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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
19
3,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 16. Oktober 2011
Als ich diesen schmalen Band über 31 Lieblingslieder Nick Hornbys 2003 zum ersten Mal las, war ich enttäuscht. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen zu hoch. Ich war ein Fan von "High Fidelity", aber da war Popmusik nur ein Aspekt unter anderen; die Entwicklung des Charakters Rob, vor allem seine Beziehung, stand im Vordergrund. So erhoffte ich mir guruartige Aha-Effekte, wenn Hornby sich nur über Musik äußerte - doch die blieben aus.

Jetzt habe ich "31 Songs" noch einmal gelesen, und diesmal gefällt es mir deutlich besser. Es ist ein leises Buch, und Hornby hat seine vielfältigen und differenzierten Einsichten darüber, welche Musik er/wir wie, wann und warum gut oder schlecht findet/n, unauffällig in persönliche Geschichten verpackt; manche Abschnitte muss man zweimal lesen, um sich ihren Inhalt zu eigen zu machen.

Dank Hornbys Ton und Humor klingen die Texte nie anmaßend, rechthaberisch oder gar predigend (wie die manch anderer Popliteraten), hier soll keine vollumfängliche ästhetische Theorie entwickelt werden. Er ist auch nicht zu leidenschaftlich oder eifernd, sondern erzählt reflektiert mit liebenswürdiger Bescheidenheit vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrung. Dennoch ist das Buch nicht beliebig, weil Hornby über das Persönliche hinaus zu zahlreichen allgemeinen Ableitungen kommt, mit denen der Leser sich identifizieren kann.

