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3096 Tage - Die wahre Geschichte der Natascha Kampusch [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Antonia Campbell-Hughes, Thure Lindhardt, Amelia Pidgeon, Trine Dyrholm, Vlasto Peyitch
  • Regisseur(e): Sherry Hormann
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2, Region A/1
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Constantin Film
  • Erscheinungstermin: 5. September 2013
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 176 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00BM6X2U6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.962 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt, als sie auf dem Schulweg von dem arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in einen weißen Lieferwagen gezerrt wird. Der Entführer will kein Lösegeld, er will das Mädchen besitzen. Unter seinem Haus in einer bürgerlichen Wohnsiedlung hat Priklopil ein geheimes Verlies ausgehoben, um sie dort einzusperren. Für die nächsten achteinhalb Jahre werden die 2 mal 3 Meter zu Nataschas karger Gefängniszelle: Märchenbücher, Lieblingskekse und Gute-Nacht-Küsse weichen Gewalt, Demütigungen und ständigem Nahrungsentzug. Doch Natascha Kampusch zerbricht nicht in der Gefangenschaft, sondern sie wird stärker. Jeder Tag, jeder Atemzug ein kleiner zorniger Sieg. 2006 gelingt ihr endlich die Flucht, und Wolfgang Priklopil nimmt sich das Leben.

Sehr behutsam und ohne Effekthascherei verfilmte Sherry Hormann (Wüstenblume) die Geschichte von Natascha Kampusch mit Antonia Campbell-Hughes (Albert Nobbs, Bright Star) und Thure Lindhardt (Illuminati, Into The Wild, Was Nützt Die Liebe In Gedanken) in den Hauptrollen. Ruth Toma vollendete das Drehbuch von Bernd Eichinger, als dieser im Januar 2011 plötzlich verstarb. Michael Ballhaus (Goodfellas, Departed - Unter Feinden) kehrt für 3096 TAGE hinter die Kamera zurück.

Movieman.de

REVIEW: Kaum ein Entführungsfall ging so oft und wiederkehrend durch die Presse wie die Geschichte von Natascha Kampusch, die am 2. März 1998 auf ihrem Schulweg in Wien entführt wurde und erst achteinhalb Jahre danach wieder frei sein würde.Zutiefst erschreckend wird das Dasein des zehnjährigen Mädchens dargestellt, das in einer zwei mal drei Meter großen Gefängniszelle erwachsen wird. Den anfänglichen Märchengeschichten und Schokokeksen folgen völliger Nahrungsentzug, Demütigung und gewaltsame Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung. Mit diesen ergreifenden und schockierenden Bildern will Natascha Kampusch die ganze grausame Wahrheit über ihre Entführung erzählen. Nach anfänglicher Skepsis verkaufte sie die Filmrechte an ihrer Geschichte an Constantin Film. Nicht zuletzt die Präsenz von Bernd Eichinger, dessen Film Das Parfum sie nach ihrer Flucht im Kino sah, bedingte ihre Entscheidung.Dem Drehbuch von Ruth Toma (Anleitung zum Unglücklichsein) lag die unvollendete Drehbuchfassung von Bernd Eichinger vor, der im Januar 2011 an einem Herzinfarkt verstarb, sowie die Biografie 3096 Tage von Natascha Kampusch. Auf deren Grundlage basiert die Filmhandlung, die die verheerenden Jahre der Gefangenschaft in 109 Minuten zusammenfasst. Regisseurin Sherry Horman (Wüstenblume) inszeniert das Drama mit erschreckenden, jedoch nie verstörenden Bildern.Die Isolation von Natascha wird durch ihre minimale Gefängniszelle verdeutlicht. Die gewaltsamen Übergriffe ihres Peinigers werden in Szene gesetzt, ohne diese in Großaufnahmen zu zeigen. Das Wissen um die wahren Hintergründe des Films reichen, um den Zuschauer die Peini auf der psychischen Ebene spüren zu lassen, ohne jeden Übergriff detailreich zu bebildern. Fokussiert wird die Handlung dabei auf die wichtigsten Erlebnisse dieser Zeit, die sowohl das Erwachsenwerden des Mädchens, als auch die Wesensveränderung des Peinigers, die mit der Pubertät von Kampusch einsetzen, zur Schau stellen.Die in den USA, Deutschland und Schweiz aufgewachsene Antonia Campbell-Hughes spielt Natascha Kampusch bis auf die Knochen abgemagert mit einem minimalistischen Ausdruck, der ihren innerlichen Schmerz spürbar macht. Verzweifelt, verängstigt und mit einem stets erkennbar starken Willen nähert sie sich ihrem Entführer immer wieder an, um auch durch diese Nähe eine Chance aufs Überleben zu gewinnen.Der dänische Schauspieler Thure Lindhardt (Illuminati) übernimmt die Rolle des Entführers Wolfgang Priklopil, der sich mit dem gefangengenommenen Mädchen eine Frau erschuf, die er unter normalen Umständen nicht finden konnte. Trotz seiner bestialischen Tat gelingt es dem Darsteller, seine Figur nicht als barbarisch zu kennzeichnen. Zwischen der brutalen Behandlung seiner Gefangenen bis hin zum erzwungenen Beischlaf sind immer wieder fürsorgliche Handlungen zu erkennen. Und gerade diese gespaltene Persönlichkeit gibt dem Zuschauer die Hoffnung, dass sein Opfer in der traumatischen Zeit auch freudige Erlebnisse, wie beispielsweise den 18. Geburtstag mit Torte und Geschenk, erleben durfte.So sehr man am Ende freudig mit Natascha in die Freiheit blickt und erleichtert feststellt, dass der Spuk endlich vorüber ist, genauso enttäuscht ist man über den Selbstmord des Peinigers, der nie für seine grausame Tat zur Rechenschaft gezogen werden konnte. Fazit: 3096 Tage ist kein Film, den man sehen will, um sich durch die grausam offenbarte Tat zu erfreuen. Doch da der Film Natascha Kampusch nicht als willenloses Opfer darstellt, sondern als starke Frau, die sich ihren Weg ins Leben zurückkämpft, bebildert der Film eine unglaubliche Biografie. Erschreckend, emotional und ergreifend.

