Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
22
4,9 von 5 Sternen
5 Sterne
20
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. November 2005
"Mich zwingt keiner auf die Knie" lautet einer der älteren Karattitel, der neben "Schwanenkönig", "Sieben Brücken", oder "Der Blaue Planet" zu den größten Hits einer Gruppe wurde, die aus der ehemaligen DDR kam und anfang der Achziger Jahre auch in der BRD bekannt wurde. Dieser Song fehlte bei keinem der Karat-Konzerte. Er ist autobiographisch für Herbert Dreilich; er war ein Kämpfer und bewieß bis zuletzt, daß ihn keiner auf die Knie zwingen kann. Nach dem Fall der Mauer ereilte die Band ein Schicksal, das damals beinahe allen ehemaligen DDR-Bands traf. Durch die "Verwestlichung" der Musikbranche fand man kaum Abnehmer bei den Plattenfirmen im Westen, die Promotion lief nicht so recht, Karat spielten 1990 ein Konzert vor etwa nur 20 Besuchern; kaum jemanden schien zu interessieren, was Karat spielten.
1995 feierte man "20-Jahre-Karat", was so etwas wie ein Comeback der Gruppe war; in jeder Hinsicht. Es gab ein neues Album ("Die Geschenkte Stunde"), Martin Becker war als neuer Keyboarder zu Karat dazugestoßen und man konnte wieder Erfolge verbuchen.
So schien es gut zu laufen, bis im Herbst 1997 ein neuerlicher Schicksalsschlag erreichte. Kurz nach Veröffentlichung erlitt Herbert Dreilich bei einem Konzert einen Schlaganfall und war erstmal ein halbes Jahr weg vom Fenster. Doch schon 1998 ging Dreilich wieder auf die Bühne. "Der Ozean" vom Balance-Album wurde zu seinem Comeback-Hit.
Die nächsten Jahre liefen gut, es folgte 2000 das Jubiläumsalbum "Ich liebe jede Stunde", 2001 erschien das Livealbum zur Jubiläumstournee.
2003 ging Herbert mit dem Karat-Album "Licht Und Schatten" noch einmal auf Tournee. Für den Herbst 2003 war aufgrund der, nicht zuletzt durch den Kinofilm "Goodbye Lenin" ausgelösten "Ostalgie-Welle" eine Tournee mit "City" und den "Puhdys" geplant gewesen, doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Herbert erkrankte an Krebs und es wurden alle Termine abgesagt.
Von Krankheit schwer gezeichnet machte sich der Sänger noch mal an die Arbeit, ein neues Album zu schreiben, das Karat ende 2004 herausbringen sollten. Herbert gab bis zuletzt, was er konnte und nahm 2004 einige Demos auf. Letztendlich war sein Zustand jedoch völlig zusammengebrochen und er hatte durch die Chemotherapie auch nicht mehr die Kraft zu singen. Von ein paar seiner neuen Lieder gab es nicht einmal mehr Demos. Im Dezember 2004 erlag Herbert schließlich seiner Krankheit.
Nun liegen Herberts letzte Songs vor. Auf Cd 2 dieses neuen Doppelalbums. Die Gesangsstimme kommt von den Demospuren aus dem Jahr 2004, die Instrumente wurden 2005 (nicht von Karat, sondern von Musikern von Peter Maffay) neu aufgenommen und abgemischt. Bei 3 Songs, wo es keine Demos gab, oder bei solchen, wo Herberts Stimme schon zu schwach war, übernehmen andere Sänger Herberts Part (u.a. Peter Maffay und Thomas Natschinski, der selbst viele Jahre bei Karat spielte).
Mir geht es bei dieser neuen Produktion weniger um die Cd 1, die wieder einmal nur eine von zig Compilation-Cds darstellt, als vielmehr die Cd 2, mit komplett neuem Material und zwei älteren Titel im neuen Gewand. Dieses Album zeigt, wieviel Lebensmut und Zuversicht dieser Mann, der es gewußt hat, sich durch nichts und niemanden auf die Knie zwingen zu lassen, bis zuletzt gehabt hat. Daher kann ich diesem Doppel-Album nur 5 Sterne geben; einzig und allein wegen Cd 2.
0Kommentar| 89 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2009
Zur CD1 braucht man nicht viel zu sagen, die Titel sind bekannt. Teilweise wurden hier auch einmal Songs verwendet, die sich auf anderen Best-Of's nicht befinden, unter anderem der seltene spanisch gesungene Titel "Ay, ay que verano". Einzig der Bonustrack "Schwanenkönig" in der Version der "Zillertaler Schürzenjäger" ist etwas fragwürdig gewählt, denn an das Original reicht das natürlich bei weitem nicht heran!
CD2 enthält die letzten Songs von Herbert Dreilich, die er teilweise noch selbst einsingen konnte. Die Musik hat hier natürlich eher Demo-Charakter, da sie nachträglich um Herbert Dreilichs Stimme "herumgebaut" wurde; es klingt weniger nach Karat, weil eben leider keine Karatmusiker bei der Einspielung teilnehmen konnten/durften. Nichts destotrotz sind einige wirklich sehr hörenswerte Lieder auf der CD enthalten. Fraglich ist allerdings die Anteilnahme von Petra Zieger, die hier einen der letzten Songs von Herbert Dreilich komplett eingesungen hat (weil Herbert den nicht mehr selbst einsingen konnte) und bei der Neuaufnahme von "Jede Stunde" mitwirkt. Ich frage mich manchmal, was Petra Zieger jemals mit Herbert Dreilich oder Karat zu tun hatte, zumal ihre Stimme eher deplatziert wirkt?! Hier hätte man doch einen anderen Interpreten wählen sollen.
Dennoch, abgesehen von diesen Mängeln, ein empfehlenswertes Album!

