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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
200
3,9 von 5 Sternen
XCOM: Enemy Unknown - [PC]
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:12,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 17. Mai 2017
...irgendwie frustrierend da es doch sehr langatmig alles ist. Auch die KI ist manchmal...komisch. Da können Gegner einen wegpusten obwohl man selber sie durch Deckung nicht treffen kann, da werden irgend welche Sachen gemacht wo man denkt, "Wie ging das jetzt....". Story ist nett aber irgendwie kommt schnell Langeweile auf. Von daher ....
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am 25. Oktober 2012
Ich muss mich leider vielen Vorgängern anschliessen. Das Game ansich ist wirklich unterhaltsam; auch wenn nach kurzer Zeit die Aufträge leider etwas eintönig werden. Aber am Ende hat man den Eindruck, dass die Entwickler irgendwann keine Lust mehr hatten und deshalb ein abruptes, kurzes Ende herbeigeführt haben - was absolut nicht entschuldbar ist !!! Trotzdem kann ich den Kauf im Großen und Ganzen empfehlen, wenn man das Schlusslevel und die Endsequenz einfach ignoriert.
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am 13. Februar 2015
Nachdem ich nun die Spiele durch habe bin ich zu einem Schluss gekommen:

Das Spiel macht Spaß und man möchte die Missionen auch bestmöglich gelingen lassen. (Was man auch daran merkt, wenn mein
Soldat nur mit dem Pulsbogen bewaffnet auf die Gegner zurennt)

Doch grade weil dieses Spiel Spass macht, sorgen die vorhandenen teils schweren Spielfehler für umso mehr Verdruss.
Hier der meiner Meinung nach schwerste Designfehler des Spiels:

- Gegner wandern nicht mehr über die Karte, sondern Teleportieren sich an vorgegebenen Spawnpunkten hin und her - Was der Spiellogik
und der Motivation eine Taktik auszuarbeiten empfindlich stört. Leider kann es vorkommen, dass man grade über einem dieser Spawnpunkte
steht und ein Dreiertrupp Multons oder anderen Getier mitten in den eigenen Reihen erscheint.

-Dem nicht genug, hier der Zweite schwere Designfehler: Wenn diese Monster Spawnen erhalten diese 2! Volle Runden nicht nur eine, was der KI
einen unfairen Vorteil verschafft. Die Chrysaliden/Starshiptrooper Bugs Rennen auf einen zu, stoppen kurz und die Runde Endet - Nun bekommen Sie
noch eine und Onehitten den nächstbesten Soldaten. Das ist ein unglaublicher Designfehler, denn es nimmt dem Spiel die Stimmung sich in einer
Kausalen Welt zu befinden und kann eine bereits 30 Minuten andauernde Partie zerstören.

Deswegen tue ich mich auch so schwer mit dem 4ten Stern. Stellenweise bekommt das Spiel gerne auch 6 Sterne, die Bugs allerdings und dazu zählen u.a.
auch Clipping fehler und Schüsse auf meine Soldaten die sich außerhalb der Sichtweite der Gegner befinden sowie das Deckung wegschießen durch Gegner.

Ja, Gegner können nicht nur durch Wände sehen, anders als die eigenen Soldaten können sie auch einfach drauflos ballern, was der KI mal wieder einen unfairen und nicht nachzuvollziehenden Vorteil verschafft.

Der Schwierigkeitsgrad ist auch auf "Einfach" extrem hoch. Bei der Mission mit dem Luftangriff Spawnen überall Bugs und man hat mit den billigen Anfangswaffen keine Chance.

Es gibt genug Grund dieses Spiel zu hassen und zu lieben - ich spiele es gern, ärgere mich aber über jedem Spielfehler und Logikfehler 2fach.

Fazit: Als Stratege sollte man es mal gespielt haben - Wer eine 1:1 Umsetzung des Originals erwartet wird bitterlich enttäuscht, denn auch wenn anderen was anderes sagen, ich habe das Original damals mehrfach durchgespielt und es war alles machbar - Bei diesem Exemplar ist der Randomizer der größte Feind - Alles ist zufallsabhängig und manchmal ergeben sich unlösbare Levelkonstellationen, wo man in die Tischplatte beißen will.
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am 23. Oktober 2013
Gutes Game. Weil Spannend.
Ich habs schon bestimmt 5x durchgespielt. Allein schon wegen dem Erfolgssystem.
Und es hat jedesmal freude gemacht.
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am 21. Oktober 2012
Als "Veterean" der alten Teile war es ein Muss, dass neue XCOM: Enemy Unknown zu kaufen. Nachdem ich bei Youtube einige
Lets PLay angeschaut hatte, war ich überzeugt, dass das etwas werden muss. Die alten Klassiker in neuem Gewand vielleicht
noch etwas aufgebohrt... so zumindest meine Hoffnung. Ich wurde, um es kurz zu machen, nicht enttäuscht.

