klang an seinem Gerät nach seinen Vorstellungen noch zu tunen, dem kann ich diesen Kopfhörer nur wärmstens ans Herz legen. Ich hab ihn für ca. 60 € im Blitzangebot gekauft aber auch der aktuelle Preis (je nach Farbe 60 - 100 €) ist wirklich ein Schnäppchen.
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am 15. Mai 2013
der Klang ist gut und ausgewogen,der Bass könnte eine bisschen intensiver sein,leider gefällt mir das Plastik an der Außenseite garnicht,wirkt billig,die Ohrauflagen müssten auswechselbar sein
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am 3. November 2012
Die erste Rezension für einen neu erschienen Kopfhörer zu schreiben, ist eine Herausforderung. Gerade bei Kopfhörern gibt es viele durch den Geschmack getriebene Meinungen. Und zudem benötigt eine ehrliche Bewertung eines neuen Kopfhörer auch viel Zeit, denn hier hat man es auch viel mit Gewöhnung zu tun. Daher sollte klar sein, dass dies eine Rezension des ersten Eindrucks nach etwa vier Stunden intensiven Durchhörens meiner Musiksammlung ist.

Vorab zum Rezensenten: Ich habe eine umfangreiche musikalische Ausbildung in Piano, Violine und E-Gitarre (wenn auch kein Musikstudium) und mein Musikgeschmack deckt bis auf Schlager/Volksmusik sowie Hip-Hop und alle Geräuschentwicklungen, die sich daraus entwickelt haben, alle Stilrichtungen ab.

Kurzvotum: Ein sehr guter bis erstklassiger Kopfhörer, der sein Geld wert ist. Die Bezeichnung Referenz ist aber deutlich übertrieben! Der K551 ist ein Schmeichler und Schönfärber mit schwachen Bässen (dazu später unter dem Stichwort Sealing mehr), teils grellen Höhen und einer deutlichen Schwäche im weiblichen Gesang. Schwachpunkte auf hohem Niveau.

Konstruktion und Handling: Die Bauform mit durchgängigem Bügel, Kippmechanik der Muscheln und einseitiger Kabelzuführung ist schon vom K550 bekannt. Der Kopfhörer ist angenehm zu tragen, drückt auch mit einer Brille in keiner Weise und ist für alle Kopfgrößen geeignet. Durch seine Größe stört er aber beim Musikhören im Bett und mit einer Kopflehne (Bahn, Sessel etc.) verschiebt sich die Ohrmuschel.

iPhone/iPod/iPad Steuerung und Kabel: Für den Zweck als Kopfhörer für mobile Geräte ist die Kabellänge mit etwas mehr als einem Meter genau richtig. Das Kabel macht einen stabilen Eindruck und ist fest mit dem Kopfhörer verbunden. Der 3.5mm Klinkenstecker hat eine auffällig dicke Form, so dass es bei engeren Verhältnissen der Klinkenbuchse zu Problemen führen kann. Bei den Apple-Geräten, auch beim iPad mit seiner abgeschrägten Form, ist das kein Problem. Die Gerätesteuerung beschränkt sich auf die üblichen +/- und Start/Stop/Skip Taste. Die Tasten funktionieren gut aber das Handling ist nicht optimal. Zum einen ist die Fernsteuerung zu nah am Kopf (bei mir etwa auf Schulterhöhe), was unbequeme Griffe zur Einstellung bedeutet. Zum anderen sind die Tasten fast nicht zu erfühlen (auf der Start/Stop/Skip Taste ist eine winzige Erhebung) und die Tasten liegt nahtlos nebeneinander. Das zusammen mit der Nähe zum Kopf führt zu unnötigen Fummelleien und Fehlbedienungen.

Tauglichkeit und Lautstärke: Hier gibt es nichts zu meckern. Die Impedanz ist genau passend zum iPad und der Wirkungsgrad ist gut genug, ordentliche Lautstärken zu produzieren. Auffällig ist, dass das iPhone 4GS merklich leiser ist als das iPad. Die Isolation von Umgebungsgeräuschen ist gut. Der Kopfhörer strahlt wegen seiner halb-offenen Konstruktion aber auch ganz ordentlich ab, was in Zug und U-Bahn sicherlich störend sein kann. Das eingebaute Mikrophon habe ich noch nicht getestet.

