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Kundenrezensionen

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am 21. März 2013
man den 1 Band gelesen hat muss man auch die weiteren Bände lesen. Die Geschichte einer jungen Frau die einiges neues erleben wird. Spannend...
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am 28. November 2012
Nachdem Summer und Dominik im ersten Teil von 80 Days bereits so sehr polarisiert hatten, geht es nun mit "die Farbe der Begierde" weiter. Ich gebe gern zu, dass ich mich wirklich sehr auf den zweiten Teil gefreut habe. Summer und Dominik hatten mich einfach zu stark in ihre Geschichte, in ihre Charaktere und in ihr London hineingezogen.

Der zweite Teil geht nun etwas langsamer an und beginnt gerade mal zwei Tage nach dem Ende von "die Farbe der Lust". Summer probt weiterhin hart mit ihrem Orchester, beginnt ein wenig mit dem Dirigenten anzubandeln und schafft schließlich den Durchbruch als Solistin und geht auf große Tournee. Während Dominik ersteinmal nach London zurückkehrte. Wir erfahren etwas mehr von seiner Vorgeschichte und wie er zum BDSM-Lifestyle steht. Auch kehren mit Lauralynn und Victor alte Bekannte auf der Bildfläche zurück, die erneut beginnen ihre Spielchen mit den beiden zu spielen...

Ich muss leider sagen, dass mir ein wenig der Charme des ersten Teils abhanden ging. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, leicht nachdenklich, frech und (leider) nur noch selten so richtig vulgär. Der Zahn scheint dem Autorenpaar um Vina Jackson wohl etwas gezogen zu sein. Auch die heißeren Szenen sind eher selten gesät, obwohl immer noch sexy, heiß und grenzwertig. Spalten sie wohl weiterhin die Geister und sind nichts für jeden Geschmack. Das muss es auch nicht. Man muss kein Anhänger des BDSM-Lifestyles sein, um Freude daran zu finden wie Summer, Lauralynn, Dominik et cetera sich auf diesem Terrain bewegen.
Mir hat es aber immer noch sehr viel voyeuristischen Spaß bereitet die beiden bei ihrem gemeinsamen "Umgang" zu beobachten. Es ist schon leicht tragisch, wie sie eigentlich bereits zusammenleben, aber doch eben nicht miteinander. Es hat schon etwas Verschrobenes, dass sie sich nicht eingestehen, was sie füreinander empfinden. Dass sie es einfach nicht schaffen miteinander und ihren Neigungen glücklich zu werden. Ich muss es noch einmal betonen, dass ich "80 Days" zutiefst romantisch finde auf leise und subtile Art und Weise. Es muss ja auch nicht immer die "Hau-drauf-Variante" mit rote Rosen, Teddybären oder Essen bei Kerzenschein sein. Dominik und Summer sind dafür irgendwie echter!

Was ich sehr schade finde, ist dass bereits im Klappentext die komplette Inhaltsangabe des Buches steht. Ja, mehr passiert hier leider nicht. Also lieber nicht lesen, wenn man handlungstechnisch noch überrascht werden möchte.
Ansonsten kann ich den zweiten Teil all jenen empfehlen, die auch den ersten Band verschlungen haben, ohne ihn zu sehr zu verteufeln. Wer immernoch ein zweites "Shades of Grey" erwartet, was es Gott sei Dank nicht ist, ist mit 80 Days falsch beraten. Den blöden Sticker habe ich übrigens abgekratzt! ML
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Im ersten Band um Summer und Dominik haben mir die "großen Gefühle" gefehlt. Nachdem ich nun Band 2 beendet habe, kann ich durchaus sagen, dass sich Gefühle von Dominiks Seite aus für Summer entwickeln, während ich mir bei ihr noch ziemlich unschlüssig bin. Summer ist auch in diesem Band ein wahrer Freigeist. Sie braucht ihre Freiräume und lebt durch die (un)glückliche Fügung einer Solokarriere mehr abseits von als mit Dominik.