Moviemans Kommentar zur DVD: Man braucht schon gute Nerven, diesen intensiven Film zu ertragen. Selten unterstützen Bild und Ton diese Dramaturgie so gut, wie in 3096 Tage.

Bild: Die großen weißen Schneeflächen in der Einleitung werden nahezu ohne Grieseln oder Blockbildung absolviert. Der Kontrastumfang selbst ist nicht sonderlich ausgeprägt. So wird das Gesicht des Entführers (12.50) nur mäßig vom Hintergrund abgesetzt. Nachtszenen (18.20) grieseln leicht, aber kaum störend. Gegenlichtszenen (04.18) werden weitgehend ohne Überstrahlen gezeigt. Die weiße Blume vor demFenster (04.18) zeigt aber die Grenzen des Kontrastumfanges auf. Die Farbsättigung ist gelungen. Die rot/blaue Kleidung (05.17) wird zwar nicht sehr scharf umrissen, aber ohne Saumbildung dargestellt. Totalen, wie dem Blick vom Balkon (05.10) fehlt es in der Abbildung von Blättern und Blumen an Detailkraft. Da diese Szenen meist nur kurz sind, ist dies aber wenig auffällig. Nahaufnahmen werden mit befriedigender Schärfe gezeigt. Beispielsweise ist das Typenschild bei 06.38trotz relativer Nähe zur Kamera nur verschwommen erkennbar. Gesichter (03.30, 04.20) werden überwiegend scharf abgebildet, Spitzenwerte werden nicht erreicht.

Ton: Die akustische Darstellung der erschütternden Ereignisse ist kristallklar. Das Einschalten des Lichts (schon im Menü und bei 06.48) ist von einer schneidenden Authentizität. Selbst das leise Pochen und die Geräusche des heran nahenden Entführers (09.49) zeichnen bedrückend die Situation in der Zelle nach. Der Raum klingt eng und erdrückend und schluckt hohe Töne. Szenen in der Öffentlichkeit, ja Freiheit werden von einer hohen Luftigkeit und Offenheitbegleitet, die den Kontrast beider Welten sehr natürlich abbildet. Der Dissenz zwischen Mutter und Tochter (03.30) klingt wenig authentisch und hier fehlt einwahrnehmbarer Lautstärkeunterschied. Das Meckern der Mutter und das Herumdrucksen der Tochter sind auf gleichem Volumen, was nicht sehr real klingt. Außerdem ist die Synchro in diesem Dialog nicht sonderlichl ippensynchron. Die Stereospur klingt technisch bedingt frontlastiger undweniger tief, als die beiden 5.1-Pendants. Die Hörfilmspur ist klarverständlich. Die englische Tonspur ist klanglich vergleichbar mit der deutschen 5.1-Tonspur.