Sealing: Mit Sealing wird die richtige Lage und Druck der Ohrmuscheln bezeichnet, die für einen geschlossenen Kopfhörer besonders wichtig sind. Hier muss man beim K551 eventuell manuell nachbessern! Bei meiner Kopfform war der Anpressdruck deutlich zu gering, was zu einem Dosenklang mit nahezu keinem Bass geführt hat. Wer den Kopfhörer probehört und testen möchte, ob er für den optimalen Klang richtig sitzt, kann das mit einem ganz einfachen Test tun: Einfach sehr leicht mit den Zeigefingern mittig auf die Muschel (auf den AKG Schriftzug) drücken und die Klangveränderung beobachten. Wenn durch einen leichten Druck der Klang voller, ausgewogener wird und die Bässe wenigstens in Erscheinung treten, muss man nachbessern. Der Bügel besteht aus Stahl und kann vorsichtig verbogen werden, bis der Anpressdruck der Ohrmuscheln optimal ist. Welcher Klang/Druck optimal ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Bei zuviel Druck klingts dumpf. Dieses Sealing Problem, das Konstruktionsbedingt ist, gab es übrigens auch schon beim Vorgänger K550!

Und nun zum Klang! Getestet wurde mit AAC kodierter Musik aus dem iTunes Store und selbst-gerippt mit 256kbits an iPhone 4GS, iPad 3 und MacBook Pro. Letzteres hat einen Kopfhörerausgang, der bestenfalls für Skype taugt und damit keine Aussage über den Kopfhörer zulässt. Schauerlich!

Allgemein klingt der K551 offen mit einem Hauch von Analytik. Sein Frequenzgang besitzt eine merkliche Anhebung der Höhen, was bei bestimmter Musik sehr anstrengend sein wird. Bass ist nur beschränkt vorhanden, wie bei vielen AKG Kopfhörern! Wer es rummsen lassen will, ist mit Beyerdynamik besser aufgehoben. Er neigt zu einer gewissen Schönfärberei und etwas Komprimierung, besonders in den Mitten. Das sorgt dafür, dass der Klang sehr weich und wenig anstrengend ist (wenn die Höhen nicht Amok laufen), aber er verschmiert Details und Strukturen, die ein K501 oder K701 klar darstellen. Im Bereich des weiblichen Gesangs gibt es ein noch weiter zu untersuchende Schwäche, die Timbre und Growl regelrecht wegschmirgelt. Schön (sic) zu hören bei Roberta Flack - Killing me Softly.

Besondere Stärken: Die leichte Komprimierung in Lautstärke und Raum und die Höhenanhebung sorgen dafür, das besonders ältere Aufnahmen, egal ob Rock/Pop oder Elektronik, wirklich sehr gut klingen. Egal ob eine alte Clapton Scheibe, FM-Klänge von Kitaro oder Steely Dan, es klingt gut und man fängt unwillkürlich an, mit zu wippen. Der häufig als "Analog" bezeichnete Klangeffekt.

Besondere Schwächen: Zu Tode komprimiertes und auf Knopf-Ohrhörer und 128kbits optimiertes Mastering, d.h. sehr viel der aktuellen Konsumware, ist nicht angenehm anzuhören. Matschig in den Mitten, schwammiger und dennoch flacher Bass und viel zu grelle Höhen. Und das als Urteil eines 49 Jährigen, der nun wirklich nicht mehr den besten Frequenzgang an den Ohren hat. Aber vielleicht trifft diese Vergewaltigung von Klang ja den jugendlichen Geschmack? Meiner ist es nicht. Ich ziehe eine selbstgemachte Suppe auch einem Brühwürfel vor.

Rock/Pop: Sehr gut geeignet, solange man kein Opfer des Loudness-War auflegt (siehe Schwächen)

Gesang: Gut bis sehr gut, in Abhängigkeit von dem Timbre der Sängerin. Es gibt wirklich gut klingende Beispiele wie Jane Monheit, neutrales wie süssliche Popsänger wie Marit Larsen und Verluste wie genannte Jazz-Sängerin Roberta Flack. Bei guten Gesangsaufnahmen stellte sich bei mir am ehesten Enttäuschung ein.