Dies gibt beiden Protagonisten jedoch die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln. Ich gestehe, ich war ziemlich überrascht von Dominik. Es scheint fast so, als hätten er und Summer in diesem Band die Rollen getauscht. War sie zunächst die sexuell Experimentierfreudige, so ist nun er am Zug. Ich möchte damit nicht sagen, dass Summer nun die Unschuld in Person darstellt, doch im Gegensatz zu ihm, verhält sie sich doch vergleichsweise recht züchtig. Hatte er zunächst auf mich den Eindruck des eher zurückhaltenderen Parts gemacht, so zeigt er sich in diesem doch recht aufgeschlossen, experimentierfreudig und auch sexuell offen. Er ist auf der Suche nach sich selbst und was für ihn infrage kommt und was eher nicht. Hierbei schreckt er vor so gut wie nichts zurück, wobei die Autoren einen als Leser niemals ausschließen.

Gemeinsam begibt man sich mit Dominik in die jeweiligen Situationen. Wie bereits im ersten Band nehmen auch hier die Autoren kein Blatt vor den Mund. Wer eher gefühlsbetonte erotische Romane mag, wird hier wahrscheinlich keine große Freude an den dargstellten Szenen haben. Wer jedoch neugierig ist und durchaus auch einmal über das "alltägliche Szenario" hinausblicken möchte, für den bietet 80 Days so einiges. Die Autoren lassen die Protagonisten ungezwungen und getrieben durch deren Lust durch die Handlung wandeln.

Dass Summers Abwesenheit dem Versuch eine Beziehung zu führen nicht gut tut und Dominik darüber nicht wirklich glücklich ist, lässt sich nicht übersehen. Durch seine Erzählung in der auktorialen Erzählperspektive blitzt immer wieder durch, dass er ganz und gar unglücklich darüber ist. Das Faszinierende an alldem war für mich, dass mir Summer, trotz deren Ich-Perspektive, immernoch unnahbar erscheint.

Mag es nun daran liegen, dass ich mich mit ihrer Einstellung und Neigung nicht identifizieren kann oder daran, dass sie selbst nicht genau weiß, wo sie hin möchte? Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht so genau sagen. Einerseits lassen ihre Gedanken erahnen, dass sie Dominik vermisst, andererseits ist sie aber auch nicht wirklich abgeneigt, an der Erpressung ihres Exliebhabers teilzunehmen und genießt die Situation. Ebenso bietet auch er widersprüchliches Verhalten - als würden beide nicht zu ihren Gefühlen stehen wollen?

Wie ihr sicherlich merkt, ich bin hin und hergerissen und ich hoffe ja wirklich inständig, dass beide Protagonisten es irgendwann schaffen werden, ein klärendes Gespräch miteinander zu führen. Denn das fehlt meiner Meinung nach definitiv zwischen beiden und ist längst überfällig. Hat man das Gefühl es wird so langsam, gehen beide, anstatt aufeinander zu, wieder einen Schritt zurück.

Zum Ende hin, war ich etwas verwirrt und geradezu verwundert über Summer und deren Verhalten. Aber vielleicht musste dies sein um ihr die Augen zu öffnen?! Ich warte auf jeden Fall gespannt auf die Fortsetzung.

Was ich ebenfalls merkwürdig empfunden habe: Die komplette Handlung wird bereits im Klappentext erzählt. Wenn ich auch einiges etwas anders, als dort dargelegt, empfunden habe, hat es mich doch ein bisschen geärgert, mir jedoch nun bei der Rezension etwas mehr Erzählmöglichkeiten gegeben, ohne allzuviel zu Spoilern.

Fazit:
"80 Days - Die Farbe der Begierde" lässt vor allem Dominik weiterentwickeln und vermittelt eine Seite an Summer, welche man von ihr so noch nicht kennt. Man erfährt wesentlich mehr über beide Protagonisten als noch im Vorgängerband. Bereits bekannte Nebenprotagonisten wie beispielsweise Lauralynn tauchen ebenfalls auf und verleihen diesen mehr Farbe und Hintergrundinformationen.

