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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
7
4,1 von 5 Sternen
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Zugegeben, die Bewertung im Titel ist etwas übertrieben, so überirdisch ist das Album dann wohl doch nicht, aber volle fünf Sterne sind für Maffays Erstling in den 1990er Jahren ganz und gar zu rechtfertigen.
Als Nachfolger des Über-Albums "Kein Weg zu weit" aus 1989 veröffentlichte der damals 42jährige mit "38317" einen originell betitelten und grundsätzlich anders ausgerichteten Longplayer, damals schon sein 22. Studio-Album!

Natürlich liegt auch dem Maffay-Album Jahrgang 1991 die Basisrezeptur aus dynamischen Rocksongs und empathischen Balladen zugrunde, aber die Instrumentalisierung und Arrangements der Songs weichen stark von den (erfolgreichen) Pfaden der letzten Alben ab.

Zum einen hat Maffay für dieses Album (+ anschließender Tournee) seine ohnehin schon personell und qualitativ starke Band, zu einer kleinen Musiker-Armee erweitert, zu einer wahren Elite-Einheit. Neben der Stammbesetzung, bestehend aus Bertram Engel (dr.), Carl Carlton (git), Frank Diez (git), Andreas Becker (git), Jean Jacques Kravetz (key) und Pascal Kravetz (key), die gemeinsam mit ihrem Chef bereits damals von Kritikern als spielerisch eine der besten Rockbands Europas bezeichnet wurden, wurde Colin Hodgkinson, der bereits bei der Tour im Vorjahr als Gast den ausgeschiedenen Steffi Stephan am Bass ersetzte, gleich mit ins Studio gezerrt. Jener Hodgkinson der bereits bei Solo-Alben von Mick Jagger und Whitsnake, später auch bei Chris Rea den Bass zupfte! Gemeinsam mit ihm hätte die Maffay-Band anno 1991 die für ihn zwar meist übliche, für eine Rock-Band allgemein aber ungewöhnlich üppige, Acht-Personen-Besetzung.
Doch die Gitarren-Fraktion wurde mit dem legendären "Ten Years After" Mitglied Alvin Lee (der auch schon u.a. bei George Harrison gastierte) auf ganze fünf (!!!) Personen verstärkt.
Hinzu kam des Weiteren kein Geringer als der E-Street-Band Saxophonist Clerance Clemons, der seit 1973, also vom ersten Album an, bis zu seinem Tod im Juni 2011 einer der prägendsten Musiker in Bruce Springsteens Band war.
Ebenfalls am Saxophon, die Fusion-Jazz Ikone Bobby Stern (Bruder von Jennifer Rush), ergänzt durch die dreiköpfige Brass-Formation The Stylus Horns".
Ferner auf der langen Gästeliste finden sich der Akkordeonist Detlef Peterson und an der Bluesharp, Sideman von Ex-Rolling Stone Bill Wyman, Nick Payn.
Und schlussendlich, ganz wichtig und prägend für einige Songs des Albums, die wunderbare Lisa Germano an der Violine, deren Virtuosität auf ihrem Instrument auch bei Aufnahmen von David Bowie, Sheryl Crow, U2, Billy Joel, Simple Minds, John Mellancamp, und den Eels nachzuhören ist.

Die Personalien dieses Albums wären nun hinreichend geklärt. Die Außergewöhnlichkeit rechtfertigt aber, wie ich meine, eine ausführliche Erwähnung.
Das häufige Problem, dass zu viele Köche den Brei letztlich verderben, tritt bei "38317" nicht auf, da die insgesamt 17 Köche nicht unentwegt gleichzeitig kochen, soll heißen, nicht bei jedem Lied alle zum Einsatz kommen.

So treten bei "Sorry Lady", einen der stärksten Songs des Albums, gerade einmal vier der Akteure in Erscheinung. Getragen von der unendlich traurig klingenden Violine von Lisa Germano, eingebettet in eine ruhig liegende Keyboard-Fläche und gewürzt mit einem atemberaubenden Gitarren-Solo von Carl Carlton, fokussiert sich das Arrangement ganz auf den Text. Daß einige Kritiker damals über ein verschwurbeltes Liebeslied orakelten und offenbar nicht begriffen, daß mit der Lady in diesem Lied nicht eine verletzte Frau, sondern die geschundene Erde gemeint war, lässt mich heute noch mitleidig tief Einatmen. Hätte Maffay damals nicht "Sorry Lady" sondern "Mutter Erde" gesungen, hätten ihm selbige vermutlich zu dickes Pathos vorgeworfen.