Jazz: beschränkt geeignet für besonders erstklassige Aufnahmen, da Raum und Lautheit hörbar zusammenrücken. Klingt dann zwar immer noch sehr gut und lässt sich entspannt anhören, aber man verliert Qualität. Der K551 bildet einen Akustikbass sehr gut ab, beim K701 hört man das Rutschen der Finger über die Drahtwindungen der Saiten und wo (oben, mitte, unten) die Hand gerade ist. Saxophone verlieren z.B. hörbar an Growl und Blasgeräuschen (wenn die Aufnahme überhaupt trocken genug ist, das mitzutragen).

Klassik: uneingeschränkt gut geeignet, wenn man kein Erbsenzähler ist. Piano und Violine werden, egal ob grosses Konzert oder Quartet, klanglich sehr gut dargestellt. Große Orchester sind etwas gedrängt aber jederzeit klar. Wirklich gut kann man Klassik eh nur über eine erstklassige Anlage zuhause hören. Für den Gebrauch unterwegs ist der K551 sehr gut.

Elektronik: Solange es kein flachkomprimierte Tanzproduktion ist, klingt es auf dem K551 sehr gut. Die Schönfärberei nimmt den nicht selten vorkommenden klanglichen Härten einiges an Spitzen und macht das Zuhören angenehm.

Alte Aufnahmen: Gerade alte Aufnahmen mit sehr beschränkten Frequenzgängen, wie zum Beispiel meine Sammlung historischer Jazz-Aufnahmen, sind wegen der Höhenanhebung unangenehm scharf anzuhören.

