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34 Tage, 33 Nächte: Von Paris nach Berlin zu Fuß und ohne Geld Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe, Februar 2006

4.1 von 5 Sternen 52 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, Ungekürzte Ausgabe, Februar 2006
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-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Produktinformation

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Am 11. Juni 2003 macht sich Andreas Altmann auf einen langen Weg, zu Fuß und ohne Geld. Nicht von Berlin nach Moskau wie Wolfgang Büscher, sondern von Paris nach Berlin. 34 Tage, 33 Nächte braucht er für die 1.100 Kilometer lange Strecke. Er bettelt, hungert, schläft im Wald, in Obdachlosenunterkünften oder im Heustadel und läuft sich insgesamt 17 Blasen. Doch das Wichtigste für den Leser: Altmann beobachtet und schreibt darüber. Über sich, seine Gedanken und vor allem über seine Begegnungen. Seine Maxime lautet dabei: "Ich muss an Männern und Frauen vorbei, nicht an Flora und Fauna. Mit Gesichtern, Körpern und Stimmen kenne ich mich aus. Dazu weiß ich Assoziationen, für sie habe ich ein Koordinatensystem." In der Tat. Doch die Gabe, auf Menschen zuzugehen, ihnen mitunter falsche "Identitäten" vorzugaukeln (wofür er sich im Epilog ausdrücklich entschuldigt) ist das eine. Es auf packende Art dem Leser zu vermitteln das andere. Doch genau das gelingt ihm auf brillante Weise.

Mal schreibt er gewitzt, mal resigniert, manchmal sarkastisch, euphorisch oder zu Tränen gerührt (als ihm jemand fünf EUR und ein Sandwich schenkt), aber immer auf einem sprachlich sehr anspruchsvollen Niveau. Andere beurteilten seine Schreibkraft schon früher als außergewöhnlich, schließlich ist der Reiseschriftsteller Träger des renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preises. Den würde er mit dem vorliegenden Buch problemlos wieder bekommen. Denn Altmanns Text beschönigt nicht, ist unverblümt, das Beschriebene wird scharf beobachtet und pointiert zu Papier gebracht. So stellt das mit gelegentlichen Bildern ausgeschmückte Reisetagebuch eine fesselnde Bestandsaufnahme unserer "Geiz ist geil"-Gesellschaft dar. Eine Erkenntnis etwa besteht darin, dass im Osten Deutschlands die Leute immer noch am ehesten etwas geben. Eine andere Erkenntnis ist, dass Hunger so groß sein kann, dass man schon einmal einen fremden Kühlschrank ausräubert. Übrigens eine Szene, um die es einigen Wirbel gab, da sie eigentlich nicht abgedruckt werden sollte. Doch da Altmann eben nichts beschönigt, auch nicht sein eigenes Verhalten, bestand er auf das Verbleiben.

Wer nun übrigens denkt, dass die sich ähnelnden Gedanken und Erlebnisse schnell zum ermüdenden Lesen führen, der irrt. Zum einen gestaltet Altmann seine Erzählungen sehr abwechslungsreich und zum anderen sorgen geistreiche Zitate aus der Literatur- und Musikwelt für zusätzliche Kurzweil. Unter anderem kommen Bruce Chatwin, Robbie Williams, Hermann Hesse, Bert Brecht, Oscar Wilde und Florian Illies zu Wort. Ach ja, und Wolfgang Büscher wird auch erwähnt. --Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Altmann studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u. a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte Reportagen in Magazinen wie Geo, Stern und Merian und erhielt 1992 den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit Michael Martin veröffentlichte er 2002 bei Frederking & Thaler den hoch gelobten Bild- und Textband »Unterwegs in Afrika«. Altmann lebt in Paris. Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis in Zürich; für sein Buch »34 Tage, 33 Nächte«, das bei Frederking & Thaler erschienen ist, erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schausielhaus engagiert. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT. Altmann lebt in Paris. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Es liest sich flüssig und ist halbwegs interessant. Auch weil ich selbst gern wandere. Dann komme ich jedoch schon zum großen ABER: was soll das Ganze? Wenn ich wandere, laufe ich doch nicht, wie der Autor, auf vierspurigen Straßen und rege mich noch auf, dass mich die Autos fast umfahren. Lieber suche ich mir ruhige Wege in der Natur, die es immer gibt.

Noch fragwürdiger ist es für mich, einen (bestimmt nicht knappen) Vorschuss für das Buch zu erhalten und dann zu erwarten, dass einem andere Menschen, die vielleicht selbst kaum etwas haben, Geld oder Lebensmittel geben. Und das auf eine Art, die schon echt unverschämt ist. Der Gipfel ist, aus einem zufällig nicht abgeschlossenen Haus (weil ein Ossi so vertrauensselig war, nicht abzuschließen) Lebensmittel zu stehlen. Und das findet der Autor auch noch richtig. Dabei ist sowas kriminell. Und was die Bauern, in deren Scheunen er übernachtet, sagen würden, wenn sie wüssten, dass er mitten im Stroh einen Zigarillo geraucht hat, möchte ich lieber nicht wissen.

Der größte Witz ist jedoch, dass dieses Buch auch noch einen Literaturpreis (den Seume-Preis 2005) gewonnen hat.
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Format: Kindle Edition
Es gibt Menschen, die besteigen reihenweise Achttausender ohne Sauerstoff, laufen zu Fuß zum Südpol oder umsegeln Einhand die Welt. Altmann geht von Paris nach Berlin! Zu Fuß, ohne Geld und ohne Sauerstoff – da ist man zutiefst beeindruckt.