Vielleicht ist das das Beste an dem Buch: Es ist auf typische angelsächsische Art und Weise pragmatisch - und lässt so Raum für Ergänzungen oder Einschränkungen. Denn das Kuriose (und Gute) ist, dass man immer noch ganz andere Ansichten und musikalische Vorlieben haben kann, obwohl Hornby soviel Richtiges so schreibt. Und inzwischen kommt mir "31 Songs" wie ein Mixtape mit Kommentaren vor - manches kenne ich und ist vertraut, manches ist unbekannt, anfangs fremd, aber regt mich an.
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am 26. Januar 2004
Der britische Kultautor Nick Hornby stellt 31 seiner Lieblingssongs vor. Er schreibt selten über Erinnerungen, die in diesen Liedern stecken, sondern beantwortet die Frage: "Warum gerade diese 31". Zusätzlich wird mit jedem Essay ein Stück der Popmusik-kultur beleuchtet. In "Hey self defeater" von Mark Mulcahy kämpft Hornby mit den kleinen Plattenläden gegen die Massenabfertigungsketten. "Caravan" von Van Morrison wird auf Hornby's Beerdigung gespielt. "Glorybound" von The Bible steht stellvertretend für alle Bands, die trotz Talent im Übermaß keinen Durchbruch erzielen konnten. Und in "Born for me" von Paul Westerberg liest man über Soli in Songs.
Und so setzt Nick Hornby Song für Song seine Perspektive der heutigen Popmusik zusammen. Das hat dann überhaupt nichts mit seinen Erfolgsromanen "High Fidelity" oder "About a boy" zu tun. "31 Songs" ist am ehesten noch mit "Fever Pitch" zu vergleichen, erzählt aber weitaus weniger aus Hornby's Leben.
"31 Songs" ist Pflicht für alle Leute mit einer gut sortierten, natürlich alphabetisch geordneten CD-, besser noch: Vinylsammlung. Für alle richtigen Musikliebhaber also. Man sollte sich auch nicht vom Kauf abhalten lassen, weil man nicht alle der 31 Interpreten kennt. Die Bedeutung der Essays hat jeder mit einem persönlichen Lieblingssong erfahren. Und schließlich gibt es dann auch mehr Neues zu entdecken.
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am 25. November 2005
In diesem Buch werden keine 31 Songs bewertet oder die Top 31 aus Hornbys Sicht vorgestellt. Es geht um Gefühle, Einstellungen, Gedanken die mit diesen Songs zusammen hängen. Hornby gibt in diesem Buch also etwas von sich preis und tut dies, mit seinem bekannten Humor.
Es ist allerdings kein Buch, dass man in einem Zug verschlingen kann. Bei mir hat es ca 6 Monate auf dem Nachttisch gelegen und ich habe immer mal wieder einen neuen gelesen.
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am 29. Januar 2006
Ich liebe Musik, weil sie mich antreibt, meine Stimmung aufhellt, mich ablenkt oder manchmal auch weil sie den perfekten und kongenialen Soundtrack für meine dunkleren Gedanken liefert. Aber ich bin ein visuell geprägter Mensch und wann immer ich mich daran versuche zu erläutern, was mir an einer bestimmten CD gefällt, oder was die Musik in mir auslöst, scheine ich schnell an den Rand meiner sprachlichen Möglichkeiten zu gelangen. Nick Hornby hat damit gar keine Probleme, was spätestens seit High Fidelity jedem klar war.
Und verglichen mit seiner Leidenschaft für Musik und seinen Kenntnissen komme ich mir geradezu wie ein Anfänger vor; von den 31 Songs die er in diesem Buch aufgreift kannte ich gerade einmal 6 oder 7. Aber trotzdem macht es Spaß dieses Buch zu lesen, denn in den wenigsten Fällen langweilt es durch zuviel Theorie oder pseudointellektuelles Geschwafel. Vielmehr lernt man durch die jeweilige Situation, in der Hornby den entsprechenden Song lieben lernte, sehr viel über ihn, seine Familie und sein Leben. Hornby weiß, das man Musik nicht objektiv beurteilen kann, da sie in jedem Hörer ein anderes Echo erzeugt, und so gibt es auch keine Rankings oder Top Five Listen, eine Tatsache, die mich angesichts High Fidelity etwas überrascht hat, nichtsdestotrotz aber nachvollziehbar ist. Was man jedoch vermitteln kann, ist die Begeisterung, die Musik hervorrufen kann. Das schafft er mit diesem Buch auf sehr unterhaltsame Art und Weise. Ich wünschte ich hätte die Fähigkeit, derart eloquent über Musik, Texte und Interpreten zu schreiben, wie Hornby es in diesem Buch tut. Aber zwischen all dem Müll, der einem in den Buchhandlungen immer wieder ins Auge fällt Bücher wie 31 Songs zu entdecken, ist ja auch schon etwas.
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am 21. März 2008
Warum musste ich das tun? Ganz einfach: Zum einen gehört Nick Hornby ganz klar zu meinen Lieblingsautoren und hat mich bisher nur selten enttäuscht. Und zum anderen liebe ich es,Top-Ten- oder ähnliche Ranglisten anderer Leute zu studieren und mit meinen eigenen Vorlieben zu vergleichen. Hier habe ich nun beides zusammen!

Natürlich - auch kenne fast keinen der Songs, die Hornby hier mit aller Leidenschaft vorstellt. Aber das sehe ich (anders als einige meiner Vorredner) absolut nicht als Negativpunkt. Im Gegenteil - Hornbys Buch hat mich auf verschiedene Künstler und Lieder einfach neugierig gemacht und meinen Horizont in einigen Fällen doch spürbar erweitert. Der Song 'Frontier Psychiatrist' von 'The Avalanches' hat es sogar auf meine persönliche Best-Off-CD geschafft, die seit Monaten ständig in meinem Auto läuft.