Fazit: Zu empfehlender Kopfhörer in klanglich und mechanisch dem hohen Preis entsprechender Qualität. Aber man sollte ihn unbedingt mit der eigenen Lieblingsmusik gründlich probehören, denn er greift teils recht deutlich in den Klang ein.
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am 28. April 2013
Der AKG K 551 ist ,für mich, ein fantastischer OverEar-Kopfhörer.
**Ergänzung : Unbedingt einspielen ! Habe mir den Kopfhörer in Schwarz als Schnäppchen geholt und ihn mit meinem ein Jahr alten weißen K551 verglichen. Die Höhen sind sehr schrill ,Metall ist fast unhörbar ,der Bass ist noch nicht so gut ,die Bühne ist kleiner.
Ich habe den Alten zwei Tage (Nächte) eingespielt ,dachte aber im Traum nicht daran ,dass das so einen Unterschied macht.**
Voraussetzung waren:
1. Geschlossene Bauweise
2. Für "Unterwegs" ,d.h. kurzes Kabel, Fernbedienung (am liebsten fürs IPhone)
3. Lautstärke hoch / geringe Impedanz ,wichtig bei OverEar-Kopfhörern besonders für alte ,"leise" Musik.
4.Stylisch ,wobei ich schon vor über 20 Jahren mit AKGs K270 (OverEar) und Kassettenspieler bzw. Discman in der UBahn fuhr, "paar" Jahre bevor es Cool wurde :-) Vorteil damals ,es gab keine Lautstärkebegrenzung an den Geräten, sodass ich aus den AKGs K270 gerade genug Lautstärke rausholte.
Atoenne hat schon hervorragend über Sealing, Konstruktion, Loudness-War und Lautstärke geschrieben, ergänzend dazu ist das Mikrophon an der Fernbedienung sehr gut.
Ich finde, das Sealing sehr gut ,selbst Nachts im Bett wecke ich meine Frau ,bei normaler Lautstarke ,nicht. Ich wollte aber auch keine aktiv abgeschirmten Kopfhörer, sodass ich weder Frau noch Kinder höre, wenn mal was ist. In der U-Bahn nervt nix, da höre ich gern lauter ,da überhört man sogar laut streitende Pärchen.
Die Lautstärke hat ordentlich Reserven.
Jemand hat die Lautstärke von InEars mit der von OverEars verglichen... InEars haben wesentlich kleinere Treiber und sind bei gleicher Ausgangsstärke wesentlich lauter.
Jetzt geh ich mit einigen konträr.
Der Bass ist sagenhaft, unbeschreiblich einfach WOW.
Bei Erykah Badu »Rimshot«, Nalin & Kane »Beachball«, »Wait« von den Yigg Yang Twins, Wahnsinn ,der Hammer ist auch »Trance and Acid von Kai Tracid.
Der Bass ist total präzise ,sehr exakt "texturiert", mal schwach und trocken ,mal total stark und warm. Bei vielen Liedern ist mir aufgefallen wie unterschiedlich der Bass ist. Auch DoubleBass ist wie bei Metal oder einigen Techno-Liedern, kein Problem.
Die klaren Höhen, die ich nicht vermissen mag, können bei hoher Lautstärke anstrengend/klirrend sein, verleiten aber dazu, nicht zu laut zu hören. Discolautstärke geht immer :-)
Überraschenderweise(für mich) ist der AKG K551 uneingeschränkt für modernere, elektronische Musik à la David Guetta, DJ Antoine, Alex Clare und Berlin Calling von Kalkbrenner geeignet. Homogenic von Björk hat sich noch nie so gut angehört.
"Fetter" Sound ,wie »All I need« von Air ,Massive Attack, Tricky oder Schiller, bei dem man gerne die Augen schließt, ist traumhaft.
Rock, Metall und Liveaufnahmen klingen unglaublich "Real". Ich habe seit langem wieder Gänsehaut beim Musikhören gehabt,z.B. bei Money for Nothing von Dire Straits,Shanti von Madonna,bei Queen ,bei Metallica ,System of a Down ,bei The Doors und Santana und und ... puhh ,unbezahlbar :-)
Die Verarbeitung ist sehr gut, weder Kälte noch Regen haben Spuren hinterlassen.
Ich habe die AKGs ja erst zwei Monate, aber bin bisher total begeistert.
**Nun, seit über einem Jahr ,jeden Tag im Einsatz.**
Die Verarbeitung ist wirklich Top. Das Kabelende am Klinkenstecker ist in einer Tülle, die eingerissen ist, was aber meine Schuld ist, bin häufig hängengeblieben. Andere Kopfhörerkabel wären gerissen. Ich berichte noch wie lange mein neuer K551 braucht um optimal zu klingen ,bin grade sehr froh das ich damals meinen alten Weißen eingespielt habe.
Es gibt jetzt den K545 ,der aber viel leiser ist bzw.schlechter von den technischen Daten her, hoffentlich kann ich mal probehören.
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Nachdem sowohl mein alter AKG K 271 MK II (für die Anlage zuhause) als auch mein AKG K 450 (für die mobilen Geräte) jeweils nach jahrelangem und intensivem Gebrauch langsam aber sicher aus dem Leim gegangen sind war es Zeit für neue Kopfhörer. Es sollte ein Paar werden welches sich gleichermaßen für den Gebrauch an der heimischen Anlage als auch für den mobilen Gebrauch eignet.
Insofern standen im Lastenheft neben gutem Klang auch ein entsprechender Tragekomfort, welcher auch stunndenlanges Musikhören ohne Schmerzen und Druckstellen ermöglicht, aber auch eine entsprechende Geräuschreduzierung, da ich sehr gerne sehr laut Musik höre aber meine Mitmenschen nicht immer unbedingt auch mithören wollen und ich andereseits beim Musikhören nicht unbedingt die Gespräche meiner Nebensitzer und sonstige Geräusche hören möchte. Allerdings sollte es kein AKG mehr werden, da ich mit den neueren Modellen von AKG (Funkkopfhörer sowie Kopfhörer für meine Frau) eher weniger gute Erfahrungen gemacht habe.
Nach entsprechender ausführlicher Recherche und aufgrund der guten Bewertungen von AUDIO und SFT habe ich mir den JBL Synchros S700 bestellt ohne diesen Probe zu hören. Leider hat mich der JBL Synchros S700 schon beim ersten Testhören ("Let there be Rock" von AC/DC) maßlos entäuscht und das sowohl am mp3-Player als auch an der heimischen Anlage, war der Klang im Normalmodus doch mehr als nur dumpf während er im sog. Noicechancelling-Modus unerträglich übersteuert hat und die Bässe unangenehm in den Vordergrund traten. Selbstverständlich muss ein neuer Kopfhörer erst eingespielt werden, aber es war bereits vor dem "Einspielen" klar dass der Sound des JBL Synchros S700 alles andere als gut ist. Und so kam es wie es kommen musste weder das Einspielen noch der Austausch gegen ein neues Exemplar des JBL Synchros S700 veränderten etwas an dem misserablen Sound des JBL Synchros S700. Insofern beschloss ich dann es doch wieder mit einem Model von AKG zu versuchen.

