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am 8. Februar 2014
Die Produkt-Kurzbeschreibung oben hat schon die wesentlichen Informationen geliefert. Wyatt sitzt 1968 nach der Tour mit Hendrix und nach Kevin Ayers Ausstieg aus Soft Machine in Los Angeles und experimentiert an Songs. Da schneit Hendrix herein, greift sich den Bass und sie spielen "Slow Walkin Talk" ein, eine Nummer aus Wilde Flowers-Zeiten. Die vier Songs der CD sind hier erstmals in einer berauschend guten Soundqualität vereint und zeigen auf wunderbare Weise, die bekannte Experimentierfreudigkeit von Robert Wyatt: Es ist ein wahrer Schatz, auch wenn "Slow Walking Talk" und die hier zu findende expanded version von "Moon in June" (20:33) schon früher einmal an zwei unterschiedlich versteckten Stellen veröffentlich worden waren.
Bisher unbekannt war hingegen - soviel ich weiss - der erste Song auf dieser CD, "Chelsa" ist eine sehr sehr frühe Version von "Signed Curtain" ( auf Matching Mole 1), aber kaum erkennbar, denn der erste Teil ist geprägt von einer Hammond-Orgel, der zweite Teil wartet mit einer minimalistischen Struktur auf, und besonders wichtig: Wyatt singt einen völlig anderen Text; er ist noch nicht so DaDa wie auf Signed Curtain.
Rivmic Melodies (18:17 Minuten) ist ein erster Entwurf, von dem später Bruchstücke, bzw. Abrundungen, auf Soft Machine 2 landeten. Aber was für eine Experimentierfreudigkeit! Wyatt präsentiert ein gesungenes "british Alphabet", das kennt man, aber hier in einer extrem langgezogenen Version (4 Minuten), mit daran anschließenden assoziativ-genialen Übergängen: "If I were black, and I lived here, I want to be a big man in the FBI or the CIA, but as I not ...", und zur Krönung endet Wyatt schließlich in einer großartigen Pseudo-"Spanishy tune".
Die CD macht auch deshalb Freude, weil die frühe (lange) Version von "June in Moon" mit der späteren auf Soft Machine 3 veröffentlichten (dort nur ca. 19 Minuten lang) zum Vergleich anregt. 1968 steht der Grundaufbau des Songs schon fest, die Unterschiede und Abweichungen finden sich in den Details: So gabs 1968 die Zeile "Oh, wait a minute" noch nicht, wenn ich richtig höre.
Wyatt 68 weist voraus auf Soft Machine II und III, Matching Mole und auch Wyatt-Solo, und weist zurück auf Wilde Flowers und Soft Machine I. Was für ein Universum, zudem Wyatt scheinbar das meiste 1968 allein einspielte (Ausnahme der kurze Hendrix-Auftritt und der zweiten Teil von Moon in June, der zusammen mit H. Hopper und M. Ratledge eingespielt wurde, nachdem Wyatt 1969 nach England zurückgekehrt war).
Das Booklet beinhaltet ein mehr als informatives Interview, das Aymeric Leroy im Dezember 2012 mit Wyatt führte, weil es sich mal wirklich um die 68er Songs und die Zeit Wyatts in Los Angeles dreht, darum gesponnen finden sich Auszüge aus älteren Interviews und knapp eine handvoll schöner Fotos, darunter eins mit Hendrix.
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