Ich habe das Spiel in Normal durchgespielt und kann aus meiner Sicht der Dinge mitteilen, dass der Schwierigkeitsgrad
stetig ansteigt. Gerade die letzten Gegnertypen sind nicht ohne (Ätherer oder Sectopod). Da lohnt sich ein Speichern
zwischendurch immer mal wieder, zumal man die ans Herz gewachsenen Soldaten nicht so ohne weiteres aufgeben möchte.
Die Soldaten steigen mit gesammelter Erfahrung im Rang auf und lernen an auswählbaren Fähigkeiten hinzu. Im Verlauf
des Spiels kommen noch sogenannte Psi-Kräfte hinzu, die sich ebenfalls - sofern bei einem Soldaten vorhanden - aus-
bauen lassen (letztlich bis zur Gegnerkontrolle für die Dauer von 3 Runden). Während man zu Beginn des Spiels noch mit
regulären Waffen die noch leicht verletzlichen Aliens killt, nutzt man später die erforschten und selbst gebauten Waffen
mit weit höherem Schaden. Gegen Ende des Spiels hat man in der Regel eine gute bis sehr gute Ausrüstung zusammen, wenn
man auf die Feinheiten beim Bau von Einrichtungen in der Basis und dem Erforschen von Alien(-technologie) achtet. Ich
kann nicht behaupten Unmengen an Geld während des Spielens gehabt zu haben, aber sicherlich habe ich auch einige Fehler
beim ersten Durchspielen gemacht. Wenn man sich ein zweites Mal durchkämpft, weiß man ja welche Dinge zuerst gekauft und
entwickelt werden müssen und welche noch Zeit haben...

Aus meiner Sich ein gutes Spiel, was mich in den Bann gezogen hat, leider gibt es kleinere "ungeschliffene Ecken" an meinem
rundenbasierten Spielediamanten:

- Das Zielen mit dem Raketenwerfer und den Granaten ist ein wenig hackelig.
- Die Gegnertypen sind relativ überschaubar und ändern sich später nur ein wenig bezüglich des Aussehens und der Lebensenergie.
- Eine Tastaturkomnination (ich glaub Tab+Alt) ist im Spiel vorgesehen, die einem - via Steam spielend - immer in Steam
wechseln lässt.
- Das Spiel ist relativ kurz (habe 35 Stunden für das erste Durchspielen benötigt). Das Erforschen neuer Technologien geht
ein wenig zu schnell, hier könnte man durch einen Patch sicherlich Abhilfe schaffen.
- Selten gab es trotz "voller Deckung" Schüsse durch Wände, die meine Soldaten dann leider auch noch trafen.

Den Reiz haben für mich ausgemacht:

- Neue Waffen, Fähigkeiten oder Ausrüstung auszuprobieren.
- "Meine" Jungs und Mädels, die mir was bedeuteten.
- Das ausbalancierte Spielen mit Action auf der einen und Wirtschaft auf der anderen Seite.
- Der Feldposten und mein vorsichtiges Vorangehen (nur wenige Missionen mit Zeitdruck).
Taktische Hinterhalte waren möglich; in dem ich den Aliens einen meiner Jungs präsentierte
und diesen wieder zurück in die Deckung laufen ließ. Kam ein Alien hinterher, lief es
prompt in die Flinten meiner wartenden Resttruppe.
- Schöne Sequenzen zwischendurch, die neue Einrichtungen oder besondere Gegebenheiten
vorstellten.
- "Fog of War" und nicht wie bei Jagged Alliance Back in Action sofortige Sicht auf alles.
- Das Handling der "Bewegungspunkte" hat mir persönlich viel Spaß gemacht. Klasse wie damals...
- Die Möglichkeiten in der Kaserne: z. B. Schnelleres Heilen oder bei Rekruten gleich die erste Beförderungsstufe er-
halten/erkaufen zu können. Auch kann man nun die Charaktereigenschaften nachträglich verändern oder die Namen ändern.

Ich kann das Game einfach nur empfehlen...
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am 2. November 2012
Spiel ist wirklich gut umgesetzt, schön angelehnt an das original, nur eben in schickem gewand. absolut bugfrei, sound ist top. das einzige was ich schade fand, ist dass ich meine rearboxen nicht zu laufen bekommen habe, also den sound nur in stereo hatte. kein plan, wieso. evtl. ist das spiel nicht in 5.1umgesetzt. dies finde ich persönlich aber überhaupt nicht schlimm, sodass die 5 sterne absolut verdient sind.

wenn ich einen negativen punkt finden will, dann würde ich sagen, dass ich es schade finde, dass ich einmal produzierte waffen und rüstungen nicht verkaufen kann, sondern diese bis zur ewigkeit in der liste stehen bleiben. das war beim original anders, da konnte ich noch plasmawaffen ohne ende bauen und diese verkaufen. aber sei es drum, dadurch wird das spiel etwas anspruchsvoller, was dann auch wieder etwas gutes ist.