Extras: Hervorzuheben ist die Investition in eine Tonspur für Blinde, die die visuellen Geschehnisse durch einen Sprecher kommentiert. Darüber hinaus gibt es 7 Interviews, eine 2-teilige Featurette über die Dreharbeiten und die Produktion, sowie B-Rolls, also Material einer beim Dreh im Hintergrund mitlaufenden Kamera. Die Menüführung klappt intuitiv. www.movieman.de --Ce texte fait référence à l'édition DVD.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Stumm ,tief bewegt, unfassbar erschüttert.
Eine grosse Fassungslosigkeit macht sich bei mir nach dem Schauen des Films breit.
Der Kinofilm als solcher ist dafür da Geschichten zu erzählen, Lebensbiographien an den Zuschauer heranzutragen, auch das Leben abzubilden. Im Schönen, wie im Schrecklichen.
Kein Drehbuchautor hätte sich dieses furchtbare, lange Leiden ausmalen können.
Vielleicht ist auch deswegen das Anschauen fast unerträglich.
Denn hier wird keine grosse, heroische Tragödie erzählt, keine Zeitepoche dargestellt, wie oft in Eichingers Filmen ("Baader Meinhoff Komplex"). Hier ist uns das Unfassbare ganz nah und trifft uns mit voller Wucht.
Ein über achtjähriges Martyrium, das auch vielleicht in unserem privaten Umfeld, in unserem beschaulich eingerichteten sozialen Netz irgendwo jetzt vielleicht wieder stattfinden könnte.
Vielleicht unser Nachbar, vielleicht ein Mensch, dem wir immer vertraut haben.
Das ist eine unangenehme, verstörende Erkenntnis und läßt einen über die Unberechenbarkeit des Homo Sapiens entsetzen.
Der Film mit seinen intensiven, tiefschürfenden Darstellerleistungen, der hoch sensiblen Herangehensweise der Regisseurin schafft alles was eine mediale Aufarbeitung nur erreichen kann: Vielleicht einen kleinsten Hauch der Qualen, der Todesangst, des Leidens fassbar, nachvollziehbar zu machen. Der Demütigung, der Zerstörung der Persönlichkeit, der Erniedrigung.
Und diese 100 Minuten schnüren mir die Kehle zu.
Mehr kann und will ein Film auch nicht leisten. Dafür ist das Unvorstellbare nicht greifbar genug in den Köpfen jedes einzelnen Filmschaffenden, aber auch jedes einzelnen Zuschauers.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
So erklärt W.Prikopil seine Rolle in der 3096 Tage dauernden Gefangenschaft von Natascha Kampusch , von der sie über 4 Jahre nicht aus dem Kellerverlies herausgekommen ist. VATER; MUTTER; GROSSELTERN; GOTT.
Muss man sich den Film ansehen, wenn man das Buch gelesen hat.?
Ich habe keine neuen Erkenntnisse gewonnen.
Lohnt es sich trotzdem, den Film zu sehen?
Ja, er ist großartig gemacht, und an den Leistungen der Darsteller gibt es vom meiner Seite nichts zu kritteln. Etwas unglücklich bin ich mit der Hauptdarstellerin Antonia Campbell-Hughes: Sie war erkennbar zu alt für die Rolle. Eine adäquat alte Darstellerin dürfte aber kaum möglich gewesen sein, Frau Hughes, von Haus aus schlank, hat sich 18 kg heruntergehungert, eine minderjährige Frau hätte das nicht gedurft, und eine Frau anfang 20-25, die wie z.B. Jasna Fritzi Bauer oder in dem Alter Anna Fischer, denen man den Teenie wirklich noch abnimmt, und dann so klapperdürr ist .......
Die Darstellung der Mimin ist beeindruckend, über gesundheitliche Aspekte möchte ich mich hier nicht auslassen.
Soll und darf man solche Fälle überhaupt filmisch umsetzen, will man damit nicht nur Geld verdienen, indem man die Sensationslust der Zuschauer bedient? Die Frage muss man dann generell stellen und fragen, ob Filme über Schlachten und Kriege, Filme mit echtem oder Fantasy-Horror, über Grauen im KZ, über "Kannibalen", die nach einem Flugzeugabsturz verstorbene Mitreisende verspeist haben und was es an Schlimmem noch alles gibt, machen darf.
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Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Eigentlich hatte ich angenommen, das Thema Kampusch hinlänglich über sämtliche Medien präsentiert bekommen zu haben. 3096 Tage war für mich eigentlich als Auffrischung der Thematik, vielleicht - so blöd es klingt - schlichtweg als "Unterhaltung" gedacht. Gesehen habe ich einen unglaublich intensiv gespielten und sehr realistisch anmutenden Film mit einer großartigen, wenn auch erschreckend nah (körperlich) an die Rolle angelehnten Charakter. Wer sich informiert, wird feststellen, dass Miss Campbell Hughes sich für diese Woche wirklich extrem herunter gehungert hat bspw. Vieles, das hier gezeigt wird, war mir so nicht klar oder hab ich mir nicht auf diese Weise vorgestellt. Bewegend und nachhaltig. Nichts für schwache Gemüter, auf psychologische Weise.
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Von Tina am 17. März 2016
Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Ich habe mich sehr mit der Akte Kampusch beschäftigt und mir deshalb auch diesen Film angesehen. Ich finde ihn sehr gut gemacht, viele Sachen stimmen genau überein mit dem was Natascha nach ihrer schweren Zeit erzählt hat.
Ich empfehle den Film gerne weiter, allerdings sollte man sich vorher etwas mit dem Fall auseinander setzten, das man sich vorstellen kann was dieses Junge Mädchen durchgemacht hat.
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Format: DVD
Dieser Film bewegt und erschüttert zutiefst. Es ist einer der wenigen Filme, über die man noch Tage später nachsinnen muss, weil sie einen so tief berührt und in ihren Bann gezogen haben. Dies mag auch daran liegen, dass er eine wahre Geschichte erzählt. Ich habe den Film damals mit Freundinnen im Kino gesehen und war anschließend sehr demütig, schockiert, zugleich mitgerissen on dieser unfassbar schrecklichen Geschichte. Man fiebert am Ende sehr mit, obwohl man eigentlich weiß, wie es ausgehen wird. Doch man fühlt sich, als wäre man selbst in Gefangenschaft und auf der Flucht vor dieser Hölle. Grandioses Werk!
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