Zur Wahl standen der K551 und der K550 welche vom Innenleben und auch der Bügelkonstruktion im wesentlichen identisch sind sich jedoch in Kabellänge und mitgeliefertem Zubehör sowie im Preis unterscheiden, so verfügt der K550 über ein wesentlich längeres Kabel und wird mit einem Schraubadapter von 3,5 auf 6,3 mm ausgeliefert, während der teurere K551 mit einem wesentlich kürzeren Kabel ausgeliefert wird und nicht über einen Schraubadapter von 3,5 auf 6,3 mm aber dafür über eine 3-Knopf Bedienung für iPhone/iPod/iPad Funktionen mit integriertem Freisprechmikrofon im Kabel verfügt. Da ich keine Apfelprodukte besitze währe die Wahl eigentlich auf den K550 gefallen. Jedoch war der AKG K551 bei einem Weihnachts-Blitzangebot bei Amazon für einen Spottpreis zu haben, sodaß ich gar nicht anders konte wie den K551 zu bestellen.

Was den Klang angeht so ist der K551 schon im noch nicht eingespielten Zustand eine echte Wucht, nachdem ich ihn dann etwa nach 50 Stunden eingespielt hatte kann er was den Klang angeht dem K 271 MK II (und hierbei handelt es sich immerhin um einen Kopfhörer der Studioklasse) durchaus das Wasser reichen. So ist der Sound insgesamt sehr ausgewogen und der Klang glasklar, die Höhen werden sauber und ohne Verzerrungen wiedergegeben, die Bässe sind kräftig und machen Spaß, werden jedoch nie aufdringlich. Ganz egal ob nun an der heimischen Anlage von Marantz oder am mp3-Player von Sony oder dem Samsung Tab, ganz egal ob nun brutales Deathmetalgeschredder von Debauchery, ein Gittarrensolo von Angus oder Malcom Younng, einem Klavierkonzert von Yiruma oder wüstestem Hardbase, rein soundtechnisch weiß der K551 immer zu überzeugen.
Natürlich wird so manche Feinheit nicht so genau wie bei einem Studiokopfhörer wie dem K 271 MK II abgebildet, was jedoch nur bei hochwertigen Vinylaufnahmen irgendwie schade ist, bei den heutigen digitaliesierten Aufnahmen auf CD, DVD oder Blue-Ray überhaupt keine Auswirkungen hat, und bei so mancher schlechteren mp3-Datei durchaus von Vorteil ist.

Was die mögliche Lautstärken angeht, so liegen diese sowohl an der Hifi-Anlage als auch bei den Mobilgeräten jenseits dem was man seinen Ohren zumuten möchte, und wie gesagt ich höre sehr gern sehr laut Musik.

Die Einnstellmöglichkeiten des Bügels sind weitgefächert und gleichzeitig sehr fein unterteilt, sodaß sich für jede Kopfgröße problemlos die optimale Einstellung finden lässt. Die Ohrpolster und das Bügelpolster sind aus Kunstleder und relativ jedoch nicht unangenehm fest, auch nach mehrstündigem Musikgenuß hatte ich keinerlei Druckschmerzen. Was den Tragekomfort angeht setzt der K551 also Maßstäbe. Dies ist insbesondere deshalb bemerkenswert unter dem Aspekt, dass es sich beim K551 um einen geschlossenen Kopfhörer handelt.

Wie eben erwähnt handelt es sich beim K551 um einen geschlossenen ohrumschließenden Kopfhörer, somit sollten weder Geräusche nach aussen dringen noch von aussen nach innen. Auch was die Geräuschdämmung angeht kannn der K551 auf voller Linie punkten. Wenn überhaupt dann dringen nur bei sehr lauter Musik minimal Geräusche aus dem Kopfhörer nach aussen, aber auch in umgekehrter Richtung funktioniert der K551 perfekt egal ob imm Flieger oder morgens im Berufsverkehr in der Bahn, es dringen keine nervigen oder störenden Umgebungsgeräusche durch den Kopfhörer und trüben so den Musikgenuß.