auf jeden fall ein muss für alle strategiefans, für fans der x-com-serie sowieso.
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am 16. Oktober 2012
Ich habe ebenfalls die 3 Vorgänger gespielt und auch einen dieser komischen "Nachfolger"..Ufo Aftermath.
Zuerst einmal das Wichtigste: Das Spiel ist das Geld auf jeden Fall wert. Super Stimmung, klasse Grafik und wenn man es nicht unbedingt auf leicht spielt, kommt sogar FAST dieses "mit dem Rücken zur Wand"-Gefühl auf, dass ich bei den anderen Teilen so geliebt habe.
Allerdings gab es 2 grosse Mankos, die mehr oder weniger schwer zu verdauen waren. Zum Einen hat man bei weitem nicht mehr die Freiheiten aus den vorherigen Teilen hat, egal ob Basisbau, Truppenausrüstung,Produktion, Forschung und auch die Kämpfe... man muss lediglich immer zwischen schlecht und gut wählen und dann kann man nichts verkehrt machen. Katastrophale Niederlagen, wie in den Teilen davor, man nur sehr selten erleiden und auch wenn die Soldaten individualisierbar sind, so wiederholt sich Alles ständig. Bei maximal 6 Soldaten per Truppe ist Taktik bzw. Truppzusammensetzung/Bewaffnung nicht besonders wichtig und während bei den Vorgängern durchaus mal 6 gute Soldaten in einer Runde umgekippt sind, ist der Tot eines einzelnen Soldaten hier nichts allzu dramatisches. Die Soldaten leveln unglaublich schnell auf , bzw. man bekommt sogar neue hochrangige als Missionsbelohnungen und so entstehen kaum Lücken. Zudem spielt Zeit nun nicht mehr eine grosse Rolle. Während die Aliens in den Vorgängern noch die Basen angriffen, neue Kolonien errichteten oder mit steigenden Aktivitäten konterten, kommen bei XCOM Enemy unknown lediglich neue Aufträge, neue vereinzelte UF0-Kontakte oder neue Terrorangriffe dazu. Wenn man die dann entsprechend abarbeitet, bleibt alles im grünen Bereich. Man hat nicht das Gefühl, dass einem die Sache entgleitet wenn man nicht sofort etwas unternimmt. Dennoch schafft das Spiel es zu unterhalten.Je nachdem was für ein Spielertyp man ist, ist das sogar ein grosser Vorteil wenn man sich nicht ständig mit irgendwelchen Kleinigkeiten herumschlagen muss. Wie so typisch für die Spiele unserer Zeit, besticht es durch schöne Grafik (viele nette Details) und einen wirklich gelungenen Soundtrack. Zudem spielt es sich flott und es gibt nur ein paar lächerlich unwichtige Bugs. Die Kämpfe sind gradlinig und die Karten sind mehr oder wengier "Schlauchlevel". Man fängt vorne an und wenn man hinten angekommen ist, sind die Aliens in der Regel besiegt.Ein grosser Pluspunkt ist das Ressourcenmanagment... während man in den Vorgängern mit der Zeit Unmengen an Ressourcen sammeln konnte (wenn man denn wollte), sind die Gelder und die Erlöse durch den Verkauf von Ressourcen recht gering. Dadurch wird so etwas wie Druck aufgebaut und man sich schon ein paar Gedanken machen, was man denn nun vorantreibt. Zudem schafft das Spiel durch die schönen Zwischensequenzen und gute Musikeinspielung eine recht passende Atmosphäre.
Im Grosses und Ganzen kann man sagen, dass sich Firaxis auf die Kernelemten konzentriert hat, diese hübsch verpackt hat und ein wirklich unterhaltsamen Nachfolger geschaffen hat. Ob es nun wirklich spannend ist...mhh ich denke wenn man sich das Leben absichtlich ein wenig kompliziert macht dann ist auch das möglich. Dazu ein sehr start verringerter Schwierigkeitsgrad und viel Feuerwerk.
Fazit: Das Spiel hat einen sehr hohen Unterhaltungswert und wenn man ein typischer "casual-gamer" ist, verdient das Spiel sogar durchaus die Note 1 ! Menschen, die sich auch mal gerne etwas intensiver mit einem Spiel auseinandersetzen, gerne probiert und sich auch mal stundenlang mit einer Sache auseinandersetzen, werden nach 1 oder 2 Durchläufen (ca. 25 Std pro Durchlauf) die Lust verlieren. Es verläuft immer nach dem selben Schema, wenig Spielraum/Freiheiten. Lediglich die Inzenierung ist wirklich klasse gemacht und das reicht alleine schon für jede Menge Spielspass
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am 15. Oktober 2012
Habe jetzt ca. 20 Stunden xcom gespielt und komme zu folgendem Urteil :

+ Aliensetting in dieser Art relativ unverbraucht
+ gutes Kampfsystem mit unterschiedlicher Vorgehensweise(rundenbasiert)
+ Soldaten kann man unterschiedlich spezialiesieren => lädt zum Experimentieren ein
+ unterschiedliche Ausrüstungsgegstände laden ebenfalls zum experimentieren ein
+ viele Forschungsprojekte machen süchtig. (z.B. "will noch das bessere Gewehr, den besseren Roboter das bessere Medikit...")
+ Geldknappheit sorgt dafür dass man immer äbwägen muss (statte ich Soldaten lieber besser aus, kaufe ich mir lieber neue Abfangjäger oder investiere ich in Forschung)
+ viele kleine Zwischensequenzen unabhängig von der Hauptstory sorgen für Stimmung(z.B. wenn man eine neue Waffe entwickelt, Aliens verhört oder neues Gebäude gebaut hat)
+ Kontinentenbonis teilweise sehr verlockend (unterstütze ich lieber mehr Europa um viele Wissenschaftler zu bekommen oder Afrika um mehr Geld zu kassieren)
+ lange Spielzeit
+ hoher Widerspielwert da man jedesmal anders vorgehen kann.