PS: Übrigens gibt es das Album in zwei Versionen; einmal in einem Pappschuber (eher einfach gehalten und leider ohne das Booklet) und im CD-Jewelcase (mit ausführlichem Booklet).
22 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2014
Eine Erinnerung an Herbert Dreilich, der der Gruppe Karat mit seiner Ausdruckskraft den I-Punkt aufsetzte, entstand 2005 mit dieser CD.
Sehr gute ansprechende Texte, jedoch fassbar für jeden, sind durch mal sanfte, mal rockige Musik hier auf dieser CD vereint. Sollte ich einen Lieblingstitel auswählen, würde es mir schwer fallen. Dennoch steht für mich der Albatros ganz weit oben. Es ist nicht nur ein Song, es ist ein musikalisches Meisterwerk. Sehr schön aufgemacht ist das Produkt, gediegen und doch ansprechend wie ein grüner seltener Edelstein. Unbedingt empfehlenswert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. April 2006
Der Schock saß tief, als ich vom Tode Herbert Dreilichs erfuhr.

Dieses Doppelalbum ist eine gelungene Wiederspiegelung seiner Arbeit, seiner Erfolge, seines musikalischen Schaffens. Alte Erfolge in der Urfassung, aber auch neu aufgemischt mit Hilfe der Schürzenjäger oder Peter Maffay sind zu hören. Ein Muss für jeden Karat-Fan...!!!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. November 2013
Für jeden Karat Fan ein must have...
3 CDs mit allem was das Herz begehrt...
Ost Rock in jeglicher Form...einfach schwelgen in alten Zeiten...
Schöne Musik und die Gedanken an damals...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2014
die cd gefällt mir sehr gut. besonders gut finde ich die aufnahmen des verstorbenen frontmannes herbert dreilich
ein gutes preis-leistung verhältnis und auch die hülle ist sehr ansprechend. kann ich nur weiterempfehlen

mit frndl. grüßen petra zehle
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2013
... mit tollen Titeln. Eben typisch Karat. Auch die letzten Titel von Herbert Dreilich auf der zweiten CD, die ich bislang noch nicht kannte, sind hörenswert. Mit der Aufnahmequalität bin ich auch zufrieden. Ich höre die CD vorwiegend im Auto und immer wieder gerne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2013
War noch im 1976 als deutschlernender Ausslaender von Karat u.a.deutsche und deutsch-singenden Gruppen begeistert. Mit den Jahren hat sich dies nur bewaehrt! Die Mischung aus alt-deutsche Volkslieder, -motiven und Rock fassziniert bis heute - im Meer von langweiligen Komputerliedchen in elementaer-English gesungen...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juli 2011
Karat ist die wohl bekannteste Rock-Band der DDR, gegründet 1975 in Berlin. Das wichtigste Lied ist "Über sieben Brücken mußt du gehn". Das Lied stammt nicht von Peter Maffay! Weitere wichtige Songs, wie "Albatros" oder "Der blaue Planet", ... machten die Band auch im Westen schnell bekannt.

Auf dieser Doppel-CD sind einige bedeutende Songs der Band drauf.

CD 1: Die größten Hits (Der blaue Planet, Albatros, Über sieben Brücken mußt du gehen, ...).

CD2: Die letzten Songs von Herbert Dreilich (Zeit der Gewinner, Dein Bild, Mich zwingt keiner, Einmal, ...). Eine schöne Erinnerungs-CD.

Wertvolle Sammlung wichtiger Songs der Band. Gute Qualität der Lieder. Fast zwei Stunden Rock-Musik. Für jeden Karat-Fan eine wichtige Doppel-CD.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. März 2011
Bin ganz begeistert, und mußte mir die CD erstmal auf mein Mp3 ziehen.
War im letzten Jahr beim Karat-Konzert und war ebenfalls begeistert. Einige Titel sind
vielleicht etwas gewohnheitsbedürftig, aber mir gefällts!
Viel Spaß beim hören!!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen