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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
18
4,4 von 5 Sternen
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am 13. November 2012
Die Band Magnetic Fields sind mir nur durch den ersten song auf der ersten CD bekannt geworden.
Den habe ich in Verbindung mit dem Video auf youtube absolutely cuckoo gesehen und in diesem Zusammenhang fand ich auch die Musik sehr gut. Als ich mir dann diese 69 Love Songs besorgt habe, stellte ich fest, dass mir der Rest der CD so überhaupt nicht zusagte. Leider - aber die Geschmäcker sind nunmal verschieden.
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am 12. August 2004
69 Liebeslieder auf einem Album?! Das muss doch furchtbar langweilig sein, irgendwo zwischen Kuschelrock und scheintot!
Mitnichten - zumindest wenn man Songschreiber des Kalibers von Stephin Merritt ist, hier aktiv unter dem Pseudonym The Magnetic Fields.
Aus einem schier endlosen Fundus an Stilen, Rhythmen und Melodien zaubert er immer wieder neue Song-Miniaturen, bis man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt.
Die Songs sind auch größtenteils von ihm selbst eingespielt und nur gelegentlich durch Gastmusiker und -sänger aufgelockert. (Großartig finde ich übrigens die wandelbare Stimme von L.D. Beghtol!)
Das ergibt leider ausschließlich minimalistisch arrangierte Soundexperimente und keine radiotauglichen Smash-Hits. (Die einzige mir bekannte Single-Auskoppelung war die gelungene 80er-Synthipop-Nummer "A Long-Forgotten Fairy Tale".)
Was solls! Die 3 CDs gehören schließlich auch ins Regal eines Musikliebhabers, dem kreatives Songwriting und intelligente Texte wichtiger sind als durchgestylte Poprhythmen.
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am 26. Oktober 2002
Wieviele wirklich gute Doppelalben gibt es? Nicht sehr viele. Viele Künstler scheitern schon bei dem Versuch, die 75 Minuten einer CD voll auszuschöpfen, ohne zu langweilen. Doch hier kommt Stephin Merritt mit seinen Magnetic Fields, und er schüttelt mal eben fast drei Stunden mit großartiger Musik aus dem Ärmel. Die Songs erinnern nicht selten an die Go-Betweens, oder die besseren Momente der Divine Comedy, sind oft sehr einfach produziert, dann aber wieder durch simple Synthesizer- und Vocoder-Effekte aufgepeppt. Somit schaffen die Fields es, abwechslungsreicher zu klingen, als man es erwarten sollte. Das mag hin und wieder etwas bemüht wirken (gerade da, wo sie sich bewußt auf verschiedene Genres beziehen, siehe "Punk Love", "Love is like Jazz", "Experimental Music Love"), aber selbst dann macht es immer noch Spaß. Denn Texte und Melodien sind einfach herrlich, oft erstklassig (gibt es etwas Schöneres als einen Song wie "The Luckiest Guy on the Lower East Side"?), und niemals weniger als charmant. Ach ja: Thema des Werkes ist die Liebe. Und gerade durch seinen Umfang und seinen Abwechslungsreichtum wird es zu einem grandiosen Statement über (und einer Hommage an) Liebe und Musik.
Drei CDs. Man könnte meinen, Merritt sei größenwahnsinnig. Aber scheinbar ist er nur genial.
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am 2. Oktober 2004
Zum Neurelease von Magnetic Fields' 69 Love Songs.
Es ist schlicht und einfach unfassbar, dass so etwas heutzutage noch möglich ist. Ein 3fach-Album (!!!), dass so gut wie alle Stile und Themen, in denen jemals Lovesongs geschrieben worden sind, vereint. Stephen Merritt und seine Mitmusiker leisten ganze Arbeit. Nicht nur, indem sie zahllose klassische Stile erstklassig persiflieren (was man insbesondere bei "Sentimental Melody" hört), auch die Texte erzählen kurz, bündig und vor allem einsichtig über die Paradoxien, denen die Liebe unterworfen ist (etwa "The Luckiest Guy", das wohl eines der schönsten Lieder aller Zeiten ist). Man füge gutes Songwriting dazu, und man hat überhaupt keine Wünsche mehr.
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am 25. Oktober 2012
Dieser Titel log nicht: auf ihrem siebten Album teilten die Magnetic Fields ganze 69 Songs auf drei Drittel auf. Das dabei nicht jedes einzelne Stück glänzt, ist durchaus verzeihbar wenn die Mischung dafür gut genug ist. Und das ist sie. Der einzige gemeinsame Nenner auf 69 Lovesongs" ist das große Thema Liebe, dass letztendlich jeden Songwriter immer wieder antreibt. Über das verliebt-sein zu singen ist immer schwieriger als übers verlassen-werden und bleibt in den meisten Popsongs auch eher ein Randthema. Dabei besitzen die unglücklichen Aspekte der Liebe deutlich mehr Seiten, die es zu beschreiben gibt. Und wahrscheinlich erklärt sich auch nur so ein Album wie 69 Lovesongs". Dass es ausgerechnet 69 Titel sind, ist natürlich auch kein Zufall. Das Instrumenten-Arsenal aus den üblichen Verdächtigen sowie Banjo, Ukuele und Synthesizern überblickt man zwar sehr schnell, da in fast jedem Song darauf zurückgegriffen wird, aber es ist trotz des Überangebots an Songs bemerkenswert, mit welch einfachen Arrangements und herzzerreißend schönen Melodien man hier immer wieder kleine 2-Minuten-Pop-Perlen zusammenschraubt, die man im Minutentakt aus diesem bunten Universum von Platte nach Belieben fischt. Songs hervorzuheben ist dabei völlig unnötig, weil Jeder seine eigenen Favoriten hat. Man könnte sich natürlich auch ein Mixtape mit seinen Lieblingssongs der drei CD`s zusammenstellen, aber selbst das wäre noch ziemlich lang...
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am 4. Juni 2003
Eine ganz tolle 3-CD-Box! Abgesehen davon, daß das Preis-/Leistungsverhältnis nicht zu schlagen ist, gibt es nicht nur Quantität, sondern vor allem auch Qualität.
Fast jeder einzelne der 69 Songs ist ein Kleinod für sich, erzählt kleine Geschichten, nimmt einen in seinen Bann. Ein paar Tracks sind zwar offenbar nur eingestreut, um die 3x23 Cuts vollzukriegen, das tut der Freude am restlichen Gesamtwerk aber kaum Abbruch.
Stephen Merrit hat was ganz großes erfunden. Der Mann ist zweifellos ein genialer Musiker. Die Stücke sind alle ganz low-fi, aber umso melodiöser und mit klaren, bodenständigen Stimmen imstande, den/die geneigteN HörerIn in andere Sphären zu befördern.
Ich bin ja sehr zufällig auf diese Band gestoßen - ich hoffe diese spannende Welt wird noch vielen zu Teil!
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am 4. September 2003
Dies ist wirklich eine bemerkenswerte CD-Box und deckt (wenn es auch immer irgendwie um Liebe geht und das in allen (auch furchtbaren - vgl. Yeah, oh Yeah) ein großes Spektrum an Sounds und Vocals ab. So singen eine Reihe von verschiedenen Leuten und es ist faszinierend wieviele verschiedene Instrumente (alleine 15 verschiedene Keyboards) verwendet wurden. Diese Stücke sind traumhaft, wenn man gerade nachdenklich ist. Sie sind stimmungsschwer und energiegeladen und manchmal gar nicht so leicht zu verdauen.
Positiv zu bewerten ist außerdem, dass alle Liedtexte im Booklet vorhanden sind. Und das Ganze zu einem Preis einer einzelnen Müll-CD wie Starmania.
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am 22. Mai 2010
The Magnetic Fields war mir vor der "The Book of love"-Coverversion von Peter Gabriel gar kein Begriff. Da ich das Original dieses Songs besser fand, dachte ich, mir mit "69 Love Songs" mal was zu gönnen. 3 CDs bei denen ich dachte, dass hier 69 vollwertige Love Songs vertreten sind. Und es sind auch wirklich großartige Momente dabei ("I think I need a new heart", "The sun goes down and the world goes dancing", "All my little words", "Absolutely cuckoo", "Acoustic guitar", "Queen of the savages" etc), die diese Vollwertigkeit betonen. Dann gibt es aber auch noch ein "Experimental Music Love" oder ein "Punk love", die leider nur das Konzept dieses Albums füllen sollen. Nachvollziehbar sind die Stücke. Im Prinzip schließen The Magnetic Fields damit den Kreis der Möglichkeiten, wie ein "Love Song" aussehen könnte. Gefallen muss das aber nicht.
Ich bleibe dann lieber bei "I'm sorry I love you" oder wie gesagt "The Book of love"...tolle Melodien, klassische Instrumentierungen, die altmodisch anmuten, aber sich durch neue Techniken und kleine Elektro-Einlagen dem Staub entziehen.
The Magnetic Fields haben mit "69 Love Songs" einen Mikrokosmos geschaffen, mit ein paar dunkelen, aber hauptsächlich vielen strahlenden Ecken.
Schönes Album.
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am 28. November 2000
Aus irgendeinem Grund muß diese Kompilation wirklich 3 CDs besitzen, es verhindert das flüchtige Überhören der teilweise wunderbaren Songstrukturen. Leichte Annäherungen an Kitsch und Country werden mehr als aufgewogen durch Merrits klare, faszinierende Stimme, die übrigens auch live sehr überzeugen kann. Mein Anspieltipp: "I don't believe in the sun".
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am 3. September 2008
Bevor ich mir dieses Album gekauft habe, kannte ich nur ein paar Songs von den Magnetic Fields. Jedoch war ich von diesen so begeistert, dass ich nun beinahe blind zugriff und mir das epische Mammutprojekt 69 Love Songs bestellte. Und nun, nachdem ich die drei CD's circa fünf Mal durchgehört habe, kann ich nicht anders, als diese Platte bereits jetzt zu meinen absoluten Lieblingsalben zu zählen. Grandiose Melodien, die sich ins Gedächtnis brennen, tolle Texte, die zum Schmunzeln und Staunen anregen und großartige Stimmen, allen voran die von Mastermind Stephin Merritt persönlich. Die Musik der Magnetic Fields hebt sich mit Leichtigkeit von der Masse ab. Leichtigkeit spürt man auch den (meisten) der 69 Songs an. Die Arrangements sind oft schlicht und lassen daher Platz für die tollen Stimmen. Klar konnten mich nicht alle Stücke in ihren Bann ziehen, aber dennoch sind auf diesem Album unzählige grandiose Songs vertreten. Hier meine absoluten Favourits:

Vol. 1:
- All my little Words
- I think I need a new Heart
- The Cactus where your Heart should be
- Fido, your leash is to long
- Nothing matters when we're dancing

Vol. 2:
- (Crazy for you) but not that crazy
- Epitaph for my Heart
- The Sun goes down and the World goes dancing
- Abigail, Belle of Kilronan

Vol. 3:
- Underwear
- Busby Berkely Dreams
- Meaningless
- Queen of the Savages
- Zebra

Großartige Texte, großartige Stimmen, großartige Musik.
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