0 hoher Schwierigkeitsgrad
0 Grafik gut aber nicht überragend
0 die Hauptstory linear aufgebaut; es bleibt aber einem frei wann man den Hauptstrang weiterverfolgen möchte (Spezialmissionen mit Zwischensequenz führen einen storytechnisch weiter)

- schlechte Steuerung insbesonders auf Strategieebene (sehr stark auf Konsole getrimmt !) nervt teilweise stark
- Hintergrundstory sehr unspektakulär.
- Sieg nur durch Verfolgung der Hauptstory möglich => in diesem Sinne also kein "freies" Strategiespiel
- nach ca. 10-15 Stunden Spielzeit wiederholen sich viele Gefechtskarten. Nervt dann wenn man zum 5. Mal seinen Trupp auf der selben Karte zum Einsatz bringen muss.
- nur wenige Arten von Nebenmissionen : alle Gegener töten oder Zivilisten retten oder VIP escortieren oder Bombe entschärfen
- KI erscheint manchmal unfair

Mein Fazit :

Der Suchtfaktor ist schon relativ groß. Vor allem wegen dem Basisbau, der Verwaltung, dem individuellem leveln und ausrüten von Soldaten und der Forschung.
Ich merke aber derzeit dass mich immer mehr die Gefechte der Nebenmissionen nerven. Manchmal würde ich am liebsten nur noch in der Basis "rumhängen". Grund hierfür sind insbsonders die sich wiederholenden Karten ! Zwar mit immer neuen Gegnersorten aber dennoch mit gleicher Umgebung. Das kommt alles natürlich sehr unrealisitisch rüber. Die Tatsache dass ich dann im Endeffekt nur alle Gegner umnieten muss wird irgendwann zusätzlich eintönig. Ich hätte mir da echt mehr Abwechslung gewünscht (z.B. das Verteidigen eines Gebäudes; das gezielte Befreien einer Geisel, das Zerstören oder Töten eines bestimmten Zielobjektes, jemanden gefangen nehmen usw.)
Persönlich hoffe ich ja auf DlCs. In dieser Hinsicht hätte Xcom jedenfalls viel Potential.

Ansonsten gefällt das Spiel mir aber sehr gut. Man muss echt ein bißchen Gribs einsetzen um nicht gleich zu scheitern. Gerade der Anfang ist besonders herausfordernd da man quasi mit Nichts dasteht und die Aliens übermächtig erscheinen. Da muss man viel abwägen wo man ansetzen möchte. (bessere Waffen oder bessere Länderbeziehungen oder Ausbau der Basis) Geld ist immer knapp. Selbst jetzt wo ich schon 20 Stunden gespielt und sehr viel entwickelt und gebaut habe.
Die rundenbasierenden Gefechte fordern auch. Ohne taktisches Vorgehen ist der eigene Trupp schneller tot als man glaubt. Man muss so z.B. auf deckungsfeuer, Sichtlinien, Munition und Spezialfähigkeiten der einzelnen Soldaten (als auch der Gegner) achten. Die Gegner werden mit der Zeit auch zu richtigen Killermaschinen die selbst den besten Soldatentrupp wegfegen können.
Dann kann auch schon mal das Beseitigen eines einzigen Gegners 10-15 Minuten in Anspruch nehmen weil man mehrere Anläufe braucht. Ohne Schnellspeichern - habe ich versucht - steigt die Verlustzahl massiv in die Höhe !

Ich persönlich würde euch empfehlen einfach mal die Demo zu spielen. Da bekommt man einen guten kleinen Einblick !
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am 19. Januar 2013
Ich habe alle alten Spiele der X-Com-Reihe regelrecht inhaliert und mehrmals durchgespielt. Sie waren fordernd und machten Spass.

Das Remake macht auch Spass, es hat aber hier und dort einige Abstriche,

1. Grafik
Die Grafik ist schon relativ veraltet, im Grunde recht durchschnittlich.

2. Spieldauer
Das Spiel ist sehr kurz. Im Gegensatz zum Original immens kurz. Für die Kampagne in Normal hab ich rund 20 Stunden gebraucht, dann war die Endmission geschafft.

3. Unterschiede zum Original
Das Spiel hat immense Unterschiede. Der Grundriss ist der gleiche, nur wurde das Spielprinzip ordentlich entkernt. Man hat zwar noch immer ein rundenbasiertes Taktikspiel, aber grundlegende Elemente fehlen; z.B.:

- die verschiedenen Schussarten
- hinknien, hinlegen (was es in X-Com 3 ja auch schon gab)
- Forschung ist nur ein Bruchteil des Orgininals
- Spieldauer...man hat in kürzester Zeit die beste Technologie und binnen kürzester Zeit sind die Aliens platt
- Soldaten sind Spezialisten und Fachidioten, nicht jeder kann alles nutzen

Im Grunde ein gelungenes Spiel, aber man hätte aus der Vorlage des Orginales mehr machen können und müssen.
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am 18. November 2012
Lang, lang ist sie her: Die große Zeit der Rundentaktik. In grauer Vorzeit machten sich Spiele wie Fallout, Jagged Alliance oder UFO: Enemy Unkown auf, Spieler nächtelang vor den Monitor zu fesseln. Auch die "Echtzeit-Rundentaktik"-Vertreter vom Schlage eines Baldurs Gate schlugen in diese Kerbe. Der einzige Unterschied war, dass die Runde nicht vom Spieler, sondern der Uhr beendet wurde. Wer es gemächlich mochte, konnte die Pause-Funktion daher im Sekundentakt nutzen und die gewürfelten Werte so Schritt für Schritt nachvollziehen. In den letzten Jahren mussten diese anspruchsvollen Kampfsysteme jedoch so gut wie ausnahmslos schnellen, actionbetonten Echtzeitgefechten weichen.
UFO: Enemy Unknown verstand es damals, die unterschiedlichen Spielelemente wie Basenbau, Forschung und Taktikgefechte in ein sehr anspruchsvolles Ganzes zu packen. Die Hintergrundgeschichte rund um eine Invasion der Erde durch diverse Alien-Spezies war dabei allerdings recht spärlich inszeniert. Firaxis schickt sich nun also an, dem totgeglaubten Genre der Rundentaktik eine Generalüberholung zu verpassen. Ob die Civilization-Schöpfer dabei ein gelungenes Remake abgeliefert haben, zeigt dieser Test.