Ich hoffe sehr, dass sich im 3. Band "80 Days - Die Farbe der Erfüllung" die Protagonisten dazu aufraffen, ein klärendes Gespräch miteinander zu führen. Denn, obwohl sie meinen, die Grenzen klar gesteckt so haben, ist dem nicht so und ein ausführliches Gespräch zwischen ihnen ist meiner Meinung nach dringend nötig.
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am 16. August 2016
Damit Dominik mit Summer zusammen sein kann bewirbt er sich für eine Stelle in New York und zieht dorthin. Doch ihr zusammenleben währt nicht lang denn Summer muss auf Tour. Als sie endlich zu Dominik zurück kehrt und die beiden Glücklich sein könnten beginnt Victor sie mit Fotos von ihr zu erpressen.

Ich gebe nicht so schnell auf. Ich habe so schlecht ich sie auch fand alle 6 Bände gelesen da ich sie nun mal schon gekauft habe. Ich mag die Hoffnung nicht aufgeben das sie mir vielleicht doch noch gefallen, wo sie doch in den höchsten Tönen gelobt wurden. Leider gefällt mir auch der 2 Band nicht besser. Es konnte mich nicht an sich fesseln, die "erotischen" Szenen entsprachen so gar nicht meinem Geschmack und ich fand sie alles andere als heiß. Auch wenn Geschmäcker verschieden sind kann ich es überhaupt nicht weiter empfehlen. Eher im Gegenteil. 1 Stern.
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am 7. Januar 2013
Dies ist der zweite Band aus der Erzählung von Summer und Dominik. Diesmal sind die Begebenheiten nicht durchwegs so obszön und schamverletzend.Das macht sich
vorallem im mittleren Teil des Buches bemerkbar denn da geht das Buch eher in die Tiefe der Persönlichkeiten von Summer und Dominik. Dieser zieht nach New York, mietet sich dort ein Loft, dass er gemeinsam mit Summer bezieht. Es beginnt so schön und wolkenlos, doch Summer ist auf den besten Weg eine Solistin zu werden und bekommt das Angebot eine Tournee zu machen, diesen Vorschlag kann sie natürlich nicht abweisen. Schon wird die Liebschaft auf eine harte Probe gestellt, doch führen sie überhaupt eine Beziehung? Da sind sich alle zwei Protagonisten nicht so sicher. Doch eins ist aber gewiss, sie vermissen sich! Als Summer endlich von ihrer Konzertreise zurückkehrt, drängt sich Victor wiederkehrend zwischen die Beiden allerdings mit einer hinterhältigen Erpressung. Jetzt wird es nochmal richtig spannend doch leider nimmt es ein unerfreuliches Ende. Ein Abschluss der mich gespannt auf Band 3 warten lässt damit ich letzten Endes weiß ob die Zwei lernen über ihre wahren Gedankengänge und Wünsche zu sprechen und ob sie dauerhaft zueinander finden.