Jedoch gibt es auch einige wenige negative Kritipunkte, so ist das Kabel mit nichteinmal 1,2 Metern Länge selbst für den mobilen Einsatz etwas knapp bemessen, für den Einsatz an der heimischen Anlage aber definitiv mehr als nur ungeeignet. Dies fällt umsomehr negativ ins Gewicht weil AKG den K551 ausdrücklich als Kopfhörer für zuhause und unterwegs bewirbt. Für daheim habe ich mit einem Kopfhörerverlängerungskabel von Oehlbach Abhilfe geschaffen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass das Kopfhörerkabel fest verbaut und nicht austauschbar ist, was für einen Kopfhörer dieser Preisklasse ein absolutes No-Go ist, insbesondere wenn es sich um einen Kopfhörer handelt welcher auch für den mobilen Einsatz konzipiert ist, ein Kabelbruch oder ein Ausreißen also durchaus im Bereich des Möglichen liegen.

Ebenso ärgerlich ist, dass der K551 zwar über einen Faltmechanismuss verfügt und damit mehr oder weniger platzsparend verstaut werden kann, AKG aber weder durch gutes Zureden noch für Geld dazu zu bewegen ist ein entsprechendes und vorallem passendes Aufbewahrungs-Case mit zu liefern, was den K551 als Mobil- und Reisekopfhörer disqualifiziert. Wer den K551 einfach schutzlos in Rucksack, Tasche oder Koffer packt dürfte nicht all zu lange Freude an ihm haben.

FAZIT:
Was die Hauptpunkte Klang und Tragekomfort angeht, aber auch im Bereich Geräuschdämmung setzt der AKG wirklich Maßstäbe und hätte 5 Sterne mehr als nur verdient, zumahl er den Spaghat hinbekommt und sowohl an Highendgeräten als auch mobil mit erstklassigem Sound zu überzeugen weiß. Was das Kabel angeht welches nicht nur viel zu kurz sondern zu allem Übel auch noch nicht einmal austauschbar ist, sollte AKG noch dringend nach bessern, ebenso was die fehlende Transporttasche angeht. So werden es dann insgesamt doch nur 4 Sterne, und trotzdem eine volle Kaufempfehlung für alle welche einen Kopfhörer suchen, der Soundtechnisch Maßstäbe setzt und sowohl zuhause als auch mobil einsetzbar ist.
Allen welche den Kopfhörer nur an der heimischen Anlage benutzen wollen, empfehle ich jedoch sich für den K550 zu entscheiden, der zwar keine Apfelsteuerung hat aber dessen Kabel rein von der Länge her jedoch Anlagen und Sofatauglich ist.
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am 17. Oktober 2016
War wirklich zufrieden mit diesen Kopfhörern, vor allem kann man Sie lange tragen ohne gleich Druckstellen zu spüren...
Aber jetzt nach knapp 2 Jahren lösen sich die Ohrmuscheln komplett auf. Da hätte ich mir von einem Qualitätsprodukt schon mehr erwartet!!!
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am 17. Juli 2015
Der Kopfhörer wirkt sehr hochwertig und robust gebaut. Der Klang ist auch sehr angenehm, sehr transparent und detailreich. Es erinnert mich sehr an gute offene Kopfhörer.

Ich verwende den Kopfhörer beim Arbeiten im Büro damit ich mit meinen offenen Kopfhörern meine Mitarbeiter nicht störe. Leider ist dem kurzen Kabel nur aufrechtes Sitzen am Arbeitsplatz möglich. Sich nach hinten lehnen, Augen schliessen und die Musik geniessen geht leider nicht.