Eine Frage des Standortes
Direkt beim Spielstart wird Anhängern des Originals der Komplettumbau des Basensystems vor Augen geführt. Wo es anno 1994 noch möglich war, seine Hauptbasis pixelgenau auf dem drehbaren Globus zu platzieren, gibt es nun 5 vordefinierte Standorte, die allerdings jeweils einen eigenen Bonus mitbringen. Die Boni der anderen Standorte lassen sich jedoch im späteren Spielverlauf durch die Satellitenüberwachung aller Länder eines Kontinentes zusätzlich freischalten. Die Satelliten stellen ein absolutes Kernelement des Spiels dar und ersetzen den Bau weiterer Basen rund um den Globus. Im Gegensatz zum Original erhält das XCOM-Projekt nur finanzielle Unterstützung von Ländern, die via Satellit überwacht werden. Länder, die mit der Arbeit des Spielers als Leiter der Invasionsabwehr unzufrieden sind, verlassen das Projekt endgültig. Sollte sich die Hälfte der 16 Nationen zu diesem Schritt entschließen, ist der Spieler gescheitert.

Wo bitte geht's zur Front?
Nach der Standortwahl geht es ohne Umschweife in den ersten Kampfeinsatz. Mit einer Gruppe aus 4 Soldaten darf der Spieler die extraterrestrischen Besucher mit ein paar blauen Bohnen auf der Erde willkommen heißen. Statt eines frei verfügbaren Aktionspunkte-Kontingentes besitzt jeder Soldat jedoch nur noch 2 Aktionspunkte, die sich in das Laufen einer kurzen Distanz und anschließender Aktion aufteilen. Alternativ können auch beide Aktionspunkte dazu genutzt werden, doppelt so weit zu laufen. Ärgerlich: Das Spiel gibt nur einen Laufweg vor - auf sich im Weg befindliche Giftwolken oder andere ungewollte Teile des Weges wird dabei keine Rücksicht genommen. Diese simple Spielmechanik schränkt die Anzahl der Möglichkeiten des Spielers anfangs doch ziemlich ein. Glücklicherweise lassen sich die Soldaten im späteren Spielverlauf jedoch so entwickeln, dass die Möglichkeiten deutlich vielschichtiger werden. So ist es später zumindest für gewisse Klassen möglich, wie im Original erst zu schießen und dann zu laufen oder mehrere Schüsse in einer Runde abzugeben.
Apropos Klassen: Die Unterscheidung von Soldaten erfolgt nicht mehr über zufällig generierten Attribute, sondern über eine von 4 Spezialisierungen. Leider hat der Spieler keinen Einfluss darauf, in welche Richtung sich ein klassenloser Rekrut entwickelt. Sollte also ein Vertreter einer bestimmten Klasse im Portfolio fehlen, hilft nur eine Reihe von Rekruten durch Fronteinsätze zum Stufenanstieg zu bewegen. Hier kann nur ein Upgrade im späteren Spielverlauf für Abhilfe sorgen.
Innerhalb der Klassen erreichen die eigenen Recken mit der Zeit immer höhere Ränge - jeder Stufenaufstieg schaltet dabei 2 Fähigkeiten frei, zwischen denen sich der Spieler entscheiden muss. Zusammen mit der völligen Freiheit bei der Aussehensgestaltung lässt sich so ein sehr individuelles Team zusammenstellen. Grundsätzlich ist das Klassenkonzept ein wirklich gelungenes neues Feature, dass den Teamplay-Gedanken aus dem Shooter-Genre sehr gut auf die Taktik-Scharmützel überträgt. Die Ausrüstung der Truppe kann nun bequem in der Basis vorgenommen werden - der größte Kritikpunkt des Vorgängers wurde also erwartungsgemäß beseitigt.