Fazit:
Alles in allem hat mir der zweite Band aus der erotischen Trilogie gut gefallen, die Erzählung hat sich durch ihren leichten Erzählstil wieder flott weglesen lassen.
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am 29. März 2013
Hat mich im 1. Band "Die Farbe der Lust" noch gestört, dass es so gut wie keine Story gab, so hat sich dieses im zweiten Band doch zum Positiven entwickelt. Zwar gibt es immer noch Szenen, in denen ich weder die Handlungen von Summer, noch die von Dominik nachvollziehen konnte, doch immerhin entwickelt sich nun tatsächlich so etwas ähnliches wie eine Beziehung. Alles, was da vorher passiert ist, ist in meinen Augen eher eine Affaire und nachdem die beiden nun zusammengezogen sind, steht die Beziehung auch schon wieder auf der Kippe, da keiner so wirklich zufrieden mit diesem Leben ist. Mehr als einmal habe ich mich dabei gefragt, ob es den beiden nicht einfach nur um Sex geht bzw. darum, ihre Neigungen mit dem anderen so gut ausleben zu können. Auch hier muss ich wieder bemängeln, dass mir immer noch nicht klar ist, was an dem jeweils anderen so wahnsinnig anziehend sein soll, außer vielleicht, dass der jeweils andere so ziemlich alles mitmacht, was gewünscht wird. Das ist der Punkt, an dem ich mir einfach gewünscht hätte, mich mehr in die Charaktere einfühlen zu können, doch auch hier fehlte mir der Zugang zu den beiden vollkommen. Auch die Nebencharaktere bleiben weiterhin blass, einzig das Gefühl, dass jeder jedem an den Karren fahren will, ist bei mir unterschwellig immer vorhanden gewesen.
In diesem Teil steht wieder eine andere Neigung von Summer eher im Vordergrund, die von den Autoren gut erklärt wird, was auch für Leser interessant sein dürfte, die nicht auf diese Praktiken stehen.
Gut gefallen hat mir hier wieder der Schreibstil, der sich wunderbar flüssig lesen lässt. Die Ereignisse aus Band 1 werden nochmals kurz zusammengefasst, so dass man sich gut wieder in die Geschichte, die direkt an die Handlung von Band 1 anschließt, hineinfindet. Erzählt wird die Geschichte auch hier wieder abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Summer (wobei sich die Autoren nun offensichtlich komplett dafür entschieden haben - nicht so wie noch im ersten Band) und aus Sicht von Dominik, so dass man immer einen ganz guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden Charaktere hat. Dummerweise schaffen es beide nicht, einfach mal miteinander offen über alles, was sie so beschäftigt und vor allem wichtig für die Beziehung wäre, zu sprechen, was natürlich für allerlei Probleme sorgt. Ich bin wirklich gespannt, wie sich das Ganze im dritten Band weiterentwickelt, denn obwohl auch Band 2 mich nicht wirklich überzeugen konnte, so möchte ich doch wissen, welchen Abschluß die Geschichte zwischen den beiden findet. Am Ende des Buches findet sich übrigens noch eine kleine Leseprobe zum dritten Band, welche mich sehr neugierig darauf gemacht hat.
Fazit:
Besser als Band 1, doch überzeugen konnte mich auch "Die Farbe der Begierde" nicht vollständig. Noch immer kann ich mich nicht wirklich mit den Charakteren anfreunden, doch immerhin ist nun eine Entwicklung sowohl in der Story, als auch bei den Protagonisten selbst festzustellen.
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am 2. Juni 2013
Vina Jacksons "80 Days - Die Farbe der Lust" ist eines dieser Bücher, über das die Meinungen sehr auseinander gehen. Ich habe sehr viele schlechte Rezensionen über dieses Buch gelesen, aber mindestens genauso viele sehr Gute. Da habe ich mich natürlich gefragt woher diese doch sehr krassen auseinander klaffenden Meinungen kommen. Natürlich fielen mehr als erstes die wunderhübschen Cover dieser Reihe dazu auf. Besonders das erste Buch lässt jedes Romantiker-Kitsch-Herz höher schlagen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn hinter dem sehr romantischen Cover steckt eine hocherotische Liebesgeschichte. Ich habe mir nach dem Lesen des ersten Bandes der Reihe "80 Days" noch einmal den Klappentext durchgelesen, weil ich so eine doch schon sehr düstere Erotik nicht hinter diesen Zeilen erwartet hätte und muss zugeben, dass der Klappentext ziemlich verharmlost dargestellt ist. Und hier komme ich noch einmal zu der Meinungsverschiedenheit vieler Leser. Wahrscheinlich haben diese auch nicht unbedingt so eine tiefgehende Reise in die Welt des Fetisches erwartet. Allerdings habe ich durch Mundpropaganda bereits einiges über diese Reihe erfahren und konnte mich demnach indirekt auf das einstellen, was mich im ersten Teil der fünteiligen Reihe von Vina Jackson erwartet.

Auch im zweiten Band gefällt mir die Zusammenarbeit zwischen dem Autorenduo, welches unter dem Pseudonym Vina Jackson schreibt, sehr. Sie lassen den Leser ihre Harmonie durch jede gemeinsam geschriebene Seite spüren. Beide Bücher ihrer Reihe ließen sich butterweich lesen und dieses gewisse, prickelnde, erotische Erlebnis hat mich nicht nur einmal rot werden lassen.

Super gut hat mir die Perspektivenwechsel gefallen, so kannte ich als Leser immer direkt vor Ort und mitten im Geschehen sein und brauchte keine Angst haben etwas Wichtiges zu verpassen.