Zusammengefasst, sehr guter Kopfhörer, der gleichzeitig die Körperhaltung beim Arbeiten verbessert.
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am 27. September 2014
Ich wollte eigentlich einen leichten kleineren Kopfhörer OnEar mit einem guten Klang. Nach viel probieren bin ich dann doch bei diesem OverEar Kopfhörer gelandet. Er trägt sich wirklich gut - tolles Leder um die Ohren und wirklich sehr angenehm und warn.
Mikrofon und iPhone Steuerung ist im Kabel mit integriert.
Der Sound ist wirklich gut - mir könnte es noch ein wenig Bass-lastiger sein.
Ich bin wirklich sehr zufrieden.
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am 16. November 2014
+ Der Bügel ist aus Metall. Wenngleich die Hörer an jedem Ende immer noch durch häufigen Gebrauch und durch die Plastik dort wohl abbrechen können, so vermittelt der Bügel aus wenige Millimeter dickem, gebogenem Metall (mit Polsterung zum Kopf) für ein gewisses Gefühl von Stabilität. Weitere Teile imitieren zumindest Metall, doch würde ich meinen, dass es meist nur silberner Kunststoff ist. Einzig die Außenseiten der Hörmuscheln sind offenbar noch mit Metall abgedeckt, was aber nicht zur Bruchsicherheit des Bügels beitragen dürfte.

+ Der Klang überzeugt in jedem Fall. Die teilweise bemängelten fehlenden Bässe kann ich nicht nachvollziehen. Zugegeben, der Hörer drückt sich nicht vom Kopf weg, sobald ein Sinusbass auf voller Leistung ausgegeben wird. Doch als Vielhörer elektronischer Musik (Minimal Techno, Electro, Ambient, Plastikman auf "Closer" etwa bietet sowohl kräftige, flächige Bässe und massig klare Höhen) finde ich das Klangspektrum von Bässen bis hin zu den Höhen ausgeglichen. Ich bin aber weder Profi-Hörer noch auf der Suche nach der haute couture des audiophilen Genusses. Bässe in Ohrnähe werden in jedem Fall ausreichend kräftig wiedergegeben, ohne dass die Hirnmasse mit in Schwingung versetzt wird.

+ Umgebungsgeräusche: die werden sehr gut gedämpft. Ich habe den Kopfhörer gekauft, da ich an Wochenenden häufiger am Rechner sitze und mich auf meine Arbeit konzentrieren muss, während im Hintergrund drei Kinder mit sehr unterschiedlichem "Temperament" zugange sind. Verglichen mit dem jüngst zerlegten Vorgänger kann ich auch ruhigere Sounds genießen, ohne dass doch das Geschrei der Kinder übermäßig durchdringt. Nach Aussage meiner Familie strahlt der Kopfhörer auch weit weniger an die Umgebung ab als der Vorgänger ... das kann aber auch daran liegen, dass ich den Kopfhörer nicht mehr so laut drehen muss wie den vorherigen. ;)

- Das Kabel ist wirklich arg kurz. Wenn ich es in das Notebook vor mir auf dem Schreibtisch stecke, dann wedelt das Kabel häufiger direkt in meinem Aktionsbereich (Tastatur/Maus) herum. Die anfängliche Vorliebe des Drahtes zum Verdrehen und Verbiegen verkürzt die empfundene Kabellänge zusätzlich. Daher betreibe ich es vorrangig am iPhone.

- Der Stecker ist nicht gerade eine Augenweide oder Ausdruck von hochwertiger Verarbeitung. Doch schlimmer wiegt, dass er nicht in ein iPhone 5s mit vorhandenem Bumper passt. Dazu ist der Durchmesser des Steckers einfach viel zu groß. Das wäre sicher auch dünner gegangen. Dazu benötigte ich also einen Adapter, der aber zum Glück schon rumlag ... das Problem ist nicht neu. Mit diesem Adapter funktioniert die Kabelfernbedienung aber nicht mehr ... Betonung auf "mit DIESEM Adapter" ... kann bei anderen durchaus anders sein.

- Leicht zu tragen? Man merkt den Druck der Hörmuscheln schon auf dem Kopf und nach längerem Tragen kann es auch befreiend wirken, den Hörer mal abzusetzen. Im Moment geht es Richtung Winter ... bei 30 Grad Raumtemperatur könnte ich mir aber vorstellen, dass das Leder auch reichlich Suppe ertragen muss und zusätzlich provoziert. Doch kann man evtl. nicht gedämpfte Umgebungsgeräusche und atmungsaktive Hörmuscheln erwarten ...

Fazit: Der Hörer verdient seine Abzüge, doch erachte ich die Vorzüge als schwerwiegender. Zumal ich das Modell beim lokalen Fachhändler für 79 EUR kaufen konnte.
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