Und Action!
Die rundenbasierten Kämpfe werden dank cineastischer Kamerafahrten spektakulär in Szene gesetzt. Kommt es zum finalen Schuss, wirbelt die Kamera in Zeitlupe um den Schützen und das arme Aliengeschöpf wird mittels Ragdoll-Effekten quer über die Karte befördert. Auch die Umgebung wird während der Feuergefechte stark in Mitleidenschaft gezogen. Querschläger und Explosivwaffen legen nicht selten ganze Kartenabschnitte in Schutt und Asche. Einstürzende Gebäude oder sonstige Physikspielereien a la Battlefield sucht man hier jedoch vergebens.
Da im Jahre 2012 natürlich auch ein Deckungssystem nicht fehlen darf, verschanzen sich Außerirdische und XCOM-Mitglieder permanent hinter Bäumen, Autos und Schreibtischen. Die Chance vom gegnerischen Schützen getroffen zu werden, reduziert sich in unterschiedlichem Maße je nachdem ob der aktuelle Standort halbe Deckung (Theke) oder volle Deckung (Theke mit Kasse) bietet. Ungedeckte oder flankierte Einheiten stellen eine leichte Beute für den jeweiligen Gegner dar. So erhöht sich nicht nur die grundsätzliche Chance auf einen Treffer - auch die Chance auf einen kritischen Treffer steigt deutlich an. Der ständige Wunsch, den Gegner zu flankieren oder besonders gute Positionen mit den eigenen Spielfiguren zu besetzen, lässt während der Scharmützel ein gewisses Schach-Flair aufkommen - grundsätzlich muss man dem Spiel zu Gute halten, dass es gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden taktisch angenehm fordernd ist. Dies liegt auch an den diversen Alien-Spezies, die sich hinsichtlich ihres Vorgehens deutlich voneinander unterscheiden.
Die verschiedenen Spezialfähigkeiten greifen sehr gut ineinander und lassen die maximal 6 eigenen Soldaten ausgeklügelte Angriffspläne umsetzen. Zu waghalsige Manöver werden dabei knallhart mit dem Tod der eigenen Mannen bestraft. Hat der Betroffene hierbei noch Glück, fällt er leblos auf den Boden - ein Sanitäter hat nun noch 3 Runden Zeit, den Kameraden vor dem Ableben zu bewahren. Diese Rettung wird jedoch mit einem permanenten Abzug auf das Willens-Attribut des Soldaten bezahlt. Da die geistige Standfestigkeit auf dem Schlachtfeld enorm wichtig ist, tut so eine Verletzung doppelt weh.

Eine Frage der Moral
Kurzer Rückblick: Im Original war die Moral eines Soldaten ein Attribut wie jedes andere auch (Trefferwahrscheinlichkeit, Reaktion etc...) und wurde in Form eines Balkens dargestellt. Wurde nun ein Soldat des eigenen Teams getötet oder der entsprechende Soldat angeschossen, sank dieser Wert. Jeder erfolgreiche Alien-Abschuss füllte diese Leiste hingegen wieder ein Stückchen auf. Sank die Moral unter einen bestimmten Wert, ballerte der Soldat entweder wild in der Gegend herum oder warf seine Waffe auf den Boden und flüchtete. So weit, so nachvollziehbar.
Leider hat Firaxis an dieser Stelle etwas übertrieben. Schon ein einfacher Körpertreffer bei einem Teammitglied kann dazu führen, dass ein anderer Soldat durchdreht - im Angesicht dessen, dass die XCOM-Truppen eigentlich sehr gut ausgebildete Elitesoldaten sein müssten, ist dies nicht unbedingt nachvollziehbar. Die aussagekräftige Balkenanzeige aus dem Original wurde durch eine wenig hilfreiche Herzschlaganzeige ersetzt. Hierbei kommt dann noch verschlimmernd hinzu, dass die geistig Abwesenden nicht mehr wild um sich schießen können - warum nicht? Weil freies Zielen mit Handfeuerwaffen grundsätzlich nicht möglich ist. Ist dann kein Gegner in Sichtweite des Soldaten, wird kurzerhand ein eigener Mann aufs Korn genommen. Dies kann unter anderem dazu führen, dass ein durchdrehender Scharfschütze erst einmal in Ruhe sein Gewehr auspackt und dem Teammitglied auf dem nächsten Häuserdach einen Kopfschuss verpasst - was hat das noch mit einer Panikreaktion zu tun? Mit ein bisschen Pech kann ein einfacher Körpertreffer damit eine Kettenreaktion auslösen, die das halbe Team kampfunfähig macht.

Basenbau 2.0
Zwischen den Taktikgefechten geht es zurück in die heimische Basis. Hier wird geforscht, gebaut und verkauft. Der Basenbau besitzt durch das zufällige Vorhandensein von Dampfquellen und Boni für aneinandergrenzene Gebäude gleichen Typs sogar mehr Tiefgang als der des Originals. Auch die Autopsien von besiegten Außerirdischen bringen nun verwertbare Ergebnisse mit sich und dienen nicht nur der Information.
Grundsätzlich trifft der Spieler hier die strategischen Entscheidungen. In welche Richtung soll die Forschung gehen? Welches Land kommt unter Satellitenschutz? Wo wird welcher Abfangjäger stationiert? Die Wunschliste ist dabei grundsätzlich länger als der Ressourcenvorrat (Geld, Elerium, Legierungen) groß ist. Das Spiel läuft hier zur Höchstform auf, da gerade die Einteilung von Ressourcen sehr viel Spaß macht und die Spielmechanik erkennbar funktioniert. Der Spieler giert automatisch nach immer mehr Ressourcen, neuer Ausrüstung und der Erweiterung der eigenen Basis. Dies führt dazu, dass auch die typische Suchtspirale "Nur noch ein paar Minuten!" einsetzt und viele Stunden wie im Fluge verfliegen können.