Besser hat mir am zweiten Band die Liebesgeschichte zwischen Summer und Dominik gefallen. Denn die beiden haben eine Zeit lang gemeinsam in New York gelebt und sich definitiv häufiger als im ersten Band gesehen. Außerdem hatten sie sogar eine Zeit lang so etwas wie eine richtige Beziehung und haben nicht nur die gemeinsame Lust genossen. Natürlich hat mein liebster Erzfeind aus dem ersten Band Victor sich wieder einmal etwas richtig fieses einfallen lassen. In diesem Fall muss ich leider wieder wegen Summer einen Punkt abziehen, denn ihre doch sehr naive Art in Hinblick auf Sex und das ganze BDSM Geschehen, ist kaum zu ertragen. Man würde sie am liebsten führen und ihr helfen, so dass sie nicht in irgendwelche furchtbaren und vorallem gefährlichen Szenen gerät. Sie lässt sich nur von ihrer Lust leiten und hat teilweise überhaupt keine Ahnung was ihr alles in dieser dunklen Erotikszene zu stoßen kann.

Trotzdem ist Summer ein liebenswerter Charakter, den ich sehr ins Herz geschlossen habe. Denn abgesehen von ihren Gelüsten, gibt sie sich vollkommen ihrer Musik hin und schafft in diesem Band sogar ihren Durchbruch als Violistin. Auch darf der Leser ihre Familie und Vergangenheit auf Neuseeland kennen lernen, denn dort führt sie ihre Tour hin. Außerdem lernt der Leser auch Dominik noch besser kennen und seine Liebe zu Büchern wird hier noch weiter vertieft, denn er schreibt an seinem ersten Roman. Ist euch eigentlich schon vorher aufgefallen, dass Summers und Dominiks Namen im Grunde schon perfekt für die Wörtchen "Sub" und "Dom" ausgewählt worden sind? Das ist mir irgendwie erst im zweiten Band klar geworden.

Alle Leser die das Thema Erotik abschreckt und die nur auf der Suche nach einer romantischen Liebesgeschichte sind, sollten besser die Finger von dieser Reihe lassen. Das Autorenduo taucht doch sehr intensiv in die Fetischszene ein und kratzt doch keinesfalls nur an der Oberfläche. Die Leser, die mit etwas härterem BDSM kein Problem haben, sollten definitiv einen Blick in die Bücher werfen, denn lesenswert sind sie auf jeden Fall. Und ich bin schon ganz gespannt wie die Geschichte um Dominik und Summer weiter gehen wird.
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am 21. Dezember 2012
In diesem Buch versuchen Dominik und Summer eine beziehung zu führen. Es ist ein wenig durcheinander in der Gefühlswelt. Irgendwie können die keine richtigen Gespräche führen oder offen über ihre Gefühle sprechen. Ich bin gespannt wie die entwicklung der beiden weiter geht. Sind Sie echt füreinander bestimmt? Auch wenn die immerwieder Pausen haben in dem der Kontakt völlig abbricht. Man sagt doch immer aufgewärmtes Essen schmeckt nicht. Aber ich glaube auch wenn manche Stellen echt Hart sind und über meine eigene Vorstellungskraft raus gehen ist das ein Thema das Interessant ist. Und ich finde gut das es nicht mehr nur in den hintersten Ecken einer Buchhandlung stehen.
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am 30. Dezember 2012
"Die Farbe der Begierde" ist der zweite Roman der "80 Days" Trilogie des Autorenduo's mit dem Pseudonym Vina Jackson. Nachdem ich Band 1 (Rezi gibt's hier) ja eigentlich ganz gut fand, musste ich mir den Folgeband natürlich auch irgendwann aneigenen. So überkam mich dann vor einigen Tagen die Lust an diesem Buch und über die Weihnachtsfeiertage verschlang ich dieses Buch. Trotzdem muss ich leider sagen, dass es mir deutlich weniger zusagte, als es beim ersten Roman der Fall war, was vermutlich auch daran lag, dass die Geschichte erstmal nur sehr schleppend ins Rollen kam.

