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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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4,0 von 5 Sternen

am 25. November 2005
Ich kann das harsche Urteil der Vor-Kritikerin überhaupt nicht teilen! Das Buch unterscheidet sich wohltuend von anderen, wissenschaftlichen bis besserwisserischen Einblicken in ein Kunstprojekt. Hier ist Kunst nicht einfach schön anzugucken, peinlich provokant oder penetrant moralisch. Man steht nicht außen vor, sondern ist durch das umfangreiche Textmaterial und die ausführlichen Interviews mit Schlingensief gleich mittendrin. Man hätte sich lediglich mehr Fotos gewünscht. Daß "Church of Fear" ein "gut gemeintes Kunstprojekt" sei (siehe Vorkritik!) ist ein Mißverständnis, das sich schnell auflöst, wenn man das Buch liest! Daß Schlingensief seinen Zenit überschritten habe, ist grober Unfug und nur auf Unkenntnis zurückzuführen (siehe Parsifal, Animatograf). Dieses Buch ist anders, auch im Format. Es ist kurzweilig und informativ. Es erschlägt einen nicht mit dem üblichen Kunstballast. Danach macht es Spaß, wieder Angst zu haben.
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am 26. November 2005
Das Buch hebt sich wohltuend von den z.T. ausartenden Beschreibungen früherer Projekte Schlingensiefs (Chance 2000) ab. Es verzichtet auf die so oft wissenschaftlichen bis besserwisserischen Kunstanalysen, ist weder peinlich provokant noch übertrieben moralisch. Ohne langatmige Umwege steht der Leser direkt in der "Church of Fear" und kann sich sein Glaubenspaket selbst zusammenpacken. Das umfangreiche Textmaterial und 2 ausführliche Schlingensief-Interviews bieten dazu reichlich Anlaß. Das Buch ist eben nicht nur ungewöhnlich im Format, sondern ist kurzweilig und interessant, gerade für uns, die wir das Projekt in Venedig oder die Ausstellung in Köln nicht gesehen haben. Man hätte sich allerdings mehr Bildmaterial gewünscht. Insgesamt aber bringt einem das Buch Schlingensiefs Arbeit wieder ein Stück näher. Er hat damit alles andere als seinen Zenit überschritten (siehe Parsifal, Animatograf). Nach dem Lesen macht es wieder Spaß, Angst zu haben.
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am 11. März 2006
Wem die Austellung im Museum Ludwig nicht lange genug gedauert hat, der findet mit diesem Buch eine kongeniale Fortsetzung mit dt./engl. Interviews mit Christoph Schlingensief und einem sehr ungewöhnlichen Text seines Dramatikers Jörg van der Horst. Überhaupt: Schlingensief im Museum? Seit seinen Filmen ("Das dt. Kettensägenmassaker" u.a.), die ihm den Provokateur-Stempel eingetragen haben, hat sich Schlingensief zu einem ernsthaften Künstler gemausert. Die Church of Fear hat dazu vielleicht den Startschuß gegeben´. Das Interesse eines angesehenen Museums und dieses Buch sprechen in jedem Fall dafür. Bücher dieser Art, die einen nicht mit Fachkommentaren überschütten, sondern ganz unaufgeregt und uneitel an ein Kunstprojekt heranführen, wünscht man sich öfter.
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am 23. November 2005
Christoph Schlingensief hat nach seinem Hamlet den Zenit überschritten. Dieses "Buch" ist weder empfehlenswert, noch für was auch immer brauchbar.
Die Church of Faer ist ein gut gemeintes Kunstprojekt, doch vollkommen an der Realität vorbei. Dada (ismus) ist nicht die wahrlichkeit des seins, sondern vielmehr die unglaublichkeit des scheins.
Hier hat Christoph Schlingensief sich keinen gefallen getan. dieses Buch ist für keinen Bücherschrank zu gebrauchen.
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