Flugbegleiter
Sollte sich in einem der überwachten Länder ein UFO zeigen, kann der Spieler dies durch den Einsatz der eigenen Abfangjäger unsanft zur Landung auffordern. Der Luftkampf ist ähnlich dem Original relativ anspruchslos, wurde hier allerdings um 3 Spezialfähigkeiten erweitert, die den Ausgang des Kampfes positiv beeinflussen können. Grundsätzlich ist die Anzahl der Luftkämpfe deutlich geringer als noch Anno 1994. Dies ist grundsätzlich zu begrüßen, da die hohe Anzahl der abgestürzten Raumschiffe irgendwann dazu führte, dass der Spieler keine Lust mehr auf die anschließenden Bergungsmissionen hatte. Zu Gute halten muss man dem Original jedoch, dass der Luftraum deutlich dynamischer bevölkert wurde als im neuen XCOM. So war es beispielsweise möglich, dass mehrere UFO's zur gleichen Zeit auftauchten und die eigenen Lufteinheiten ließen sich zielgenau zu bestimmten Punkten auf dem Globus lenken.

Missionsvielfalt
Neben den Bergungsmissionen bietet XCOM eine Reihe weiterer Missionsarten. Gerade am Anfang sind die Entführungsmissionen relativ häufig. Dabei greifen die Invasoren 3 Städte gleichzeitig an und der Spieler muss sich entscheiden, wer die Hilfe am Nötigsten hat bzw. welche Belohnung in der aktuellen Situation am lukrativsten ist. Dies führt zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Beziehungen mit den beiden im Stich gelassenen Ländern. Es ist essenziell, bei der Missionsauswahl den Paniklevel der jeweiligen Länder und deren Kontinente im Auge zu behalten. Ist die Panik in einem Land schon besonders hoch, kann ein weiterer Rückschlag das Land zum Verlassen des XCOM-Projektes bewegen. Einen noch größeren Effekt auf den Paniklevel eines Landes haben die Terrorangriffe der Außerirdischen. Hierbei tummeln sich neben XCOM-Einheiten und Aliens auch Zivillisten auf dem Schlachtfeld. Desto mehr Zivilisten den Einsatz unbeschadet überstehen, desto größer ist die Panikreduktion der umliegenden Länder.
Darüber hinaus werden immer mal wieder Spezialaufträge in den Kampagnenverlauf eingestreut. So gilt es beispielsweise eine Zielperson unbeschadet durch feindliches Gebiet zu lotsen oder eine Bombe zu entschärfen.
Grundsätzlich ist also durchaus Abwechslung geboten - als einzig negativen Punkt sind die fehlenden Basismissionen zu nennen. Im Laufe der Kampagne darf der Spieler nur einmal im Rahmen einer Story-Mission Fuß in eine Basis der Außerirdischen setzen - der umgekehrte Weg ist gleich gar nicht möglich. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass die Karten in XCOM nicht mehr vor dem Einsatz zusammen gebaut, sondern alle per Hand designt wurden.

Und täglich grüßt das Murmeltier
Die Designentscheidung bzgl. der Kartengenerierung bietet natürlich viele Vorteile. So sind die Schauplätze deutlich abwechslungsreicher als im Original von 1994. Die kurzweiligen Schusswechsel finden nun also unter anderem auf Baustellen, Friedhöfen (wie passend) oder Autobahnen statt. Auch der nervige Beschuss beim Verlassen des Landungsschiffes entfällt glücklicherweise.
Die anfängliche Begeisterung darüber verfliegt allerdings spätestens beim zweiten oder dritten Spieldurchgang, da der Spieler die Karten irgendwann in- und auswendig kennt. Die Kartenthematik erinnert also eher an Counter-Strike als an UFO. Auch die Spawn-Plätze der Außerirdischen sind aufgrund der generell relativ geringen Kartengröße größtenteils immer gleich.
Als ebenfalls unglücklich kann man die Kartenzuordnung zu den Einsätzen beschreiben. Bei den Entführungsmissionen ist es vollkommen egal, ob nun in China oder Brasilien gekämpft wird - die Karte wird zufällig aus dem gleichen Pool gezogen. So sucht man länderspezifische Eigenheiten genauso vergebens wie Klimatische. Wüsten-, Urwald- oder Arktiskarten fielen gleich ganz der Schere zum Opfer.