Anders als der Klappentext vermuten lässt, wohnen Summer und Dominik nicht von Anfang an zusammen in New York, vielmehr ist es Summer, die dort wohnt, während Dominik immernoch als Uniprofessor in London arbeitet. Durch Zufall erinnert sich Dominik an eine Zeitungsanzeige, in der mehrere Stipendien vergeben werden sollen, wenn ich mich recht erinnere, konnte ich der entsprechende Stipendiat den Ort seiner Studie dann aussuchen. Dominik jedenfalls bewirbt sich, kommt in die engere Auswahl und ergattert schließlich eines der Stipendien, woraufhin er beschließt nach New York zu gehen. Summer, die gar nicht groß darüber nachdenkt, willigt ein, mit ihm in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen und so landen die beiden in einem großen Loft, mitten in New York.

Summer, die sich in ihrer Zeit in New York ein neues Leben aufgebaut hat, spielt nun in einem größeren Orchester, unter der Leitung eines bekannten Dirigenten. Simòn, der Dirigent, ist von Summers musikalischem Talent beeindruckt und legt ihr nahe, eine Solokarriere zu starten. Über kurz oder lang greift sie die Idee auf - nicht zuletzt, weil irgendwie auch sexuelle Spannungen zwischen ihr und Simón in der Luft liegen...

Kaum ist Dominik also in der New Yorker Wohnung eingezogen, macht sich Summer auch schon auf den Weg zu einer großen Welttournee - und Dominik bleibt - wieder alleine - in New York zurück. Als dann auch noch Summers ehemaliger Liebhaber Victor auftaucht (der aktuell war, als Summer und Dominik gerade "getrennt" waren), fangen die Turbulenzen an und münden in ein Fiasko...

Wie schon erwähnt, konnte mich dieser Band der Trilogie weniger fesseln, als es noch bei "Die Farbe der Lust" der Fall war - möglicherweise, weil einfach ein wenig die Luft raus war, oder es sich um den typischen Übergangsband zum dritten Roman handelte? Ist ja leider öfter so. Summers und Dominiks Verhältnis wird auch in diesem Roman nur wenig offenbart, scheinbar entwickelt Dominik wirklich Gefühle für die junge Frau, sie dagegen scheint nicht so recht zu wissen, was sie will. Manchmal scheint sie gegen ihre sexuelle Neigung anzukämpfen, an anderen Stellen wiederrum scheint sie sie vollends akzeptiert zu haben - dies verwirrte mich als Leser dann doch stellenweise sehr und Summer's Handlungsweisen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Zusätzlich ist der ganze Troubel um Summers Musikkarriere stellenweise sehr unglaubwürdig, zudem man als Leser meistens nur wenig von den eigentlichen Konzerten oder ähnlichem mitbekommt, ganz anders als es in Band 1 der Fall war. Ich selbst bin zwar nicht unbedingt ein Fan der klassischen Musik, jedoch der Meinung, dass das zu diesen Romanen einfach dazugehört, weswegen ich mir das ganze etwas anders gewünscht hätte.

Natürlich wird durch Dirigent Simón schon sehr viel von der Musik erwähnt, der Rahmen wirkt jedoch einfach anders - man hat den Eindruck, als ob die Tournee und das ganze Orchester bzw. Summers Musik nur als Nebenstory erfunden wurden, um Simón in Summers Leben einzuschleusen. Also, wie könnte es anders sein? Es knistert zwischen Simón und Summer irgendwie, manchmal kann man es jedoch nicht so recht packen.

Als dann auch noch Victor auftaucht, ist das Chaos perfekt. Victor ist Summers ehemaliger Liebhaber und er hat pikante Aufnahmen von ihr, mit denen er sie erpresst. Gleichzeitig treibt er auch mit Dominik ein perfides Spiel und als er die beiden auf eine Art Fetisch-Gangbang-Party einlädt, ohne dass sie davon wissen und Victor Summer zur Schau stellt, ist das Chaos perfekt...

Ich persönlich fand dieses Aufeinandertreffen von Summer und Dominik auf dieser Party richtig genial, endlich kam mal Leben in diesen Roman. Man schämt sich fremd, man sieht das unheil kommen und steht doch nur daneben und kann rein garnichts dagegen unternehmen. Man sagt so schön: Es ist wie ein Unfall: es ist schrecklich, aber man kann nicht weggucken! Auch das Spiel, dass Victor mit jedem einzelnen von den beiden treibt ist äußerst gemein und zugleich ein echter Pusher für den Roman! Zusätzlich fand ich es sehr interessant, dass man dieses Mal auch einen kleinen Einblick in Dominik's Leben vor Summer erhaschen konnte, sowie in die Geschichte, wie er eigentlich dazu kam, dominieren zu wollen. Spannend!