Mein Fazit: Ein kleines Buch, das nicht viel kostet und schnell durchgelesen ist - das aber unheimlich viel Spass macht und das einem den Autor Nick Hornby wieder ein Stückchen besser kennenlernen lässt.
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Nick Hornby, bravouröser Literat und bekanntermaßen auch Musikliebhaber, erzählt in seinem neuesten Büchlein „31 Songs" (Kiepenheuer & Witsch) ein Stück aus seinem Leben und schlägt dabei ein Photoalbum voll wunderbar colorierter Kleinigkeiten auf, die ein Leben zu bestimmen, ja zu verändern vermögen. Hornby gibt zum Besten, welche Musik ihn beeinflußt und geprägt hat und in welchen 31 Songs er ein großes Stück eigener Identität wiederfinden kann. Welche Musik zum Sex und welche zu Beerdigungen paßt wird im eleganten und von köstlichem britischen Humor gekennzeichneten Stil erzählt. Mal sehen, welche die nächsten 31 Songs werden?
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am 30. März 2003
so geht das nun wirklich nicht, da müssen fünf Sterne her: 31 songs ist ein abwechslungsweise witziges, trauriges, nostalgisches und verträumtes Buch. Wie alle anderen Bücher von Hornby geht dieses leider eher kurze Werk über diese im Titel erwähnten Songs, über das angekündigte Thema hinaus. Hornby quatscht scheinbar leicht ziellos über seine ausgewählten Songs und verblüfft die Leser/innen immer wieder mit tiefsinnigen und witzigen Gedanken über die Themen, die wir schon aus seinen anderen Büchern kennen.
Dieses kleine Buch ergänzt wunderbar High Fidelity, Fever Pitch und About a boy.
Hornbys abwechslungsreichstes Buch, glauben Sie's mir......
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am 27. März 2003
Die Dinge, die "31 Songs" verrät, erfährt man bei anderen Autoren aus Interviews - oder, wenn man sie zufällig an irgendeiner Hotelbar trifft. Literarisch ist das Buch wertlos, inhaltlich dicht an der Grenze zur Peinlichkeit, zu lernen gibt es nichts. Ein Manifest für den Mainstream, anders als das Vorbild "Lost in Music" von Giles Smith (Dringende Empfehlung!) ohne Witz und Überraschung, beseelt von imaginärer Offenheit, die nur ein Bekenntnis zum Durchschnitt ist, im günstigsten Fall.
Von einem unbekannten Schriftsteller würde man dieses Buch nicht kaufen; es wäre auch nicht veröffentlicht worden. Aber so ist nun einmal der Markt: Wer erfolgreich war, kann auch inhaltsleeren Buchstabensalat abliefern - bis die Fans die Nase voll haben.
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am 19. September 2016
Intelligent, ehrlich und witzig hantelt sich Hornby an 31 mehr oder minder bekannten Songs von mehr oder minder bekannten Interpreten entlang, um dem Leser sehr viel Persönliches, etwa seinen Werdegang in Sachen Geschmack, seinen autistischen Sohn Danny, seine gescheiterte Ehe, aber auch verschiedene andere Themen von allgemeinerer Bedeutung darzulegen. Insgesamt sehr vergnüglich und interessant zu lesen.
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am 17. Juni 2003
Nick Hornby hat es wieder einmal geschafft. Wie schon bei Fever Pitch (hier vor allem) und auch bei High Fidelity, weniger bei About a boy, habe ich den Eindruck, ich unterhalte mich mit einem guten Freund und brauche gar keine Antworten zu geben, weil alles was er sagt, auch meine Ansichten darstellt. Ich erspare mir jegliche literarische Bewertung (obwohl Nick Hornby's Lakonie schon allein das Lesen wert ist) und nicke einfach zu jedem Kapitel. Wie schön wäre es, dieses Buch mit Nick in einem englischen Pub in den Midlands zu diskutieren, wie erfrischend sind seine Musikbewertungen in der heutigen Plastikwelt. Ich habe eine Seelenverwandtschaft gefunden mit den gleichen Interessen (Profifußball, Popmusik), die sich auflehnt gegen den Kitsch der heutigen Zeit. Und unterschwellige Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen, vor allem der Thatcher und Mayor-Ära sind auch dabei, ohne daß er hierfür den "Stupid-White-Man-Dampfhammer" ausfahren muß.
Für alle Freunde der Popmusik und der unterhaltsamen, aber nicht unanspruchsvollen Literatur sei dieses kleine Werk empfohlen.
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