Technik, die begeistert?
Die Unreal-Engine verrichtet ordnungsgemäß ihren Dienst - bis auf ein paar Highlights wie regenüberflutete Straßen wird dem verwöhnten PC-Spieler-Auge also nicht allzu viel Aufregendes geboten. Daher dürften auch Spieler mit etwas älteren Rechnern die Invasion auf hoher Detailstufe ohne Probleme abwehren können. Die eigenen Spielfiguren wirken mit ihren breiten Schultern und dicken Rüstungen wie direkt aus Unreal Tournament importiert, während die Aliens sich optisch größtenteils an ihren Vorbildern aus dem Original orientieren.
Leider ist Firaxis der Sprung von 2D auf 3D nur bedingt geglückt, da die grafische Anzeige der Ereignisse nicht immer mit der Spielmechanik harmoniert. Gerade die Sicht- und Schusslinien sind teilweise nicht nachvollziehbar. So ist es keine Seltenheit, dass Gewehrkugeln durch dicke Betonwände fliegen oder Einheiten durch eine Deckung getroffen werden, ohne dass diese Deckung dabei auch nur beschädigt wird. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn Einheiten auf einer niedrigeren Levelebene auf höher gelegene Einheiten schießen. Der grafischen Anzeige nach dürften die tiefer stehenden Einheiten den entsprechenden Gegner nicht einmal sehen - trotzdem wird mitunter zielgenau durch mehrere Deckungen hindurch getroffen. Auch die Einordnung, wann ein Gegner flankiert ist und wann nicht, ist nicht immer nachvollziehbar. So kann der entsprechende Bonus auf einem Feld wirken, auf dem nächsten jedoch nicht - obwohl der entsprechende Gegner von beiden Feldern aus genau gleich gut gesehen werden kann. Hierbei handelt es sich scheinbar um ein grundsätzliches Engine-Problem, welches gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden für reichlich Frust sorgen kann.
Die Konsolenherkunft des Titels ist XCOM leider überdeutlich anzumerken. Hier muss sich Firaxis definitiv den Vorwurf gefallen lassen, keine PC-spezifischen Anpassungen vorgenommen zu haben. So müssen sich Maus- und Tastaturanhänger mit den üblichen Kamera- und Steuerungsproblemen herum schlagen. Für PC-Titel untypisch lässt sich die Kamera nur im 90°-Winkel drehen - auch eine Zoomfunktion sucht man vergebens. Darüber hinaus stellt der Kartenrand auch für die Kamera eine harte Grenze dar - sollte der Spieler also den Fehler machen, dort unbeschwert kämpfen zu wollen, sollte die Tastatur mitunter ziemlich bissfest sein. Richtig frustig kann es mitunter in UFO's werden, die sich über mehrere Höhenebenen erstrecken. Hier lassen sich die gewünschten Zielfelder mitunter nicht richtig markieren. So kann es passieren, dass der Mauszeiger zwischen Absicht und Mausklick einen Millimeter verrutscht und der Soldat daraufhin ganz woanders hinläuft - im schlimmsten Fall direkt in eine Gruppe Aliens.

Käferplage
Neben den garstigen Aliens muss sich der Spieler leider mitunter auch mit fiesen Käfern vom Planeten der Softwareentwickler herumschlagen. Mitunter kann es vorkommen, dass das Spiel während der Taktikgefechte die Eingabe von Befehlen verweigert. Meist passierte dies beim schnellen Nachladen einer Waffe. Hier hilft dann nur noch der Umweg über den Neustart des Spiels - ärgerlich, hat man lange nicht gespeichert. Auch gelten Türen in seltenen Fällen scheinbar als offen, obwohl sie noch geschlossen sind. Darüber hinaus hat das Spiel scheinbar Probleme mit Deckungspositionen, an denen eine Leiter angebracht ist. Sollte man hier den Fehler machen, sich hinter einer LKW-Ecke mit Leiter zu verstecken, steht der eigene Soldat in der nächsten Runde eine Ebene höher frei in der Luft - und ist damit zum Abschuss freigegeben. Mitunter teleportieren sich auch vereinzelt Gegner mitten in die eigene Gruppe. Den Fehlerteufel schießt allerdings der Multiplayermodus ab. Von nicht enden wollenden Runden bis zu nicht schließbaren Chatfenstern bietet Dieser mehr Frust als Spaß.

Fazit
Erst einmal möchte ich Firaxis persönlich für die Wiederbelebung eines tollen Genres danken. Die Kampagne fesselt gerade im Iron Man Modus tagelang an den Bildschirm. Die Gefechte sind dann aufgrund der endgültigen Konsequenzen richtig spannend und lassen den Spieler am Bildschirm hautnah mit seinen Recken mitfiebern. Auch der Strategieteil birgt enormes Suchtpotenzial und übertrifft sogar den des Vorgängers. Der ständige Kampf mit den begrenzten Ressourcen verlangt dem Spieler enorm viele, wichtige Entscheidungen ab.
Grundsätzlich kann man im Falle von XCOM also durchaus von einem geglückten Comeback sprechen - für den Status Meisterwerk" reicht es allerdings aufgrund der vielen kleinen Designschnitzer und Technikmacken nicht. Gerade die reduzierte spielerische Freiheit dürfte Anhängern des Originals mitunter bitter aufstoßen. Warum darf ich beispielsweise keine kritisch verletzten Kameraden aus der Gefahrenzone bringen, auf die Zapfsäule schießen, neben der sich gerade ein Alien versteckt oder das Medipack des gefallenen Kameraden aufheben?
Wünsche ich mir trotz der vorhandenen Schwächen einen Nachfolger? Definitiv ja! Lange hat mich kein Spiel mehr tagelang so gefesselt wie XCOM. Mein dringlichster Wunsch gilt hier jedoch der Rückkehr zu zufallsgenerierten Karten. Langfristig bietet die Kampagne von XCOM leider zu wenig Abwechslung und hätte durchaus auch etwas länger ausfallen können.

Pro:
- XCOM Atmosphäre
- Gefechte taktisch fordernd...
- ... und spektakulär in Szene gesetzt
- ausgeklügelter Strategieteil
- Missionsvielfalt inkl. Story-Einsätzen
- tolles Klassensystem für Soldaten
- knackiger Schwierigkeitsgrad
- ... nur noch eine Runde"

Contra:
- limitierter Kartenpool ohne Bezug zum Einsatzort
- eingeschränkte Handlungsoptionen
- unglaubwürdige Sicht- und Schusslinien
- Steuerung nicht für PC-Bedürfnisse optimiert
- frustrierendes Moralsystem
- begrenzte Langzeitmotivation
- unausgereifter Multiplayermodus
- Bugs
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