"Ich will bei Dir sein", eine stark akzentuierte Ballade und damals erste Single des Albums, steht zwar hörbar und sicher auch gewollt in enger Verwandtschaft zum Super-Hit "Tiefer" vom vorherigen Album, ist aber um einiges spannender arrangiert, hat Brüche, Stopps und ist insgesamt facettenreicher. Eigentlich das (noch) bessere Lied. Da Hits aber eigenen Gesetzen folgen und nicht fachlich entschieden werden, taucht "Ich will bei Dir sein" auf Best of Maffay Listen leider nicht auf.

Insgesamt wirkt das Album, trotz der vielen Musiker, sehr aufgeräumt und selbst bei den fünf treibenden Rocksongs nicht überfrachtet. Die Arrangements lassen sehr viel Raum, wirken transparent und so kommen häufig einzelne Musiker zur Geltung und verschwinden nicht hinter einen Sound-Wand, was auch bei Maffay ein sonst oftmals gewollter Effekt ist, der Druck erzeugt und Härte vermittelt. Auf diesem Album wurde mehr eindrucksvoll demonstriert, dass sich klar definierte Rock-Musik auch mit einem hohen Maß an Virtuosität verknüpfen lässt, ohne schwachbrüstig zu wirken.

Nun auf jedes Lied einzugehen, würde zu weit führen und die so schon reichlich lange Rezension wohl Buch füllend geraten lassen. Letztlich lässt sich festhalten, dass dieses Album keine Ausfälle hat, kein Lied das man hätte besser bleiben lassen sollen.

Abschließend noch eine unbedingte Empfehlung, so einem die Platte gefällt, zur Maxi-CD "Ich will bei Dir sein", der Vorab-Single des Albums. Sie enthält mit dem Lied "Jeder Schuß" und einer sich deutlich unterscheidenden alternativen Version von "Ich will bei Dir sein" zwei lohnende Stücke aus den Sessions zu "38317", die letztlich nicht auf das Album kamen.
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am 5. Oktober 2002
38317 war eigentlich ein sehr erfolgreiches Maffay Album. Dadurch das auf späteren Konzerten keine Lieder mehr daraus gespielt wurden denke ich ist so manch gutes Lied vergessen worden.
"Ich will bei Dir sein" und "Zwei in einem Boot" gehören mit Sicherheit zu seinen besten Baladen. "Sorry Lady" war damals auch
sozusagen ein Hit, aber nicht mein Geschmack.
Neben dem Golfkriegslied "Wieviele Jahre" tauchen recht viele kernige Lieder wie "Funken machen Feuer" oder "Kreuzfeuer" auf. So entsteht eine bewährte Mischung aus rockigen und ruhigen Liedern.
Ein paar wenige Lieder flachen etwas ab, es gibt sicherlich einige Maffay CDs die durchgehend ihre Klasse halten!
Von mir sehr zu empfehlen wäre das Video "Club Concert 38317".
Da werden die 38317 Lieder werden in exzellenten Versionen gespielt!
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am 25. August 2010
Peter Maffay hat definitiv Musikgeschichte geschrieben, ich persönlich favorisiere jedoch seine frühen Werke zwischen '69 und '85.

Auf 'Liebe' sind mit 'Zwei in einem Boot' und 'Ich will bei dir sein' zwei phantastische Kompositionen, der Rest ist leider nur Durchschnitt.
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am 20. Juli 2014
Er gehört auch zu meinen Lieblingssängern. Er ist auch vom Wesen sehr natürlich und symphatisch, was mir sehr gut gefällt.
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am 14. Juni 2013
Ansprechende cd mit sehr guten Stücken . Leider aber auch 2-3 schwächere Stücke dabei, deshalb nur 4 Sterne
Aber im ganzen mit gut zu bewerten .
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am 28. März 2010
01. Wieviele Jahre 5:07
02. Zwei In Einem Boot 5:21
03. Traumfabrik 4:22
04. Lover 5:05
05. Sorry Lady 4:39
06. Kreuzfeuer 3:51
07. Ich Will Bei Dir Sein 4:50
08. Wenn Dein Spiegel Bricht 5:56
09. Funken Machen Feuer 3:49
10. Warum 7:04
11. Wenn Du Weinen Kannst 3:53
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am 31. Mai 2009
Für meine Altergruppe - ich bin 47 Jahre alt -
wirklich sehr gut...
Kann ich nur weiterempfehlen...
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