Blasen hat er bekommen, auf dem langen Weg, ich glaube es waren 8 oder 9. Zum Glück fand er unterwegs (kostenlose!) medizinische Hilfe. Da hätte man im Vorfeld den Schuhen und Socken etwas mehr Aufmerksamkeit schenken sollen.
Gehungert hat er – der Tollkühne - weil spießige Mitbürger nicht gleich mit den Liebesgaben herausrückten, wenn ein kräftiger, gesunder Mann mit ungepflegtem Äußeren sie um Geld oder Essen anging.

Zu Recht, wie der Leser weiß, denn Altmann, der Undercover-Ermittler in Sachen Spendenfreudigkeit, war alles andere als hilfsbedürftig. Das Ganze war nur eine Show-Veranstaltung, mit dem Ziel etwas Kohle auf das vielleicht nicht mehr so üppige Bankkonto zu schaufeln. Vom Buchverleger gab es sogar Vorschuss und Regieanweisungen: kein Diebstahl, kein Zechprellen, kein Gebrauch von Verkehrsmitteln.
Kaffee, Zigarillos und Internet waren erlaubt – man muss es ja nicht auf die Spitze treiben! Für den Notfall vermute ich noch ein Handy im Rucksack.

Welche Erkenntnisse vermittelt uns nun unser heldenhafte Wanderer auf 247 Seiten:
Es gibt gute und schlechte Menschen.
Es gibt freigiebige Menschen und Geizhälse.
Schlafen ohne weiche Matratze ist unangenehm.
Unterkünfte für Obdachlose sind schmutzig oder sauber oder beides.
Unter den Obdachlosen gibt es viele Alkoholiker.
Alkoholiker schnarchen und riechen nicht gut.
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Format: Taschenbuch
Herr Altmann ist doch sicherlich ein kluger und auch reflektierter Mann. Nur in seinem vorliegenden Buch kann ich leider nichts davon erkennen. Aus einem Zyniker wird zum Schluss noch ein Dieb, der sogar menschenoffene Bürgen bestiehlt. Bei alle den Zuwendungen (Geld und Geschichten) hat er selbst scheinbar nichts im bezug auf Warmherzigkeit der Welt gegenüber dazugelernt. Im Verlaufe des Buches wird er immer ungerechter und der Abschluss in Berlin ist dann die Krönung. Manchmal hab ich die Bedenken, dass er nur für den Verlag gegangen ist und er sich persönlich, der Erfahrung wegen, nie auf den Weg gemacht hat.
Schade Herr Altmann
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Format: Taschenbuch
Die Idee einen weiten Weg zu gehen und dabei mit Menschen ins Gespräch zu kommen finde ich grundsätzlich gut. Ich versuche beim Wandern auch Kontakte zu knüpfen. Einiges Positive und Negative ergibt sich von selbst. Ohne Geld, nicht einmal für Lebensmittel ist es schon extrem. Es eröffnet durch Übernachtungen in Obdachlosenheimen oder unter freiem HHimmel sicherlich neue Einblicke. Was ich nicht so gut fand, daß sich der Autor teilweise über die Menschen amüsiert hat. Ohne die vielen Spießer gäbe es unterwegs keine Übernachtungsplätze für gestrandete Reporter. Noch extremer war es bzgl. der "Angepumpten". Die es ablehnten waren gleich "Geizhälse", "Spießer" etc. Stimmt m.E. nur zum Teil. Es ist immer auch Selbstschutz bzw. die Idee, einen weiteren Alkoholkonsum eines "Penners" nicht auch noch zu unterstützen, dabei. Meine "Pumperfahrung" als Angepumpten war bisher leider nur, daß ein Gespräch nicht möglich war, bzw. man nur beschimpft wurde. Deshalb gebe ich nichts mehr. Beim Autor also unten durch? Sprachlich ist das Buch gut geschrieben. Hier merkt man die langjährige Routine des Autors.
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Format: Taschenbuch
der typ mag interessant sein. sympathisch ist er nicht. die idee, für lau eine lange strecke zu wandern, ist nicht neu. sich gewollt schwierigen erfahrungen auszusetzen, auch nicht. neu ist das berechnende. mit dem vorschuß für das buch auf dem konto losgehen und leute anschnorren. mit dem anspruch, die welt schulde ihm unterstützung in form von essen und geld. als ausgleich für seine (selbstgewählten!) leiden. die angepumpten müssen, wenn sie nichts geben, gezwungen werden zu erkennen, wie geizig/ bürgerlich/tot sie sind. oder er tischt ihnen lügenmärchen von einer kürzlich überstandenen operation auf. zugleich schreibt er, welche ausreden er selbst in seiner vergangenheit brachte, um bettlern nichts geben zu müssen. daß er erst kurz vor seiner reise begann, obdachlosen etwas zu geben, quasi als einzahlung aufs karma-konto. er bricht in häuser und schuppen ein, er stiehlt in einem unverschlossenen haus lebensmittel. hunger kann er nicht tolerieren. die natur oder die durchwanderten landschaften interessieren ihn nicht. menschen nur, um (wenn schon kein geld oder essen) wenigstens eine story rauszuschinden. sämtliche 'ossis', die nicht versuchten zu fliehen, sind ihm unbegreiflich. und was hat er am ende der reise gelernt? offensichtlich nur, wie man die leute am besten ausnimmt.
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