Insgesamt fand ich diesen Roman nur mittelmäßig, der "Showdown" konnte jedoch noch einiges wieder rausreißen, weswegen ich das Buch trotzdem noch empfehlen würde. Ich für meinen Teil bin auf jedenfall sehr gespannt, wie der finale Teil dieser Reihe aussehen wird und auch, ob er meinen Anforderungen dann eher entsprechen wird.
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am 19. April 2015
Klappentext:

Junge, urbane, moderne Erotikliteratur!

Summer und Dominik haben sich nun in New York niedergelassen, wo sie versuchen, als Paar zu leben. Beide sind nicht daran gewöhnt, mit jemandem zusammen zu wohnen, und beide sind mit ihren Rollen der Unterwerfung und Dominanz beschäftigt. Summers musikalisches Talent wird erkannt und gefördert, und ein Dirigent empfielt ihr, eine Solokarriere zu starten. Da taucht ein früherer Liebhaber von Summer auf und erpresst sie mit kompromittierenden Fotos. Also akzeptiert sie, hinter Dominiks Rücken an einer Gruppensexparty teilzunehmen. Auch Dominik ist zufällig eingeladen. Zuerst sind beide schockiert. Doch dann genießen sie es umso mehr, was sie tun und beim anderen beobachten. Kurz darauf trennen sich ihre Wege. Doch Summer, die nun dem Sex völlig abschwört, kann Dominik und ihre gemeinsamen erotischen Abenteuer nicht vergessen …

Der erste Satz:

Mitten im Grand Central Terminal küsste er mich.

Meine Meinung:

Den ersten Teil hatte ich schon vor längere Zeit gelesen, ich wollte aber unbedingt wissen wie es mit Summer und Dominik weiter geht.
Eins ist klar, diese Reihe spaltet die Gemüter, ich kann dazu nur sagen entweder man mag sie oder eben nicht. Mir persönlich hat der erste Teil gut gefallen.

Man beginnt mit dem lesen und ist wieder mitten im Geschehen. Beide Teile schließen nahtlos aneinander an.

Der Schreibstil der Autorin ist locker, flüssig und sehr direkt. Der Erzählstil wechselt zwischen den verschieden Protagonisten so das ich als Leser einen guten Überblick hatte. Es gibt auch einige Rückblenden die die Geschehnisse aus dem ersten Band etwas erläutern, dies ist für Leser vom Vorteil die den ersten Teil noch nicht kennen.

Die Protagonisten sind authentisch beschrieben, trotz ihrer Eigenarten mag ich Summer sehr gerne. Auch Dominik ist ein sehr starker Protagonist der mir sofort sympatisch war.

Die erotischen Szenen sind sehr speziell und sicher nicht jedermanns Geschmack, auch ich war teilweise sprachlos und schockiert wie Summer ihre Lust auslebt. Rückblickend betrachtet passt das allerdings zu ihr denn sie versucht gerne neue Dinge auch in sexueller Hinsicht.

Die Handlung fesselte mich als Leser an die Seiten, sie ist leidenschaftlich, spannend, mitreißend teilweise auch schockierend.

Ich möchte gar nicht zuviel, verraten denn dieses Buch muss man gelesen haben um zu verstehen was ich meine.
Ich persönliche finde das dies ein etwas anders Erotikbuch ist, es hat mich gut unterhalten und ich hatte sehr anregende Lesemomente.

Ich empfehle dieses Buch eingeschränkt, Erotikleser werden mit diesem Buch sicherlich bestens bedient. Falls ihr euch nicht entscheiden könnt oder ihr euch nicht sicher seid ob dieses Buch etwas für euch ist dann lest euch doch die Leseprobe und trefft dann eure Entscheidung.

Das Cover:

Das Cover gefällt mir richtig gut, besonders die Farbgestaltung sieht richtig klasse aus.

Fazit:

Mit 80 Days - Die Farbe der Begierde ist der Autorin ein etwas anderer Erotikroman gelungen der mich fesseln und auch gut unterhalten konnte. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne.
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